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Lob für die Verkehrsentlastung der Nordstadt – Aber auch Forderung nach Entlastung für Asseln und Wickede

BürgerInnen und SPD-Mitglieder haben in Asseln den Weiterbau gefordert.

BürgerInnen und SPD-Mitglieder haben in Asseln den Weiterbau der Landesstraße L663n gefordert.

Die Nordstadt wird von der Anbindung der Hoesch-Allee an die Brackeler Straße, die Landesstraße L663n (das „n“ steht für neu), deutlich profitieren. Der Verkehr der Gewerbeflächen auf der Westfalenhütte kann schneller fließen, gleichzeitig werden die Wohnquartiere entlastet.

Weiterbau in Asseln scheiterte an den Grünen – Hoffnung auf Änderung

„Das ist gut! Aber: Diese Straße endet in Asseln, ihr Weiterbau ist seit Jahren Zankapfel in Düsseldorf geblieben und wurde durch den grünen Koalitionspartner verhindert“, ärgert sich der Brackeler Bezirksbürgermeister Karl-Heinz Czierpka (SPD).

„Nun hoffen alle, dass die neue Landesregierung denlich alle Blockaden beseitigt. Denn wenn weiterer Verkehr auf die L663n geleitet wird, werden sich nicht alle zur B236 orientieren. Ein Teil der Fahrzeuge wird bis zum Ende fahren und sich dann durch die ohnehin hoch belasteten Ortskerne von Asseln und Wickede quälen“, glaubt der Kommunalpolitiker.

„Die Menschen, die am Hellweg wohnen, arbeiten, dort einkaufen, zur Schule gehen – sie sind es, die den Preis für den Nicht-Weiterbau zahlen“, betont Daniel Behnke, Vorsitzender des SPD-Stadtbezirks Brackel. Seit über einhundert Jahren plane man die Entlastungsstraße.

Vergebliche Hoffnung auf den Weiterbau der L663n durch Asseln und Wickede

Weil die Landesstraße L663n nicht weitergeführt wurde, hält sich der Verkehr durch Asselner Ortskern.

Weil die L663n nicht weitergeführt wurde, hält sich der Verkehr durch Asselner Ortskern.

Als 2001 Steinbrink- und Zeche-Norm-Straße in Wickede für den Flughafenausbau verschwenkt wurden, war es die L663n, die in den Köpfen der Planer den Verkehrskollaps in Wickede und Asseln verhindern sollte. „Weiter gebaut wurde sie aber nicht und darum erleben die Menschen das Chaos tagtäglich“, ärgert sich Behnke.

Jeden Tag, hauptsächlich morgens und abends, versinkt Asseln im Verkehr. Die vierspurige L663n geht hier wieder auf die alte Landesstraße 663 über – und das ist der Hellweg, mitten durch den Ort, mitten durchs Dorf.

„Es gibt Umwelt- und Naturschützer, die den Weiterbau kategorisch ablehnen. Sie wollen die Feldflur schützen, Flora und Fauna im Norden von Asseln und Wickede“, so Karl-Heinz Czierpka. „Für sie sind die Menschen anscheinend nicht Teil der Natur, für sie sind allein Fledermaus und Feldlerche schützenswerten Lebewesen. Wer diese Meinung vertritt, sollte sich einfach mal an die Straße stellen.“

Stadtbezirk Brackel hat vergeblich auf ein Zeichen der Solidarität aus der Nordstadt gewartet

Das haben SPD und BürgerInnen aus Asseln und dem Stadtbezirk Brackel getan. Gemeinsam mit der CDU hat die SPD in der Bezirksvertretung Brackel Rat und Verwaltung aufgefordert, nun endlich den Weiterbau zu forcieren und das Land aufzufordern, die Planungen voran zu treiben, gerade mit Blick auf die zusätzlichen Verkehre, die die Hoesch-Allee auf die L663n lenken wird.

„Was der Nordstadt gut tut, was ihr an Verkehr erspart bleibt, das finden wir hier am Asselner und Wickeder Hellweg wieder. Darum sind die Menschen im Osten auch enttäuscht, dass sich niemand aus der Nordstadt bei dem Termin blicken ließ. Hier hätten sich die Aktiven über ein bisschen Solidarität sehr gefreut.

 

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13 Gedanken über “Lob für die Verkehrsentlastung der Nordstadt – Aber auch Forderung nach Entlastung für Asseln und Wickede

  1. Hellweger...

    Der Asselner Hellweg und der Wickeder Hellweg versinken- wie der gesamte Hellweg bis in die Stadtmitte- im Verkehr.

    Allerdings -wer nutzt die Hellwegabschnitte in Asseln und Wickede?
    Sind es nicht hauptsächlich –
    neben dem Schwerlastverkehr, der vorwiegend die ortsansässigen Unternehmen beliefert- die Asselner und die Wickeder selbst?

    Der Durchgangsverkehr wird den Asselnern daher hauptsächlich von ihnen selbst und von den Wickedrn beschert. Alle anderen können von der Abfahrt der L663 vor Asseln in Richtung B1 fahren, ohne Assrln durchqueren zu müssen.

    Insofern stellt sich die Frage, ob die Asselner und Wickeder überhaupt eine nennenswerte Entlastung durch den Ausbau der L663 erfahren würden.

    Auf der anderen Seite würde durch den Ausbau der L663 in der Tat ein für den Osten wichtiges Naherholungs- und Naturschutzgebiet zerstört und durchschnitten, das von vielen Familien zum Spaziergang und von Joggern und Radlern zum Sport genutzt wird. Dies würde für die Menschen nach dem Wegfall von Natur durch den Flughafenausbau ein weiteres Stück Lebensqualitätseinbußen mit sich bringen.

    Das Leben am Hellwrg – nicht nur in Asseln und Wickede- ist belastend, es ist laut, es stinkt, man hat das Gefühl, die LKWs donnern durchs Schlafzimmer und die Straßenbahn bringt die Gemäuer zum Beben. Immerhin sind die Fußgängerwege jetzt breiter als früher, so dass man Kinder beim Einkaufen auch ohne Leine laufen lassen kann.

    Die Menschen, die direkt am Hellweg wohnen, brauchen Entlastung- aber, es ist fraglich, ob dies durch eine Verlängerung der L663 tatsächlich geschieht.

    Denn wer fährt morgens, mittags und abends auf dem Hellweg in Asseln ind Wickede? Die Unneraner? Bestimmt nicht.

    Anstatt noch mehr Grünflächen zuzubetonieren und damit noch mehr auch für den Menschen wichtige Natur zu zerstören, bedarf es eines deutlich attraktiveren ÖPNV. Die Straßenbahn von Wickede nach Dortmund braucht für 11 Kilometer fast vierzig Minuten, nach der Fahrt fühlt man sich, als ob man einmal durchgemangelt worden wäre. Die S-Bahn bringt es gerade Mal auf einen provinziellen 20-Minuten- Takt an Werktagen (an Wochenende 30-Minutentakt)
    Da wundert es nicht, dass viele das Auto nutzen, auch wenn es damit eigentlich aufgrund der Staus viel länger als mit der S-Bahn( * ca.12 Minuten) bis in die Stadt dauert.

    Ein verkürzter Takt – wie in nicht-provinziellen Großstädten üblich- würde einige Menschen zum Umstieg auf die Bahn bewegen.

    Aber- statt einen verbesserten Takt im ÖPNV zu fordern, soll ein Naherholungsgebiet platt gemacht werden, ohne aber, dass der Nutzen tatsächlich erkennbar ist, denn die in Wickede und Assrln wohnenden Menschen sind aller Wahrscheinlichkeit diejenigen, die den Hellwrg dort selbst am meisten nutzen und befahren, weil sie eben dort leben., arbeiten oder zur Arbeit fahren, einkaufen etc

    Und- ob Brackel nun- nachdem die L663 gebaut wurde-, tatsächlich eine geringere Belastung mit Verkehr hat?

    Wenn man in Brackel am Hellweg steht, kommen einem auch da Zweifel.

  2. Carsten Klink, Ratsmitglied DIE LINKE

    Letztlich nehmen die Weiterbau-Fans bei SPD und CDU ihre Ausbaudrohung selber wohl nicht mehr ganz ernst, obwohl die letzte rot-grüne Landesregierung den Weiterbau sogar auf die Prioritätenliste des Landes gesetzt hatte. Seit Jahrzehnten wird der Weiterbau angedroht, seit Jahrzehnten bei jeder Wahl versprochen, seit Jahrzehnten verantworten SPD & CDU in verschiedenen Konstellationen Verkehrspolitik in Stadt und Land und seit Jahrzehnten passiert glücklicherweise nichts, da man vermutlich nicht nur die fachliche, sondern auch die rechtliche Schwäche der eigenen Position erkannt hat.

    Wenn der Umwelt-und Naturschutz zu seinem Recht kommt, ist der Weiterbau nämlich erledigt, da auf der geplanten Betontrasse zahlreiche schützenswerte Tiere und Pflanzen leben. Zudem befindet sich direkt daneben ein extra vom Rat der Stadt Dortmund ausgewiesenes Gebiet für eine natürliche Waldentwicklung.
    Wenn noch mehr Verkehr nach Asseln und Wickede fließt werden die Menschen eben nicht entlastet. Somit ist Umweltschutz auch hier wieder Menschenschutz.

    Auf der geplanten autobahnähnlichen Betontrasse werden doppelt so viele Autos fahren wie heute schon auf dem Hellweg. Der Hellweg selbst würde durch den Bau der OWIIIA kaum entlastet. Denn der nicht gerade geringfügige Anliegerverkehr auf dem Hellweg gehört auch mit zur Wahrheit, den man auch nicht durch einen vierspurigen Weiterbau der OWIIIA mindert.

    Warum haben SPD und CDU bis heute kein LKW-Verbot für den Hellweg durchgesetzt? Würde diese Entscheidung nicht sofort den Leidensdruck der Anwohner mindern und die Verkehssituation entlasten?
    Warum schützen SPD und CDU nicht mit einfachen Mittel sofort die selben Menschen, von denen sie vorgeben, diese mit einem unsinnigen Weiterbau schützen zu wollen?

    Die SPD & CDU Politiker müssten die Aufbringung von weiterem Flüsterasphalt forcieren. Dann wäre es am Hellweg leiser. Auch die Einführung von Tempo 30, ein Rückbau der viel zu vielen Stop-and-go-Ampeln sowie eine Verbesserung des Radverkehrs sind Lösungsansätze, die effektiver und auch günstiger sind als eine neue Umgehungsstraße. Vor allem soll diese letztendlich gar nicht den Bewohnern im Osten dienen, sondern dem LKW-Verkehr, der aus Richtung Hafen nach Unna/Kamen und dort zur Autobahn abfließen soll.

    Von den Nordstadtbewohnern war keiner da, da diese bereits verstanden haben, dass noch mehr Verkehr vom Hafen quer durch die Nordstadt rollen wird, wenn diese vermeintliche Entlastungsstraße erst mal gebaut wurde.

  3. Hellweger

    Im Vergleich zur Nordstadt, in der es durchaus mit dem Fredenbaum-, dem Hoeschpark sowie kleineren Parkanlagen und etlichen Plätzen- von einer wachsenden Gastronomie und einer (fast-)Fussgängerzone in der Münsterstraße ganz zu schweigen-, würde es in Sachen Naherholung für die Wickeder und Asselner mit dem Bau der L663 ziemlich mau aussehen.

    Die grünen Felder um Asseln und Wickede, die einem Bau der L663 entweder vollständig zum Opfer fallen oder grünes Terrain mit Feldern, einem selbst entstandenen See und Waldgebiet zerschneiden würden, sind nahezu der verbliebene Rest vom einst grünen, landwirtschaftlich und dörflich geprägten Dortmunder Osten, der ansonsten für Jung und Alt und auch dazwischen außer noch ein bischen Natur nicht mehr viel zu bieten hat.

    Ob der Ausbau der L663 also wirklich dazu dient, die Verkehrsströme um Asseln und Wickede herumzuleiten, scheint ohnehin zweifelhaft, sicher ist aber, dass hierdurch die einstmals vorhandene Attraktivität dieser östlichsten Dortmunder Stadtteile weiter erheblich leiden würde.

    Die oben vom anderen Beitragskommentator gemachten Vorschläge scheinen da sinnvoller zu sein, denn eine Entlastung von Schwerlast- und Personenverkehr ist natürlich unbestritten unabdingbar und betrifft eigentlich den gesamten Hellweg.

    Ob das aber – durch welche Maßnahmen auch immer, z.B. Einschränkung des Schwerlastverkehrs und verbesserter ÖPNV- gelingen wird, ist fraglich.

  4. Utz Kowalewski (Linke und Piraten) Beitrags Autor

    Offener Brief von Utz Kowalewski (Fraktionsvorsitzender Linke und Piraten)

    Sehr geehrter Herr Bezirksbürgermeister Czierpka,

    mit Interesse haben wir die Aufforderung der Bezirksvertretung Brackel an den Dortmunder Rat zur Kenntnis genommen, wonach der Rat Schritte einleiten möge, um den Weiterbau der L 663n (OW III a) durch die östlichen Stadtteile Asseln und Wickede zu befördern.

    Wir möchten Ihnen an dieser Stelle noch einmal unsere Position als Ratsfraktion näher bringen.

    Die von den Mehrheitsfraktionen der Bezirksvertretung Brackel angeführte und erhoffte Entlastungswirkung für den Hellweg in Asseln und Wickede, die in alten Verkehrsgutachten mit einer Reduzierung von 18.000 auf 15.000 Fahrzeugbewegungen am Tag dargestellt wird, ist bereits eingetreten. Die aktuellen Verkehrszählungen sprechen nur noch von rund 12.000 Fahrzeugbewegungen auf diesem Abschnitt des Hellweges.

    Die ursprüngliche Argumentation, in der von einer Entlastung des Hellweges im Dortmunder Osten gesprochen wird, ist daher nicht mehr glaubwürdig.

    Wir verweisen stattdessen noch einmal auf unseren im Planungsausschuss eingebrachten Maßnahmenkatalog für den Hellweg, um den Verkehr – ohne ergänzende Schnellstraße – im diesem Bereich des Stadtgebiets zu verflüssigen (siehe Anhang).

    Eine Verlängerung der OW III a, verbunden mit einer Anbindung dieser Schnellstraße an die A1, führt zu der Befürchtung, dass ein ganz anderer Entlastungseffekt eintritt – nämlich für die A2 und die A44 zu Lasten des innerörtlichen Verkehrs in Asseln und Wickede.

    So sagt das Verkehrsgutachten für die neue Schnellstraße zusätzliche 25-30.000 Verkehrsbewegungen pro Tag für Asseln und Wickede voraus. Das kann nicht im Sinne der Anwohner sein.

    Auch liegen uns die Anwohner an der Wickeder Straße und an der Ebbinghausstraße mit immerhin drei Kitas in Wickede und nicht zuletzt auch die Anwohner der Wickeder Straße in Dortmund-Husen am Herzen, die über die geplante Ausfahrt an der Wickeder Straße allesamt mit massiven zusätzlichen Verkehrsbelastungen konfrontiert würden.

    Wir möchten auch darauf hinweisen, dass eine Schnellstraße keine geeignete Arrondierungsmaßnahme für einen Ortsrand darstellt. Stattdessen halten wir den Schutz des Wickeder Ostholzes als bereits ausgewiesenes Naturschutzgebiet sowie die Einhaltung des Dortmunder Lärmaktionsplanes, der den gedachten Trassenverlauf der OW III a ausdrücklich als erhaltenswertes ruhiges Gebiet ausweist, hier für zielführender.

  5. Nadja Lüders, SPD-MdL (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    Landesregierung bremst Kommunen aus: OWIIIa/L663n-Weiterbau erneut verschoben

    Im Februar 2018 boten der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, die Bürgermeister von Unna und Kamen und der Landrat des Kreises Unna der Landesregierung an, die längst überfällige Planung der Ortsumgehung L663n in Eigenregie, im Gegenzug für eine Kostenerstattung, fortzuführen. Damit erneuerten sie ihre bereits mehrfach zugesagte Hilfsbereitschaft gegenüber dem Ministerium für Verkehr.
    Die Antwort von NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst folgte im April: Man könne nicht alle Vorhaben gleichzeitig planen, werde das gemeinsame Angebot der Kommunen aber selbstverständlich beachten. Doch statt mit den Kommunen zu kooperieren, wurden diese vom Ministerium vor vollendete Tatsachen gestellt. Das kürzlich vorgelegte Landesstraßenplanungsprogramm setzt die L663n auf „Schritt 2“ – die Planung werde wieder aufgenommen, wenn Kapazitäten frei werden. Der Weiterbau liegt also trotz der angebotenen Planungsübernahme praktisch auf Eis und das möglicherweise für Jahre. Wieso lässt die Landesregierung notwendige Baumaßnahmen liegen, statt sie mit Hilfe der betroffenen Kommunen endlich zu realisieren?
    Die SPD-Landtagsabgeordneten aus Dortmund, Unna und Kamen, Nadja Lüders, Hartmut Ganzke und Rüdiger Weiß, drängen auf eine Lösung.

    „Die Landesregierung muss sich endlich bewegen. Das Angebot hätte das Ministerium für Verkehr eindeutig entlastet und trotzdem ist nichts passiert. Weitere Verzögerungen sind für die Bürgerinnen und Bürger, die seit Ewigkeiten auf den Weiterbau der L663n warten, nicht mehr hinnehmbar.“, äußerte sich Nadja Lüders.

    Die Frage bleibt, wie oft die Kommunen ihr Angebot erneuern müssen, bevor die Landesregierung endlich darauf eingeht und die Planungs-Odyssee der L663n beendet.

  6. Fraktion Linke und Piraten Beitrags Autor

    Fraktion LINKE & PIRATEN begrüßt OWIIIa-Stopp

    Die Entscheidung der Landesregierung NRW, den Bau der OWIIIa von Asseln nach Kamen auf unbestimmt Zeit zu verschieben, wird von der Ratsfraktion DIE LINKE & PIRATEN ausdrücklich begrüßt. „Für Anwohner und Umwelt wäre der Bau eine Katastrophe geworden. Wir sind froh, dass das Schreckgespenst einer Schnellstraße durch den größten noch zusammenhängenden Freiraum in Dortmund vorerst unterbleibt“, so der Fraktionssprecher und Wickeder Ratsmitglied Utz Kowalewski.

    „Das Wickeder Ostholz mit seinen Fledermausbeständen, Singvögeln und Orchideen ist zusammen im Biotopverbund mit dem Vogelschutzsee am Pleckenbrink ein Hotspot der Biodiversität und außerdem das wichtigste Naherholungsgebiet für die verdichteten Siedlungen im Norden Wickedes. Ich freue mich daher außerordentlich, dass dieser Zustand erhalten bleibt und nun hoffentlich auch für den Osten Dortmunds wieder an zukunftsfähigen Verkehrssystemen gearbeitet werden kann“, so Kowalewski.

  7. CDU Fraktion Dortmund (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    CDU freut sich: Weiterbau der OW III a rückt näher –
    
Landesregierung sichert Übernahme der Planungskosten zu

    Die Dortmunder CDU hat zu Jahresbeginn eine gute Botschaft für die vom Verkehr leitgeplagten Bewohner des Hellwegs im Dortmunder Osten. Aus einem Schreiben des Landesverkehrsministers Hendrik Wüst an den CDU-Kreisvorsitzenden Steffen Kanitz sowie den planungspolitischen Sprecher der CDU-Ratsfraktion Uwe Waßmann geht hervor, dass der Weiterbau der L 663n (OW IIIa) vom Dortmunder Osten in Richtung Autobahn A1 möglichst noch in dieser Legislaturperiode angegangen werden soll.

    Kanitz und Waßmann hatten sich zuletzt im Dezember 2018 direkt an Minister Wüst gewandt und ihm die Dringlichkeit des Weiterbaus von Asseln über Unna nach Kamen erläutert. Aus Sicht der Dortmunder CDU ist die Bedeutung der notwenigen Umgehungsstraße noch weiter gestiegen, da es zu einer erheblichen Zunahme von Verkehren im Plangebiet gekommen ist. Neben der zwingend notwendigen Entlastung der Anwohner in den Ortsteilen Brackel, Asseln und Kurl kommt der Umgehungsstraße inzwischen eine noch größere Bedeutung zu, da es gelungen ist, neben dem regional bedeutsamen Gewerbegebiet an der Stadtgrenze Unna/Kamen auch die ehemalige Industriebrache Westfalenhütte nahezu vollständig zu entwickeln. Erfolgreiche Ansiedlungen großer Logistikunternehmen z. B. Amazon bringen jedoch auch den nötigen LKW-Verkehr mit sich ebenso bringt die hohe Zahl an neuen Arbeitsplätzen weiteren Verkehr durch die dort beschäftigten Arbeitnehmer mit sich, der sich nur partiell durch den ÖPNV lenken lässt.

    Der Minister führt in seinem Schreiben nunmehr aus, dass der Weiterbau der gesamten L663 n für ihn einen wichtigen Netzschluss für den Dortmunder Nordosten darstellt. Von daher habe man nicht nur den 3. Bauabschnitt (Ortsumgehung Asseln und Wickede), sondern auch die Abschnitte 4 (Nordumgehung Unna/Massen) und 5 (Westtangente Unna) in Schritt 2 des Landesstraßenbedarfsplan aufgenommen. Im Schritt 2 werden Maßnahmen aufgeführt, die in dieser Wahlperiode planerisch angegangen werden sollen, sobald freie Kapazitäten vorhanden sind.

    Da die Stadt Dortmund und die anderen betroffenen Kommunen bereits in der Vergangenheit erklärt hatten, die Planung zu übernehmen, es jedoch daran scheiterte, dass die SPD-Grünen geführte Vorgängerregierung keine Kostenerstattung zugesichert hatte, freut sich die Dortmunder nunmehr umso mehr, dass „eine Erstattung der externen Planungskosten durch den Landesbetrieb Straßenbau….möglich“ ist, so Minister Wüst in seinem Schreiben an Kanitz und Waßmann weiter.

    „Unser jahrelanger Einsatz trägt jetzt endlich Früchte. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die OW IIIa nach der Zusage des Ministers hinsichtlich der Übernahme der Planungskosten durch das Land nunmehr endlich fertig geplant wird. Jetzt liegt der Ball im Feld der Stadt Dortmund. Der Oberbürgermeister als großer Freund des Weiterbaus bleibt nun aufgefordert, die notwendigen personellen Kapazitäten zeitnah zur Verfügung zu stellen“, so Kanitz und Waßmann unisono.

  8. Fraktion Linke & Piraten im Rat (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    Fraktion Linke & Piraten im Rat: Die CDU demaskiert OWIIIa-Planung und sich selbst

    Die Dortmunder CDU hat in ihrer Aufforderung an das Land die wahren Gründe für den geforderten Weiterbau der OWIIIa benannt und sich damit nach Ansicht der LINKEN & PIRATEN im Dortmunder Rat demaskiert.

    „Anders als bislang für die Öffentlichkeit dargestellt geht es eben nicht um eine Entlastung des Wickeder Hellweges, sondern um die Etablierung einer weiteren mautfreien Lkw-Trasse für die Logistik-Lkw quer durch die letzten ökologisch bedeutsamen Freiräume in Dortmund“, kritisiert das Wickeder Ratsmitglied Utz Kowalewski von der Fraktion DIE LINKE & PIRATEN.

    Kowalewski weiter: „Diese CDU-Zielsetzung ist nun zumindest ehrlich benannt, auch wenn sie dem verkehrspolitischen Mittelalter zuzurechnen ist. Die ursprüngliche Planung dieser Straße stammt ja auch aus der Zeit der Weimarer Republik – inzwischen hat sich die Verkehrspolitik allerdings weiterentwickelt. Lkw-Verkehre gehören eben nicht vorzugsweise an Wohngebieten entlang geführt, so wie die OWIIIa-Planung das will, sondern diese Verkehre gehören auf den Autobahnring. Oder noch besser leitet man solche Verkehre gar nicht auf die Straße, sondern auf die Schiene mit Hilfe der von den Stadtwerken eigens betriebenen Containerterminals. Dass die Ziel- und Quellverkehre für den Wickeder Ortskern plötzlich im Norden Wickedes stehen bleiben würden und nicht zu ihren Bestimmungsorten durchfahren, ist auch ein absurder Gedanke der OWIIIa-Pläne. Insofern ist eine ernsthafte Hellweg-Entlastung ohnehin eine Fata Morgana. Das zeigt auch die Aufforderung der CDU an das Land NRW.“

    Ratsmitglied Uwe Waßmann (CDU) aus Husen-Kurl hatte als besondere Motivation für den Weiterbau der Schnellstraße OWIIIa bis zur A1 das gesteigerte Lkw-Aufkommen durch die Logistikansiedlungen auf der Westfalenhütte angeführt. Utz Kowalewski erinnert daher auch noch einmal an die Folgen einer solchen Entscheidung – auch für den Wahlkreis von Herrn Waßmann: „Die Anbindung der OWIIIa an die Wickeder Straße würde nach dem zugrunde liegenden Verkehrsgutachten zu rund 3000 neuen Fahrzeugbewegungen führen, und zwar vorwiegend auf der Wickeder Straße durch den Stadtteil Husen in Richtung Kamen. Mit der relativen Ruhe in Bezug auf den Verkehrslärm ist es dann auch in Husen vorbei, denn dann ist die Wickeder Straße eine Hauptverkehrsstraße“.

    Für Wickede selbst wäre die OWIIIa eine echte Katastrophe. Die Quartiersentwicklung für die DOGEWO-Siedlung am Herwingweg und für das ohnehin schon sozial benachteiligte Meylandtviertel wäre desaströs. Ohne Anbindung an die Freiräume im Norden Wickedes würde die soziale Durchmischung weiter abnehmen. Eine Entscheidung für die OWIIIa wäre eine Entscheidung zur Verschärfung des sozialen Brennpunktes im Norden von Wickede. „Das lehnen wir ab“, sagt Kowalewski. Auch die Verkehre wären katastrophal zu organisieren. Die Ebbinghausstraße mit gleich drei Kindertagesstätten wäre plötzlich ein Schnellstraßenzubringer. Genauso würde der am Hellweg liegende Bereich der Wickeder Straße mit der schon jetzt sehr schwierigen Aldi- und Rewe-Zufahrt mit Verkehren geradezu geflutet, so Kowalewski abschließend.

  9. CDU-Fraktion in der BV Innenstadt-Nord (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord zur OWIIIa

    Die CDU Fraktion in der Bezirksvertretung Innenstadt-Nord freut sich über die guten Nachrichten zu Planung und künftigem Weiterbau der OWIIIa im Dortmunder Nordosten. Dazu Fraktionssprecher Dorian Marius Vornweg: „Wenn es mit der OWIIIa im Dortmunder Nordosten endlich weitergeht, ist das auch gut für die Nordstadt. Als wichtiger Industrie-, Gewerbe- und Logistikstandort sind wir auf ein leistungsfähiges Straßennetz angewiesen. Mit dem Ausbau der OWIIIa kann eine wichtige Lücke geschlossen werden“.

    Grund zum Nachlassen im Bemühen um die Optimierung des Straßennetzes sowie der Verkehrsführung sieht Vornweg jedoch nicht. Vielmehr stellt er jetzt zwei weitere Maßnahmen in den Fokus: „Für die Nordstadt ist es nun wichtig, dass auch der Bau der Nordspange möglichst zügig vorankommt, um die Durchgangsfunktion der OWIIIa aus den Wohngebieten herauszubekommen. Ebenso kommt es jetzt darauf an, sich weiterhin für den Vollanschluss der Westfaliastraße an die OWIIIa stark zu machen und so die Wohngebiete südlich des Hafens zu entlasten“.

    „Der Hafen ist Jobmotor und eine echte Erfolgsgeschichte, deshalb bedarf es auch hier einer leistungsfähigen Verkehrsanbindung. Wir werden also den Vollanschluss der Westfaliastraße erneut auf die Agenda heben und so lange nachsetzen, bis eine Lösung in Sicht kommt“ so Vornweg abschließend.

  10. Grüne Brackel (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    Brackeler GRÜNE: CDU zündet Nebelkerze – Kein Weiterbau der OWIIIa

    Noch gibt es keine Neuigkeiten zum Weiterbau der umstrittenen OWIIIa. Auch wenn die Dortmunder CDU dazu jetzt erneut eine Nebelkerze zündet: Der Weiterbau ist kein Stück näher gerückt. Das ist aus Sicht der GRÜNEN auch gut so, denn das Landschaftsschutzgebiet zwischen Husen, Asseln und Wickede würde durch den Weiterbau der Brackeler Straße existenziell gefährdet.

    Claudia Plieth, Brackeler GRÜNE Ratsvertreterin:
    „Was die CDU jetzt von der Landesregierung erfahren hat, ist nichts Neues. Die Diskussion um die Übernahme der Planungskosten begleitet das Projekt seit Jahren. Entscheidend ist aber weiterhin, dass mit der Weiterführung der Umgehungsstraße ein Gebiet massiv mit Auto- und LKW-Verkehr belastet würde, das laut Umweltamt als Fläche mit der geringsten Belastung durch Straßenverkehrslärm im ganzen Stadtgebiet gilt. Der neue Landschaftsplan der Stadt Dortmund bezeichnet das Gebiet zwischen Kurl, Brackel, Asseln und Wickede gerade als besonders erhaltenswert, weil es ein unzerschnittener verkehrsarmer Raum ist und das lokale Klima schützt. Der Weiterbau der Brackeler Straße erscheint in diesem Zusammenhang als absurd. Vor allem, weil die Fortsetzung der „OWIIIa“ nicht mal ihr eigentliches Ziel, den Hellweg zu entlasten, erreichen wird. Stattdessen wird sie möglicherwiese noch mehr Autos nach Asseln und Wickede bringen – vor allem nach dem Weiterbau in Richtung Unna. Bei Stau auf der A2 oder B1 wird diese Strecke als Umleitung genutzt werden.“

    Für die Brackeler GRÜNEN ist es unverständlich, dass CDU und SPD die Straße in dieses Landschaftsschutzgebiet hinein weiterbauen wollen – wenige Meter vorbei am Pleckenbrinksee, entlang dem Naturschutzgebiet Wickeder Ostholz und nah an den Wohngebieten Wickedes. Dadurch werde nicht nur Landschaft zerstört, sondern auch die Lebensqualität der Asselner und Wickeder verschlechtert.

    Heide Kröger-Brenner, GRÜNE stellvertretende Bezirksbürgermeisterin in Brackel:
    „Es ist für uns unbegreiflich, wie man in Zeiten von Klimawandel, Problemen durch Zerstörung von Grünflächen und Flächenversiegelung, durch Autoverkehr ernsthaft den Neubau einer Schnellstraße durch einen wichtigen Grüngürtel in einer Großstadt wie Dortmund fordern und vorantreiben kann. Eine Lösung kann nur eine Verkehrswende weg vom Autoverkehr sein! Wir werden dem Weiterbau der OWIIIa weiterhin massiven Widerstand entgegensetzen und hoffen auf eine breite Unterstützung durch die Brackeler Bevölkerung.“

  11. CDU-Fraktion (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    OW IIIa/L 663n: CDU-Fraktion begrüßt Ministerentscheidung und fordert jetzt Verwaltung zum Handeln auf

    Die CDU-Ratsfraktion fordert in der nächsten Sitzung des Planungsausschusses die Verwaltung auf, umgehend mit dem Land NRW und hier konkret mit Landesbetrieb Straßenbau NRW in Gespräche über das weitere Vorgehen bezüglich der Planungen für den Weiterbau der OW IIIa einzutreten.

    In einem Brief erklärte Minister Wüst die Bereitschaft, nunmehr die Erstattung der externen Planungsarbeiten zu übernehmen.
In einem gemeinsamen Brief vom 15.2.2018 hatten die betroffenen Kommunen Dortmund, Kamen und Unna noch einmal ihre Bereitschaft erklärt, die Planungen zu übernehmen.

    CDU-Planungssprecher Uwe Waßmann: „ Es ist eine der wichtigsten verkehrspolitischen Maßnahmen in unserer Region Insbesondere die Menschen im Nord – Osten Dortmunds bekommen nunmehr eine Entlastungsperspektive.  Wir erwarten jetzt von der Verwaltung, dass sie zeitnah in Gespräche mit dem Land über die Einzelheiten einer Planungsvereinbarung eintritt.
Es ist schon viel zu viel Zeit verloren gegangen und das zum Nachteil der Menschen am Hellweg in Asseln, Brackel, Wickede und Kurl.“

  12. Grünen-Fraktion (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    GRÜNE: Belastung an Brackeler Straße ernst nehmen

    Die Stickstoffdioxidwerte an der Brackeler Straße sind weiterhin hoch.
    Zu hoch, denn im Gegensatz zur Entwicklung an anderen Stellen lag hier der Wert 2018 nochmal über dem des Vorjahres und mit 51 Mikrogramm deutlich über dem geltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm.

    Über die Stickstoffbelastung in Dortmund äußert sich Ingrid Reuter, Fraktionssprecherin der GRÜNEN:

    „Da hilft es auch nicht, wenn man die Position der Messstelle anzweifelt oder die Bedeutung dieser einen Messtelle relativiert. Fakt ist, die Entwicklung der Schadstoffbelastung für die hier lebenden Menschen ist im vergangenen Jahr nicht zurückgegangen, sondern im Gegenteil noch mal angestiegen. Die Ergebnisse der Messungen an dieser einer Stelle in der Stadt sagen nicht, dass es ungesund ist, in Dortmund zu leben. Aber sie zeigen, dass bisher ergriffene Maßnahmen für besonders belastete Bereiche in der Stadt nicht ausreichen.

    Dabei ist die verkehrliche Situation an der Brackeler Straße sicher besonders, aber nicht einzigartig. Enge Wohnbebauung an Straßen mit viel Auto- und LKW-Verkehr
    gibt es nicht nur dort. Doch es wird nicht überall gemessen. Die Ergebnisse der Messungen an der B1 stehen zudem noch aus.

    Die Diskussion über Messstellen und Grenzwerte lenkt dabei von der eigentlich wichtigen Frage ab: wie wir die Situation für die Betroffenen tatsächlich verbessern können.
    Dafür braucht es unter anderem auch die Bereitschaft in der Politik, tatsächlich etwas zu verändern. Da wird auch in Dortmund nach wie vor eher gezaudert und verzögert als gehandelt.

    Unbestritten ist aber auch, dass der Betrug der Autoindustrie bei den Dieselabgasen die Bemühungen der Kommunen konterkariert. Um die Belastungen durch den Autoverkehr zu senken, müssen deshalb weiterhin umfangreiche Hardware-Nachrüstungen eingefordert werden. Die Autoindustrie darf von dieser Pflicht nicht entbunden werden.
    Dafür müssen die Belastungen aber auch ehrlich benannt werden.“

  13. Fraktion Linke& PIraten (Pressemitteilung) Beitrags Autor

    OWIIIa: LINKE & PIRATEN werfen CDU Privatisierungsversuch vor

    Die CDU-Fraktion hat im zuständigem Fachausschuss des Rates (AUSW) den Antrag gestellt, die Planung für den Weiterbau der OWIIIa Richtung Osten durch Privatunternehmen durchführen zu lassen. Die Fraktion DIE LINKE & PIRATEN im Dortmunder Rat wird diesen Antrag der CDU klar ablehnen.

    „Das würde die Privatisierung einer öffentlichen Aufgabe bedeuten. Mal ganz abgesehen vom umwelt- und verkehrspolitischem Anachronismus dieses Schnellstraßenbaus ist es auch grundfalsch, solche sensiblen Planungen durch Dortmunder Natur- und Wohngebiete durch gewinnorientierte Privatleute durchführen zu lassen und die eigenen städtischen Fachleute da herauszuhalten“, kritisiert Utz Kowalewski, Sprecher der LINKEN & PIRATEN im Ausschuss für Umwelt, Stadtgestaltung und Wohnen (AUSW). „Es scheint fast so, als würde die CDU der Verwaltung in dieser Sache nicht wirklich trauen.“

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