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Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit in der Sommerpause – Arbeitslosenquote in Dortmund beträgt 12,7 Prozent

Die Arbeitslosenzahlen im Juli 2015 in Dortmund  - unterschieden nach dem Bezug von Arbeitslosengeld und „Hartz IV".

Die Arbeitslosenzahlen im Juli 2015 – unterschieden nach dem Bezug von Arbeitslosengeld und „Hartz IV“.

„Im Ferienmonat Juli hat die Arbeitslosigkeit in Dortmund erfreulicherweise nur leicht zugenommen. Bemerkbar machen sich aber die Schulabschlüsse und das Ende von Ausbildungsverhältnissen, “ sagt Astrid Neese, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund, zur aktuellen Situation auf dem Dortmunder Arbeitsmarkt.

Trotz saisonalen Anstiegs ist die Arbeitslosenquote im Jahresvergleich gesunken

Astrid Neese ist Chefin der Arbeitsagentur Dortmund

Astrid Neese ist Chefin der Arbeitsagentur Dortmund

Trotz Urlaubszeit und Betriebsferien waren allein im Juli 1.265 Arbeitsaufnahmen auf dem ersten Arbeitsmarkt zu verzeichnen. Und auch die 1.337 neu gemeldeten Stellen von Dortmunder Unternehmen sowie der hohe Stellenbestand sprechen eine eindeutige Sprache.

„Die Nachfrage nach Arbeitskräften bleibt auf einem hohen Niveau, auch wenn sie saisonal bedingt etwas schwächer ausfällt. Mit der Herbstbelebung rechnen wir aber auch in Dortmund mit wieder sinkender Arbeitslosigkeit, “ so Neese weiter.

Mehr als 38.000 Dortmunder waren im Juli arbeitslos gemeldet

Im Juli waren 38.267 Menschen arbeitslos gemeldet. Davon waren 6.843 Personen bei der Arbeitsagentur und 31.424 beim Jobcenter Dortmund registriert.

Damit hat die Gesamtzahl der Arbeitslosen in der Stadt im Vergleich zum Vormonat um 453 Personen oder 1,2 Prozent zugenommen. Im Vorjahresvergleich liegt die Arbeitslosigkeit um 406 Personen oder 1,0 Prozent niedriger.

Die Arbeitslosenquote für alle bei Agentur und Jobcenter gemeldeten Arbeitslosen stieg im Juli um 0,1 Prozentpunkte auf 12,7 Prozent. Damit lag die Arbeitslosenquote weiterhin unter Vorjahresniveau (13,0 Prozent). Die spezielle Arbeitslosenquote für die Agentur liegt bei 2,3 Prozent und für das Jobcenter bei 10,4 Prozent.

Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Frank Neukirchen Füsers, Geschäftsführer des Jobcenter Dortmund

Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des Jobcenters.

„Der Arbeitsmarkt im Ferienmonat Juli 2015 bewegt sich erwartungsgemäß konstant und weist nur geringe Veränderungen auf“ so Frank Neukirchen-Füsers, Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund. Aufgrund der Ferienzeit erfolgten weniger Abgänge in den Arbeitsmarkt als in den Vormonaten.

Positiv zu verzeichnen sei die leichte Abwärtsbewegung bei der Zahl der Langzeitarbeitslosen, die um 430 oder 2,6% unter der Zahl des Vorjahresmonats liegt.

„Die Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit in Dortmund ist eine Aufgabe für die gesamte Stadtgesellschaft. Nur im Verbund aller Akteure auf dem Arbeitsmarkt kann es gelingen, hier dauerhaft eine spürbare positive Veränderung herbeizuführen“, so Neukirchen-Füsers.

Jugendarbeitslosigkeit in Dortmund liegt bei 12,4 Prozent

Rechtkreisübergreifend liegt die Jugendarbeitslosigkeit bei 12,4 Prozent (+358 Personen) oder 3.763 jungen Menschen. Ursächlich hierfür sind die auslaufenden Verträge der zwei- und dreijähriger Ausbildungen sowie das ausgelaufene Schuljahr. Trotz des Anstiegs liegt die Zahl mit 93 jungen Menschen weniger (-2,4 Prozent) unter den Vorjahreswerten.

 

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