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Orientierung verloren: Berauschter Fahrer verlässt sich auf Navigationsgerät und landet im Hafenbecken Dortmund

Bei der aufwendigen Bergung des Wracks kamen auch Taucher*innen zum Einsatz. Auf dem Bild gut zu erkennen sind die mit Luft gefüllten Hebekissen, die dem Fahrzeug Auftrieb verleihen. Foto: Feuerwehr Dortmund

Am Samstagmorgen gegen fünf Uhr wurde die Feuerwehr Dortmund zu einem Unfall gerufen, bei dem ein Mann mit seinem Pkw ins Hafenbecken in Dortmund-Lindenhorst gefahren ist. Nach Aussage des Fahrers, der das sinkende Fahrzeug glücklicherweise noch eigenständig über das Fenster verlassen konnte, sollte sich keine weitere Person im Auto befinden. Nach Angaben der Polizei handelte es sich beim dem Fahrer um einen jungen Belgier, der sich in der Nacht zu Samstag (7. März 2020) auf die Angaben seines Navigationsgerätes verlassen hatte und unter anderem hierdurch sein Auto versehentlich im Kanal versenkte. Der Mann selber gab an, zuvor Bier getrunken und Kokain konsumiert zu haben. 

Bei der Bergung des Wracks kam die Spezialeinheit Wasserrettung zum Einsatz 

Plötzlich war die Straße zu Ende, zum Bremsen war es zu spät und das Auto stürzte gegen 4:15 Uhr ins Wasser des Hafenbeckens an der Lindenhorster Straße in Höhe der Hausnummer 160. Der Fahrer, befreite sich aus dem sinkenden Citroen. Er rannte in seiner Not auf die Straße um Hilfe zu holen.

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Als die Feuerwehr eintraf, kümmerte sie sich um ihn und begann daraufhin mit der Bergung des Pkw vom Grund des Hafenbeckens in ca. 4 m Tiefe. Durch die Spezialeinheit Wasserrettung wurden von Tauchern sogenannte Hebekissen an dem gesunkenen Objekt angebracht.

Durch das Aufblasen dieser Kissen mit Luft, konnte der Wagen an die Wasseroberfläche gebracht werden. Im Anschluss wurde das Auto mit dem Feuerwehrkran aus dem Wasser gehoben. Der durchnässte Fahrer wurde vom Rettungsdienst zur Untersuchung ins Krankenhaus verbracht. Die Feuerwehr war mit insgesamt 15 Einsatzkräften vor Ort und der Einsatz dauerte ca. zwei Stunden. Zur Unfallursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

Rettungskräfte versorgten den durchnässten und unterkühlten Belgier. Die Polizei stellte im Gespräch mit ihm fest, dass er Anzeichen von Betäubungsmittelkonsum aufwies. Der Fahrer gab an, dass er zuvor Bier getrunken und Kokain konsumiert habe. Zur ärztlichen Versorgung kamen zwei Blutproben zur Feststellung von Alkohol und Drogen im Blut hinzu.

 

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