Es hat sich wieder einiges an Kurzmeldungen und Nachrichten zu den unterschiedlichsten Themen angesammelt, die nicht immer den Weg in den Blog finden. Wir wollen aber auch nicht, dass diese unerwähnt bleiben und untergehen. Daher haben wir uns überlegt, in unregelmäßigen Abständen Beiträge wie diese zu veröffentlichen – unter unserer Rubrik: „NAMEN UND NOTIZEN!“ Um eine bessere Übersicht zu gewährleisten, werden wir die Pressemitteilungen, die unter diese Rubrik fallen, in Zukunft weiter filtern. Diesmal beinhaltet sie Beiträge aus dem sozialen Bereich.
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FABIDO, Dortmunds größter Anbieter frühkindlicher Bildung, stellt für 2026 das Motto „FABIDO stärkt – Kinder und Familien in Dortmund“ vor und plant über das Jahr hinweg zahlreiche Aktionen für Kinder und Familien. Den Auftakt bildete ein Eltern-Kind-Yoga im Familienzentrum Baedekerstraße in Wickede, bei dem nicht nur Muskeln gedehnt wurden, sondern auch Stress reduziert werden kann, da Yoga Kraft, Balance und innere Ruhe verbindet und stärkt. Geschäftsführer Daniel Kunstleben beschreibt, dass das Familiensystem zunehmend an Grenzen stößt, Eltern und Familien häufiger belastet sind, Unsicherheiten in Erziehungsfragen wachsen, mehr Kinder psychische Erkrankungen oder traumatische Erfahrungen haben und viele von Armut bedroht sind. FABIDO reagiert darauf mit zusätzlichen Angeboten und versteht seine pädagogischen Fachkräfte als wichtige Ansprechpartner:innen zu Themen wie Kinderrechte, Demokratie, Vielfalt, Medien sowie Körper und Gefühle. Dabei wird eine Erziehungspartnerschaft mit den Eltern eingegangen und auf Beratung auf Augenhöhe gesetzt. Über 100 Kitas und viele Kindertagespfleger:innen beteiligen sich an Aktionen, darunter Bewegungs- und Gesundheitsangebote, Infosprechstunden zur Zahngesundheit für Erziehungsberechtigte, digitale Elternformate in Zusammenarbeit mit der Polizei zum Medienkonsum und zu bedenklichen Apps, ein Familienkongress mit Informationen von Sozialamt oder Familienkasse sowie Kinderbetreuung, ein Familienpicknick im Fredenbaumpark und ein Kita-Cup im Juni in Anlehnung an die Fußball-WM. Das Eltern-Kind-Yoga wurde von der ausgebildeten Yoga- und Entspannungstrainerin Claudia Tampe durchgeführt und verband spielerische Elemente aus dem Kinderyoga mit Bewegungsspielen in einer Fantasiegeschichte als gemeinschaftliche Aktion für Eltern und Kinder.
Das Bezirksjugendwerk der AWO Westliches Westfalen bietet auch in den kommenden Sommerferien Ferienfreizeiten für Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 17 Jahren an, die actionreiche und gemeinschaftliche Ferien ohne Eltern ermöglichen. Die Reiseziele reichen von der Ost- und Nordsee über naturnahe Angebote bis nach Italien. Dabei legt das Jugendwerk besonderen Wert auf Qualität, einen hohen pädagogischen Standard, erfahrene Betreuungsteams und einen Betreuungsschlüssel von mindestens 1:6, wodurch sich die Angebote bewusst von kommerziellen Anbietern abgrenzen. Die Freizeiten stehen allen Kindern und Jugendlichen offen, besonders aber jungen Menschen aus dem Verbandsgebiet vom Münsterland über das Ruhrgebiet bis ins Sauerland und Siegerland. Lucas Röder und Angelina Wehberg, Vorsitzende des Bezirksjugendwerks Westliches Westfalen, betonen, dass Freizeit mehr als Beaufsichtigung bedeutet und die Teilnehmenden ihre Zeit aktiv mitgestalten, ihre Meinung zählt und Partizipation auf Augenhöhe stattfindet. Zusätzlich sucht das Jugendwerk ehrenamtlich Engagierte im Alter von 16 bis 29 Jahren für Ferienfreizeiten sowie weitere Bildungs- und Freizeitangebote im Jahresverlauf. Diese können sich in Planung, Betreuung oder Umsetzung von Aktionen einbringen, Verantwortung übernehmen und Neues lernen, begleitet von pädagogischer Unterstützung und Schulungen. Das Jugendwerk ist der eigenständige Kinder- und Jugendverband der AWO und schafft gemeinsam mit jungen Menschen Angebote für Mitbestimmung, Bildung und Freizeit unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Religion.
Neun FABIDO-Tageseinrichtungen für Kinder und Familienzentren wurden im Rahmen der Auszeichnungsfeier „UmweltBewussteKita 2025“ von der Stadt Dortmund für ihr Engagement im Bereich Umwelt, Nachhaltigkeit und Ökologie geehrt. Der Titel wird seit 2017 gemeinsam von FABIDO und der Abteilung für Energiemanagement der Städtischen Immobilienwirtschaft vergeben. Die Kinder und ihre Erzieher:innen setzten sich spielerisch mit Mülltrennung, Müllvermeidung, Ressourcenschonung und Klimaschutz auseinander und nahmen unter anderem an Müllsammelaktionen wie „CleanUpDo“ in Zusammenarbeit mit der EDG teil. Sie gestalteten aus Abfall Kunstwerke, Dekorationen und Kostüme, bauten Hochbeete und hängende Blumenkästen, pflanzten insektenfreundliche Stauden sowie Nasch-Gemüse und beteiligten auch Eltern an Pflanzaktionen und Pflanzfesten. Weitere Projekte umfassten den Bau von Bienenhotels und einer Snackbar für Vögel sowie Experimente wie Sonnendrucke mit Kurkuma, Tinte aus Bananen, einen Tag ohne elektrisches Licht und das Filtern von Wasser. Außerdem unternahmen die Einrichtungen Ausflüge zu verschiedenen Lern- und Naturorten und richteten Tauschregale und Tauschbörsen für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen ein. Für ihr Engagement erhielten die Einrichtungen einen Sockelbetrag sowie Prämien in Höhe von insgesamt 300 Euro pro Einrichtung, insgesamt wurden 2.700 Euro ausgezahlt. Die ausgezeichneten Einrichtungen sind das Familienzentrum Am Grenzgraben 15, das Familienzentrum Am Ostpark 43, die Kita Am Stuckenrodt 2a, die Kita Am Stuckenrodt 8, die Kita Bornstraße 52, die Kita Ebbinghausstraße 53, die Kita Friedrich-Henkel-Weg 16a, die Kita Hainallee 77 und die Kita Rotbuchenweg 147. Monika Nienaber-Willaredt, Dezernentin für Schule, Jugend und Familie der Stadt Dortmund, lobte die kreativen und pädagogisch durchdachten Projekte und betonte die spielerische Heranführung der Kinder an Themen der Bildung für nachhaltige Entwicklung. Auch in Zukunft sind alle städtischen Kindertageseinrichtungen eingeladen, sich als „UmweltBewussteKita“ zu beteiligen.
Die FreiwilligenAgentur Dortmund e.V. ruft zum Wettbewerb „Engagement anerkennen“ 2026 auf und sucht Projekte, die Vielfalt stärken und Menschen in Dortmund verbinden. Unter dem Motto „So vielfältig unsere Stadt, so vielfältig unser Engagement“ werden Initiativen, Projekte und Ideen gesucht, die sich für Respekt, gesellschaftliche Teilhabe und ein offenes Miteinander einsetzen. Bewerben können sich gemeinnützige Organisationen, Vereine, Initiativen und zivilgesellschaftliche Gruppen aus Dortmund. Besonders gefragt sind Projekte, die interkulturellen Austausch fördern, Inklusion und Barrierefreiheit unterstützen, Jung und Alt zusammenbringen, queere Lebensrealitäten sichtbar machen oder sich gegen Diskriminierung und für gleiche Chancen engagieren, wobei auch nachhaltige Projekte und Engagement im Stadtteil willkommen sind. Eine unabhängige Jury wählt Vorhaben aus, die durch Kreativität, Ausdauer und ehrenamtliches Engagement einen Beitrag für die Stadt leisten. Drei Initiativen erhalten jeweils ein Preisgeld von 1.000 Euro, insgesamt stehen 3.000 Euro zur Verfügung. Die Preisverleihung findet am 25. Juni 2026 im Rathaus Dortmund statt, wo die ausgezeichneten Projekte vorgestellt und durch Oberbürgermeister Alexander Kalouti gewürdigt werden. Karola Jaschewski, Leiterin der FreiwilligenAgentur, betont, dass Engagement von Ideen, Mut und Zusammenhalt lebt und in einer vielfältigen Stadt wie Dortmund Menschen gebraucht werden, die sich für Respekt und Solidarität einsetzen. Bewerbungen können bis zum 30. April 2026 online eingereicht werden.
Auf dem Dach des Familienbüros Dorstfeld wurde feierlich ein zwei Meter hohes, farbenfrohes „Dortmund-Nashorn“ enthüllt, das Kinderrechte und demokratische Werte im Stadtteil sichtbar macht. Das Kunstwerk basiert auf dem Gewinnerbild des Malwettbewerbs „Unsere Kinderrechte – bunt und stark“, an dem über 100 Kinder aus Kindertageseinrichtungen und Grundschulen in Dortmund-Dorstfeld teilgenommen haben. Der Wettbewerb wurde im Rahmen der Aktion „Kinderrechte erleben, Demokratie verstehen“ gestartet und über Stadtteilaktionen, Schulen und Kitas bekannt gemacht. Grundlage der kreativen Arbeiten waren zentrale Kinderrechte wie Gleichbehandlung, Bildung, Gesundheit, Schutz vor Gewalt und Krieg, Meinungsäußerung und Beteiligung, Spiel und Freizeit, elterliche Fürsorge sowie Privatsphäre, die als Basis demokratischen Zusammenlebens beschrieben werden. Alle Bilder entstanden auf einer gemeinsamen Vorlage, dem Dortmund-Nashorn, und wurden von einer Jury des Netzwerks INFamilie Dorstfeld bewertet. Die Gewinnerwerke wurden in einem Bildband zusammengeführt, den die Kinder nach der Feier erhielten. Das Siegerbild wurde vom Künstler Igor Jablunowskij auf eine dreidimensionale Nashornfigur übertragen, die nun dauerhaft auf dem Dach des Familienbüros steht. Der erste Platz vereint Beiträge mehrerer Kinder zu unterschiedlichen Kinderrechten, darunter Lavin, Fatema, Sophie, Finn, Leon, Nafi sowie Ben und Epure. Eine Kindergruppe der FABIDO-Kita Wetterstraße begleitete die Enthüllung. Bei der Veranstaltung wurden die Kinder im Beisein von Bürgermeisterin Ute Mais und Dr. Annette Frenzke-Kulbach vom Jugendamt Dortmund ausgezeichnet. Das Familienbüro Dorstfeld dankt allen beteiligten Kindern, Netzwerkpartner:innen und dem Netzwerk INFamilie sowie der Hans Voss Dachdeckerbetrieb GmbH, die die Aufstellung finanziert hat. Mit der Aktion soll ein sichtbares Zeichen gesetzt werden, dass Kinderrechte in die Mitte der Gesellschaft gehören.
Beim mediTALK im Klinikum Dortmund hat PD Dr. Laura Susok, Direktorin der Hautklinik, vor rund 150 Interessierten über Mythen rund um Hautpflege aufgeklärt und betont, dass teuer nicht automatisch wirksam bedeutet. In Deutschland werden jährlich etwa 36 Milliarden Euro für Pflegeprodukte ausgegeben, doch entscheidend für die Wirkung seien nicht der Preis, sondern die Inhaltsstoffe. Als wichtigste Maßnahme gegen vorzeitige Hautalterung nannte sie den Schutz vor UV-Strahlung, da bis zu 80 Prozent der sichtbaren Hautalterung bei sonnenexponierter Haut darauf zurückzuführen seien. Empfohlen werde in der Klinik kein Lichtschutzfaktor unter 50 plus, auch für Kinder. Gut erforschte Wirkstoffe seien unter anderem Retinoide, deren Wirkung sich jedoch erst nach drei bis sechs Monaten zeige. Antioxidativ wirkende Lebensmittel wie Beeren könnten ebenfalls positiv auf die Hautgesundheit wirken. Das häufige Anti-Aging-Versprechen, dass viel Wassertrinken Falten glätte, bestätigte die Forschung hingegen nicht, auch wenn ausreichende Flüssigkeitszufuhr vitaler wirken lasse. Erste Fältchen ab etwa 20 bis 25 Jahren seien normal und auch genetisch bedingt, während Kollagen in Pflegeprodukten die Haut nicht erreichen könne, da die Moleküle zu groß seien, sodass solche Produkte nur als Feuchtigkeitscremes wirkten. Medizinische Verfahren wie Vitamin-A-Behandlungen oder Lasertherapien könnten hingegen den Kollagenaufbau anregen, sollten aber ärztlich begleitet werden. Zudem riet Susok, Hautveränderungen ernst zu nehmen und Erkrankungen wie Rosazea oder Akne frühzeitig behandeln zu lassen, da wirksame Medikamente verfügbar seien und Narben verhindert werden könnten. Im Anschluss nutzten viele Besucher:innen die Gelegenheit, Fragen mit Ärzt:innen der Hautklinik zu besprechen. Der mediTALK ist zudem nachträglich auf YouTube oder Spotify verfügbar.
Mit dem Projekt „Dortmund tischt auf“ soll die Verpflegung in Schulen und Kitas in Dortmund weiterentwickelt werden, sodass künftig mehr Gerichte mit Gemüse und Kräutern sowie regionalen Bio-Zutaten auf den Tisch kommen. Das Projekt verfolgt das Ziel, Gesundheit, Klima und Chancengleichheit zu stärken, indem alle Kinder unabhängig vom Geldbeutel der Familie gemeinsam gut essen können. In den Grund- und Förderschulen Dortmunds werden täglich mehrere tausend Mittagessen ausgegeben, wobei die Art der Schulverpflegung die Ernährungsgewohnheiten sowie die künftige Entwicklung von Kindern und Jugendlichen im Schulalltag beeinflusst. „Dortmund tischt auf“ ist ein Beratungsprogramm zur Weiterentwicklung der Schul- und Kitaverpflegung und wird als EU-gefördertes Projekt von der Speiseräume – Urban Food Concepts GmbH umgesetzt. Auftraggeberin ist die Stadt Dortmund.
FABIDO und das Studieninstitut Ruhr gehen eine Kooperation ein. Ab sofort können pädagogische Fachkräfte von FABIDO nun von dem vielfältigen Fortbildungsangebot des Studieninstituts Ruhr profitieren, ohne auf das bereits bestehende FABIDO-interne Angebot verzichten zu müssen. Das Bild zeigt André Jödicke (r.), Direktor des Studieninstituts Ruhr, und Christoph Schefers, Geschäftsbereichsleitung Personal FABIDO, beim unterzeichnen der Kooperationsvereinbarung.
An der Marie-Reinders-Realschule wurden Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 7 bis 10 in einem zweitägigen Reanimationskurs zu Lebensretter:innen ausgebildet und in Erster Hilfe bei Herz-Kreislauf-Stillstand geschult. Die Teilnahme war verpflichtend und fand in 90-minütigen Einheiten in Kleingruppen mit etwa 15 Personen statt, praxisnah mit Übungspuppen und angeleitet von Frau Nash vom Josefs Hospital. Für viele der Neunt- und Zehntklässler:innen war es bereits der zweite Kurs, während zuvor nur Schülerinnen und Schüler mit Biologie als Hauptfach daran teilnehmen konnten. Nun wird die Ausbildung ausgeweitet, da ab dem Schuljahr 2026/2027 die Schulung in Laienreanimation für alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 9 verpflichtend wird, wobei Nordrhein-Westfalen als erstes Bundesland diese Regelung flächendeckend einführt. Schulleiter Jörg Skubinn betont, dass ein Herzstillstand ohne Vorwarnung eintreten kann und schnelles Handeln Leben retten kann, weshalb die Schule nicht warte, sondern vorangehe und den Schülerinnen und Schülern wichtiges Wissen mitgebe. Hintergrund der Initiative ist, dass in Deutschland nur rund 50 Prozent der Ersthelfer:innen bei Notfällen Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen, während in anderen europäischen Ländern die Quote höher ist und Erfahrungen aus Skandinavien zeigen, dass früh erlernte Laienreanimation zu selbstverständlicherem Handeln führt.
In der AWO-Begegnungsstätte an der Tetschener Straße in Dortmund-Hombruch fand ein Singnachmittag statt, zu dem das Wohnungsunternehmen Vonovia gemeinsam mit Begegnung VorOrt der Stadt Dortmund eingeladen hatte. Die musikalische Leitung übernahmen erstmals die Pottblagen, die bereits eine Mitsingaktion in Huckarde veranstalten, und sorgten mit bekannten Liedern für einen unterhaltsamen Nachmittag, bei dem die Besucher:innen zum Mitsingen und Mitschunkeln eingeladen wurden. Bei Kaffee und Kuchen entstand eine gesellige Atmosphäre, in der viele Gäste Lieder aus ihrer Jugend wiedererkannten und begeistert mitsangen. Evelin Büdel, Koordinatorin bei Begegnung VorOrt, erklärte, dass Singen glücklich mache und der Nachmittag unter diesem Motto ein schönes gemeinsames Erlebnis gewesen sei, das Menschen zusammenbringe. Die AWO-Begegnungsstätte gilt als Treffpunkt im Stadtbezirk Hombruch, an dem Begegnung VorOrt, Vonovia und lokale Akteure regelmäßig Veranstaltungen für alle Generationen anbieten. Nora Woker, Quartiersentwicklerin bei Vonovia, betonte, dass gemeinsame Aktionen wie der Singnachmittag Begegnungen schaffen und den Zusammenhalt in der Nachbarschaft stärken und dass solche Momente gemeinsam mit Partnern wie Begegnung VorOrt und den Pottblagen ermöglicht werden.
Im Rahmen des Projekts „Grün verbindet – coole Wege für Westerfilde & Bodelschwingh“ hat die Stadt Dortmund fünf junge Bäume in Vorgärten an der Mosselde verschenkt und gepflanzt, um eine grüne und kühlende Achse durch das Quartier zu schaffen. Die Eigentümer:innen hatten sich bereits im Herbst gemeinsam mit Baumexpert:innen des Grünflächenamtes für heimische und robuste Baumarten entschieden, darunter Säulen-Hainbuchen, Feldahorn, Kugelahorn und Eingriffeliger Weißdorn, und mit Unterstützung der Quartiersarchitektin Barbara Boegershausen geeignete Standorte auf ihren Grundstücken festgelegt. Nach erfolgreichem Antrag wurden die Bäume nun pünktlich zum Frühling gesetzt. Ziel des Projekts ist eine grüne, beschattete Wegeachse von Süd nach Nord, von der besonders die Anwohnenden profitieren, da die Straßen Mosselde und Rohdesdiek sich durch ihre Südausrichtung im Sommer stark aufheizen. Bäume sollen hier durch Schatten, Kühlung, höhere Luftfeuchtigkeit und bessere Luftqualität Abhilfe schaffen, wobei ihre Wirkung mit zunehmender Größe steigt. Insgesamt sind bis zu 30 weitere Bäume für Vorgärten an der Mosselde geplant, zusätzlich werden ab Mitte des Jahres 23 Straßenbäume gesetzt, ein zweiter Abschnitt folgt ab Sommer am Rohdesdiek. Interessierte Anwohner:innen können sich weiterhin für Baumgeschenke melden. Das Quartiersmanagement Westerfilde & Bodelschwingh gibt gern weitere Auskunft und berät unter der Dortmunder Telefonnummer 931 44 018 oder nach einer E-Mail an qm@westerfilde-bodelschwingh.de. Für den ersten Bauabschnitt stehen Fördermittel aus dem Bundesprogramm zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ sowie Eigenmittel der Stadt und Planungskosten zur Verfügung, der zweite Bauabschnitt wird durch Mittel aus dem Programm KfW 444 sowie den städtischen Haushalt finanziert, während die Machbarkeitsstudie durch Mittel der Emschergenossenschaft aus dem Programm „Zukunftsvereinbarung Regenwasser“ unterstützt wurde.
Am 18. März feierte Wilhelm Eckhardt aus Dortmund-Bittermark seinen 101. Geburtstag im Kreise seiner Familie. Ehrengast der Geburtstagsfeier war Bürgermeisterin Ute Mais, die Blumen und herzliche Glückwünsche der Stadt Dortmund überbrachte.
Wilhelm Eckhard wurde 1925 in Dortmund geboren. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbrachte er vier Jahre in russischer Kriegsgefangenschaft. Er studierte anschließend Maschinenbau in Dortmund und beschäftigte im eigenen Installationsgeschäft für Heizung und Sanitär bis zu 30 Mitarbeitende. Der Jubilar hat zwei Kinder.
Bei bestem Frühlingswetter fand eine gemeinsame Müllsammelaktion rund um den Lütgendortmunder Volksgarten und das Dellwiger Bachtal statt, zu der das Quartiersmanagement „Wir im Quartier“ der Caritas-Altenhilfe Dortmund sowie die Natur- und Wanderführer:innen Sonja und Stefan von „indynatur“ eingeladen hatten. Acht Teilnehmende waren etwa zweieinhalb Stunden unterwegs, um Grünflächen und Wege von Abfällen zu befreien. Quartiersmanager Benedikt Gillich freute sich über die gemischte Gruppe aus Jung und Alt und betonte, dass gemeinsames Anpacken viel bewirken kann, passend zur Caritas-Jahreskampagne „Zusammen geht was“. Sonja von indynatur stellte fest, dass zwar weniger Müll als erwartet gefunden wurde, achtlos entsorgter Abfall aber weiterhin ein Problem sei und jeder gefüllte Müllsack einer zu viel bleibe. Unterstützt wurde die Aktion im Rahmen der cleanupDO-Initiative durch die Dortmunder Entsorgungsbetriebe, die Zangen, Handschuhe und Müllsäcke bereitstellten. Nach der Aktion trafen sich die Helfer:innen im Kleingartenverein Lütgendortmund Nord, wo eine Anwohnerin ihre Gartenlaube für einen Abschluss bei Kaffee und Kuchen zur Verfügung stellte. Die Teilnehmenden und Organisator:innen zogen das Fazit, dass auch eine kleine Gruppe viel bewegen kann und der Frühjahrsputz zugleich Spaß machen kann.
Sozialdezernentin Frauke Füsers hat die Dortmunder Tafel in der Tafelzentrale an der Osterlandwehr besucht, um sich ein Bild von der aktuellen Situation zu machen. Eingeladen vom Tafelvorstand sprach sie dort mit Vorstandsmitglied Dr. Wilhelm Grote über die Arbeit der Einrichtung. Füsers, die die Tafel bereits aus einer früheren ehrenamtlichen Tätigkeit kannte, zeigte sich positiv überrascht von der Entwicklung des Standorts und der Tafelarbeit insgesamt und würdigte insbesondere die hohe Arbeitsleistung der Mitarbeiter:innen in der Zentrale und in den Filialen im Stadtgebiet. Dr. Grote stellte zusätzliche Angebote der Tafel vor, darunter Kinderbetreuung, Schulungen für Mitarbeitende sowie Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung. Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs waren neue Wege der Lebensmittelbeschaffung für die rund 15.000 Menschen, die von der Dortmunder Tafel unterstützt werden. Beide Seiten betonten die Bedeutung einer verlässlichen Unterstützung der Tafelarbeit.
Die AWO Dortmund hat unter dem Titel „Cybersicherheit – Wer schützt unsere Kinder?“ zu einer Informations- und Diskussionsveranstaltung in die Begegnungsstätte Hombruch eingeladen, bei der zahlreiche Eltern über Risiken und Chancen der digitalen Lebenswelt von Kindern und Jugendlichen diskutierten. Im Mittelpunkt standen soziale Medien, Online-Plattformen und digitale Kommunikation sowie deren Gefahren und Möglichkeiten. Nina Andrieshen, Vorsitzende der Kinderschutzkommission des Landtags NRW, betonte in einem Impulsvortrag, dass digitale Medien heute selbstverständlich zum Alltag junger Menschen gehören, jedoch auch Risiken wie Cybermobbing, Cybergrooming, Deepfakes, Betrugsmaschen und problematische Inhalte bergen, wobei auch extremistische Inhalte und KI-generierte Inhalte neue Herausforderungen darstellen. Gleichzeitig hob sie hervor, dass digitale Medien Teilhabe, Austausch und Identitätsbildung ermöglichen, weshalb nicht jede Nutzung problematisch sei und ein pauschales Verbot nicht ausreiche, sondern klare Regeln, Aufklärung und Begleitung notwendig seien. In der anschließenden Podiumsdiskussion berichtete Marcel Wessollek von der Polizei Dortmund über Cybercrime-Prävention und erläuterte unter anderem Cybergrooming als gezielte Manipulation von Minderjährigen im Internet. Zudem wurde deutlich, dass Eltern Unterstützung im Umgang mit digitalen Medien benötigen und Präventionsarbeit den Zugang zu Familien erleichtern müsse. Auch die Schulen wurden thematisiert, wobei zwar vorhandene Angebote wie Medienscouts und Präventionsprogramme anerkannt, deren fehlende flächendeckende Umsetzung jedoch kritisiert wurde. Einigkeit bestand darin, dass Medienbildung früh beginnen sollte, idealerweise in der Grundschule. Anna Spaenhoff verwies auf kommunale Angebote, die jedoch nur einen Teil der Kinder erreichen, und plädierte für eine stärkere Integration von Medienkompetenz in den Familienalltag und den Kita-Bereich. Sarah Heidenreich-Strunk betonte die Bedeutung eines bewussten und positiven Umgangs mit digitalen Medien sowie den Dialog in den Familien. In der Diskussion aus dem Publikum wurde zudem die mangelnde Durchsetzung bestehender Regelungen und die unzureichende Entfernung problematischer Inhalte auf Plattformen kritisiert. Insgesamt wurde deutlich, dass der Schutz von Kindern im digitalen Raum eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, an der Eltern, Bildungseinrichtungen, Politik und Plattformbetreiber beteiligt sind, und dass Kinder mit klaren Regeln, Vertrauen und Begleitung unterstützt werden sollen.
Die Selbsthilfe-Kontaktstelle Dortmund unterstützt derzeit zahlreiche neue Selbsthilfegruppen beim Aufbau, deren Themen von Mobbing über Angststörungen und Schizophrenie bis hin zu Einsamkeit und Tumorerkrankungen reichen. Für die Startphase solcher Gruppen gibt es häufig viele organisatorische und soziale Fragen, etwa wie sich die Teilnehmenden kennenlernen, ins Gespräch kommen, Vertrauen aufbauen und sinnvolle Strukturen für die Treffen entwickeln. Hier setzt das Konzept der „In-Gang-Setzer“ an, die als ehrenamtliche Unterstützende die ersten Treffen begleiten, den Austausch fördern und gemeinsam mit den Gruppen erste Regeln und Abläufe wie Moderation und Gesprächsstruktur erarbeiten. Fünf Ehrenamtliche aus Dortmund und Umgebung haben dafür eine entsprechende Schulung erfolgreich abgeschlossen, in der sie praxisnah auf ihre Aufgabe vorbereitet wurden und nun neue Selbsthilfegruppen in der Anfangsphase unterstützen. Die Teilnehmenden der Schulung berichten von einer intensiven und bereichernden Vorbereitung und freuen sich darauf, Gruppen zu begleiten und Menschen in einer wichtigen Phase zu unterstützen. Auch die Selbsthilfe-Kontaktstelle betont, dass die neu qualifizierten „In-Gang-Setzer“ angesichts vieler Neugründungen eine wertvolle Ergänzung sind, um Gruppen von Beginn an gut zu begleiten.
Im Evangelischen Kirchenkreis Dortmund startet mit dem Programm „Musik in Kitas“ ein mehrjähriges Qualifizierungsangebot für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen, das Musik stärker und alltagsnah im Kita-Alltag verankern soll. Im Fokus stehen Singen, Rhythmus, Bewegung, Instrumente und musikalische Spielideen, die kreativ und für alle Kinder zugänglich eingesetzt werden können. In Kooperation mit der Evangelischen Pop-Akademie sollen in den kommenden drei Jahren bis zu 50 Kitas qualifiziert und zertifiziert werden. Das Programm setzt auf leicht integrierbare Formate und bietet Inhouse-Seminare, Workshops, digitale Angebote und Praxisprojekte, die direkt im Alltag umgesetzt und weiterentwickelt werden können. Ermöglicht wird die Weiterbildung durch eine Förderung der Dr. Ausbüttel GmbH & Co. KG sowie einer Partnerstiftung, die das Ziel unterstützen, Kindern unabhängig von Herkunft und Voraussetzungen Zugang zu musikalischer Bildung zu ermöglichen. Der Evangelische Kirchenkreis Dortmund betont, dass Musik Gemeinschaft, Ausdruck, Sprache und Selbstvertrauen stärkt und ein wichtiger Zugang zu Bildung und Teilhabe ist. Auch die Evangelische Pop-Akademie hebt hervor, dass durch die Zusammenarbeit der Ausbau der frühkindlichen Musikpädagogik und eine nachhaltige Stärkung der Kitas möglich werden. Insgesamt zeigt das Programm, wie Kooperationen zwischen verschiedenen Partnern dazu beitragen können, langfristig wirkende Angebote für Fachkräfte, Einrichtungen und insbesondere für Kinder zu schaffen.
Eigentlich war die Laufzeit der AWO-Wintergalerie im ehemaligen Kaufhof auf dem Westenhellweg auf Ende März begrenzt. Für die vielen Besuchenden und auch für die ausstellenden Künstlerinnen und Künstler gibt es nun eine gute Nachricht: Die Ausstellung geht in die Verlängerung – und zwar bis Ende Mai. Selbst wenn dann lange kein Winter mehr sein wird, wird sich am Namen nichts ändern. Auch inhaltlich bleibt das Projektteam um Helga Hoicke und Georg Deventer dem bisherigen Erfolgskonzept treu: Dortmunder Kunstschaffende präsentieren ihre Werke im Wechsel und bieten diese an. Viel wichtiger ist aber, dass mit der Wintergalerie ein Ort geschaffen wurde, an dem Menschen aufeinandertreffen und kulturelle Angebote wahrnehmen können – kostenlos, barrierefrei und damit zugänglich für alle. Seit Beginn wird die Ausstellung von begleitenden Veranstaltungen wie Lesungen oder Konzerten bereichert. Ein lebendiger Ort mit offenen Türen nach jahrelangem Leerstand und Verfall. Die AWO freut es als Projektträgerin sehr, noch ein wenig länger auf Dortmunds prominentester Einkaufsmeile sichtbar und wirksam zu sein. Sie sieht sich seit jeher als Verband, der Menschen zusammenbringt und lebensbereichernde Angebote schafft. Die Pop-Up-Ausstellung ist ein gutes Beispiel dafür, dass dies auch außerhalb ihrer Begegnungsstätten gelingt. Geöffnet ist die Wintergalerie weiterhin montags bis Samstag zwischen 10 und 20 Uhr.
Ende März führte der Dortmunder Boxsport 20/50 in der Turnhalle der Tremonia-Schule in der Nähe des Westparks seinen 16. Boxlehrgang für Pädagogen und Künstler durch. 30 Teilnehmer bekamen einen zweistündigen Einblick in das umfangreiche Boxsporttraining. Alle machten begeistert mit und wurden von dem Trainerteam Catharina Heinrichs, Francesco Solimeo und Rolf Thielmann gefordert. Nach dem Aufwärmtraining folgten die Boxgrundschulung , die Partnerübungen und als letztes die Gerätearbeit. Hier wurden die Schlagtechniken ausprobiert. Außer den Sandsäcken mußte aber keiner der Teilnehmer harte Schläge einstecken. Am Ende war man ausgepowered, aber sehr glücklich, dass man durchgehalten hat. Zum Dank erhielt jeder Teilnehmer vom ehemaligen Militär-Boxchampion Barry Walker eine goldene Medaille sowie das neueste DBS-T-Shirt. Danach verabschiedete man sich gegenseitig mit einem dreifachen „Ring frei“.
Die kommunale 21-Gruppe und die Eisadler Dortmund haben dem Centrum für Zelltransplantation am Klinikum Dortmund zwei Spendenschecks in Höhe von insgesamt 5.000 Euro übergeben. DSW21 und DOKOM21, Hauptsponsoren des Dortmunder Eishockey-Regionalligisten, sammelten in der Saison 2025/26 für jedes erzielte Tor 21 Euro, wodurch zusammen mit dem Erlös aus dem Sitzkissenverkauf 4.000 Euro zusammenkamen. Weitere 1.000 Euro spendeten die Eisadler selbst, finanziert durch Spenden der Spieler:innen sowie Erlöse aus dem „Puckwurf“, einer Pausenaktion für Fans. Das Centrum für Zelltransplantation nutzt die Spendensumme unter anderem für Spiele und Unterhaltungsgegenstände, da Patient:innen aufgrund ihres geschwächten Immunsystems keine Gegenstände von außen in die Station mitbringen dürfen. Die Übergabe fand vor der sogenannten „Hände-Wand“ statt, an der sich Patient:innen nach Abschluss ihrer Behandlung mit einem Handabdruck verewigen können. DOKOM21-Geschäftsführer Marko Iaconisi betonte, dass ihn besonders die positive Stimmung im Stationsteam beeindruckt habe und hob hervor, dass die gemeinsame Aktion von Eisadlern, DSW21 und DOKOM21 zeige, dass Sport mehr als Unterhaltung sei und Menschen verbinden sowie Gutes bewirken könne.
Mit dem Frühling startet in Westerfilde der Bouletreff erneut und lädt ab dem 10. April wieder zum Spielen auf die Boulebahn am Quartiersplatz zwischen Kiepeweg 12 und Zum Luftschacht 15 ein. Das Angebot richtet sich an Hobbyspieler:innen, Anfänger:innen und Schaulustige gleichermaßen und findet bei gutem Wetter jeden Freitag von 13:30 bis 15:30 Uhr statt, wobei die Saison bis in den Herbst dauert, solange es das Wetter zulässt. Das Projekt wurde vom diakonischen Angebot „Begegnung VorOrt“ gemeinsam mit dem Wohnungsunternehmen Vonovia ins Leben gerufen und besteht bereits seit drei Jahren als kostenloses Sport- und Begegnungsangebot im Quartier. Im Mittelpunkt steht nicht der sportliche Wettbewerb, sondern das gesellige Miteinander, wobei Boulekugeln vor Ort bereitstehen und das Angebot für alle unabhängig von Alter und Wohnort offen ist. Dominik Hahn von Vonovia beschreibt den Bouletreff als festen Bestandteil des Quartiers, an dem sich Jung und Alt treffen, austauschen und gemeinsam Zeit im Freien verbringen, wodurch der Zusammenhalt in der Nachbarschaft gestärkt und die Generationen miteinander verbunden werden.
Beim mediTALK im Klinikum Dortmund informierten sich zahlreiche Dortmunder:innen über den richtigen Zeitpunkt für ein künstliches Gelenk und die anschließende Genesung. Prof. Dr. Christian Lüring, Direktor der Klinik für Orthopädie, erläuterte, dass sich die Endoprothetik in den vergangenen Jahren stark weiterentwickelt hat und der Gelenkersatz heute zu den erfolgreichsten Operationen zählt, mit dem Ziel, Schmerzen zu lindern und Patient:innen schnell wieder ein aktives Leben zu ermöglichen. Am Klinikum Dortmund werden jährlich rund 1.000 künstliche Gelenke eingesetzt, deutschlandweit mehr als 400.000 Eingriffe, wobei etwa jede vierte Person über 65 Jahren von Gelenkverschleiß betroffen ist. Vor einer Operation werden jedoch zunächst konservative Maßnahmen wie Bewegung und Training geprüft, da eine gestärkte Muskulatur Beschwerden oft verzögern kann. Eine Operation wird erst empfohlen, wenn Schmerzen den Alltag stark beeinträchtigen und Knochen auf Knochen reibt, wobei die Entscheidung gemeinsam mit den Patient:innen getroffen wird. Moderne Operationsverfahren sind schonender, präziser und ermöglichen oft ein Aufstehen am Operationstag, unterstützt durch individuelle Schmerzkonzepte und bei Bedarf Reservemedikamente. Auch die Krankenhausaufenthalte haben sich verkürzt und liegen häufig nur noch bei drei bis fünf Tagen, begleitet von früher Mobilisation und Physiotherapie. Zusätzlich sorgen digitale OP-Planung und seit Anfang 2025 ein robotisches System bei Kniegelenksoperationen für mehr Präzision, wobei der Roboter nicht selbst operiert, sondern die Arbeit der Ärzt:innen unterstützt. In der anschließenden Fragerunde konnten viele Sorgen der Patient:innen genommen werden, und es wurde deutlich, dass moderne Verfahren einen sicheren Gelenkersatz und eine schnelle Rückkehr in den Alltag ermöglichen, wobei das zertifizierte Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung am Klinikum Dortmund Patient:innen umfassend betreut.
Der neue 60-seitige Tätigkeitsbericht des Gleichstellungsbüros der Stadt Dortmund gibt einen umfassenden Einblick in die Arbeit und Wirkung des Büros im vergangenen Jahr und zeigt, wie Gleichstellung aktiv in der Stadtverwaltung mitgestaltet wird. Dabei ist das Gleichstellungsbüro in Personalprozesse, Führungsfragen, Projekte und die Zusammenarbeit mit verschiedenen Akteur:innen innerhalb und außerhalb der Verwaltung eingebunden und hat 2025 unter anderem rund 9.600 Personalmaßnahmen begleitet sowie an organisatorischen Entscheidungen mitgewirkt. Die Arbeit erfolgt in enger Kooperation mit dem Personal- und Organisationsamt, dem Personalrat und weiteren Fachbereichen, sodass Gleichstellung systematisch in Entscheidungsprozesse einfließt. Ein Schwerpunkt lag auf der Weiterentwicklung von Führungsstrukturen, wobei das Modell Co-Leadership gemeinsam mit den beteiligten Partner:innen entwickelt wurde und seit 2025 erprobt wird, um Führung flexibler und in geteilter Verantwortung zu ermöglichen. Ein weiteres zentrales Ziel ist die Förderung von Frauen in Führungspositionen, die durch Qualifizierungen, Mentoring und Netzwerke unterstützt wird, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Ausbildung und Kompetenzen sowie weiteren internen Partner:innen. Zudem bietet das Gleichstellungsbüro verschiedene Formate wie die LunchBox als Fortbildungsangebot, Workshops zu Vereinbarkeit, Führung und Chancengleichheit sowie die jährlich organisierte Väterkonferenz an. Der Bericht ordnet die Gleichstellungsarbeit auch in gesellschaftliche Entwicklungen ein und thematisiert unter anderem Gewalt gegen Frauen und deren strukturellen Schutz. Maresa Feldmann betont, dass Gleichstellung als gemeinsame Aufgabe verstanden wird, strukturell verankert ist, kooperativ umgesetzt und kontinuierlich weiterentwickelt wird.
Die Tauschbar Dortmund-Westerfilde des Vereins Tausche Bildung für Wohnen e.V. an der Speckestraße 24 blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2025 mit vielfältigen Aktivitäten wie Kampfsport- und Yogaangeboten, Experimenten mit Oobleck sowie kreativen Kunstaktionen wie Kartoffelstempel-Kunst zurück und startet nun mit neuen Projekten in die Zukunft. Die Stiftung „Mensch und Wohnen“ unterstützt das „Ackerpause“-Projekt mit 5.000 Euro, während das Wohnungsunternehmen Vonovia zusätzlich 3.000 Euro spendet. Im Rahmen des Projekts wird gemeinsam mit dem Verein Acker e.V. im Jahr 2026 ein Nachbarschaftsgemüsebeet im Tauschgarten angelegt, der bereits seit 2022 als 1.000 Quadratmeter große, mietfrei zur Verfügung gestellte Fläche und Wohnung an der Speckestraße ein zentraler Lern- und Begegnungsort ist. Kinder und Jugendliche bauen dort eigene Lebensmittel an, lernen etwas über gesunde Ernährung, Nachhaltigkeit und übernehmen Verantwortung für die Beetpflege, wobei das geerntete Gemüse in der Koch-AG zu Mittagessen verarbeitet wird. Standortleiterin Dominique Adler betont zudem, dass das Projekt das Quartier stärker zusammenbringt und Interessierte über eine offene Ackersprechstunde ab Ende April an der Gestaltung beteiligt werden können. Neben dem Gartenprogramm bietet die Tauschbar auch Aktivitäten wie Selbstverteidigung, Yoga, einen Besuch auf einem Bauernhof sowie Experimentiernachmittage an, bei denen unter anderem mikroskopiert und mit Oobleck gearbeitet wurde. Die Einrichtung beteiligt sich zudem an Stadtteilveranstaltungen wie dem Frühlingsfest Westerfilde und dem Tag des Gartens und wird durch Mitarbeitende wie den Teilzeitpaten David Kemmer unterstützt. Vonovia-Quartiersentwicklerin Nora Woker hebt hervor, dass die Tauschbar eine feste Institution im Quartier sei, die Bildung und gemeinschaftliche Erlebnisse für Kinder und Familien fördere. Die Stiftung „Mensch und Wohnen“ unterstützt Projekte zur Förderung des Zusammenlebens in städtischen Siedlungen und wurde vom Wohnungsunternehmen Gagfah gegründet, das heute zu Vonovia gehört.
An der Brukterer-Grundschule in Dortmund-Lanstrop ist gemeinsam mit Kindern, Förderverein und schulischem Team eine neue Ruhezone feierlich eröffnet worden, die als Ort zum Durchatmen, Lesen und Krafttanken dient. Die Idee entstand im Schülerparlament, in dem sich die Kinder einen Rückzugsort zum Ausruhen wünschten, woraufhin der Förderverein der Brukterer-Grundschule die Umsetzung unterstützte und gemeinsam mit den Kindern deren Vorstellungen konkretisierte. Entstanden ist ein Raum mit Sofas, Kissen, warmem Licht und ruhiger Atmosphäre, der bewusst tabletfrei gestaltet ist, damit die Kinder Abstand vom hektischen Schulalltag gewinnen und neue Energie sammeln können. Zur Eröffnung wurde die Bedeutung eines solchen Ortes im Schulalltag hervorgehoben und symbolisch ein rotes Band durchschnitten, um den Raum offiziell freizugeben. Der Förderverein betonte, dass es wichtig sei, Kindern einen geschützten Raum für Ruhe und Wohlbefinden zu bieten. Nach den Osterferien soll die Ruhezone fest in den Schulalltag integriert werden und den Schüler:innen regelmäßig zur Verfügung stehen, wobei die Freude darüber bereits groß ist. Mit dem Projekt setzt die Brukterer-Grundschule ein Zeichen für das Wohlbefinden der Kinder und die Bedeutung von Rückzugsorten im Schulalltag.
Die Kinder- und Jugendstiftung Generalkonsul a.D. Manfred O. Schröder und Helga Schröder feiert ihr zehnjähriges Bestehen, wobei Stadträtin und Kuratoriumsvorsitzende Frauke Füsers das Engagement der Stifterin Helga Schröder würdigt und die besondere Bedeutung der Stiftung für Dortmund hervorhebt. Seit ihrer Gründung im März 2016 hat die Stiftung mehr als 170.000 Euro in Projekte für Kinder und Jugendliche in Dortmund investiert und stärkt junge Menschen dort, wo Unterstützung fehlt, indem sie Chancen eröffnet, Perspektiven schafft und Entwicklung begleitet. Zu den aktuell geförderten Projekten gehören „Sprungbrett Sprache – Kinder lernen clever (KLC)“, die „Technik-Safari im Kitz.do“ sowie Programme zur Talentförderung im Rahmen der TalentMetropoleRuhr. Die Stiftung finanziert ihre Arbeit aus den Erträgen des gestifteten Vermögens des Ehepaares Schröder und investiert gezielt in Bildung, persönliche Entwicklung sowie soziale und demokratische Kompetenzen, insbesondere dort, wo Familien an Grenzen stoßen oder bestehende Strukturen nicht ausreichen. Der Mitgründer Generalkonsul a.D. Manfred O. Schröder ist am 5. April 2025 im Alter von fast 100 Jahren verstorben, sein Engagement wirkt jedoch in der Stiftungsarbeit weiter. Zudem vergibt die Stiftung alle zwei Jahre einen Kinder- und Jugendpreis zur Auszeichnung von Akteur:innen, Vereinen und Initiativen mit besonderem Engagement für junge Menschen, wobei die nächste Preisverleihung im vierten Quartal dieses Jahres geplant ist.
Ein lautstarkes Statement für Gleichberechtigung und Chancengleichheit (nicht nur) im Sport hat die kommunale Unternehmensgruppe 21 am Mittwoch (1.4.) beim Handball-Bundesligaspiel zwischen den BVB-Damen und dem VfL Oldenburg abgegeben: Die ukrainische Girl-Rockband »The Sixsters« stellte ihren eigens für die 21-Gruppe geschriebenen Song »Half the World (All the Game)« vor. Ebenfalls seit Mittwoch ist das Video bei YouTube online (https://tinyurl.com/2826d8de). Gedreht wurde es auf dem Bus-Betriebshof von DSW21 in Brünninghausen.
Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist eines der zentralen Ziele nachhaltiger Entwicklung. Dennoch bestehen auch in westlichen Gesellschaften weiterhin deutliche Ungleichheiten – im Beruf, in der Ausbildung und in der öffentlichen Wahrnehmung. Gerade im Sport zeigt sich die strukturelle Ungleichbehandlung noch deutlich.
Die 21-Gruppe hat die Gleichberechtigung und Chancengleichheit von Frauen und Männern als eines ihrer wesentlichen Nachhaltigkeitsziele definiert und arbeitet dabei eng mit Frauenteams im Sport zusammen. Dazu gehören die Fußballerinnen des BVB, die BVB-Handballerinnen, die Volleyballerinnen des TV Hörde sowie die Leichtathletinnen der LG Olympia Dortmund.
Mit »Half the World (All the Game)« hat die ukrainische Band »The Sixsters« eine musikalische Hymne für dieses wichtige Anliegen geschrieben. Einen Female-Empowerment-Song. Er steht für die Botschaft, dass Frauen die Hälfte der Weltbevölkerung stellen – und damit auch die gleiche Aufmerksamkeit, Chancen und Sendezeit verdienen. Das Lied wurde erstmals im Rahmen eines Konzerts während der Frauen-Handball-WM 2025 in Dortmund präsentiert.
Inzwischen gibt es auch ein Musikvideo zu dem Song. Darin wirken Polizistinnen, Ärztinnen, Feuerwehrfrauen, Mechanikerinnen und Busfahrerinnen aus Dortmund mit – Frauen, die jeden Tag unsere Welt bewegen, schützen und unterstützen. Ebenso wie Frauen überall: als Mütter, Hausfrauen, Verkäuferinnen, Beraterinnen, IT-Expertinnen oder Postbotinnen.
Beim Heimspiel der BVB-Handballerinnen steckten »The Sixsters« mit ihrer Energie die Halle an. Die Kampagne der 21-Gruppe mit der Band war vielfältig erlebbar: auf Klatschpappen für die Fans und auf speziellen BVB-Handball-Schals, die es am 21-Glücksrad zu gewinnen gab. Auch 21-Maskottchen KIM war vor Ort. Für die jungen BVB-Anhänger*innen gab es exklusive The Sixsters-Schoko-Rockhäsinnen. Viele der Schoko-Osterhasen gehen auch in die Ukraine und werden dort an Kinder verteilt. Denn The Sixsters haben nie aufgehört, Kinder in ihrer Heimat zu unterstützen.
Foto: Im Rahmen des Handball-Bundesligaspiels zwischen den BVB-Damen und dem VfL Oldenburg stellten »The Sixsters« ihren Song »Half the World (All the Game)« vor.
Das St. Johannes Hospital setzt neue Maßstäbe in der Versorgung von Venenerkrankungen: Die Klinik für Gefäßchirurgie wurde als Venenkompetenzzentrum (VKZ) zertifiziert – ein geschütztes Qualitätssiegel, das hohe Anforderungen an Diagnostik, Behandlung und Patientenorientierung stellt. In Dortmund nimmt das Krankenhaus damit eine besondere Rolle ein. „Das VKZ ist ein Qualitätszertifikat. Um diese Zertifizierung zu erhalten, müssen umfassende Möglichkeiten der phlebologischen Diagnostik und eine qualifizierte Behandlung sowie eine patientenorientierte Informations- und Beratungspolitik nachgewiesen werden“, erklärt Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Thomas Hummel. „Auch regelmäßige Fort- und Weiterbildungen des Personals sind verpflichtend. Das Zertifikat wird nur vergeben, wenn alle Voraussetzungen vollständig erfüllt sind.“
Mit dieser Auszeichnung hebt sich das St. Johannes Hospital deutlich von anderen Einrichtungen ab. „Wir sind die einzige Klinik, die sowohl diese Zertifizierung zum VKZ als auch die Auszeichnung als zertifiziertes Gefäßzentrum in Dortmund nachweisen kann“, betont Hummel. Jährlich behandelt die Klinik rund 800 bis 1.000 Patientinnen und Patienten mit Venenerkrankungen. Das Spektrum reicht von chronisch-venöser Insuffizienz (CVI) und Krampfadern (Varikosis) über Thrombosen bis hin zu komplexen Krankheitsbildern wie venösen Gefäßmissbildungen oder Erkrankungen der Beckenvenen. Für die Diagnostik stehen moderne Verfahren zur Verfügung, darunter Duplex-Ultraschall, Doppler-Untersuchungen sowie spezialisierte Methoden wie Venenverschluss-Plethysmografie (Messverfahren zur Untersuchung der Funktion des venösen Systems, vor allem in den Beinen) oder venöse Angio-CT und MRT. Auf dieser Basis wird für jede Patientin und jeden Patienten ein individuelles Therapiekonzept entwickelt. Das Behandlungsspektrum ist breit gefächert: Neben konservativen Maßnahmen wie Kompressionstherapie kommen minimalinvasive Verfahren wie Sklerosierung, Katheterinterventionen oder Stentimplantationen zum Einsatz. Ergänzt wird dies durch moderne operative Techniken der Phlebochirurgie (operative Behandlung von Venenerkrankungen), etwa Miniphlebektomie (schonendes operatives Verfahren zur Entfernung von Krampfadern) oder venenerhaltende Verfahren.
Ein zentraler Bestandteil des Konzepts ist die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des zertifizierten Gefäßzentrums. Regelmäßige Fallbesprechungen gehören dabei zum Alltag. Zudem verfügt das Team über hohe fachliche Qualifikationen: Neben der Facharztausbildung für Gefäßchirurgie bestehen Zusatzqualifikationen in Phlebologie und endovaskulärer Chirurgie. Auch speziell geschultes Personal, etwa Wundmanagerinnen und -manager sowie Gefäß- und Phlebologie-Assistentinnen und -Assistenten, sorgt für eine umfassende Betreuung – insbesondere bei chronischen Wunden. Die Versorgung endet dabei nicht mit dem Eingriff: Patientinnen und Patienten werden langfristig begleitet, entweder in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Fachärztinnen und -ärzten oder über das gefäßchirurgische MVZ des Hauses.
Mit der VKZ-Zertifizierung unterstreicht das St. Johannes Hospital seinen Anspruch, Patientinnen und Patienten mit Venenerkrankungen auf höchstem medizinischen Niveau zu versorgen – und setzt zugleich ein klares Zeichen für Qualität und Spezialisierung in der Region Dortmund. Am Mittwoch, den 22.04.2026, 14 bis 16 Uhr, findet im St. Johannes Hospital ein informativer Venentag für Interessierte statt (Konferenzraum 2, 4. Etage, Haupthaus).
Im Foto: Chefarzt Priv.-Doz. Dr. Thomas Hummel
141 Kinder im Alter von sechs bis 14 Jahren haben jeweils eine Woche in den Osterferien auf Gut Königsmühle verbracht. Mit einem vielfältigen Programm aus kreativen, sportlichen und naturnahen Angeboten hat die help and hope Stiftung den Kindern unbeschwerte Ferientage ermöglicht.
Statt Alltag, Hektik oder Langeweile erwartete die Kinder ein buntes Ferienprogramm, das Raum für eigene Interessen und neue Erfahrungen bot. In der Tanzwoche „Feel the Beat“ drehte sich alles um Musik, Rhythmus und Bewegung. Gemeinsam wurden Choreografien einstudiert und vorgeführt, begleitet von selbstgebauten Instrumenten.
Kreativ ging es auch in der Hörspielwoche zu: In kleinen Teams entwickelten die Kinder eigene Geschichten, sprachen ihre Rollen ein und produzierten passende Geräusche. So entstanden drei Hörspiele, die eindrucksvoll zeigen, wie viel Fantasie und Teamfähigkeit in den jungen Teilnehmenden steckt.
In der Märchenwoche tauchten einige Kinder in die Welt der Zauberwesen ein, während andere in der Holzwerkstatt ihre handwerklichen Fähigkeiten erprobten. In allen Workshops können die Kinder ihr Programm selbst mitgestalten.
Ein Highlight war eine ganz besondere Spende durch die Sparkasse Dortmund: Gemeinsam mit Hitzefrei Eiskreationen wurden 200 Eisbecher an die Ferienkinder gespendet – eine willkommene Erfrischung nach erlebnisreichen Tagen.
„Unsere Ferienbetreuung gibt Kindern die Möglichkeit, sich auszuprobieren, eigene Stärken zu entdecken und Gemeinschaft zu erleben“, sagt Nathalie Varga, pädagogische Leitung der help and hope Stiftung. „Besonders schön ist zu sehen, wie Kinder über sich hinauswachsen, neue Freundschaften schließen und mit Stolz auf das zurückblicken, was sie gemeinsam geschafft haben.“
Ein Teil des Ferienangebots wurde durch Spenden aus der Aktion „HerzensSache“ ermöglicht. Dank der Unterstützung zahlreicher Förderinnen und Förderer konnten viele Kinder unabhängig von ihrer Lebenssituation an der Osterferienbetreuung auf Gut Königsmühle teilnehmen und unbeschwerte Tage erleben.
Die Kinder- und Jugendstiftung Generalkonsul a.D. Manfred O. Schröder und Helga Schröder feiert ihr zehnjähriges Bestehen.
Die Vorsitzende des Kuratoriums, Stadträtin Frauke Füsers, würdigte das Engagement der Stifterin Helga Schröder und hob die besondere Bedeutung der Stiftung für Dortmund hervor.
Der Mitgründer Generalkonsul a.D. Manfred O. Schröder verstarb am 5. April 2025 im Alter von fast 100 Jahren. Sein Einsatz wirkt weiter und prägt die Arbeit der Stiftung bis heute.
Über 170.000 Euro für Projekte
Seit der Gründung im März 2016 flossen über 170.000 Euro in Projekte für Kinder und Jugendliche in Dortmund. Die Stiftung stärkt junge Menschen dort, wo Unterstützung fehlt. Sie eröffnet Chancen, schafft Perspektiven und begleitet die Entwicklung der Mädchen und Jungen.
Aktuell fördert die Stiftung mehrere Projekte. Dazu zählen „Sprungbrett Sprache – Kinder lernen clever (KLC)“, die „Technik-Safari im Kitz.do“ sowie Programme zur Talentförderung im Rahmen der TalentMetropoleRuhr.
Investition in Bildung, Entwicklung und Kompetenzen
Die Stiftung nutzt Erträge aus dem gestifteten Vermögen des Ehepaares Schröder. Sie investiert gezielt in Bildung, persönliche Entwicklung sowie soziale und demokratische Kompetenzen.
Die Arbeit setzt genau dort an, wo Familien an Grenzen stoßen oder Strukturen nicht ausreichen. Die Stiftung schließt Lücken und stärkt Kinder und Jugendliche auf ihrem Lebensweg.
Anerkennung für besonderes Engagement
Alle zwei Jahre vergibt die Stiftung einen Kinder- und Jugendpreis. Sie zeichnet Akteurinnen, Akteure, Vereine und Initiativen aus, die sich mit starken Ideen und großem Einsatz für junge Menschen engagieren.
Die nächste Preisverleihung befindet sich in Vorbereitung und findet im vierten Quartal dieses Jahres statt.
Seit Freitag (10. April) ist der Kinder- und Jugendtreff Bövinghausen offiziell „Faires Jugendhaus“. Die Auszeichnung wird durch die Faire Metropole Ruhr e.V. verliehen. Damit erhält die Einrichtung eine besondere Anerkennung für ihr Engagement für globale Gerechtigkeit, nachhaltige Entwicklung und fairen Handel.
Die Auszeichnung würdigt die kontinuierliche pädagogische Arbeit des Jugendtreffs, der Themen wie Fairtrade, Nachhaltigkeit und verantwortungsvollen Konsum aktiv in den Alltag junger Menschen integriert. Durch vielfältige Projekte, Aktionen und Bildungsangebote werden Kinder und Jugendliche für globale Zusammenhänge sensibilisiert und zu einem bewussten Handeln im Sinne einer gerechten Welt ermutigt.
Um zum fairen Jugendhaus zertifiziert zu werden, müssen Kinder und Mitarbeitende mehrere Aktionen zum Thema Fairtrade organisieren. In Bövinghausen wurde unter anderem Müll gesammelt. Veranstaltet hat der Jugendtreff auch ein faires Fußball-Turnier mit fair gefertigten Fußbällen.
Schokolade gibt es im Jugendtreff beispielsweise nur noch fairtrade. Stefanie Hellweg, Referentin beim Jugendamt für den Stadtbezirk Lütgendortmund: „Wir haben uns mit der Produktion von Schokolade auseinandergesetzt und wollen nur noch Produkte, bei denen weder Natur noch Menschen ausgenutzt werden.“ Ansonsten gibt es im KJT Bövinghausen auch Fairtrade-Säfte und -Obst.
„Die Auszeichnung als ‚Faires Jugendhaus‘ ist für uns eine große Wertschätzung unserer Arbeit und zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg konsequent weiterzugehen“, sagt Stefanie Hellweg und spricht dabei für das ganze Team des Kinder- und Jugendtreffs Bövinghausen: „Unser Ziel ist es, jungen Menschen Perspektiven aufzuzeigen und sie zu befähigen, Verantwortung für sich, ihre Mitmenschen und die Welt zu übernehmen.“
Die Kampagne „Faires Jugendhaus“ ist Teil des regionalen Engagements der Faire Metropole Ruhr e.V. im Rahmen der Fairtrade-Bewegung. Sie zeichnet Einrichtungen aus, die sich aktiv für faire Produktionsbedingungen, nachhaltige Lebensweisen und globale Solidarität einsetzen.
Die Tage werden länger, die Temperaturen steigen und in den Dortmunder Quartieren rollt es wieder: Bälle, Springseile, Hula-Hoop-Reifen sowie Hockey- und Fußballausstattung kehren pünktlich zum Frühling zurück. Auch in diesem Jahr unterstützen viele Unternehmen das mobile Freizeitangebot spiel- & sportMOBIL des StadtSportBund Dortmund e.V., darunter auch das Wohnungsunternehmen Vonovia und die Stiftung „Menschen und Wohnen“. Das Angebot ermöglicht Kindern und Jugendlichen in mehreren Stadtteilen einen kostenlosen und unkomplizierten Zugang zu Sport und Bewegung – direkt auf den Grünflächen mitten im Quartier.
Spielen, Bewegen, Zusammenwachsen
Begleitet von lizensierten Übungsleitenden lokaler Sportvereine, können die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer neue Spiele ausprobieren, kreative Bewegungsformen entdecken und gemeinsam mit Gleichaltrigen aktiv werden. Ob Fußball, Federball, Parcours oder Frisbee: Vor Ort können sich Kinder und Jugendliche austoben und Neues entdecken. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, das Angebot ist flexibel und für alle kostenlos.
„Ein lebenswertes Quartier braucht mehr als vier Wände – es braucht Orte, an denen Menschen zusammenkommen. Das spiel- & sportMOBIL schafft genau das: einen Treffpunkt, der Bewegung, Kreativität und Gemeinschaft verbindet“, erklärt Vonovia Quartiersentwicklerin Nora Woker. „Wir sind froh, dass nun endlich die nächste Saison startet und es wieder losgeht! Es ist schön zu sehen, wie die spielenden Kinder jedes Frühjahr unsere Grünflächen zum Leben erwecken und die dunkle Winterzeit vergessen lassen.“
Das spiel- & sportMOBIL ist bis einschließlich Oktober täglich in verschiedenen Dortmunder Vonovia Quartieren unterwegs. Alle Orte und Termine finden Sie unter: www.ssb-do.de/startseite/projekte/sport_vor_ort/spiel_und_sportmobil
Die Stiftung „Mensch und Wohnen“ fördert das Zusammenleben in städtischen Siedlungen und leistet Unterstützung vor allem für junge und alte Menschen. Sie wurde vom Wohnungsunternehmen Gagfah gegründet, das heute zu Vonovia gehört. Die Stiftung fördert im Rahmen längerer Kooperationen Organisationen mit den unterschiedlichsten Hilfs- und Betreuungsangeboten.
Hoher Besuch für die Dortmunder Karate-Szene: Mit Sandaime-Soke Naoyuki Chitose hat am Wochenende das Stiloberhaupt des traditionellen Chito-Ryu Karate einen internationalen Lehrgang in der Turnhalle der Kerschensteiner Grundschule geleitet. Begleitet wurde er von Minoru Higuchi Sensei (Kyoshi), dem obersten Kobudo-Lehrer der Stilrichtung. Ausrichter war der Yoshukan Dortmund e.V., 1. Yoshukai-Karate-Verein in Dortmund.
Für die Teilnehmenden war der Lehrgang weit mehr als eine gewöhnliche Trainingseinheit. Naoyuki Chitose ist der 3. Soke des Chito-Ryu Stils und steht damit in direkter Nachfolge von Dr. Tsuyoshi Chitose, dem Begründer dieser Karate-Richtung. Die Wurzeln der Linie reichen zurück bis zu Sokon Matsumura (1809-1896), einem bedeutenden Kampfkunstmeister des Ryukyu-Königreichs. Entsprechend groß war die Bedeutung des Besuchs für die Karateka in Dortmund und weit darüber hinaus.
Über 50 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem In- und Ausland kamen nach Dortmund, darunter Gäste aus Australien, Irland, Norwegen und Schottland. Aus Australien war mit Michael Noonan Sensei (Kyoshi) zudem einer der ranghöchsten Chito-Ryu Meister außerhalb Japans angereist. Der Lehrgang machte damit auch die internationale Vernetzung des Dortmunder Vereins sichtbar.
Im Mittelpunkt standen nicht nur Technik und Bewegung, sondern auch die Tradition, Methodik und Philosophie des Chito-Ryu Karate. Unter der direkten Anleitung des Stiloberhaupts erhielten die Teilnehmer seltene Einblicke in eine Kampfkunstlinie, die bis zu ihren Ursprüngen auf Okinawa zurückreicht. In Dortmund wird Chito-Ryu von Otto Rumann Sensei (7. Dan) vertreten. Er hebt besonders die Verbindung zu den internationalen Karatekas und deren Bereitschaft und Offenheit bei der Wissensvermittlung hervor.
Für den Verein war der Tag von besonderer Bedeutung. Peter Singhof, stellvertretender Vorsitzender des Yoshukan Dortmund e. V., sprach von einem außergewöhnlichen Ereignis: „Es war für unseren Verein und für die Karateka in Dortmund eine große Ehre, Sandaime-Soke Naoyuki Chitose bei uns begrüßen zu dürfen. Einen Lehrgang mit dem Stiloberhaupt des Chito-Ryu in unserer Stadt zu organisieren und mit ihm erleben zu können, ist etwas ganz Besonderes.“
Auch Naoyuki Chitose selbst zeigte sich angetan von der Atmosphäre in Dortmund. „Es war mir eine große Freude, in Dortmund zu unterrichten und die Begeisterung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu erleben.“, sagte er. „Die Offenheit, die Konzentration und die Wertschätzung für die Tradition des Chito-Ryu haben diesen Lehrgang zu einer besonderen Begegnung gemacht.“
Dass der Lehrgang weit über die Region hinaus Strahlkraft hatte, betonte auch Michael Noonan Sensei aus Australien: „Ich bin nach Dortmund gekommen, um das Stiloberhaupt bei der Durchführung des Lehrgangs zu unterstützen. Für alle Teilnehmenden war es ein einzigartiges Erlebnis, gemeinsam zu trainieren und Chito-Ryu in seiner ursprünglichen Linie zu erleben“
Am Ende stand für die Organisatoren deshalb mehr als nur ein erfolgreiches Sportereignis. Der Lehrgang setzte auch ein Zeichen für die internationale Bedeutung, die sich der Dortmunder Standort innerhalb der Chito-Ryu Gemeinschaft inzwischen erarbeitet hat.