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Bei Kontrolle zur Maskenpflicht im ÖPNV in Dortmund wurden 13 Mal Bußgeldstrafen verhängt – weitere Einsätze folgen

DSW21, Ordnungsamt und Polizei kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht im ÖPNV. Bei Verstößen können auch ohne vorherige Warnungen, Bußgelder in Höhe von 150 Euro fällig werden. Foto: DSW21

DSW21 und Ordnungsamt haben mit Unterstützung der Dortmunder Polizei am vergangenen Freitag eine gemeinsame Schwerpunkt-Kontrolle zur Maskenpflicht im ÖPNV durchgeführt, bei der Verstöße mit dem neu eingeführten Bußgeld in Höhe von 150 Euro geahndet wurden. An der Stadtbahnhaltestelle „Stadtgarten“ wurden dabei insgesamt 13 Mal Bußgelder gegen Personen verhängt, die keine vorgeschriebene Mund-Nasen-Bedeckung trugen. Eine weitere gemeinsame Schwerpunkt-Kontrolle ist bereits im Laufe dieser Woche geplant. Aus taktischen Gründen werden im Vorfeld keine genauen Angaben zum Ort und Zeitpunkt gemacht.

Gemeinsame Kontrolle von DSW21, Polizei und Ordnungsamt

In Bussen und Bahnen - aber auch an den Haltestellen - gilt die Maskenpflicht. Foto: Alex Völkel

In Bussen und Bahnen – aber auch an den Haltestellen – gilt die Maskenpflicht. Foto: Alex Völkel

„Die überwiegende Mehrheit unserer Fahrgäste setzt die Maskenpflicht gewissenhaft um, aber es gibt auch eine sehr kleine Minderheit, die sich unsolidarisch verhält. Mit dem Bußgeld kann dies nun angemessen sanktioniert werden“, sagt DSW21-Verkehrsvorstand Hubert Jung. „Wir danken dem städtischen Ordnungsamt und der Polizei für die Unterstützung bei den Kontrollen und hoffen, dass von ihnen eine entsprechende Signalwirkung ausgeht.“ ___STEADY_PAYWALL___

Beate Siekmann, Leiterin des Ordnungsamtes der Stadt Dortmund: „Das Ordnungsamt der Stadt Dortmund setzt in erster Linie auf die Vernunft und die Einsicht der Nutzer*innen von Bus und Bahn. Bisher wurden die Nutzer*innen beim Fehlen eines Mund-Nasen-Schutzes direkt angesprochen bevor es zu einem Bußgeld gekommen ist. Die konsequente Durchbrechung von Infektionsketten und die Sensibilisierung ist das Ziel, nicht das Anhäufen von Bußgeldern. Das Ordnungsamt wird weiterhin mit allen Partnern weitere Schwerpunktaktionen durchführen.“

Das Verkehrsunternehmen DSW21 weist die Fahrgäste derzeit auf nahezu allen zur Verfügung stehenden Kanälen auf die Maskenpflicht hin. Die Service- und Sicherheitsmitarbeiter vor Ort sind dementsprechend sensibilisiert und sprechen Fahrgäste ohne Mund-Nasen-Bedeckung in Fahrzeugen und Haltestellen darauf an. Zudem führt DSW21 seit Ende Juni an Stadtbahn-Haltestellen eigene Schwerpunkt-Kontrollen durch, bei denen hartnäckige Masken-Verweigerer der Haltestellen verwiesen werden. Verstöße gegen die Maskenpflicht mit einem Bußgeld zu sanktionieren, fällt nicht in die Zuständigkeit von DSW21, sondern obliegt den Ordnungsbehörden.

 

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Ein Gedanke zu “Bei Kontrolle zur Maskenpflicht im ÖPNV in Dortmund wurden 13 Mal Bußgeldstrafen verhängt – weitere Einsätze folgen

  1. "Ist das die Machtergreifung wie 1933?" - Maskenverweigerer greift Bundespolizisten an - BodyCam zeichnet Tat auf (PM) Beitrags Autor

    „Ist das die Machtergreifung wie 1933?“ – Maskenverweigerer greift Bundespolizisten an – BodyCam zeichnet Tat auf

    Zu einem Angriff auf einen Bundespolizisten kam es am Samstagabend (22. August) am Dortmunder Hauptbahnhof. Zuvor war ein 34-jähriger Mann aufgefordert worden, seine Maske im Hauptbahnhof aufzusetzen.

    Der Dortmunder wurde gegen 23:30 Uhr im Dortmunder Hauptbahnhof festgestellt. Dabei trug er keinen Mund-Nasen-Schutz und wurde durch die Einsatzkräfte aufgefordert, diesen aufzusetzen. Die Aufforderung quittierte der Mann schlichtweg mit: „Nö!“.

    Als er daraufhin kontrolliert werden sollte, entgegnete er den Bundespolizisten: „ist das die Machtergreifung wie 1933, muss man alles machen, was der Staat sagt?“ und „Außerdem bringt die Pappmaske eh nichts“. Als er daraufhin mehrfach aufgefordert wurde, ein Ausweisdokument vorzuzeigen, schlug er sich den Griff seines mitgeführten Reisekoffers gegen die Stirn. Als Bundespolizisten ihn daran hinderten, versuchte er einen Beamten mit seiner Faust in das Gesicht zu schlagen.

    Daraufhin wurde er gefesselt und zur Wache gebracht. Das Verhalten des Mannes und der Angriff auf den Bundespolizisten wurde durch eine BodyCam aufgezeichnet.

    Die Aufzeichnung wurde dem Ermittlungsverfahren wegen Verstoßes gegen die CoronaSchVO und tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte hinzugefügt.

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