Präsenzkonzept „Fokus“: Polizei kontrolliert eine Woche lang Innenstadt und Nordstadt

Sieben Tage Kontrollen, Schwerpunkt Betäubungsmittelkriminalität

Das Polizeipräsidium in Dortmund Foto: Alexander Völkel für die nordstadtblogger.de

Die Polizei Dortmund hat zwischen dem 9. und dem 15. Juli in der Innenstadt, der Nordstadt und weiteren Bereichen verstärkt kontrolliert. Grundlage war das Präsenzkonzept „Fokus“. Schwerpunkt der offenen und verdeckten Maßnahmen war nach Angaben der Behörde die Drogenkriminalität.

Kontrollen in der Innenstadt: Schlagring, Kokain und Heroin

Am 9. Juli richteten sich die Kontrollen in der Innenstadt unter anderem auf das Umfeld des Café Kick. Bei einer Verkehrskontrolle in der Kuckelke fanden die Beamten einen Schlagring und stellten ihn sicher.

Personenkontrolle im Rahmen des Konzeptes Fokus
Personenkontrolle der Polizei Helmut Sommer für Nordstadtblogger.de

Ebenfalls am 9. Juli beobachteten zivile Kräfte am Café Kick einen mutmaßlichen Drogenhandel. Bei einem 32-Jährigen fanden sie mehrere verkaufsfertige Einheiten Kokain und Heroin. Am 10. Juli kontrollierte die Polizei unter anderem am Westenhellweg, am Stadtgarten und am ZOB am Hauptbahnhof.

Am selben Tag schritten Beamte an der Rheinischen Straße Ecke Augustastraße ein. Dort hatten mehrere Personen einen Wohnungslosen angepöbelt. Als zwei Passanten dazwischengingen, wurden sie mit Farbe besprüht und geschlagen. Die Polizei stellte drei Tatverdächtige und leitete Strafverfahren ein.

Bei erneuten Kontrollen am Café Kick am 13. Juli stellten die Beamten einen mutmaßlichen Dealer und Bargeld in dealertypischer Stückelung sicher. Zivile Kräfte hatten zuvor beobachtet, wie er das Geld erhalten haben soll.

Nordstadt: Funde an der Uhlandstraße und im Keuning-Park

In der Nordstadt kontrollierte die Polizei am 9. Juli an der Uhlandstraße mehrere Personen aus dem Umfeld der Drogenszene und fand verkaufsfertige Einheiten Cannabis. Im Nahbereich entdeckte sie zwei Bunker mit einer niedrigen zweistelligen Zahl weiterer Einheiten.

In Dortmund fand ein sogenannter Schwerpunkteinsatz gegen Clan-Kriminalität statt. Fotos: Alex Völkel
Archivbild: Polizeikräfte beim Einsatz Nordstadtblogger-Redaktion | Nordstadtblogger

Am Brügmannplatz beobachteten Einsatzkräfte am 14. Juli einen mutmaßlichen Drogenhandel. Sie stellten einen Foliendreher mit Kokain, Cannabis und Bargeld zur Gewinnabschöpfung sicher. Am 15. Juli wiederholte sich der Vorgang, erneut fanden die Beamten dort Cannabis.

Im Dietrich-Keuning-Park kontrollierte die Polizei an beiden Tagen je einen polizeibekannten mutmaßlichen Händler. Bei der Suche im Umfeld stieß sie auf eine versteckte Umhängetasche mit verkaufsfertigem Cannabis sowie auf Feinwaagen.

Im Huckarder Ortskern und an der Sengsbank kontrollierte die Polizei nach Bürgerbeschwerden über möglichen Drogenhandel, ohne strafrechtlich relevante Feststellungen. Zudem vollstreckten die Einsatzkräfte mehrere Haftbefehle. Die Behörde will das Konzept „Fokus“ fortführen.


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