24. „Stranger than Fiction“-Dokumentarfilm-Festival

„sweetSixteen“-Kino präsentiert sechs außergewöhnliche Filme in der Nordstadt

Insgesamt sechs ausgewählte Filme präsentiert das sweetSixteen-Programmkino in der Nordstadt im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals „Stranger than Fiction“. Los geht’s in Dortmund am 29. Januar 2022. Fotos: sweetSixteen-Kino

Das Dokumentarfilmfest „Stranger than Fiction“ präsentiert einmal im Jahr neue nationale und internationale Dokumentarfilme in NRW, die einen Querschnitt aus dem heutigen Dokumentarfilmschaffen bieten. Präsentiert werden parallel in mehreren NRW Städten dabei vor allem Produktionen, die den Rahmen und die Form des konventionellen Dokumentarfilms sprengen und die eine neue oder ungewöhnliche Vermittlung ihrer Inhalte bieten.

Filmemacher:innen werden bei den Vorstellungen zu Gast sein

Plakat: Salzgeber & Co. Medien GmbH

Vom 29. Januar bis zum 5. Februar 2022 ist das „sweetSixteen“-Kino in der Nordstadt Spielort für sechs außergewöhnliche Filme aus der Sparte, wovon einige dieser Filme große Aufmerksamkeit auf nationalen und internationalen Festivals erhalten haben, andere sind inhaltlich wie auch von ihrem Produktionsverlauf regional verortet.

Die meisten dieser Dokumentarfilme werden in Deutschland keine gängige Kinoauswertung erhalten, die Präsentation im Festival wird häufig nicht nur die erste, sondern auch die einzige Vorführung in Dortmund und NRW sein.

Neben der seit Beginn bestehenden Sektion für den „Dokumentarfilm International“ hat sich seit einigen Jahren als zweite Sektion der regionale Schwerpunkt etablieren lassen. Es ist gelungen, diese Sektion „Dokumentarfilme aus NRW“ weiter auszubauen.

Es wurden vermehrt Premieren von Dokumentarfilmen präsentiert, die thematisch eng mit Nordrhein-Westfalen verbunden sind und dann sowohl in Dortmund als auch in anderen NRW-Städten zur Vorführung gebracht werden.

Dazu gibt es verstärkt die Möglichkeit zum direkten Gespräch mit den Filmemacher:innen, die aufgrund der räumlichen Nähe zu den Aufführungsorten bei den Vorstellungen zu Gast sein werden.

Regionaler Schwerpunkt des Festivals wurde weiter ausgebaut

Plakat: Filmproduktion loekenfranke

Der Film „We are all Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden“ direkt zum Festivalbeginn am 29. Januar 2022 von Franke und Michael Loeken schafft genau so eine Verbindung. In Ihrem neuesten Film beleuchten sie die Parallelen zwischen zwei Städten auf verschiedenen Kontinenten: Bochum im Ruhrgebiet und Detroit im Rust Belt der USA.

Beide Städte wurden von der Autoindustrie geprägt. Und sowohl der Beginn als auch das Ende der Autoindustrie in Bochum wurden in Detroit besiegelt. Hier wie da sind die Menschen nach dem Ende des Industriezeitalters auf der Suche nach einer neuen Identität.

Trotz aller Unterschiede verbindet die Menschen in Bochum wie in Detroit das Verlangen nach einem würdevollen und glücklichen Leben, und die filmische Reise durch die beiden Städte wird zu einer Reise in die Herzen ihrer Menschen. Hauptpreis beim Kinofest Lünen 2021.

Des Weiteren werden am 30. Januar „La Cen & Garderie“ Nocturne; am 31. Januar „The good Soldiers“ (aka Silence Breakers); am 1. Februar „Monoblock“; am 3. Februar „The first 54 years“ und am 5. Februar „Bloody nose, empty pockets“ gezeigt. Insgesamt erwartet die Gäste ein Festival mit außergewöhnlichen Filmen und Einsichten.

Alle weiteren Information zu den Filmen, sowie Trailer unter www.sweetsixteen-kino.de oder telefonisch ab 16 Uhr unter 0231-9106623 und auf www.strangerthanfiction-nrw.de

Weitere Informationen:

„Stranger than Fiction“-Dokumentarfilm-Festival
Sa. 29.01. 19.00 h We are all Detroit – Vom Bleiben und Verschwinden
So.30.01. 13h La Cen Matinee
So.30.01. 17h Garderie Nocturne
Mo.31.01. 19h The good Soldiers (aka Silence Breakers)
Di.01.02. 17h Monoblock
Do.03.02. 17h The first 54 years
Sa.05.02. 17h Bloody nose, empty pockets

Eintritt Erwachsene: 7 Euro / 6 Euro ermäßigt

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