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Ehemaliges AOK-Gebäude wird für 9,7 Millionen Euro umgebaut – Studieninstitut und Verwaltung als Nutzer

Das ehemalige AOK-Gebäude am Königswall wird neue Heimat des Studieninstitut Ruhr.

Das ehemalige AOK-Gebäude am Königswall wird neue Heimat des Studieninstitut Ruhr.

Das ehemalige AOK-Gebäude im Schatten des Harenberg-City-Centers (HCC) am Königswall soll neue Heimat der Studieninstituts Ruhr (SIR) und anderer Verwaltungseinheiten werden. 9,7 Millionen Euro wird der Umbau kosten.

Gebäude wird ins Sondervermögen der Stadt Dortmund überführt

Das hat  Verwaltungsvorstand beschlossen. Die AOK selbst ist schon vor geraumer Zeit an die Stadtkrone-Ost gezogen. Das Gebäude ist – bis auf das durch die Abteilung Statistik und Wahlen benutzte Untergeschoss – leer.

Der Rat soll über die Übertragung des Bürogebäudes am Königswall 25-27 ins Sondervermögen „Grundstücks- Vermögensverwaltungsfonds Dortmund“ (SV GVVF) bereits am 11. Dezember nicht-öffentlich entscheiden.

Die entsprechende Vorlage enthält die folgenden Eckdaten: Die erforderlichen Umbau- und Sanierungskosten werden auf Basis der vorliegenden Kostenschätzung insgesamt rd. 9,7 Millionen Euro  betragen. Die Finanzierung der Maßnahmen erfolgt durch das SV GVVF.

12.000 Quadratmeter für Studieninstitut und Verwaltung

Das Gebäude des Studieninstitut Ruhr am Königswall - früher Westfälisch-Märkisches Studieninstitut - ist zu klein.

Das Gebäude des Studieninstituts Ruhr  – früher Westfälisch-Märkisches Studieninstitut – ist zu klein.

Im Zuge der Sanierung durch die Städtische Immobilienwirtschaft werden das Erdgeschoss und das 1. Obergeschoss für eine Nutzung durch das Studieninstitut auf einer Fläche von rrund 2900 Quadratmetern umgebaut.

Das SIR beabsichtigt, seinen Aktionsradius zu erweitern und zusätzliche Städte und Kreise als Gesellschafter aufzunehmen. Aus diesen Gründen gerät das SIR an seinem jetzigen Standort Königswall 44-46 an seine Kapazitätsgrenzen. Außerdem soll dann der Standort in Bochum aufgegeben werden.

Die übrigen Büro- und Archivflächen im Gebäude – es hat insgesamt 12.000 Quadratmeter – sind für eine Nutzung durch städtische Dienststellen vorgesehen, deren bisherige Standorte aufgegeben werden können.

Stadt will Anmietungen bei privaten Eigentümern reduzieren

Dabei geht es um Standorte, die die Stadt von privaten Eigentümern gemietet hat. „Wir mieten dann künftig bei uns selbst. Das ist günstiger als bei Dritten“, verdeutliche Kämmerer Jörg Stüdemann. Ziel soll es sein, die Verwaltungsstandorte auf zwei bis vier Standorte in der Innenstadt zu konzentrieren.

Die Baumaßnahmen sollen Ende 2016 abgeschlossen werden. Um dieses Zeitziel erreichen zu können, muss als vorlaufende Leistung separat die Ausschreibung „Schadstoffsanierung und Rückbauarbeiten“ noch im Dezember 2014 auf den Markt gegeben werden.

Ehemaliges AOK-Gebäude wird als schützenswert eingestuft

Um auch der Geschichte des Gebäudes gerecht zu werden, soll im Zuge der Baumaßnahmen ebenso geprüft werden, ob die historische Erker-Ausbildung der Treppenhausfassade rekonstruiert und das Glasdach im Erdgeschoss wieder zur natürlichen Belichtung geöffnet werden kann.

„Das Gebäude steht formal nicht unter Denkmalschutz. Aber wir halten es für schützenswerte. Daher haben wir uns für eine Kernsanierung entschieden, nicht für einen Abriss und Neubau“, verdeutlicht Bau- und Planungsdezernent Martin-Lürwer.

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