Nordstadtblogger

Planung Ersatzneubau der Eisenbahnbrücken Lindenhorster und Evinger Straße durch Eisenbahn Infrastruktur GmbH

Die Größe der Eisenbahnbrücke über der Evinger Straße genügt zukünftigen Ansprüchen. Fotos: Thomas Engel

Die Dortmunder Eisenbahn Infrastruktur GmbH plant, die Eisenbahnüberführungen an der Lindenhorster- und Evinger Straße neu zu bauen. Die Stadt Dortmund hat daraufhin überprüft, ob dieses Bauvorhaben dazu genutzt werden sollte, die Brücken zu vergrößern – in Höhe oder Breite. Ergebnis: Handlungsbedarf gibt es nur bei der Eisenbahnüberführung Lindenhorster Straße. Für die Brückenquerung an der Evinger Straße ist keine Änderung erforderlich.

Eisenbahnquerung an der Lindenhorster Straße: in Höhe und Breite nicht zukunftsfähig

Die Überführung an der Lindenhorster Straße hingegen kann durch Aufweitung für den Fußgänger- und Radfahrverkehr deutliche Erleichterungen bewirken. Auch die Durchfahrt des Schwerlastverkehrs könnte auf diesem Wege ohne Einschränkungen ermöglicht werden.

Hier wird es eng: Eisenbahnbrücke an der Lindenhorster Straße – die Durchführung muss erweitert werden.

Die derzeitige Breite von 13,80 Meter lässt eine regelkonforme Querschnittsgestaltung mit Berücksichtigung von Fußgängern und Radfahrern nach dem Stand der Technik nicht zu. Sie soll auf 18,20 Meter erweitert werden. Die Durchfahrtshöhe von 3,80 Meter führte in der Vergangenheit zu Unfällen mit dem Schwerlastverkehr. Um hier Abhilfe zu schaffen, soll eine Höhe von 4,20 Meter vorgesehen werden.

Die Aufweitung des Brückendurchlasses ist eine von vielen Maßnahmen zur Attraktivierung des Fuß- und Radwegenetzes in Dortmund.

Die Erneuerung der Brücke Lindenhorster Straße ist vorbehaltlich der Entwurfsplanung für die Jahre 2024/2025 anvisiert. Weil die noch aussteht, lassen sich die Baukosten bislang nur grob schätzen – sie könnten sich auf 2.500.000 Euro belaufen. Die Brücke gehört der Dortmunder Eisenbahn Infrastruktur GmbH, die Straße der Stadt Dortmund. Die Erneuerung der Straße, für sich genommen, wird rund 750.000 Euro kosten.

 

 

 

 

Print Friendly, PDF & Email

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen