
Bei dem Hafenfest „Nordstadt Together“ präsentierten sich am Samstag zahlreiche Vereine, Initiativen und Organisationen in der Speicherstraße am Hafen. Neben einem bunten Familienprogramm gab es bei warmen Temperaturen eine Preisverleihung und abends Konzerte. Der Nordstadtblogger war auch vor Ort und auf der Bühne vertreten.
Nordstadt ein „Ankommensort“ und „Basis unserer Gesellschaft“
Wenn er in die Nordstadt komme, sehe er immer „das quirlige Leben“, sagte Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) bei seiner Begrüßung auf „Nordstadt Together“.

Die Nordstadt sei ein „Ankommensort“, und der Hafen zeige mit seinen vielen Entwicklungsmöglichkeiten, wie vielfältig die Ideen der Zukunft in Dortmund und vor allem in der Nordstadt gedacht werden.
Vor allem die Vielzahl an Vereinen und Initiativen beeindrucke ihn. „Die Menschen, die sich engagieren, sind die Basis unserer Gesellschaft.“

Auch die Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum (Bündnis 90/Die Grünen) zeigte sich erfreut über das bunte Treiben in der Speicherstraße. „Es ist wichtig, dass wir zeigen, dass die Nordstadt nicht nur der gefährliche Ort aus den Medien, sondern ein lebenswerter Ort in Dortmund ist.“
Neben Darbietungen des Animateurs Jens Ohle traten auf der Bühne unter anderem der Kinderchor „Nordlichter“ und die griechische Tanzgruppe „Bouboulines“ des Vereins Train of Hope Dortmund auf, abends folgte ein Konzert von NIDOO.
Nordstadtblogger bei „Nordstadt Together“: Lokaljournalismus bleibt wichtig
Auch der Nordstadtblogger wurde eingeladen, mit Radio 91.2 über die Rolle des Lokaljournalismus im Stadtteil zu sprechen.

Die Nordstadtblogger-Ehrenamtliche Darya Moalim machte dabei deutlich, dass der Nordstadtblogger unabhängig sei, da er keine kommerziellen Interessen verfolge. „Wir können es uns erlauben, darüber zu berichten, was wir wollen.“
„Lokaljournalismus steht total unter Druck“, sagte Helmut Sommer, ehrenamtlicher Fotograf beim Nordstadtblogger, das gefährde die Demokratie. Sein Engagement beim Nordstadtblogger gebe ihm einen Sinn und das Gefühl, etwas für die Demokratie zu tun.

Beim Nordstadtblogger-Stand waren Bilder von Helmut Sommer und Klaus Hartmann zu sehen, außerdem las der Dichter Thorsten Trelenberg aus Max von der Grüns „Springflut“. Die Lesung erfolgte in der gerade bei Nordstadtblogger laufenden Reihe zu Max von der Grün, in der Trelenberg Dortmunds größten Schriftsteller würdigt.
Preisverleihung von „Dortmund gemeinsam!“
Am 29. und 30. Mai fanden in ganz Dortmund Veranstaltungen unter dem Motto „Dortmund gemeinsam!“ statt. Dort stellten zahlreiche Organisationen, Vereine und Initiativen Aktionen für die ganze Nachbarschaft auf die Beine. Vier davon wurden bei „Nordstadt Together“ ausgezeichnet.

So wurde zum Beispiel die Initiative „SauberHafen!“ mit ihrem „Grünen Wohnzimmer“ ausgezeichnet. Hier wurde besonders der Aspekt hervorgehoben, dass Nachbar:innen ins Gespräch kommen können und „wie selbstverständlich dort Gemeinschaft gelebt wird“.
Ausgezeichnet wurde auch die Nachbarschaftsinitiative „KreuzViertelTreff“, die beispielsweise ein Abendessen an 80 Tischen organisierte, das sich von der Arneckstraße über die Essener Straße bis zum Neuen Graben zog.
Die weiteren Preisträger waren der Wambeler Spieleverein und DJ Ewaldi.
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Anm.d.Red.: Haben Sie bis zum Ende gelesen? Nur zur Info: Die Nordstadtblogger arbeiten ehrenamtlich. Wir machen das gern, aber wir freuen uns auch über Unterstützung!
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