Der „Himmelsgucker“ von Bernd Moenikes ist eine Attraktion

Ein neuer Bewohner im Fredenbaumpark

Feierstunde mit dem Freundeskreis Fredenbaumpark und Vertreter:innen der Stadt.
Eine kleine Feierstunde mit dem Freundeskreis Fredenbaumpark und Vertreter:innen der Stadt zur Einweihung. Foto: Daniela Berglehn für Nordstadtblogger.de

Er steht am Ufer des großen Teichs, aber sein Interesse gilt weder den Enten noch den Tretbooten. Er schaut zu den Wolken auf und vergisst seine Umgebung – der „Himmelsgucker“. Die vier Meter hohe Stahlskulptur des Dortmunder Künstlers Bernd Moenikes ist der vorläufige Höhepunkt einer schönen Geschichte, denn das Motiv begleitet den Künstler bereits seit vielen Jahren.

Heimatpreis und DSW21-Förderaktion #dortMUT machten es möglich

Es gibt den „Himmelsgucker“ als Holzskulptur, in Corten-Stahl und in verschiedenen Größen. Eine Variante der Stahl-Ausführung, etwa 40 Zentimeter groß, wurde in einer Auflage von 50 Stück produziert und zum Preis von 200 Euro zugunsten der Dortmunder Tafel verkauft.

Auch Gabriele Malter hat eine dieser Skulpturen für den guten Zweck erworben und das freundliche Wesen des Träumers zum Anlass genommen, selbst zu träumen. Von einem großen Himmelsgucker, in ihrem Lieblingspark. Ihre Mitstreiter:innen im Freundeskreis Fredenbaumpark wurden überzeugt. Bereits 2020 erhielt der Verein bei der Verleihung des ersten Dortmunder Heimat-Preises ein Preisgeld von 7.500 Euro.

Als dann 2022 noch die Fördersumme von 3.000 Euro aus der Beteiligung an der DSW21-Förderaktion #dortMUT 2022 hinzu kamen, standen alle nötigen finanziellen Mittel für das Projekt zur Verfügung.

Der „Himmelsgucker“ als Blickfang am Ufer des großen Teiches

Der Himmelsgucker als Vorbild?
Der Himmelsgucker als Vorbild? Foto: Daniela Berglehn für Nordstadtblogger.de

„Mit der Möglichkeit die Skulptur zu erwerben und der Stadt zu schenken, geht ein lang gehegter Wunsch des Vereins in Erfüllung, den Fredenbaumpark um ein repräsentatives Kunstwerk zu bereichern“, so Dr. Wilhelm Grote, Vorsitzender des Freundeskreises. Sein Dank dafür ging auch  an Heiko Just und Dirk Lehmhaus vom Grünflächenamt.

Es ist bereits die vierte Skulptur im Park – und wenn es nach Bürgermeister Norbert Schilff geht, auch nicht die letzte Attraktion. In einem Grußwort an den Verein verband er mit der Skulptur „den Blick in eine hoffentlich gute Zukunft“.

Der „Himmelsgucker“ ist als Blickfang unmittelbar am Ufer des großen Teiches im Fredenbaumpark in der Nähe des Bootshauses aufgestellt worden. Wie lange er hier verharrt, bleibt abzuwarten, denn eigentlich sollte er mitten im Teich stehen und von allen Seiten sichtbar sein. Ein Standort, der aktuell aufgrund der Arbeiten am See nicht möglich ist. Aber wer weiß, bis hier hin hat er es schon mal geschafft und man darf ja weiter träumen.

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