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Gegen Rassismus im Stadion: Neue Dortmunder DGB-Referentin für Jugendbildung nimmt Preis entgegen

Marijke Garretsen ist neue Jugendbildungsreferentin in der DGB Region Dortmund-Hellweg und nimmt Preis für die DGB-JUgend in Empfang. V.l.: Daniel Schröder, Lernzentrum BvB, Marijke Garretsen, Jutta Reiter, DGB und Johannes Böing, Lernzentrum

Freuen sich über den Sonderpreis des Kumpelvereins: V.l.: Daniel Schröder, Lernzentrum BvB, Marijke Garretsen, Jutta Reiter, beide DGB und Johannes Böing, Lernzentrum. Fotos: Klaus Hartmann

Seit dem 1. März ist Marijke Garretsen die neue Jugendbildungsreferentin in der DGB Region Dortmund-Hellweg. Die Dortmunderin über nimmt das Amt von Tina Malguth. Garretsen hat in Bochum Geschichte studiert.

Die neue Jugendbildungsreferentin kommt aus der ehrenamtlichen Jugendarbeit

Marijke Garretsen ist neue Jugendbildungsreferentin in der DGB Region Dortmund-Hellweg und nimmt Preis für die DGB-JUgend in Empfang

Marijke Garretsen ist neue Referentin.

Erfreulicherweise kann die neue Jugendbildungsreferentin, die aus der ehrenamtlichen Arbeit als Teamerin des „90 Minuten gegen Rechts“ Projektes kommt, direkt zu Beginn ihrer hauptamtlichen Tätigkeit einen Preis für eben dieses Projekt in Empfang nehmen.

Die DGB Jugend wurde im Rahmen der Preisverleihung „Die Gelbe Hand“ 2015/2016 des Vereins „Mach meinen Kumpel nicht an!“– Für Gleichbehandlung, gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus e.V.“, mit einen Sonderpreis ausgezeichnet.

Workshop ist in Zusammenarbeit von DGB-Jugend und Lernwerkstatt BvB enstanden

Marijke Garretsen ist neue Jugendbildungsreferentin in der DGB Region Dortmund-Hellweg und nimmt Preis für die DGB-JUgend in Empfang

Plakate aus dem neuen Modul der DGB-Jugend.

Der Kumpelverein zeichnet schon zum 10. Mal Beiträge von Gewerkschaftsjugend, Berufsschülerinnen und Berufsschüler, sowie Azubis aus, die ein kreatives Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und für ein solidarisches Miteinander zu setzen.

Prämiert wurde das neue Modul des Projektes „90 Minuten gegen Rechts“ zum Thema „Borussia verbindet. Gemeinsam gegen Diskriminierung“.

Das Modul wurde auf Initiative der BVB-Stiftung „leuchte auf“ gemeinsam mit dem Lernzentrum des BVB und den Ehrenamtlichen der DGB-Jugend erarbeitet.

Unter dem Titel „90 Minuten gegen Rechts” bietet die DGB-Jugend Dortmund-Hellweg eine Reihe von Workshops in Form von verschiedenen Modulen für Schulklassen, SchülerInnen- vertretungen und Jugendgruppen an.

Schwerpunkt ist der Umgang mit den unterschiedlichsten Erscheinungsformen rechten Gedankenguts

Preisgekröntes Modul thematisiert diskriminierende Äußerungen vor und im Stadion

Marijke Garretsen ist neue Jugendbildungsreferentin in der DGB Region Dortmund-Hellweg und nimmt Preis für die DGB-JUgend in Empfang

Arbeitsmaterialen für den Unterricht.

Das neue Module befasst sich mit diskriminierenden Äußerungen im und vor dem Stadion, die oft beiläufig im Trubel des Geschehen ausgerufen werden.

So etwa der Schiedsrichter, der nach einer Fehlentscheidung als „schwule Sau“ vom Tribünennachbar beschimpft wird. Die meisten SchülerInnen haben solche Erfahrungen schon einmal während eines Fußballspiels gemacht.

„Niemand erwartet, dass während eines Spiels nur politisch korrekte Sprüche gemacht werden“, sagt Daniel Schröder vom BvB-Lernzentrum, dazu ist das Stadion zu sehr ein Ort der Rivalität.“

Die TeilnehmerInnen des Workshops sollen selbst erkennen und bewerten, was hinter diesen Sprüchen steckt und wie weit man im aufgeregten Treiben eines Spiels gehen sollte.

Das Modul wird im Lernzentrum des BVB mit anschließender Stadionführung angeboten, die DGB Jugend kommt damit aber auch in die Schulen.

Mehr Infos zu den Workshops und Modulen für den Schulunterricht unter: http://90-minuten-gegen-rechts.de/startseite

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