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Holocaust-Gedenktag erinnert an die jüdischen Kinder, die von Dortmund nach Westerbork deportiert wurden

IBB und Jugendring Dortmund organisieren das Gedenken „Für die Kinder von Westerbork“

Der Besuch von Zeitzeugin Mirjam Ohringer – ein Projekt von Jugendring und IBB, das vorgestellt wird. Fotos: Völkel

Am Holocaust-Gedenktag 2014 steht das Schicksal der jüdischen Kinder, die von Dortmund nach Westerbork deportiert wurden, im Blickpunkt. Dazu sind am Sonntag, den 26. Januar, Zeitzeugen und Mitarbeiter der holländischen Gedenkstätte Westerbork ins Dortmunder Rathaus eingeladen.

Zeitzeugen des Holocausts und Gedenkstättenmitarbeiter zu Gast

Wolfgang Polak, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde

Wolfgang Polak, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde, berichtet über seine Inhaftierung in Westerbork.

Wolfgang Polak, Vorstandsmitglied der jüdischen Gemeinde Dortmund, wird zu seiner Inhaftierung in Westerbork befragt. Aus Holland sind Benjamin Heller, Jose Martin und Nils Pohl zu Gast. Benjamin Heller wurde 1930 in Frankfurt/Main geboren. Mit seiner Familie überlebte er den Holocaust in einem Versteck in den Niederlanden. Jose Martin ist Mitarbeiterin der Gedenkstätte Westerbork und wird über die Recherchearbeit zur Deportation nach Westerbork erzählen. Nils Pohl, Freiwilliger der Aktion Sühnezeichen/ Friedensdienste in Westerbork, wird zu seinem Einsatz in der Gedenkstätte interviewt werden. Außerdem werden einzelne Biographien vorgestellt und Texte der deportierten Kinder gelesen.

Information über Dortmunder Gedenkprojekte möglich

Den musikalischen Beitrag gestaltet der Chor Singflut des Helene-Lange-Gymnasiums. Bürgermeisterin Birgit Jörder wird zum Gedenktag interviewt werden. Durch die Veranstaltung führen die Botschafterinnen und Botschafter der Erinnerung. In der Bürgerhalle stellen Jugendliche ihre Projekte zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus vor. Die Besucherinnen und Besucher haben im Rahmen der Veranstaltung die Möglichkeit, sich über Dortmunder Gedenkprojekte zu informieren. Bilder des Dortmunder Künstlers Walter Liggesmeyer werden im Rahmen der Veranstaltung ausgestellt.

Bei der Gedenkveranstaltung handelt es sich um eine Kooperation der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Dortmund e.V. in Kooperation mit der Auslandsgesellschaft NRW e.V., der VHS Dortmund, der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, dem Jugendring Dortmund, dem Schulreferat der Evangelischen Kirche in Dortmund und Lünen, der Evangelischen Jugendkirche. Sie findet am Sonntag, 26. Januar, um 17 Uhr in der Bürgerhalle des Rathauses der Stadt Dortmund, Friedensplatz 1, statt.

 

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