Eine Woche Ballzauber für Kinder im Alter von fünf bis 14 Jahren

Brasilianisches Fußballcamp in Dortmund-Marten begeistert Kinder aus Deutschland und Portugal

Teilnehmende am Fußballcamps, sowie Trainer und Beteiligte des Projekts
Bereits zum zweiten Mal organisiert das Martener Forum in Kooperation mit der Fußballschule „Brazilian Football Camp“ das Fußballcamp für Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis 14 Jahren. Foto: Emma Neumann für Nordstadtblogger.de

Von Emma Neumann

Schon zum zweiten Mal organisiert das Martener Forum mit der Fußballschule „Brazilian Football Events“ ein brasilianisches Fußballcamp. Der Zauber des brasilianischen Fußballs soll mit diesem Projekt verbreitet werden. Kinder aus unterschiedlichen Nationen haben dort die Möglichkeit, miteinander eine Woche rund um den brasilianischen Fußball zu erleben. Unter den 50 teilnehmenden Kindern sind 15 Kinder des Fußballclubs Penelense aus Portugal. Gemeinsam erleben sie ein umfangreiches Programm vom Besuch beim Training der BVB-Spieler bis hin zu einer Stadiontour.

Brasilianische Fußball-Kultur wird weitergetragen

Das Fußballcamp verbindet verschiedene Nationen miteinander und soll ihnen unter anderem Technik und Taktik des brasilianischen Fußballs näherbringen. Die Camps fanden auch schon in anderen Städten statt und laden Kinder von 5 bis 14 Jahren dazu ein, sich online dafür anzumelden.

Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Dortmund-Marten und Germania e.V. Monika Rößler, Sportdezernentin Birgit Zoerner und Geschäftsführer des "Brazilian Football Camp" Leonardo Morgado bei der Eröffnung.
vorne v.l.: Monika Rößler (Vorstandsvorsitzende Dortmund-Marten und Germania e.V.), der Geschäftsführer des „Brazilian Football Camp“, Leonardo Morgado und Sportdezernentin Birgit Zoerner. Foto: Emma Neumann für Nordstadtblogger.de

Die Eröffnungsrede am 4. Juli wurde von der Dortmunder Sportdezernentin Birgit Zoerner gehalten. „Ich finde es toll, dass Kinder so international zusammenkommen“ so Zoerner. Sie ist der Meinung, dass Fußball verbinde und sie freue sich, dass so viele Kinder an dem Projekt teilnehmen.

Die Verständigung zwischen den Kindern sei auch kein Problem, so Lara Maria vom Förderverein Dortmund-Marten und Germania e.V.. Es gäbe immer eine Möglichkeit sich miteinander zu verständigen. Aus Portugal sind insgesamt 32 Personen dabei, darunter Kinder, Trainer und weitere. „Der Stadtteil Marten steht ja auch für Vielfalt und die können wir hiermit ein Stück weit nach außen tragen“, so Monika Rößler, Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Dortmund-Marten und Germania e.V..

In den Herbstferien besteht dann auch nach dem Camp im vergangenen Jahr schon zum zweiten Mal die Möglichkeit für die Kinder nach Portugal zu fliegen, um die Fußballkultur dort noch besser kennenzulernen.

Ausgiebiges Programm für die Kinder – in den Herbstferien soll es nach Portugal gehen

Immer von 10 bis ca. 15:30 Uhr findet das Fußball-Camp statt, bei dem die Kinder Teamplay, Techniken, Koordination, Rhythmus und vieles mehr beigebracht bekommen, das den brasilianischen Fußball-Stil prägt. Anschließend an das Camp gibt es dann ein abwechslungsreiches Programm.

Teilnehmende Kinder und Trainer des Fußballcamps
Teilnehmende Kinder und Trainer des Fußballcamps. Foto: Emma Neumann für Nordstadtblogger.de

Bei den Kindern scheint das Fußball-Camp gut anzukommen. Jungs und Mädchen spielen gemischt und haben ein ausgiebiges Programm. Angefangen mit gemeinsamem Fußball spielen in der Sportanlage des SV Arminia Marten und einem anschließenden Restaurant-Besuch, bekommen sie die Möglichkeit einander kennenzulernen.

In den darauffolgenden Tagen haben sie außerdem die Option sich das Fußballtraining der BVB-Mannschaft anzuschauen, eine Stadiontour durch den Signal Iduna Park zu machen und die Woche abschließend bei einem Grill-Nachmittag mit Party ausklingen zu lassen.

Da durch die Verpflegung, das Programm und den Aufenthalt in der Jugendherberge einige Kosten zusammenkommen, wurde das Projekt durch die BVB-Stiftung „Leuchte auf“ finanziell unterstützt. Ohne sie wäre das Projekt gar nicht möglich gewesen, so Monika Rößler.

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