Nordstadtblogger

Leben im Alter in der Nordstadt: Interkulturelles Kommunikationsbüro für Migrantinnen und Migranten

Seniorenbüro-Hilfen für Migranten

Seit 2007 bieten die Seniorenbüros Hilfen für Migranten an. Jetzt wird das Angebot ausgebaut. Archivbild: Alex Völkel

Der Anteil der über 65-Jährigen an der Gesamtbevölkerung in der Nordstadt liegt mit zwölf Prozent deutlich niedriger als in Gesamt-Dortmund mit ca. 20 Prozent. Gleichzeitig liegt der Anteil der Migrantinnen und Migranten mit 41 Prozent deutlich über dem Dortmunder Durchschnitt.

Schwerpunkt auf Migrationsgeschichte in Seniorenbüro Nordstadt

Die in der Nordstadt lebenden Seniorinnen und Senioren können wohnortnah vielfältige Beratungs- und Teilhabeangebote und bedarfsgerechte Unterstützung in Anspruch nehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Seniorenbüros beraten und informieren rund um die Themen des Älterwerdens. In komplexen Einzelfällen kümmern sie sich darüber hinaus intensiv um die Organisation erforderlicher Hilfen besonders für alleinlebende ältere Menschen, die keine Angehörigen haben und ohne fremde Hilfen ihre selbständige Lebensführung nicht mehr aufrecht erhalten können.

Seniorenwohnsitz Nord, Schützenstraße 103

Im Seniorenwohnsitz Nord in der Schützenstraße wird ein interkulturelles Kommunikationsbüro für Migranten eingerichtet. Foto: Hartmann

Um die Versorgung älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in der Altenhilfe zu verbessern und um für diesen Personenkreis die Zugänge zu Angeboten der Altenhilfe zu erleichtern, hat das Seniorenbüro in der Nordstadt einen Schwerpunkt auf die Beteiligung von Menschen mit Migrationsgeschichte gelegt. Ein Kreis ehrenamtlich tätiger Nachbarschaftshelfer mit Migrationshintergrund wurde aufgebaut.

Anlaufstelle im Seniorenwohnsitz Nord

Anfang 2014 wird unter der Projektleitung des Verbandes der Dortmunder Migrantenorganisationen im Seniorenwohnsitz Nord der Städt. Seniorenheime gGmbh in der Schützenstraße als sinnvolle Ergänzung zu den bereits vorhandenen Unterstützungs- und Beratungsstrukturen ein interkulturelles Kommunikationsbüro für Migrantinnen und Migranten eingerichtet. Zwei Mitarbeiter mit Migrationshintergrund, guten Sprachkenntnissen und fachlicher Ausbildung sollen Hilfesuchende beraten und vernetzt mit anderen Anlaufstellen wie Seniorenbüros, Pflegediensten und Ärzten zusammen arbeiten.

Neben diversen Pflege- und Kurzzeitpflegeangeboten gibt es für die Seniorinnen und Senioren zahlreiche Gesprächs-, Informations- und Unterhaltungsangebote unterschiedlicher Organisationen und Vereine in der Dortmunder Nordstadt.

 

 

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