Erster bestätigter Fall wurde bei einem 71-jährigen Mann nachgewiesen

Neue Virusvariante „Omikron“ erreicht Dortmund

„Nur nicht die Pferde scheu machen“ - das könnte die Botschaft der Skulptur vor dem Gesundheitsamt in Dortmund sein. Fotos: Alex Völkel
„Nur nicht die Pferde scheu machen“ – das könnte die Botschaft der Skulptur vor dem Gesundheitsamt in Dortmund sein. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

In Dortmund gibt es seit dem 7. Dezember 2021 den ersten bestätigten Fall der neuen Virusvariante mit der Bezeichnung „Omikron“ (B.1.1.529). Sicher nachgewiesen wurde die Variante bei einem 71-jährigen Mann mittels einer variantenspezifischen PCR-Testung. Weitere Ermittlungen des Dortmunder Gesundheitsamtes laufen im Fall- und Kontaktpersonenmanagement.

Weltgesundheitsorganisation erklärt „Omikron“ zur besorgniserregenden Virusvariante

Diese Virusvariante hat sich vom südlichen Afrika ausgehend auch sehr schnell in Europa verbreitet. Omikron steht im Verdacht, ansteckender als alle vorherigen Virusvarianten des Coronavirus zu sein. Daher erklärte die Weltgesundheitsorganisation „Omikron“ zur besorgniserregenden Virusvariante (VOC). Omikron besitzt eine ungewöhnlich hohe Zahl von etwa 30 Aminosäureänderungen im Spike-Protein sowie viele Mutationen. Die Eigenschaften des Virus werden derzeit untersucht. Wissenschaftliche Daten hinsichtlich der Virulenz und zur Wirksamkeit von Impfstoffen sowie zur genauen Übertragbarkeit liegen aktuell noch nicht vor.

Fälle, für die aufgrund einer PCR-Testung ein labordiagnostischer Verdacht auf Omikron (B.1.1.529) besteht, werden nach Beauftragung des Gesundheitsamtes mittels Genomsequenzierung untersucht. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Abhängig von der aktuellen Zahl der Neuinfektionen schreibt die Coronavirus-Surveillanceverordnung die Genomsequenzierung von fünf oder zehn Prozent der Positivproben des Coronavirus vor. Ein labordiagnostischer Verdacht auf Omikron muss durch eine Sequenzierung bestätigt werden. Fälle, für die aufgrund einer PCR-Testung ein labordiagnostischer Verdacht auf Omikron (B.1.1.529) besteht, werden nach Beauftragung des Gesundheitsamtes mittels Genomsequenzierung untersucht.

Das Auftreten von Omikron zeigt nach Ansicht der Stadt, wie wichtig es ist, bis zu fünf Prozent der positiven Proben zu sequenzieren, um Veränderungen des Erregergenoms schnell und genau zu detektieren und ferner die Verbreitung von bekannten und neuen Varianten beobachten zu können.

Da es lange dauert, bis die Sequenzierungsergebnisse an das Robert Koch-Institut übermittelt sind (z. B. Einsendung der Proben an sequenzierende Labore, Sequenzierung, Genomanalyse), findet die Berichterstattung zu den Genomsequenzdaten aus der Vorvorwoche statt. Auf Basis dieser Daten berichtet das Robert Koch-Institut wöchentlich über die Entwicklung der Virusvarianten in Deutschland (https://bit.ly/3dvFTWz).

So verändert „Omikron“ die Kontaktpersonen-Nachverfolgung

Hinweisen auf „Omikron“ geht das Gesundheitsamt mit hoher Priorität nach. Bei diesen Hinweisen kann es sich z.B. um eine entsprechende Reiseanamnese, um Verdachtsfälle oder Nachweise einer VOC (durch eine variantenspezifische PCR-Testung) handeln. Es werden (enge) Kontaktpersonen ermittelt, die ein erhöhtes Risiko für eine Ansteckung haben. Kriterien hierfür sind z. B.:Aufenthalt in der nahen Umgebung des gemeldeten Falls (<1,5 m, länger als 10 Minuten ohne Mund-Nasen-Schutz oder FFP2-Maske),

Aufenthalt von infektiösem Fall und Kontaktperson im selben Raum (hohe Konzentration infektiöser Aerosole, unabhängig vom Abstand für länger als 10 Minuten, auch wenn durchgehend und korrekt ein Mund-Nasen-Schutz oder eine FFP2-Maske getragen wurde, alternativ beim Singen oder Tanzen ohne Maske).

Nach der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung müssen sich auch geimpfte und genesene Personen in Quarantäne begeben, die Kontakt zu einer Person hatten, die mit einer Virusvariante des Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert ist, oder wenn sie aus einem Virusvarianten-Gebiet nach Deutschland eingereist sind.

Bei „Omikron“-Quarantäne können sich auch Geimpfte nicht vorzeitig freitesten

Im Gesundheitsamt werden die Corona-Abstriche untersucht. Foto: Alex Völkel
Im Gesundheitsamt hat die Nachverfolgung der Kontaktpersonen bei besorgniserregenden Virusvarianten Priorität. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Bei Reisen ist es somit vor der Abreise wichtig, ob die Länder, in denen der Aufenthalt in den letzten zehn Tagen vor der Einreise nach Deutschland stattfand, als Risikogebiete eingestuft sind. Dabei muss der Reiseweg vorab genau ermittelt werden. Eine 14-tägige Quarantäne gilt auch für geimpfte und genesene Personen. Die Quarantäne kann nicht verkürzt werden.

Eine Quarantäne der vollständig geimpften sowie genesenen Kontaktpersonen von 14 Tagen sowie eine PCR-Testung, die möglichst am Tag 1 der Ermittlung der engen Kontaktpersonen angesetzt ist, wird vom Robert Koch-Institut (RKI) immer empfohlen. Nach der Beurteilung der Infektionslage (z. B. Räumlichkeit, Aufenthaltsdauer, Anzahl der Personen, Lüftungsmöglichkeiten, Aktivitäten und Hinweise auf Aerosole) spricht das Gesundheitsamt ggf. Maßnahmen für weitere Personen aus.Das Auftreten neuer VOCs wird vom RKI eng überwacht und Empfehlungen werden zeitnah angepasst (https://bit.ly/3EANRJT).

Das RKI hat zu Omikron noch keine konkreten Empfehlungen zur Freitestung und zur Quarantänedauer in Gemeinschaftseinrichtungen (Schulen/Kitas) herausgegeben. Bis dahin empfiehlt die Bezirksregierung Arnsberg, in diesen Fällen keine Freitestung zuzulassen und die volle Quarantänedauer anzuordnen. Bei einer einzelnen Infektion im Klassenverbund lautet die Empfehlung der Bezirksregierung aktuell, die Quarantäne nur für die Sitznachbar:innen vorzunehmen, bei der Infektion von mehreren Schüler:innen aber die Quarantäne für die ganze Klasse auszusprechen.

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Kommentare

  1. Erste Daten zum Immunschutz gegen Omikron-Variante - Statement von Prof. Dr. Carsten Watzl

    Statement von Prof. Dr. Carsten Watzl, Leiter des Forschungsbereichs Immunologie und wissenschaftlicher Direktor, Leibniz-Institut für Arbeitsforschung an der TU Dortmund (IfADo), Dortmund, und Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie (DGfI)

    „Bisher kannten wir nur die Mutationen von Omikron und konnten vermuten, dass diese wahrscheinlich zu einer schlechteren Schutzwirkung der Impfungen gegen eine Infektion mit der Omikron-Variante führen werden. Daher ist es jetzt wichtig, erste Daten zu sehen. Die Ergebnisse zeigen ganz klar, dass auch die neutralisierenden Antikörper von Geimpften in der Lage sind, Omikron zu binden und zu neutralisieren. Die Impfungen sind also nicht nutzlos. Aber: Man braucht deutlich höhere Antikörperspiegel, um Omikron noch erfolgreich zu neutralisieren – ungefähr 40-fach mehr. Die Experimente mit den Pseudoviren haben einen geringeren Abfall gezeigt, die Daten mit dem isolierten Virus sind aber relevanter. Das ist ein großer Unterschied – der größte Unterschied, den wir je bei einer Variante beobachtet haben. Die Daten zeigen, dass selbst zweifach Geimpfte oft nicht genügend Antikörper haben, um Omikron zu neutralisieren. Erst nach einem Booster oder nach der Kombination aus Infektion plus zweifacher Impfung sind genügend Antikörper vorhanden. Das bedeutet, dass wir mit Omikron noch mehr Durchbruchsinfektionen sehen werden. Die Inzidenzen könnten daher noch mal deutlich steigen.“

    „Was aktuell noch fehlt, sind Daten dazu, ob eine Omikron-Durchbruchsinfektion auch mehr schwere Verläufe verursacht. Oder anders gesagt: Ob der Impfschutz vor schwerer Erkrankung bei Omikron noch hoch ist. Da dieser Schutz nicht nur auf den Antikörpern beruht, gehe ich aktuell davon aus, dass der Schutz vor schwerer Erkrankung auch bei Omikron noch vergleichsweise hoch ist. Das könnte auch erklären, warum man in Südafrika eher milde Verläufe sieht. Es stecken sich Personen mit Immunschutz an, die noch gut vor einer schweren Erkrankung geschützt sind. Wobei das Alter der Infizierten in Südafrika auch eine Rolle spielt. Aber: Ungeimpfte werden gegenüber Omikron noch weniger geschützt sein. Daher werden mit steigenden Inzidenzen auch mehr schwere Fälle und damit eine zusätzliche Belastung des Gesundheitssystems einhergehen.“

    „Meiner Meinung nach wird es notwendig sein, die Impfstoffe anzupassen. Ein Booster mit einem angepassten Impfstoff würde genau die Gedächtniszellen stimulieren, die Antikörper produzieren, die auch Omikron neutralisieren können. Daher würde ein Booster mit einem angepassten Impfstoff sicherlich auch einen guten Schutz gegen Omikron vermitteln. Da diese angepassten Impfstoffe frühestens nächstes Jahr im Februar oder März kommen werden, sollte man aber jetzt nicht darauf warten, sondern sich jetzt impfen oder boostern lassen. Wenn Omikron die Delta-Variante weltweit komplett verdrängt, werden die aktuellen Impfstoffe alle durch neue Versionen ersetzt werden müssen. Das geht bei mRNA-Impfstoffen vergleichsweise schnell, bei den anderen Impfstoffen kann es aber deutlich länger dauern.“

  2. Coronavirus: 293 weitere positive Testergebnisse – RKI-Inzidenzwert für Dortmund am Mittwoch beträgt 287,9 (PM)

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Der auf Basis der gestrigen Meldungen vom RKI errechnete Inzidenz-Wert beträgt für Dortmund 287,9. Die weiteren Werte: Gestern sind 293 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den 293 Neuinfektionen sind 86 Fälle 64 Familien zuzuordnen.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 42.444 positive Tests vor. 38.727 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 3.280 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Es befinden sich 3.093 Menschen in Quarantäne.

    Zurzeit werden in Dortmund 85 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 20 Patient*innen intensivmedizinisch, 13 davon mit Beatmung.

    Leider wurden dem Gesundheitsamt zwei weitere Todesfälle gemeldet. Es verstarben ein 74-jähriger Mann am 5. Dezember und eine 96-jährige Frau am 6. Dezember. Beide ursächlich an COVID-19. In Dortmund starben damit bislang 314 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 123 mit Corona infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 442.351 Menschen. Insgesamt wurden 988.495 Impfdosen verabreicht.

    Impfgeschehen

    Aufgrund der deutlich gewachsenen Impfangebote bestehen gegenwärtig an den Impfstellen der Stadt keine oder nur sehr kurze Wartezeiten. Eine spontane Impfung in der Thier-Galerie (Eingang Hoher Wall, Montag bis Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr), im Impfzelt an der Weihnachtsstadt an der Hansastraße (Am Hansaplatz zwischen Commerzbank und Vapiano, Montag bis Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr) oder in der Berswordt-Halle (Eingang Friedensplatz, Montag bis Samstag von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr) ist derzeit ohne größeren Zeitaufwand möglich.

    Weitere Corona-Informationen online

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    Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    Die nächsten Termine des Impfbusses: dortmund.de/corona-impfung

  3. „Auf dem Weg zu einer allgemeinen Impfpflicht“ (AG der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege NRW)

    Zur Debatte um eine berufsgruppenspezifische, einrichtungsbezogene und allgemeine Impfpflicht erklärt der Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft Freie Wohlfahrtspflege NRW (LAG FW), Dr. Frank Johannes Hensel nach einer Sitzung des LAG-Hauptausschusses:

    „Je breiter es gelingt, Impfpflichten zu realisieren, desto stärker wird der Schutzschirm gegen Corona für alle aufgespannt. Für dieses Ziel stehen wir Wohlfahrtsverbände in Nordrhein-Westfalen ein. Eine schrittweise Verankerung von Impfrechten und Impfpflichten unter Berücksichtigung beruflicher Einsatzfelder kann auf dem Weg zur allgemeinen Impfpflicht zunächst ein angemessenes Vorgehen sein und sollte neben dem Gesundheitssektor auch weitere Bereiche wie Kindergarten und Schule umfassen.

    Dabei ist klar, dass es um das Schließen von Impflücken in sensiblen Arbeitsfeldern bei zumeist schon überdurchschnittlich durchgeimpften Belegschaften geht. Die Impfrate beim Pflegepersonal in den stationären Pflegeeinrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege in NRW beträgt 84 Prozent. In der Kranken-, Alten- und Behindertenhilfe wird mit großer Umsicht und Verantwortungsbereitschaft durch die ganze Corona-Krise hindurch enorm viel geleistet.

    Mit jeder verankerten Impfverpflichtung muss sichergestellt sein, dass sich daraus auch ein Recht auf eine gesicherte Impfmöglichkeit verbindet. Und selbstverständlich umfasst dies immer alle, die in diesen Arbeitsfeldern tätig sind, also auch Reinigungs- und Hauswirtschaftskräfte sowie vor Ort tätige Verwaltungsmitarbeitende und technische Dienste.“

    In der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich 16 Spitzenverbände in sechs Verbandsgruppen zusammengeschlossen. Mit ihren Einrichtungen und Diensten bieten sie eine flächendeckende Infrastruktur der Unterstützung für alle, vor allem aber für benachteiligte und hilfebedürftige Menschen an. Ziel der Arbeit der Freien Wohlfahrtspflege NRW ist die Weiterentwicklung der sozialen Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Sicherung bestehender Angebote. Die Freie Wohlfahrtspflege NRW weist auf soziale Missstände hin, initiiert neue soziale Dienste und wirkt an der Sozialgesetzgebung mit.

  4. Coronavirus: 337 weitere positive Testergebnisse – RKI-Inzidenzwert für Dortmund beträgt am Donnerstag 285,7 (PM)

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Der auf Basis der gestrigen Meldungen vom RKI errechnete Inzidenz-Wert beträgt für Dortmund 285,7.

    Die weiteren Werte: Gestern sind 337 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den 337 Neuinfektionen sind 92 Fälle 59 Familien zuzuordnen.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 42.781 positive Tests vor. 38.999 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 3.344 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Es befinden sich 3.197 Menschen in Quarantäne.

    Zurzeit werden in Dortmund 80 Corona-Patient:innen stationär behandelt, darunter 19 Patient:innen intensivmedizinisch, 13 davon mit Beatmung.

    Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Leider verstarb ein 65-jähriger Mann am 5. Dezember ursächlich an COVID-19. In Dortmund starben damit bislang 315 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 123 mit Corona infizierte Patient:innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 442.927 Menschen. Insgesamt wurden 998.056 Impfdosen verabreicht.

    Impfstart für Kinder am 17. Dezember

    Ab Freitag, 17. Dezember, 10 Uhr, können sich Kinder zwischen fünf und elf Jahren in Begleitung eines oder einer Erziehungsberechtigten von Kinder- und Jugendärzt:innen in der Thier-Galerie impfen lassen. Dafür ist ein Termin erforderlich, der im Laufe der kommenden Woche über einen Link auf der städtischen Homepage gebucht werden kann. Zur Impfung mitzubringen sind der Impfpass sowie ein Identitätsnachweis des Kindes (z.B. Kinderreisepass, Schülerausweis o.Ä.). Nach drei Wochen können die Kinder mit ihren Eltern zur Zweitimpfung erscheinen.

    Impfgeschehen

    Aufgrund der deutlich gewachsenen Impfangebote bestehen gegenwärtig an den Impfstellen der Stadt keine oder nur sehr kurze Wartezeiten. Eine spontane Impfung in der Thier-Galerie (Eingang Hoher Wall, Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr), im Impfzelt an der Weihnachtsstadt an der Hansastraße (Am Hansaplatz zwischen Commerzbank und Vapiano, Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr) oder in der Berswordt-Halle (Eingang Friedensplatz, Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr) ist zurzeit ohne größeren Zeitaufwand möglich.

    Weitere Corona-Informationen online

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  5. Besserer Schutz: In einigen Bereichen der Verwaltung gilt ab Montag die Pflicht zum Tragen von FFP2-Masken (PM)

    Vor dem Hintergrund steigender Corona-Infektionszahlen trifft die Stadtverwaltung weitere Maßnahmen zum Schutz der Bürger*innen und der Mitarbeitenden in verschiedenen Bereichen. Vor allem dort, wo der Publikumsverkehr gesetzlich vorgeschrieben ist.

    Im Fokus liegen die Fachbereiche, die hoheitliche und pflichtige Aufgaben wahrnehmen, bei denen die Bürger*innen gehalten sind, in Präsenz zu erscheinen. Daher werden von jetzt an Mitarbeitende in den Bereichen mit FFP-2 Masken ausgestattet. Um die Schutzmaßnahmen zu erhöhen, wird ab kommenden Montag eine FFP2-Maskenpflicht für die Bürger*innen für diese Bereiche eingeführt.

    Diese Masken erhöhen erheblich den Schutz, indem sie zuverlässiger die Aerosolverbreitung verringern.
    Für den Fall, dass Bürger*innen über keine entsprechende FFP2-Maske bei dem verpflichtenden Termin in Präsenz besitzen, wird den Fachbereichen ein Grundfundus an entsprechenden Masken zur Verfügung gestellt, aus dem im Bedarfsfall Masken verteilt werden.

    In folgenden Bereichen gilt ab Montag, 13.12.21, bei Publikumsverkehr/Präsenzterminen die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske in den Gebäuden und Räumen folgender Fachbereiche:

    Stadtkasse- / Steueramt
    Rechtsamt
    Ordnungsamt
    Bürgerdienste
    Schulverwaltungsamt
    Sozialamt
    Jugendamt
    Gesundheitsamt
    Stadtplanungs- / Bauordnungsamt
    Wohnungsamt
    Tiefbauamt
    Eigenbetrieb Friedhöfe

  6. Coronavirus: 266 weitere positive Testergebnisse – RKI-Inzidenzwert für Dortmund am Freitag beträgt 274,8 (PM)

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Der auf Basis der gestrigen Meldungen vom RKI errechnete Inzidenz-Wert beträgt für Dortmund 274,8. Die weiteren Werte: Gestern sind 266 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den 266 Neuinfektionen sind 64 Fälle 42 Familien zuzuordnen.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 43.047 positive Tests vor. 39.223 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 3.386 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Es befinden sich 3.081 Menschen in Quarantäne.

    Zurzeit werden in Dortmund 86 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 20 Patient*innen intensivmedizinisch, 14 davon mit Beatmung.

    In Dortmund starben bislang 315 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 123 mit Corona infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 443.433 Menschen. Insgesamt wurden 1.006.395 Impfdosen verabreicht.

    Impfgeschehen

    Aufgrund der deutlich gewachsenen Impfangebote bestehen gegenwärtig an den Impfstellen der Stadt keine oder nur sehr kurze Wartezeiten. Eine spontane Impfung in der Thier-Galerie (Eingang Hoher Wall, Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr), im Impfzelt an der Weihnachtsstadt an der Hansastraße (Am Hansaplatz zwischen Commerzbank und Vapiano, Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr) oder in der Berswordt-Halle (Eingang Friedensplatz, Montag bis Samstag von 10 bis 17 Uhr) ist zurzeit ohne größeren Zeitaufwand möglich.

    Weitere Corona-Informationen online

    Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona

    Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    Die nächsten Termine des Impfbusses: dortmund.de/corona-impfung

  7. Coronavirus: 647 weitere positive Testergebnisse – RKI-Inzidenzwert für Dortmund am Montag beträgt 288,4 (PM)

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben: Der auf Basis der gestrigen Meldungen vom RKI errechnete Inzidenz-Wert beträgt für Dortmund 288,4. Die weiteren Werte: Am Freitag, Samstag und Sonntag sind 647 positive Testergebnisse hinzugekommen.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 43.694 positive Tests vor. 39.886 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 3.369 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Es befinden sich 3.004 Menschen in Quarantäne.

    Zurzeit werden in Dortmund 91 Corona-Patient*innen stationär behandelt, darunter 23 Patient*innen intensivmedizinisch, 14 davon mit Beatmung.

    Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Leider verstarb ein 59-jähriger Mann am 10. Dezember ursächlich an COVID-19. In Dortmund starben bislang 316 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 123 mit Corona infizierte Patient*innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 444.344 Menschen. Insgesamt wurden 1.024.268 Impfdosen verabreicht.

    Weitere Corona-Informationen online

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  8. Coronavirus: 98 weitere positive Testergebnisse – RKI-Inzidenzwert für Dortmund beträgt am Dienstag 277,9 (PM)

    In Sachen Coronavirus lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Der auf Basis der gestrigen Meldungen vom RKI errechnete Inzidenz-Wert beträgt für Dortmund 277,9.

    Die weiteren Werte: Gestern sind 98 positive Testergebnisse hinzugekommen. Von den 298 Neuinfektionen sind 40 Fälle 25 Familien zuzuordnen.

    Seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund liegen insgesamt 43.792 positive Tests vor. 40.020 Menschen gelten als genesen. Aktuell sind 3.332 Menschen in Dortmund mit dem Virus infiziert. Es befinden sich 2.887 Menschen in Quarantäne.

    Zurzeit werden in Dortmund 92 Corona-Patient:innen stationär behandelt, darunter 22 Patient:innen intensivmedizinisch, 18 davon mit Beatmung.

    Dem Gesundheitsamt wurde ein weiterer Todesfall gemeldet. Leider verstarb eine 89-jährige Frau am 11. Dezember nicht ursächlich an COVID-19.

    In Dortmund starben bislang 316 Menschen ursächlich an COVID-19, weitere 124 mit Corona infizierte Patient:innen verstarben aufgrund anderer Ursachen.

    Impfungen

    Vollständig geimpft sind in Dortmund bislang 445.402 Menschen. Insgesamt wurden 1.033.451 Impfdosen verabreicht.

    Weitere Corona-Informationen online

    Antworten rund um Corona und die Situation in Dortmund: dortmund.de/corona

    Übersicht, welche betrieblichen Angebote zulässig sind und welche Betriebe öffnen dürfen: dortmund.de/corona-gewerbe

    Überblick zu den Schnellteststellen in Dortmund inklusive mehrsprachiger Hinweise zu Regelungen im Falle eines positiven Schnelltests: dortmund.de/corona-schnelltest

    Die nächsten Termine des Impfbusses: dortmund.de/corona-impfung

  9. Städtisches Impfangebot für Kinder ab Freitag (PM)

    Am dem kommenden Freitag, 17. Dezember, startet das ergänzende Impfangebot für Kinder in Kooperation von Stadt und der KVWL.

    Die kindgerecht gestaltete und ausgestattete Impfstelle in der 1. Etage der Thier-Galerie hat von Montag bis Samstag zunächst jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet und ist über den Eingang Hoher Wall zu erreichen.

    Die vorhergehende Terminbuchung unter https://dortmund-impftermin.de/ ist unbedingt erforderlich.

    Impftermine können ab morgen Vormittag gebucht werden. Alle notwendigen Informationen werden ab heute Nachmittag unter dortmund.de/corona-impfung abrufbar sein.

    Zum Impftermin müssen folgende Unterlagen mitgebracht werden:

    – Impfpass des Kindes,

    – Identitätsnachweis (Kinder-Reisepass, Schülerausweis o.Ä.)

    – von beiden Erziehungsberechtigten unterschriebene Einwilligungserklärung bzw. Vollmachtserklärung des anderen Elternteils (Unterlagen zum Download gibt es auf der städtischen Homepage),

    – Terminbestätigung mit QR-Code (Ausdruck oder digital auf dem Smartphone).

    Zunächst werden zwei Impfstraßen zur Verfügung stehen. Die Impfungen sollen im 20-Minuten-Takt stattfinden. Pro Tag könnten die Kinder- und Jugendärzt:innen somit 42 Impfungen durchführen. Die Fachärzt:innen stellen den besonderen Beratungs- und Behandlungsbedarf der Kinder und ihrer Eltern sicher.

    Sollte sich herausstellen, dass der Beratungsbedarf geringer und die Nachfrage höher als erwartet ausfallen, könnte die Kapazität des Impfangebotes erweitert werden.

    Verimpft wird das von der STIKO empfohlene Kinder-Vakzin des Herstellers BioNTech. Der Impfstoff entspricht dem Erwachsenen-Impfstoff; die Dosierung liegt jedoch bei nur einem Drittel. Ausreichende Impfstoffmengen sind vorhanden.

    Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt Kindern im Alter von fünf bis elf Jahren mit Vorerkrankungen die Impfung gegen COVID-19. Zudem wird eine Impfung von Kindern empfohlen, in deren Umfeld es Kontaktpersonen mit hohem Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf gibt, die selbst nicht oder nur unzureichend durch eine Impfung geschützt werden können (Hochbetagte, Immunsupprimierte). Bei individuellem Wunsch können auch Kinder ohne Vorerkrankung geimpft werden.

    Grundsätzlich bilden die Impfstellen der Stadt Dortmund und der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) ein ergänzendes Angebot zu den Impfkapazitäten der niedergelassenen Ärzteschaft. Das gilt auch für die Covid-19-Impfungen von Kindern in der Altersgruppe von fünf bis elf Jahren. Vorrangig sollen die Impfungen in den Praxen der niedergelassenen Kinderärzt*innen durchgeführt werden.

  10. Boosterimpfung nach vier Wochen nur in Ausnahmefällen möglich (PM)

    In Bezug auf das aktuell öffentlich diskutierte Thema „Boosterimpfung nach vier Wochen“ erläutert der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken:

    „Der letzte Impferlass des Landes NRW enthält zur Frage des Zeitabstandes zwischen einer abgeschlossenen Erstimpfung von Erwachsenen gegen SARS-CoV-2 und der Boosterimpfung verschiedene Angaben.

    Es ist nicht richtig, dass ab jetzt bereits allgemein nach vier Wochen die Boosterimpfung erfolgen soll. Hier ist das genaue Differenzieren nnotwendig.

    Die bekannten Daten besagen unverändert, dass bei Menschen, die mit einem mRNA-Impfstoff zweimal geimpft wurden, erst nach etwa sechs Monaten kein ausreichender Impfschutz mehr besteht.

    Nach der Impfung mit AstraZeneca (zweimal geimpft) oder Johnson&Johnson (einmal geimpft) hatten die Geimpften ohnehin nur zu zirka 60 Prozent einen ausreichenden Schutz. Für diese Menschen gilt, dass bereits drei bis vier Monate nach der Impfung kaum noch ein Impfschutz besteht.

    Aus Sicht des Gesundheitsamtes gilt daher weiterhin, dass eine Boosterimpfung spätestens sechs Monate nach abgeschlossener Erstimpfung unbedingt erfolgt sein soll.

    Bisher wurden in den Impfstellen der Stadt Dortmund die Boosterimpfungen ab fünf Monaten nach der letzten Impfung durchgeführt. Dieser Abstand wurde mit sofortiger Wirkung auf vier Monate reduziert. Wenn ein kürzerer Impfabstand nachgefragt wird, erfolgt eine individuelle Beratung. Dann kann auch eine Verkürzung des Impfabstandes unter vier Monaten erfolgen.

    Der Impfabstand von vier Wochen zur vollständigen Erstimpfung stellt eine Untergrenze dar. Früher soll keinesfalls eine Boosterung stattfinden.

    Dieser sehr kurze Abstand kann zur Anwendung kommen, wenn die Menschen unter einer Erkrankung des Immunsystems oder anderen schweren Grunderkrankungen leiden. In diesen Fällen soll unbedingt eine ausführliche Beratung durch die behandelnden Ärzt:innen stattfinden.

    Für alle anderen Menschen bietet die Verkürzung des Impfabstandes auf vier Wochen nach derzeitigem Wissen keine Vorteile. Ohne medizinischen Grund sollte daher nach vier Wochen keine Impfung durchgeführt werden.

    Schließlich bleibt eine Gruppe, für die ebenfalls ein Abstand von vier Wochen zur Erstimpfung gilt. Das sind alle, die mit Johnson&Johnson einmal geimpft wurden. Aufgrund des ohnehin nur maximal 60-prozentigen Schutzes sollen diese Personen unbedingt bereits nach vier Wochen eine weitere Impfung mit einem mRNA-Impfstoff erhalten.

    Da auch die Schutzwirkung gegen die aktuelle Delta-Variante bei dem Impfstoff Johnson&Johnson vergleichsweise schlechter ist, kann derzeit grundsätzlich keine allgemeine Empfehlung für die Impfung mit diesem Impfstoff ausgesprochen werden. In den Impfstellen der Stadt soll der Impfstoff daher nur auf ausdrücklichen Wunsch Interessierter und nach Beratung in Bezug auf die schlechtere Schutzwirkung verimpft werden.“

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