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Anfang September hat sich das „Zukunftsforum Dortmund“ für eine ökologische und soziale Stadtentwicklung gegründet

Das „Zukunftsforum Dortmund“ arbeitet parteiunabhängig und will allen eine Stimme geben, die ohne Lobby sind. Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz stehen ganz oben auf der To-Do-Liste. Foto: Zukunftsforum Dortmund

Anfang September kamen rund 100 engagierte Menschen aus den Bereichen Umwelt, Klima und Soziales und einzelne Interessierte aus der Zivilgesellschaft zum Gründungstreffen des Zukunftsforums Dortmund zusammen. In den Räumen der „Urbanisten“ im Union Gewerbehof Dortmund begrüßte Yvonne Johannsen aus dem Koordinationskreis die vielen Interessierten.

Marco Bülow: „Gemeinsam eine Vision für eine lebenswerte Stadt entwickeln.“

Ehemals SPD-, nun parteiloser Abgeordneter des Bundestages: Marco Bülow. Foto: Alex Völkel

Der Mit-Initiator und Dortmunder Bundestagsabgeordnete Marco Bülow erklärt in seiner Eröffnungsrede: „Wir brauchen das Zukunftsforum für eine ökologische und soziale Zukunft in Dortmund. Soziale Gerechtigkeit und Klimaschutz sind die drängendsten Fragen unserer Zeit – und sie müssen zusammengedacht werden. Es kann nicht sein, dass gerade diejenigen die Zeche zahlen sollen, die am wenigsten haben, während die Hauptverursacher verschont bleiben. Deshalb wollen wir die Menschen vor Ort zusammen bringen, um eine Vision für eine lebenswerte Stadt zu entwickeln.“ 

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Das Zukunftsforum arbeitet parteiunabhängig und will all denen eine Stimme geben, die sonst keine Lobby haben. Zu den anwesenden Gruppen und Initiativen zählten: Fridays for Future, das Sozialforum Dortmund, Parents for Future, Scientists for Future, Attac, Plattform Pro, Parteilose im Stadtrat, Stadteltern, Urbanisten, Xtinction Rebellion, das „Gasthaus“ Obdachlosenhilfe Dortmund und der Kulturort „Depot“ in Dortmund. 

In der Pressemitteilung des Zukunftsforums heißt es, dass gerade Dortmund von einem Strukturwandel betroffen sei. Wie in anderen Regionen unseres Landes fehle es an grünen Investitionen, an nachhaltiger Stadtplanung und an überzeugenden Konzepten für eine soziale und lebenswerte Stadt. Hier möchte das Bündnis für Veränderung sorgen. 

Offene Arbeitsgruppen, regelmäßige Treffen und diverse Workshops sind geplant

„Ich muss leider immer wieder feststellen, dass die Dinge im Stadtrat nicht vorankommen, wenn es keinen Druck von außen gibt. Deswegen freue ich mich sehr, dass wir uns zum ersten Mal im Zukunftsforum treffen. Ich hoffe auf tolle Ideen von den vielen Menschen hier, damit endlich mal etwas passiert“, erklärte Nadja Reigl aus dem Koordinationskreis und Mitglied des Dortmunder Stadtrates.

Dafür sei nun das Fundament gelegt worden. In offenen Arbeitsgruppen und bei regelmäßigen Treffen, zu denen das Zukunftsforum weitere Interessierte einlädt, sollen die Ideen der einzelnen Initiativen gebündelt werden. Das Zukunftsforum erarbeite gemeinsam überzeugende Konzepte und plane Aktionsformen. Der erste Workshop dazu soll voraussichtlich im November stattfinden. 

Die GründungsinitiatorInnen sind sich sicher, dass dieses Zukunftsforum die BürgerInnen zusammenbringt und Raum für soziale und ökologische Innovationen für die Stadt Dortmund bietet. Die Plattform Pro nimmt dieses Projekt und die positiven Reaktionen zum Anlass, auch in weiteren Städten Zukunftsforen zu initiieren.

Weitere Informationen:

www.zukunftsforum-dortmund.de
Facebook
Twitter

Kontakt: Bürgerbüro Marco Bülow
Gutenbergstr. 68, 44139 Dortmund

Tel (0231) 4766990
Fax (0231) 4766991
Mail: marco.buelow@wk.bundestag.de

Das Koordinationsteam des Zukunftsforums:

  • Marco Bülow (Mitglied des Bundestages)
  • Yvonne Johannsen (die Urbanisten)
  • Lisa De Zanet (Aktivistin, Progressive Soziale Plattform)
  • Torsten Sommer (ehem. Mitglied des Landtages)
  • Nadja Reigl (Vertreterin im Stadtrat)
  • Anke Staar (Landeselternkonferenz, Stadteltern)
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