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Parkende und rangierende LKW verursachen Gefahr an der Brackeler Straße – Sofortlösung mit mobilen Schutzelementen

In den kommenden Tagen sollen auf der Brackeler Straße mobile Schutzwände installiert werden, um das Parken von Lkw zu unterbinden. Das Foto zeigt eine Situation im November diesen Jahres. Fotos: Susanne Schulte/Archiv

Die Polizei Dortmund und das Tiefbauamt haben sich erneut mit der teilweise problematischen Situation an einem bestimmten Abschnitt der Brackeler Straße befasst. Die Stadt Dortmund hat nun neue Maßnahmen beschlossen, die kurzfristig in den kommenden zwei Tagen (Dienstag und Mittwoch) vor Ort umgesetzt und installiert werden.

Handlungsbedarf angesichts akuter Gefahrensituation

Blick in Fahrtrichtung Borsigplatz.

Zuletzt hatten sich die Berichte von Polizei und Mitarbeitenden des Tiefbauamtes gehäuft, dass dort parkende und haltende, teilweise auch rückwärts rangierende LKW auf dem Seitenstreifen und dem Verzögerungsstreifen zum Parkplatz „Stockheide“ die Verkehrssicherheit gefährden, mindestens aber den fließenden Verkehr auf der Brackeler Straße behindern. In der Spitze wurden bis zu 40 zeitgleich parkende Lkw und abgestellte Auflieger festgestellt. ___STEADY_PAYWALL___

Lebensgefährlich wird es zudem, wenn sich noch Personen auf der Fahrbahn aufhalten oder sogar die vier autobahnähnlich ausgebauten Fahrspuren überqueren, um z.B. zu Amazon zu kommen (obwohl es unweit eine Fußgängerbrücke gibt). 

Anfahrende LKW ordnen sich mangels vorhandener (weil zugeparkter) Beschleunigungsstrecke mit einer sehr niedrigen Geschwindigkeit in den fließenden Verkehr ein, teilweise ragen die Umrisse der Lkw in den rechten Fahrstreifen der Brackeler Straße hinein. Die Gefahr potenziert sich in der Dunkelheit, da genau dieser Bereich nur über wenig Straßenbeleuchtung verfügt.

Mobile Schutzelemente statt mehr Beschilderung und Kontrollen

Angesichts dieser Erkenntnisse und vor dem Hintergrund der weiter andauernden Pandemie, die zu mehr Onlinehandel und damit zu erhöhtem Lieferverkehr geführt hat, ist ein schnelles Eingreifen erforderlich. Hinzu kommt, dass sich das Weihnachtsgeschäft voraussichtlich nun noch mehr auf den Onlinebereich verlagern wird. Denn am Sonntag, den 13. Dezember, haben Bund und Länder die Schließung vieler Geschäfte in Deutschland von Mittwoch bis zum 10. Januar 2021 beschlossen.

Weitere Beschilderungen und häufigere Kontrollen wurden von den Fachleuten als nicht zielführend eingestuft. Daher werden jetzt mobile (Beton-)Schutzelemente eingesetzt, um das Lkw-Parken hier zu unterbinden. Ganz ähnliche mobile Leitwände kamen zum Beispiel auch bei der Einengung des Ostwalls auf eine Fahrspur während des ersten Corona-Lockdowns zum Einsatz, damals auf Bitten der Polizei, um die Raser- und Poser-Szene einzudämmen.

Die Maßnahme löst sicher nicht das Problem des fehlenden Parkraumes im Bereich der Logistikfirmen auf dem Gelände der ehemaligen Westfalenhütte, aber aus Gründen der Sicherheit ist sie unverzichtbar.

Zur Parkproblematik laufen derzeit Gespräche zwischen den Anliegern auf dem Logistikgelände und verschiedenen Ämtern und Fachbereichen der Stadt Dortmund wie Ordnungsamt, Stadtplanungs- und Bauordnungsamt, Tiefbauamt, Wirtschaftsförderung. Diese Gespräche laufen zwar forciert, ein Ergebnis wird aber sicher noch etwas Zeit benötigen. Sobald eine Lösung vorliegt, wird die Stadt Dortmund darüber berichten.

Wenn sich die Zwischenlösung mit den mobilen Leitwänden, die lediglich auf die Fahrbahn „gestellt“ werden, als Absperrung bewährt, sollen sie durch eine Dauervariante ersetzt werden. Das würde dann die Trennung des Seitenstreifens vom Fahrstreifen durch eine fest installierte Distanz-Schutzplanke bedeuten. Ein entsprechender Vorschlag wird im Falle des Erfolgs dann der Bezirksvertretung für einen Beschluss vorgelegt.

 

Karte mit der Situation auf der Brackeler Straße und den mobilen Leitwänden. Grafik: Stadt Dortmund

 

 

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