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Fahrzeug- und Mülltonnen-Brand breitet sich auf Haus aus – Wohnung nicht mehr zu bewohnen – Brandstiftung vermutet

Am Sonntagmittag kam es zu einem Brand in einer Gebäudedurchfahrt eines Mehrfamilienhauses.

Am Sonntagmittag kam es zu einem Brand in einer Gebäudedurchfahrt eines Mehrfamilienhauses. Fotos: Feuerwehr

Wegen des Verdachts der Brandstiftung ermittelt die Polizei nach einem Feuer in der Kirchenstraße in der Nordstadt. Am Sonntagmittag (27. Oktober 2019) kam es zu einem Brand in einer Gebäudedurchfahrt eines Mehrfamilienhauses. Das Feuer griff auf eine Wohnung im ersten Obergeschoss über. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. 

Feuerwehr musste das Gebäude in der Kirchenstraße vorübergehend räumen

Als die Einsatzkräfte der Feuerwache 1 (Mitte) um kurz nach 12 Uhr an der Einsatzstelle eintrafen, brannten u. a. Mülltonnen und ein abgestellter Pkw in der Durchfahrt bereits vollständig. Rauch und Flammen drangen auf der Straßen- und Hofseite aus dem Gebäude. 

Auf der Rückseite kam es durch Flammenüberschlag zur einer Brandausbreitung in die darüber liegenden Wohnung. Parallel dazu hatte sich das Feuer durch den Fußboden der Wohnung gebrannt.

Die ersten Einsatzkräfte gingen unmittelbar zur Menschrettung vor, da unklar war, ob sich zu diesem Zeitpunkt noch Personen in dem Gebäude befanden. Weitere Einheiten begannen mit der Brandbekämpfung von der Rück- und Straßenseite. 

Nachdem das Feuer größtenteils gelöscht war, wurde das ausgebrannte Fahrzeug durch den Löschzug Deusen der Freiwilligen Feuerwehr aus der Einfahrt gezogen.

Eine Wohnung ist unbewohnbar – Polizei sucht ZeugInnen der Brandstiftung

Durch das Feuer wurde die Gebäudedurchfahrt stark in Mitleidenschaft gezogen.

Durch das Feuer wurde die Gebäudedurchfahrt in der Kirchenstraße stark in Mitleidenschaft gezogen.

Zur Sicherheit wurden das Gebäude und das Nachbarhaus geräumt. Die betroffenen BewohnerInnen konnten sich für die Dauer des Einsatzes im Betreuungsbus der Feuerwehr aufhalten.

Durch das Feuer wurde die Gebäudedurchfahrt stark in Mitleidenschaft gezogen, so dass man zur Überprüfung der Standsicherheit des Gebäudes Baufachberater von der Feuerwehr und dem Technischen Hilfswerk (THW) zu Rate zog, die die Bausubstanz auf das Ausmaß der Beschädigung überprüften. 

Die Wohnung im ersten Obergeschoss musste aufgrund ihrer Beschädigungen und Rauchausbreitung für unbewohnbar erklärt werden. Alle anderen Nachbarn konnten abschließend zurück in ihre Wohnungen. Im Einsatz waren 40 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und THW.

Die Kriminalpolizei sucht nun mögliche ZeugInnenen, die in der Mittagszeit verdächtige Personen gesehen haben. Denn es besteht der Verdacht der Brandstiftung. Hinweise bitte an die Kriminalwache unter Tel. 0231/132 7441.

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