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Arbeitskräftenachfrage zum Frühjahrsbeginn gestiegen – Arbeitslosenquote in Dortmund sinkt im März auf 10,1 Prozent

Die Arbeitslosenquote sank auf 10,1 Prozent – vor einem Jahr lag sie um 0,5 Punkte höher. Grafik: Agentur für Arbeit

Im März ist die Zahl der Arbeitslosen in Dortmund weiter gesunken. „Der Rückgang um 469 Personen auf 31.566 arbeitslos gemeldete Menschen bestätigt die andauernde stabile Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt“, kommentiert Martina Würker, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Dortmund. 

Nachfrage nach Fachkräften zieht weiter an – Arbeitslosenquote sinkt weiter

Martina Würker, Chefin der Agentur für Arbeit in Dortmund. Foto: Alex Völkel

Die Arbeitslosenquote sank auf 10,1 Prozent – vor einem Jahr lag sie um 0,5 Punkte höher. Die Frühjahresbelebung sorgte in Dortmund für einen steigenden Bedarf an Arbeitskräften. Die Arbeitskräftenachfrage ist im Vergleich zum Vormonat um 22 Prozent gestiegen. 

Besonders gefragt sind Fachkräfte mit einer dualen Berufsausbildung. Bei der Agentur für Arbeit sind aktuell rund zwei Drittel freie Stellen für Fachkräfte mit dualer Berufsausbildung gemeldet. 

„Der Bedarf an Fachkräften ist und bleibt in Dortmund hoch. Insofern ist eine gute qualifizierte Ausbildung für jun- ge Menschen, aber auch für Unternehmen, wertvoller denn je,“ kommentiert Würker die aktuelle Situation auf dem Arbeitsmarkt.

„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich im März weiter fort“

Im März wurden 31.566 Menschen in Dortmund arbeitslos gezählt. Damit ist die Gesamtzahl der Arbeitslosen in der Stadt im Vergleich zum Vormonat um 469 Personen oder 1,5 Prozent gesunken. Im Vorjahresvergleich liegt die Arbeitslosigkeit um 1.235 Personen oder 3,8 Prozent niedriger. 

Die Arbeitslosenquote für alle bei Agentur und Jobcenter gemeldeten Arbeitslosen sinkt um 0,1 Prozentpunkte auf 10,1 Prozent. Im Vorjahr betrug die Quote 10,6 Prozent.

„Die Frühjahrsbelebung am Arbeitsmarkt setzt sich im März weiter fort. Besonders deutlich sind die Rückgänge im Bereich der Langzeitarbeitslosen und bei Menschen, die bereits das 50 Lebensjahr überschritten haben“, erklärt der Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund, Frank Neukirchen-Füsers. 

44.317 Personen sind arbeitslos gemeldet bzw. in Maßnahmen

Frank Neukirchen-Füsers ist Geschäftsführer des Jobcenters Dortmund. Foto: Alex Völkel

Die Jugendarbeitslosenquote im Vergleich zum Februar mit 8,4 Prozent unverändert. Im März waren 2.709 junge Menschen unter 25 Jahren arbeitslos gemeldet. Das sind fünf Personen mehr als im Vormonat. Gegenüber dem Vorjahr ging die Zahl um 3,9 Prozent oder 109 Personen zurück. 

Im März waren 2.926 Personen im Kontext von Fluchtmigration arbeitslos gemeldet (Vormonat: 2.859), davon 2.085 Männer und 841 Frauen. Personen aus Syrien bilden hier mit 1.806 Meldungen die größte Gruppe. Es folgen 336 Personen aus dem Irak, 134 Personen aus Afghanistan und 90 Personen aus der Islamischen Republik Iran. 

Geflüchtete Menschen stehen dem Arbeitsmarkt häufig aufgrund von notwendiger Förderung nicht unmittelbar zur Verfügung. Zur Einschätzung der statistischen Gesamtsituation ist es daher sinnvoll, die Unterbeschäftigung hinzuzuziehen. In der Unterbeschäftigung ist neben der Zahl der Arbeitslosen die Zahl der Personen enthalten, die zum Beispiel an Maßnahmen der Arbeitsmarktpolitik teilnehmen. 

Die Unterbeschäftigung von Personen im Kontext von Fluchtmigration belief sich auf 4.710. Das sind 26 Personen weniger als im Vormonat und 517 Personen oder 12,3 Prozent mehr als im Vorjahr. 

Die Unterbeschäftigung insgesamt fiel im aktuellen Berichtsmonat mit 44.317 Personen um 128 Personen oder 0,3 Prozent niedriger aus als im Februar. Sie ist im Berichtsmonat März um 0,1 Prozentpunkte auf 13,6 Prozent gesunken (Vorjahr: 14,3 Prozent).

Nachfrage nach Arbeitskräften bei Dortmunder Unternehmen ist weiter gestiegen

Im März ist die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften gestiegen. Die Dortmunder Unternehmen und Verwaltungen meldeten im aktuellen Berichtsmonat 1.635 neue Stellen. Das sind 22,7 Prozent oder 302 Stellen mehr als im Februar, allerdings 51 Stellen weniger als im Vorjahresmonat. 

Der aktuelle Stellenbestand ist mit 6.403 offenen Stellen um 2,5 Prozent niedriger als im Vormonat. Neue MitarbeiterInnen wurden im März insbesondere im Bereich des Handels, im Bereich Verkehr, Logistik, Schutz und Sicherheit, im Gesundheits- und Sozialwesen, sowie im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung gesucht. 

Alle Zahlen und Fakten gibt es als PDF zum Download: Arbeitsmarktreport_März

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