Zum „Tag der Armut“ am 17. Oktober: Kommt zu Tisch!

Gemeinsames Essen auf dem Friedensplatz: Initiativen der Wohnungslosenhilfe laden ein

Die KANA-Suppenküche hat mit der Speisung am Rathaus ein Zeichen gegen Armut gesetzt.
Die Initiativen der Dortmunder Wohnungslosenhilfe setzen am Samstag wieder ein Zeichen und laden zum Essen ein. Foto: Alexander Völkel für nordstadtblogger.de

Der 17. Oktober ist der Internationale Tag zur Beseitigung großer Armut. Seit Jahren nutzen Initiativen der Dortmunder Wohnungslosenhilfe dieses Datum, um auf die Situation von Wohnungslosen vor dem Winter aufmerksam zu machen. Auch dieses Mal laden das Gast-Haus, die Kana Suppenküche, der Herzensbus und bodo auf den Friedensplatz ‑ nur ist diesmal alles etwas anders.

Aufruf für Spenden von Schlafsäcken und Isomatten

Statt Boxen und Mikro bauen die vier Initiativen eine große, gedeckte Tafel auf dem Friedensplatz auf, an die alle zum gemeinsamen Essen eingeladen sind. Der Hintergrund ist ein ernster: Die Initiativen wollen darauf aufmerksam machen, wie schwierig die Situation von Wohnungslosen vor dem und im Winter immer noch ist ‑ auch mit Blick darauf, dass Corona noch nicht vorbei ist.

Gast-Haus, Kana Suppenküche, Herzensbus und bodo rufen daher auf: „Kommt zu Tisch!“ Das gemeinsames Essen auf dem Friedensplatz
findet am 17. Oktober von 12 bis 14 Uhr auf dem  Friedensplatz in Dortmund statt.

Dann gibt es auch die Möglichkeit, Schlafsack-Spenden abzugeben. Die Initiativen rufen wie jedes Jahr wieder gemeinsam zu Schlafsack-Spenden auf ‑ denn der Bedarf steigt vor dem Winter enorm. Spender:innen können gut erhaltene Schlafsäcke und Isomatten am 17. Oktober gern auf dem Friedensplatz abgeben.

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Kommentare

  1. Gerhard Hallstein

    Es ist traurig, erschütternd und macht mich als seit etwa 20 Jahren von Armut betroffener wütend. Wir sind ein reiches Land mit immer wieder antisozialen Regierungen und antisozialen Wirtschaftsbossen. Wir haben das Geld, allen Menschen ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.

    Wir brauchen keinen Tag der Armut, keinen Antikriegstag, keinen Tag der Liebe und wie diese Alibitage sonst noch heißen. Was wir brauchen, steckt in nur einem Begriff: MENSCHLICHKEIT. Doch die müssen wir uns – gemeinsam und jeder für sich – Tag für Tag neu erkämpfen . Das ist äußerst anstrengend und nimmt auf Dauer sehr viel Lebensmut und Lebensfreude.

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