
Aus der Ukraine berichtet für Nordstadtblogger Lukas Pazzini
„Laskawo prosymo do Ukrajiny“ („Herzlich willkommen in der Ukraine”) – eine hochrangig besetzte Delegation der Stadt Dortmund besuchte in dieser Woche die ukrainische Partnerstadt Schytomyr. Dabei ging es nicht nur darum, sich mit der Partnerstadt solidarisch zu zeigen. Es ging auch um einen Austausch auf Augenhöhe: über Wohnungsbau, Resilienz im Kriegsfall und kulturellen Austausch. Ein Bericht über eine sehr besondere Städtepartnerschaft.
Breit gefächertes Programm, hochrangig besetzte Delegation
Die Initiative für diese Reise geht auf Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) zurück. Die Delegation bestand aus dem Oberbürgermeister selbst, Ratsvertreter:innen von SPD, CDU und Grüne & Volt sowie Vertreter:innen aus Wissenschaft, Medizin, Sport und Verwaltung (die vollständige Auflistung aller Namen unten).

Das Programm war dabei vielfältig und eng getaktet. Es reichte vom Gedenken an die toten ukrainischen Soldat:innen und Zivilist:innen über den Austausch mit der Lokalpolitik bis hin zum Besuch mehrerer Bildungseinrichtungen und Kulturveranstaltungen. ___STEADY_PAYWALL___
Besonders wichtig war es den Gastgeber:innen dabei zu zeigen, wie sie sich an den Krieg angepasst haben und daraus Lehren für alle Lebensbereiche gezogen haben.
Die Schytomyrer:innen zeigten stolz, welche technischen Innovationen sie sich erarbeitet hatten, wie sie die Lehren aus der Kriegszeit in die Planung einer Nachkriegszeit überführen, in der sie resilient bauen und heizen, und dass sie mit dem FC Polissja sportlich eine Mannschaft stellen, die dem BVB in Zukunft europäische Konkurrenz machen könnte.
Schytomyr: Die wichtigsten Fakten zu Dortmunds Partnerstadt
Bevor es ins Detail geht, lohnt ein kurzer Blick auf die Partnerstadt selbst. Schytomyr hat rund 260.000 Einwohner:innen, wobei diese Zahl den Stand vor dem Krieg widerspiegelt. Es ist davon auszugehen, dass sich aktuell weniger Menschen in der Stadt befinden.

Die Stadt liegt rund 135 Kilometer von Kyjiw entfernt; zu Beginn des Ukraine-Krieges standen russische Truppen rund 70 Kilometer von ihr entfernt. Von der jetzigen Front ist die Stadt weit entfernt und bleibt damit im ukrainischen Vergleich von schweren Kampfhandlungen verschont.
Die Stadt zeichnet sich durch eine vor allem von Maschinenbau und Lebensmittelproduktion geprägte Wirtschaft aus sowie durch neun Hochschulen, die ihren Schwerpunkt in diesen Bereichen haben.
Es gibt viele kulturelle Einrichtungen – beispielsweise Musik- und Kunstschulen sowie ein Kosmonautikmuseum – und den erfolgreichen ukrainischen Fußballverein FC Polissja.
Die Stadt wird derzeit von der kommissarischen Bürgermeisterin Halyna Schymanska regiert, da der ehemalige Bürgermeister Serhij Suchomlyn nun eine Wiederaufbau-Behörde in Kyjiw leitet. Aufgrund des Kriegs finden in der gesamten Ukraine keine Neuwahlen statt.
Das Andenken an die gestorbenen Soldat:innen ist überall zu sehen
Es gibt keine Sekunde, die in der Ukraine vergeht, in der nicht den im Krieg gestorbenen Soldat:innen – von der Bevölkerung schlicht „Heroji“, also „Helden“, genannt – gedacht wird. Jeden Tag findet um 9 Uhr auf dem zentralen S.-P.-Koroljow-Platz eine Gedenkminute für die gestorbenen Soldat:innen statt.

Diese wird mit einem lauten und noch weit über den Platz hallenden „Slawa Ukrajini“ – „Ruhm der Ukraine“ – beendet. In dieser Minute steht die Stadt still. Kein Auto bewegt sich, kein Mensch. Nur die ukrainische Flagge am Rathaus wiegt sich im Wind.
Auf dem Platz steht eine Fotowand, die die im Krieg gegen Russland umgekommenen Soldaten zeigt. Zu Beginn des Krieges war es nur eine Wand, mittlerweile ergeben die Wände zusammengenommen einen nicht enden wollenden Trichter von Gesichtern junger Männer und Frauen.

Ebenso emotional ist der Besuch des Militärfriedhofs. Schon von weitem ist das blau-gelbe Flaggenmeer zu sehen. Jede Flagge steht für eine gefallene Soldatin oder einen gtöten Soldaten. Die Flaggen zu zählen ist unmöglich.
Vor Ort werden die Schicksale einzelner Soldat:innen erzählt, wobei zu Anfang ausdrücklich gesagt wird: Über jeden dieser Toten gebe es viele Geschichten zu erzählen.
Es sei eine „unfassbare Tragödie“, erklärte Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti nach dem Besuch des Friedhofs. Der Besuch erinnerte daran, dass „Freiheit und Demokratie jeden Tag verteidigt werden“ müssten.
Austausch der Delegationen, viele Projekte der Stadt Schytomyr
So allgegenwärtig die Trauer ist, so entschlossen blickt die Stadt zugleich nach vorn. Genau dieser Pragmatismus prägte auch den Austausch beider Delegationen. Dabei machte Switlana Olschanska, die stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Schytomyr, auf die Erfolge und die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren aufmerksam.

So halte die Stadt weiterhin an der Klimaneutralität 2050 fest und habe ihre CO2-Emissionen bereits um 36 Prozent senken können. Ein weiteres Projekt ist die Modernisierung der Infrastruktur, die aktuell noch marode und wenig nachhaltig ist.
Da diese Modernisierung Teil der Anforderungen für einen EU-Beitritt ist, wird sie aktiv verfolgt. Ob die Ziele eingehalten werden können, sei durch den russischen Angriffskrieg allerdings fraglich.
OB Kalouti und Bürgermeisterin Schymanska unterzeichneten außerdem eine Absichtserklärung, die eine Kooperation beider Städte im Rahmen des EU-Projekts „Turn the Tables“ in Aussicht stellt. Das Projekt zielt auf eine verbesserte Versorgung der EU-Mitgliedstaaten und Bewerberstaaten mit gesundem Essen.
Herausforderungen durch den russischen Angriffskrieg
Neben all diesen positiven Aspekten und Plänen stehe Schytomyr auch vor vielen Herausforderungen, so Switlana Olschanska. So sei die Infrastruktur durch Russland einer ständigen Bedrohung ausgesetzt, was die Planung von Neubauten und das Akquirieren von Fördermitteln schwierig macht, könnte doch alles in kürzester Zeit wieder zerstört werden. Diese Umstände und eine Bunker-Pflicht für den Großteil der Neubauten ließen die Baukosten immens in die Höhe steigen.

Außerdem braucht es Behausungen für die rund 18.000 Binnenvertriebenen, die in Schytomyr leben und perspektivisch nicht in die von Russland besetzten Gebiete zurückkehren können.
Darüber hinaus sei die Versorgungslage in Schytomyr für Veteran:innen und Traumatisierte schlecht, da es in der gesamten Region kein einziges Reha-Zentrum gebe. Für eine mögliche Nachkriegszeit wäre dieses aber essenziell, um den Veteran:innen beim Wiedereinstieg in die Gesellschaft zu helfen.
Bei all diesen Projekten werde schon weit in die Zukunft gedacht, hoffentlich in eine Zeit nach dem Krieg, sagte Olschanska. Deshalb sei die Stadt für die enge Kooperation mit Dortmund dankbar, die in einer Nachkriegszeit eine große Unterstützung sein könne.
Die Städtepartnerschaft: Hilfslieferungen und enger Austausch
Dass beide Städte überhaupt so offen über Projekte und Probleme sprechen, hat eine noch junge Vorgeschichte. Der Beginn der Städtepartnerschaft zwischen Schytomyr und Dortmund lässt sich auf den Ausbruch des Ukraine-Kriegs datieren. Im März 2022 beschloss der Rat der Stadt Dortmund, eine ukrainische Partnerstadt zu suchen. 2023 kam die Zustimmung zu einer Zusammenarbeit mit Schytomyr. 2025 unterzeichneten Halyna Schymanska und der ehemalige Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) die Städtepartnerschaftsurkunde.

Die Stadt Dortmund hat seit 2023 regelmäßige Hilfslieferungen nach Schytomyr geschickt. Das reicht von medizinischen Gütern über Plastikstühle bis hin zu DSW21-Bussen. Es irritiert zuerst, wenn diese sichtbar auf Schytomyrs Straßen fahren. Sie seien, laut der Dolmetscherin Switlana Sokolowska, in der Bevölkerung sehr beliebt, da sie Menschen im Rollstuhl eine Mitfahrt ermöglichen.
Ansonsten gibt es regelmäßige Austauschformate von Entscheidungsträger:innen beider Städte und natürlich gegenseitige Delegationsbesuche, zum Beispiel zu Stadtfesten wie dem DortBunt.
Halyna Schymanska: „Eine Städtepartnerschaft ist nicht nur für ein Jahr“
Doch was denkt die kommissarische Bürgermeisterin Halyna Schymanska generell nach einem Jahr offizieller Städtepartnerschaft mit Dortmund? „Wir haben sehr viele gemeinsame Berührungspunkte“, erklärte Bürgermeisterin Schymanska im Nordstadtblogger-Interview und lobte die Städtepartnerschaft mit Dortmund.

„Wie Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti sagt: Fußball ist eine Religion, eine Philosophie Dortmunds. Und darin sind wir uns sehr einig und verbunden. Denn auch wir tun alles dafür, dass Fußball zu unserer Philosophie wird“, schiebt sie hinterher.
Die Beziehung zwischen den beiden Städten werde sich in Zukunft deshalb nur noch verbessern, prophezeite Schymanska. „Eine Städtepartnerschaft ist nicht nur für ein Jahr. Sie ist systematische, langfristige Arbeit. Und ich denke, wir werden weiter zum Wohl unserer Städte zusammenarbeiten.“
Was Dortmund von Schytomyr lernen kann? „Trotz aller Schwierigkeiten geben wir viel Geld für Kultur aus, weil Kultur unserem Land in diesen Zeiten echten Halt gibt.“ Das habe sich vor allem nach Beginn der russischen Vollinvasion 2022 gezeigt.

Dies drücke auch das Bild aus, das in Schymanskas Büro hängt. Es zeigt den ukrainischen Dichter Taras Schewtschenko, dessen ikonisches Gesicht sich aus einer Landschaft ergibt, in der ein Bandura-Spieler zu sehen ist und zwei Schiffe, die symbolisieren, dass es mit der Ukraine immer weitergeht.
Was sie sich noch von der Städtepartnerschaft erhofft? Natürlich weiteren Austausch, von dem beide Seiten profitieren und lernen. Und – das sagte sie im Austausch mit Alexander Kalouti mit einem Lächeln auf den Lippen –: weitere Modelle von den in der Stadt mehr als beliebten DSW21-Bussen.
Ein Wiedersehen: Kinder und Jugendliche berichten über ihre Auszeit in Dortmund
Der Besuch in Dortmunds Partnerstadt ging auch mit einem Wiedersehen einher. Letztes Jahr kam eine Gruppe von 14 Kindern und Jugendlichen aus Schytomyr nach Dortmund, um dort eine Auszeit vom Krieg zu bekommen. Außerdem war ihnen allen gemeinsam, dass sie ein Elternteil vermissten oder dieses im Krieg gestorben war.

Im Rathaus von Schytomyr erzählten sie von ihrer Zeit in Dortmund, wie sie dort bei der Feuerwehr Übungen machen durften oder bei einem Fußballspiel von Borussia Dortmund die Mannschaft anfeuern durften.
Dies ist den Kindern in guter Erinnerung geblieben, und sie würden lieber früher als später wieder nach Dortmund kommen, um den BVB anzufeuern.
Weiteres Programm: Viel Austausch und musikalische Highlights
Neben diesen Begegnungen stand noch weiteres auf dem Programm. Die Delegation aus Dortmund besuchte mehrere Schulen, um sich dort technische Innovationen sowie die Bunker anzusehen, über die all diese Gebäude verfügen.

Die Fachhochschule Dortmund und die Polytechnische Universität Schytomyr unterzeichneten ebenfalls eine Absichtserklärung, um die Kooperation beider Universitäten enger zu gestalten.
Absolute Highlights waren die musikalischen und künstlerischen Darbietungen lokaler Musik- und Tanzgruppen, etwa des Orchesters „Richter Kids“ oder des Akademischen Ensembles „Sonetschko“. Hier wurden die Traumata des Krieges verarbeitet und die ukrainische Kultur und das Leben an sich gefeiert.
„Do pobatschennja, Schytomyr!“ – Auf Wiedersehen!
Nach gut zwei Tagen mit vollgepacktem Programm hieß es dann „Do pobatschennja, Schytomyr!“ („Auf Wiedersehen, Schytomyr!“). Natürlich dominierte zuletzt der Eindruck von der ukrainischen beziehungsweise Schytomyrer Gesellschaft, die zwischen Trauer, Hoffnung und einer unbändigen Lebensfreude alles in sich vereint.

Der Optimismus, den die Menschen aus Schytomyr ausstrahlten, war mehr als beeindruckend und dürfte die Dortmunder Delegationsmitglieder bei ihrer eigenen Arbeit inspirieren.
Die Reise zeigte aber eben auch, dass Schytomyr nicht nur auf die Hilfe von Dortmund angewiesen ist, sondern selbst mit den Lehren aus dem seit vier Jahren andauernden russischen Angriffskrieg Dortmund Ratschläge für eine resiliente Stadt geben kann.
Es ist also eine Partnerschaft auf Augenhöhe, die da in kürzester Zeit zwischen den beiden Städten entstanden ist und von der beide in großem Maße profitieren.
Die Delegationsmitglieder im Einzelnen:
- Politik: Alexander Kalouti (CDU, OB), Fabian Erstfeld (SPD, Ratsmitglied), Michael Batzdorff (CDU, Ratsmitglied), Katrin Lögering (Grüne & Volt, Ratsmitglied)
- Wissenschaft: Prof. Dr. Christoph Schuck (TU Dortmund, Institut für Philosophie und Politikwissenschaften), Prof. Dr. Carsten Wolff (FH Dortmund, Professur für Technische Informatik)
- Medizin: Prof. Dr. Oliver Müller (Klinikum Dortmund, Direktor der Klinik für Neurochirurgie, stellvertretender Direktor)
- Sport: Jan-Henrik Gruszecki (BVB, Leiter Strategie und Kultur)
- Verwaltung: Martin van der Pütten (Stadt Dortmund, Leiter Internationale Beziehungen), Fabian Zeuch (Stadt Dortmund, Koordinator Städte-Diplomatie)
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Reaktionen
Ein Jahr Städtepartnerschaft mit Schytomyr: Solidarität vertiefen, Zusammenarbeit ausbauen (PM)
Ein Jahr nach der offiziellen Unterzeichnung der Städtepartnerschaft zwischen Dortmund und der ukrainischen Stadt Schytomyr wollen die Fraktionen von SPD, CDU sowie BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN & Volt die Zusammenarbeit konsequent weiterentwickeln. Mit einem gemeinsamen Ratsantrag setzen sie ein klares Zeichen für gelebte europäische Solidarität und langfristige kommunale Partnerschaft.
Seit Beginn der Zusammenarbeit ist aus der anfänglichen Solidaritätshilfe eine enge und vertrauensvolle Städtepartnerschaft entstanden. Zahlreiche Hilfslieferungen aus Dortmund, darunter Busse für den öffentlichen Nahverkehr, Feuerwehrfahrzeuge, Generatoren, medizinische Ausstattung und weitere kommunale Hilfsgüter, leisten in Schytomyr einen wichtigen Beitrag zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Infrastruktur.
9 weitere Transporter und Minibusse für Schytomyr
„Städtepartnerschaften leben nicht von Urkunden, sondern von Begegnungen. Gerade in Zeiten des Krieges zeigen sie, dass Solidarität ganz konkret wirken kann. Unsere Delegationsreise von Ratsmitgliedern, Verwaltung und Zivilgesellschaft im Juni dieses Jahres hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll diese Partnerschaft für beide Städte geworden ist“, erklären Fabian Erstfeld (SPD), Michael Batzdorff (CDU) und Katrin Lögering (GRÜNE & Volt). „Trotz des anhaltenden russischen Angriffskrieges begegnen die Menschen in Schytomyr den täglichen Herausforderungen mit beeindruckender Stärke und Zuversicht. Gleichzeitig wurden zahlreiche neue Möglichkeiten für eine vertiefte Zusammenarbeit sichtbar. Die Freundschaft zwischen Dortmund und Schytomyr ist in nur einem Jahr spürbar gewachsen. Jetzt wollen wir sie mit weiteren gemeinsamen Projekten stärken und dauerhaft in unserer Stadt verankern. Zusätzlich wird Schytomyr neun weitere Fahrzeuge erhalten, die planmäßig aus dem Bestand der Stadt Dortmund ausscheiden.“
Der gemeinsame Antrag sieht deshalb vor, bestehende Kooperationen insbesondere in den Bereichen Wissenschaft, Kultur, Bildung, Gesundheitswesen, Sport, Klimaschutz, Mobilität und Wirtschaft auszubauen. Auch die Unterstützung durch weitere kommunale Hilfslieferungen soll fortgesetzt werden. Zudem soll die Städtepartnerschaft in Dortmund künftig stärker sichtbar werden – etwa durch einen dauerhaften Erinnerungs- oder Begegnungsort, der gemeinsam mit der ukrainischen Community und zivilgesellschaftlichen Initiativen entwickelt wird.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung des Austauschs zwischen jungen Menschen sowie der Zusammenarbeit im Gesundheitswesen. Bereits heute bestehen enge Kontakte zwischen den kommunalen Kliniken beider Städte. Auch Jugendbegegnungen und Erholungsaufenthalte für Kinder aus Schytomyr, die vielfach unmittelbar vom Krieg betroffen sind, sollen fortgeführt und ausgebaut werden.
Mit dem Antrag bekräftigt der Rat zugleich seine uneingeschränkte Solidarität mit den Menschen in der Ukraine. Die Resolution soll auch dem Rat der Stadt Schytomyr übermittelt werden.
Die Fraktionen sind überzeugt: Gerade in Zeiten von Krieg und Zerstörung sind kommunale Partnerschaften ein starkes Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und ein gemeinsames Europa. Dortmund und Schytomyr verbindet heute weit mehr als eine Städtepartnerschaft.