Am Samstag wandeln wieder die Geister der Toten durch’s Hafenquartier beim „Día de Muertos 2019“ in Dortmund

Im Projekt-Speicher in der Nordstadt wurde „Día de Muertos“ gefeiert.
Der „Día de Muertos“ ist ein Fest für die ganze Familie. Die lateinamerikanische Tradition feiert den Tod in einem bunten Spektakel als Teil des Lebens und nimmt ihm so den Schrecken der Endgültigkeit.

Jährlich wird in Mexiko am „Día de Muertos“, dem Tag der Toten, mit einem bunten Spektakel der Verstorbenen gedacht, während gleichzeitig der Tod als Teil des Lebens zelebriert wird. Während die US-amerikanische Halloween-Tradition sich hierzulande immer größerer Popularität erfreut, ist der mexikanische Brauch den meisten Menschen relativ unbekannt. Seit 2016 ist das in Dortmund anders. Auch in diesem Jahr, genauer am kommenden Samstag, 26. Oktober 2019, werden sich wieder jede Menge Geister der Verstorbenen ab 18 Uhr im Projektspeicher im Hafenquartier in der Nordstadt treffen und gemeinsam mit den Lebenden ein unvergleichliches und einzigartiges Fest feiern. Der Eintritt beträgt acht Euro pro Person.

Buntes Totengedenken mit traditioneller Musik, Kunst und Literatur und vielem

Was als eine kleine privat Party von der Künstlerin Virginia Novarin und dem Musiker Josue Partida in Dortmund angefangen hat, ist mittlerweile so gewachsen, dass es zu einem großen Fest der Toten in Dortmund geworden ist. Auf dem „Día de Muertos“ wird der Toten auf sehr lebendige und vor allem mexikanische Weise gedacht.

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Im Projekt-Speicher in der Nordstadt wurde „Día de Muertos“ gefeiert.Mit dem „Fest der Toten“ möchten die VeranstalterInnen den künstlerischen Aspekt der lateinamerikanischen präkolumbischen Kultur und Tradition rund um das Fest Allerheilige darstellen. Mit dieser Veranstaltung erleben die BesucherInnen die lateinamerikanischen Traditionen hautnah und werden ermuntert, einen neuen, fröhlichen und freien Weg zu finden, Verstorbenen zu gedenken. 

Das Fest der Toten wird in Mexiko auf eine besondere Art und Weise gefeiert und an diesem Tag werden wir daran erinnert wie vergänglich und wertvoll das Leben ist. Dafür wird der Raum in der Speicherstraße 33 dementsprechend dekoriert. Ein großer kunstvoller Altar wird dort stehen, auf dem die BesucherInnen Fotos der geliebten Verstorbenen hinstellen und eine Kerze anzünden dürfen.

Virginia Novarin stellt Werke aus, die aus der Inspiration dieser Thematik entstanden sind. Das Ganze wird von tanzbaren und lebendigen mexikanischen Volksliedern von Marisa Alvarez und der Musikband „Karolina & Los Sentimentales“ abgerundet. 

Es fanden bereits Schmink- und Bastelworkshops im Atelier von Virginia Novarin statt 

Im Projekt-Speicher in der Nordstadt wurde „Día de Muertos“ gefeiert.
Beim Gestalten eines Calavera sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Die „Día de Muertos“-Veranstaltung am Samstag ist der krönende Abschluss einer Veranstaltungsreihe, die Anfang Oktober in Dortmund begonnen hat. Die TeilnehmerInnen lernten in zwei Workshops wie sie mit Materialien wie Ton, Zucker und Karton traditionelle mexikanische „Cavaleras“, Totenköpfe, basteln können oder wie man sich zum Gedenken traditionell im Catrina-Look schminkt. 

Die Figur La Catrina, übersetzt in etwa die Reiche, die Wohlhabende, ist eine sehr elegante und gut gekleidete Skelettdame mit großem Hut. Die Titulierung ist jedoch historisch eher sarkastisch gemeint und diente KünstlerInnen dazu, Kritik an der vorrevolutionären mexikanischen Oberschicht zu üben und sie zu verspotten.

Am Freitag Abend bereits findet ein gemeinsames Abendessen mit mexikanischen Spezialitäten im Projekt-Speicher in der Nordstadt statt. Die Veranstaltung ist jedoch bereits komplett ausgebucht. 

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Weitere Informationen:

  • www.festdertoten.de
  • www.facebook.com/festdertoten
  • Zur Facebook-Seite des Ateliers von Virginia Novarin geht’s hier
  • www.projektspeicher.org
  • Der Projekt-Speicher befindet sich in der Speicherstraße 33 im Hafenquartier.
  • Diese Veranstaltung wird finanziell von dem Kulturbüro der Stadt Dortmund, Projektspeicher, Iberoamerikakreis in der Auslandsgesellschaft und Dietrich-Keuning- Haus unterstützt.
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