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Neue Nachbarn im Hafenquartier in Dortmund: Tiefbauamt und Stadtentwässerung beziehen ein Areal am Sunderweg

Unschwer zu erkennen: Bei der Schlüsselübergabe ging es eher hemdsärmelig zu. Fotos: Karsten Wickern

Vom Dortmunder Stadtrat 2015 als „Betriebsstättenkonzept“ beschlossen, kam es nun zum symbolischen Abschluss dessen, was da realisiert werden sollte: die Straßenunterhaltung und Grünpflege des Tiefbauamts und der Eigenbetrieb Stadtentwässerung siedeln am Sunderweg. Mit der offiziellen Schlüsselübergabe an die Stadt befindet sich das vierte und letzte Bauvorhaben auf der Zielgeraden.

Vorhaben geht auf einen Beschluss des Dortmunder Stadtrates aus dem Jahr 2015 zurück

Besichtigung des neuen Gebäudes für die Verwaltung: es fehlt noch ein wenig an Interieur.

Der letzte großer Meilenstein zur Realisierung des gemeinsamen Betriebsstättenkonzepts zwischen der Stadt Dortmund und der Entsorgung Dortmund (EDG) ist geschafft. Mit der symbolischen Schlüsselübergabe an die Stadt für den Gebäudekomplex am Sunderweg sind die Bauarbeiten am neuen Verwaltungs- und Betriebsgebäude nahezu abgeschlossen.

Bezogen werden sollen die Anlagen von MitarbeiterInnen des Tiefbauamtes aus dem Ressort Straßenunterhaltung und Grünpflege sowie der Planungs- und Verwaltungsabteilung des Eigenbetriebs Stadtentwässerung. Ebenfalls auf dem Gelände am Sunderweg wird sich der neue Betriebshof des Tiefbauamtes befinden.

Damit steht der Beschluss des Stadtrates von Februar 2015 zur grundsätzlichen Neustrukturierung der städtischen Betriebshöfe mit seinen vier Einzelprojekten kurz vor der endgültigen Realisierung. Lediglich kleinere Residuen wie ein Außenlagerplatz auf dem Sunderweg-Gelände oder die vollständige Innenausstattung des Gebäudekomplexes sind noch nicht ganz abgeschlossen, aber in diesem Jahr vorgesehen.

Areal am Sunderweg: die letzte von vier Maßnahmen des neuen Betriebsstättenkonzepts

Noch sind letzte Handgriffe zu erledigen – dann können Mensch und Maschinen einziehen.

Nachdem die neue Betriebsstätte für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung an der Oberste-Wilms-Straße in Wambel bereits im Januar ein halbes Jahr früher als geplant fertiggestellt worden war, konnte im März das Tiefbauamt (Straßenerhaltung/Grünpflege) seinen neuen Betriebshof an der Alten Straße direkt neben dem der EDG übernehmen.

Der EDG-Recyclinghof Hörde war wegen der aktuellen Erweiterung des Wilo-Areals auf der nördlichen Seite der Nortkirchenstraße schon im letzten September nach Hacheney auf das Gelände der ehemaligen Zeche Crone umgezogen.

Der jetzt an die Stadt übergebene Gebäudekomplex bietet auf ca. 1.000 Quadratmetern diverse Interieurs für Büroarbeitsplätze nach Aufgabenbereichen und mit ca. 7.000 Quadratmetern reichlich Platz für LKW-Hallen, Werkstätten, ein Parkdeck, Carports, Kauen und Fazilitäten für die Unterbringung von AGH-Kräften.

Insgesamt sollen auf einer Fläche von rund 25.000 Quadratmetern 156 Angestellte und 336 gewerbliche MitarbeiterInnen tätig sein. Dazu gehört ein Fuhrpark von 89 Einsatzfahrzeugen. – Investitionsvolumen: 41,3 Millionen Euro. Aber: Qualität gibt es eben nicht umsonst.

Ob mit Synergie oder Flexibilität – am Sunderweg wurde und wird jedenfalls gearbeitet

Stadtdirektor Jörg Stüdemann

Wie immens die für die Fertigstellung eines dergestalt durchstrukturierten Betriebsgeländes erforderlichen Planungs-, Organisations-, Koordinierungs- und Bauleistungen sind, wissen natürlich am allerbesten die Akteure selbst.

Zumal bei einer kleinen Feierlichkeit anlässlich eines symbolischen Durchatmens durch die Schlüsselübergabe – geschafft!

Stadtdirektor Stüdemann sieht denn auch die Komplexität eine gemeisterten Aufgabe, bei der nicht nur das imposante Gebäude zu durchdenken gewesen sei, sondern ebenfalls Flächenanordnung, verkehrliche Situationen, Abläufe der Arbeits- wie Betriebsstättenorganisation, usf.

Ob diese Leistung nun aus Synergieeffekten ermöglicht wurde, wie es im Vorfeld und während der Unternehmung oft hieß. Oder, ob es vor allem darauf angekommen sei, auf Besonderheiten einer jeden Situation flexibel zu reagieren, wie Gunnar Ramsfjell vom beteiligten Dortmunder Architekturbüro HWR betont – sei dahingestellt.

Eins ist jedenfalls klar: Es gibt neue Nachbarn im Hafenquartier, wo gearbeitet wird. Und eine solche Info ist für den Norden nicht der schlechteste Einstand.

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