Erster „schwarzgelber Wochenmarkt“ feierte starken Besucherandrang im Signal Iduna Park

Anpfiff am Pfingstsonntag, aber diesmal ganz ohne Fußball:

Der Spielrasen war gefüllt mit diversen marktsäenden und etlichen Besucher:innen.
Der erste BVB-Wochenmarkt wurde von rund 12,000 Besucher:innen besucht. Lilia Krächter | Nordstadtblogger

Die Bundesliga-Saison ist seit letzter Woche beendet. Dennoch herrschte am gestrigen Pfingstsonntag reges Treiben im Signal Iduna Park. Bei strahlendem Sonnenschein strömten tausende Menschen in das Dortmunder Stadion, allerdings nicht wegen eines Fußballspiels.

Der erste Wochenmarkt zieht Tausende Besucher:innen an

Gestern fand erstmals der „schwarzgelbe Wochenmarkt“ statt. Die Veranstaltung verwandelte Deutschlands größtes Fußballstadion für einen Tag in einen lebendigen Treffpunkt für Fans, Familien und regionale Händler:innen.

Stand vom Biohof Schulze Wethmar.
Es gab etliche Stände, darunter auch der Stand des Biohofes Schulze Wethmar. Lilia Krächter | Nordstadtblogger

Wo sonst die Startelf von Borussia Dortmund um Punkte kämpft, reihten sich gestern diverse Marktstände aneinander. Rund 60 Händler:innen aus Dortmund und der Region präsentierten ihre Produkte direkt auf dem Stadionrasen. Viele von ihnen waren selbst leidenschaftliche BVB-Fans und trugen schwarzgelbe Trikots oder schmückten ihre Stände mit schwarzgelber Dekoration.

Wer den Wochenmarkt besuchen wollte, musste sich vorab ein Ticket im Onlineshop sichern. Insgesamt standen 10.000 Tickets im Vorverkauf zur Verfügung. Im Laufe des Tages wurden zusätzlich weitere Tickets freigeschaltet. Am Ende besuchten mehr als 12.000 Menschen den Markt. Unter den Gästen befanden sich auch Spielerinnen der BVB-Frauenmannschaft sowie Dortmunds Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

Zwischen Obst, Gemüse und dem heilige Spielrasen

Das Angebot auf dem Markt war vielfältig. Von frischem Obst und Gemüse über Fischspezialitäten bis hin zu regionalen Delikatessen konnten Besucher:innen zahlreiche Produkte entdecken und probieren. Ergänzt wurde das Programm durch familienfreundliche Attraktionen wie eine Hüpfburg und Auftritte des BVB-Maskottchens Emma.

Maskottchen Emma von hinten mit zwei Fans.
Maskottchen Emma sorgte als beliebte Attraktion für glückliche Fans. Lilia Krächter | Nordstadtblogger

Für viele Gäste waren die Wocheneinkäufe jedoch eher nebensächlich. Den sonst so streng geschützten Stadionrasen betreten zu dürfen, war für die Fans der emotionale Höhepunkt des Tages. Zahlreiche Besucher:innen liefen barfuß über das Grün, machten Erinnerungsfotos oder legten sich sogar auf den Rasen, um den Moment festzuhalten.

„Es ist unglaublich, auf diesem Rasen hier zu stehen“, sagte eine Besucherin begeistert. Sie ist großer BVB-Fan. Auch andere Fans zeigten sich begeistert. Ein kleiner Junge rutschte, wie die Profis, auf Knien über den Rasen und riss jubelnd die Arme in die Luft.

Die Stadt und der BVB setzen auf Gemeinschaft und neue Ideen

Das neue Format entstand aus der Kooperation zwischen der Stadt Dortmund und dem BVB. Mit dem Wochenmarkt wollen beide Seiten Tradition, Sport und Gemeinschaft miteinander verbinden.

Besucher:innen sitzend auf den Bierbänken im Stadion.
Die Besucher:innen genießen die verschiedenen Stände im Stadion. Lilia Krächter | Nordstadtblogger

Im Vorfeld bezeichnete Oberbürgermeister Alexander Kalouti die Veranstaltung als „deutschlandweit ein echtes Novum“, das Sport, Tradition und Gemeinschaft auf besondere Weise miteinander verbinde.

Auch Carsten Cramer, Sprecher der Geschäftsführung von Borussia Dortmund, betonte die Bedeutung solcher Veranstaltungen für die Stadt und den Verein. Der Signal Iduna Park solle nicht nur an Spieltagen, sondern dauerhaft ein Ort der Begegnung für die Menschen in Dortmund und der gesamten Region sein.

Nach der erfolgreichen Premiere zeigten sich sowohl der BVB als auch die Stadt Dortmund optimistisch und können sich gut vorstellen, das Format in Zukunft zu wiederholen.


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