Oper, Ballett und Philharmoniker des Theater Dortmund stellen Spielpläne 2026/2027 vor

Die Musiktheater-Sparten präsentieren ein vielseitiges Programm

Außenansicht Theater Dortmund
Die Oper Dortmund, das Ballett Dortmund und die Dortmunder Philharmoniker präsentieren ihre Spielpläne für die Saison 2026/27. Foto: Thomas M.Jauk

Das Theater Dortmund hat die Spielpläne für Oper, Ballett und Philharmoniker für die Saison 2026/2027 vorgestellt. Das Programm verbindet bekannte Werke mit neuen Formaten und richtet sich an ein breites Publikum. Internationale Kooperationen und lokale Projekte spielen dabei eine ebenso wichtige Rolle wie künstlerische Weiterentwicklungen. Auch neue Zugänge und Mitmach-Angebote sollen das Musiktheater weiter öffnen.

Oper Dortmund zwischen großen Titeln und eigenem Profil

Die Oper Dortmund setzt auch in der neuen Spielzeit, unter der Leitung von Intendant Heribert Germeshausen, auf eine Verbindung aus bekannten Werken und neuen Produktionen. Bereits vor der eigentlichen Saisoneröffnung steht mit „Brünnhilde brennt“ eine Uraufführung auf dem Programm, die in Koproduktion mit den Bayreuther Festspielen entsteht.

Gruppenbild der Leitenden
Die Spartenleiter des Musiktheaters in Dortmund: Tobias Ehinger, Jaš Otrin, Heribert Germeshausen und Jordan de Souza. Foto Björn Hickmann

Den offiziellen Auftakt im Dortmunder Opernhaus macht anschließend das Musical „Rebecca“, das erstmals an einem deutschen Stadttheater gezeigt wird. Im weiteren Verlauf der Saison zeigt die Oper ein breites Repertoire: Dazu zählen „Cavalleria rusticana / Gianni Schicchi“, „Hänsel und Gretel“, „Das Geheimnis der Knusperhexe“, „Guercœur“ sowie „Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg“.

Ein besonderer Fokus liegt erneut auf dem Festival Wagner-Kosmos VIII im Mai 2027, das die „Tannhäuser“-Premiere mit Langs „Brünnhilde brennt“ (Regie in beiden Fällen Neil Barry Moss) sowie Magnards „Guercœur“ (mit u. a. Stanislas de Barbeyrac und Lionel Lhote in der Regie von Olivier Py) und einem hochkarätigen Symposium verbindet.

Mit „Alle Neune – Die Operetten-Show“ setzt die Oper Dortmund auf ein Format, das der Operette neuen Glanz verleiht. Gemeinsam mit Götz Alsmann und wechselnden Stargästen wird sie als moderiertes Musiktheater präsentiert. Ergänzt wird der Spielplan durch zeitgenössische Arbeiten und ein breit aufgestelltes Angebot für junges Publikum.

Die Junge Oper Dortmund prägt die Ausrichtung des Hauses mit. Mit dem Auftragswerk „Wie klingt Grün?“ für Kinder ab zwei Jahren von Hauskomponist Marc L. Vogler, Wiederaufnahmen und Mitmach-Projekten wird Oper auch als frühe künstlerische Erfahrung und als Einladung zur Beteiligung verstanden.

Ballett Dortmund erzählt zwischen Dunkelheit und Poesie

Das Ballett Dortmund und das NRW Juniorballett stellen in der Spielzeit 2026/2027 das Handlungsballett klar in den Mittelpunkt. Unter der Leitung von Intendant Jaš Otrin spannt die Sparte dabei mit drei sehr unterschiedlichen Produktionen einen Bogen von düster bis poetisch.

Ballettdarbietung auf der Bühne
Chinara Alizade als Mina und Ryota Kitai als Count Dracula. Foto. Ewa Krasucka /Polnisches Nationalballett

„Dracula“ in der Choreografie von Krzysztof Pastor eröffnet die Saison als atmosphärisch dichte und düster aufgeladene Produktion. „Faust“ (Choreografie Edward Clug) setzt den Fokus anschließend auf innere Konflikte, Erkenntnisdrang und menschliche Grenzerfahrungen. Mit „Der kleine Prinz“ (Choreografie Annabelle Lopez Ochoa) folgt schließlich ein poetisches Familienballett als bewusster Gegenpol.

Ergänzt wird der Spielplan durch Wiederaufnahmen wie „Frida“ und „Tribute to Mozart“, die das Repertoire um zwei sehr unterschiedliche Abende erweitern. Auch die internationale Präsenz des Ensembles wächst weiter, unter anderem durch Einladungen zum Hong Kong Arts Festival und zum Festival de Música y Danza Granada in der Alhambra.

Darüber hinaus entwickelt sich das Ballett Dortmund zunehmend als Ort für choreografische und persönliche Entwicklung. Kooperationen und Projekte wie „We DO Dance!“ oder „ProArt328“ mit der Gesamtschule Scharnhorst verbinden künstlerische, schulische und sportliche Ansätze.

Zugleich öffnet sich die Sparte stärker in die Stadtgesellschaft. Formate wie das „Senior*innentanztheater“ oder das „JugendTanzTheaterBallettDortmund“ setzen auf Teilhabe und machen Tanz auch jenseits der Bühne erlebbar. Damit positioniert sich das Ballett Dortmund als internationale sichtbares Ensemble und zugleich als offener Ort für Begegnung und Entwicklung.

Philharmoniker verbinden große Sinfonik mit neuen Formaten

Die Dortmunder Philharmoniker gestalten die Spielzeit 2026/2027 unter Generalmusikdirektor Jordan de Souza als weit mehr als eine Reihe klassischer Konzertabende. Im Mittelpunkt stehen weiterhin die Philharmonischen Konzerte mit großer sinfonischer Literatur, die jedoch bewusst neu gelesen und in die Gegenwart geholt werden.

Blick in den Konzertsaal
Die Dortmunder Philharmoniker bringen große Sinfonik und neue Formate in die Spielzeit 2026/2027. Foto: Bjorn Leisten

Mozart, Mahler, Bruckner, Brahms, Strauss, Sibelius oder Dvořák erscheinen dabei nicht als verwaltete Monumente, sondern als Werke, die in der Gegenwart weiterwirken und neu befragt werden. Einen besonderen Fokus setzt das Festival „Beethoven NOW!“, das Beethoven als aktuelle, offene und weiterhin wirkungsmächtige künstlerische Stimme in den Mittelpunkt rückt.

Ein eigenes internationales Profil erhält die Saison durch die Zusammenarbeit mit Matthew Aucoin als Featured Composer & Creative Partner. Der Komponist, Dirigent und Autor steht für eine Verbindung von zeitgenössischer Musik, intellektueller Neugier und künstlerischer Vermittlung. Seine Arbeit prägt die Spielzeit vom Philharmonischen Konzert über das Format „Deep Dive“ bis hin zu einer europäischen Erstaufführung eines neuen Orchesterwerks.

Auch die Konzertformate werden konsequent erweitert: „Deep Dive“ versteht Musikvermittlung als eigenständige künstlerische Praxis, die Late-Night-Konzerte in der Kokerei Hansa setzen mit der „Data Symphony“ auf digitale Experimente in Kooperation mit der Akademie für Theater und Digitalität innerhalb des EU-weiten Forschungsprojekts „Excentric“

Ergänzt wird das Programm durch Cityring-Konzerte, Kammermusik an besonderen Orten, „Expedition Klassik“ und das „Tiny Music House“, das die Philharmoniker in die Stadtteile bringt. So entwickelt sich die Sparte zugleich zum großen sinfonischen Klangkörper und zum Orchester der Stadt, das neue Zugänge schafft und über Dortmund hinaus sichtbar wird.

Mehr Informationen:

  • Abonnements für die neue Spielzeit können ab dem 21. April 2026 im Abo-Service im Kundencenter gebucht werden. Der reguläre Vorverkauf für Einzelkarten beginnt am 30. Juni 2026 um 10 Uhr. Abonnent:innen können bereits ab dem 16. Juni 2026 Karten erwerben, die Theatercard ist ab dem 23. Juni 2026 erhältlich.

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Reaktionen

  1. Ballett Dortmund erobert die Herzen Südkoreas auf der größten Tournee seiner Geschichte (PM)

    Mit einem ausverkauften Auftakt im LG Arts Center Seoul in Südkorea hat das Ballett Dortmund die bislang größte Tournee seiner Geschichte begonnen. Rund 1.200 Zuschauerinnen und Zuschauer erlebten Alexander Ekmans „Ein Mittsommernachtstraum“ und feierten die Compagnie mit mehreren Vorhängen und Zwischenapplaus – eine außergewöhnliche Resonanz im südkoreanischen Kulturraum. Nach den fünf ausverkauften Vorstellungen in Seoul reist die Compagnie nach Hwaseong, ebenfalls in Südkorea und anschließend nach Spanien, um „Carmina Burana“ am „Les Arts – Performing Arts Center“ in Valencia zu präsentieren.

    Mit großem Applaus und vier Vorhängen sind das Ballett Dortmund mit dem NRW Juniorballett in seine Gastspielserie in Südkorea gestartet. Die Premiere von Ein Mittsommernachtstraum am 11. Juni im renommierten LG Arts Center Seoul war der Auftakt für insgesamt fünf ausverkaufte Vorstellungen mit jeweils 1.200 Besucherinnen und Besuchern. Dies war zugleich der Start der größten internationalen Tournee in der Geschichte des Balletts Dortmund. Nach den Vorstellungen in Seoul gastierte die Compagnie am 19. und 20. Juni in der City Performance Hall in Hwaseong. Anschließend reiste das Ensemble weiter nach Spanien und wird vom 25. bis 28. Juni Carmina Burana am Opernhaus Les Arts in Valencia präsentieren.

    „Internationale Gastspiele sind immer ein besonderer Vertrauensbeweis. Häuser wie das LG Arts Center Seoul oder das Les Arts – Performing Arts Center in Valencia laden nur dann eine Compagnie ein, wenn sie von deren künstlerischer Qualität überzeugt sind. Für unsere Tänzerinnen und Tänzer ist das eine große Anerkennung und zugleich die Chance, unsere Arbeit vor einem völlig neuen Publikum zu präsentieren. Außerdem nehmen wir dabei unsere Rolle als internationaler Botschafter der Stadt Dortmund sehr ernst und freuen uns, auf internationaler Ebene nicht nur unsere Compagnie, sondern auch die Stadt zu repräsentieren“, erklärt Ballettintendant Dr. Jaš Otrin.

    Umjubelter Auftakt in Seoul

    Das Ballett Dortmund gastierte bereits auf bedeutenden Bühnen in Städten wie New York, Barcelona, Peking, Xi’an, Hongkong, Tel Aviv, Jerusalem, Haifa, Salzburg, Brünn und Sevilla. Die Einladung an das LG Arts Center in Seoul reiht sich in diese internationale Gastspielgeschichte ein und zählt zu den besonderen Stationen der aktuellen Tournee.

    Das Publikum in Seoul reagierte auf Ein Mittsommernachtstraum mit mehreren Vorhängen, spürbarem Zwischenapplaus und Standing-Ovations. In einem Kulturraum, in dem Zurückhaltung im Konzert- und Theaterkontext häufig stärker ausgeprägt ist, unterstreicht diese Resonanz die besondere Wirkung der Dortmunder Produktion.

    Mit Ein Mittsommernachtstraum zeigt das Ballett Dortmund die gefeierte Choreografie des schwedischen Choreografen Alexander Ekman. Bekannt für seine bildstarken, humorvollen und überraschenden Arbeiten, verbindet Ekman in seiner Interpretation von Shakespeares Klassiker Tanz, Theater und visuelle Fantasie zu einem poetischen und zeitgenössischen Bühnenerlebnis. Auch der schwedische Komponist Mikael Karlsson, dessen Musik die Grundlage der Produktion bildet, war in Seoul anwesend.

    Musikalische Untermalung durch Kammerensemble der Dortmunder Philharmoniker

    Einen wesentlichen Anteil an der besonderen Wirkung von Ein Mittsommernachtstraum hat die Live-Musik. Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker rund um Konzertmeister Alexander Prushinskiy begleiten die Produktion in einer Kammerbesetzung aus Streichern, Klavier und Schlagwerk direkt auf der Bühne. Die Zusammenarbeit zeigt, wie eng Ballett Dortmund und Dortmunder Philharmoniker künstlerisch verbunden sind. Mit der schwedischen Sängerin Hannah Tolf entstand dabei ein Klangraum mit folkloristischer, poetischer und archaischer Atmosphäre.

    Auch in der Pause blieb diese Verbindung präsent: Rund 500 Besucherinnen und Besucher versammelten sich in der Lobby des LG Arts Center, wo Mitglieder der Dortmunder Philharmoniker weitere Werke von Mikael Karlsson spielten und den Theaterabend über die Bühne hinaus fortführten.

    Wenn Dortmunder Produktionen reisen

    Eine internationale Tournee beginnt lange vor dem ersten Vorhang. Wochen vorher werden im Ballettzentrum Westfalen, im Opernhaus Dortmund und in den Werkstätten Abläufe geprüft, Transporte vorbereitet, Bühnenbilder angepasst, Kostüme verpackt, technische Pläne abgestimmt und Proben auf die Bedingungen der Gastspielhäuser ausgerichtet.

    „Eine internationale Tournee ist immer eine Premiere. Und das ist die Herausforderung: Alles muss präzise vorbereitet sein. Dafür braucht es nicht nur gute Planung, sondern viel Erfahrung und ein Team, das egal unter welchen Bedingungen schnell gemeinsame Lösungen findet“, erklärt Rudolf Kubičko, Betriebsdirektor des Ballett Dortmund.

    So wird die Tournee auch hinter den Kulissen zu einem Kunststück und auch einer Leistung des gesamten Hauses – von der künstlerischen Vorbereitung bis zur technischen Umsetzung vor Ort.

    Tournee-Stationen

    Ein Mittsommernachtstraum

    11. bis 14. Juni 2026
    LG Arts Center, Seoul (Südkorea)
    12. und 20. Juni 2026
    City Performance Hall, Hwaseong (Südkorea)

    Carmina Burana

    25. bis 28. Juni 2026
    Les Arts –Performing Arts Center, Valencia (Spanien)

    Weitere Informationen unter: http://www.theaterdo.de

  2. 2. Konzert Late Night in der Kokerei Hansa: Handys, Musen und Video Games (PM)

    Zwischen Industriearchitektur und Orchesterklang eröffnen die Dortmunder Philharmoniker neue Hörperspektiven: Die Late Night in der Kokerei Hansa verbindet klassische Musik, Videospielwelten und die besondere Atmosphäre eines Industriedenkmals zu einem außergewöhnlichen Konzerterlebnis.

    Die Dortmunder Philharmoniker laden am 3. Juli 2026, um 21 Uhr ins Salzlager der Kokerei Hansa ein. Die Late Night verbindet orchestrale Musik mit Klängen aus der Welt der Videospiele und ermöglicht dem Publikum ein Konzerterlebnis jenseits klassischer Hörgewohnheiten.

    Auf dem Programm stehen Tan Duns „Passacaglia: Secret of Wind and Birds“ und sein Posaunenkonzert „Three Muses in Video Games“ mit dem Star-Posaunisten Jörgen van Rijen sowie bekannte Melodien aus Videospielklassikern wie Super Mario, The Legend of Zelda, Angry Birds, Skyrim und Guardians of the Galaxy. Dabei wird das Publikum selbst aktiv: In Tan Duns Passacaglia sind die Besucher eingeladen, mithilfe ihres Smartphones selbst Teil des Klanggeschehens zu werden.

    Eine besondere Rolle spielt dabei die Spielstätte: Das Salzlager der Kokerei Hansa ist kein klassischer Konzertsaal, sondern ein Industriedenkmal mit unverwechselbarer Atmosphäre. Die außergewöhnliche Architektur und die Nähe zwischen Publikum und Musiker schaffen ein Konzerterlebnis, das bewusst andere Hörperspektiven eröffnet und gewohnte Konzertrituale aufbricht.

    Die Dortmunder Philharmoniker laden dazu ein, bekannte Musik und Neuentdeckungen in dieser „Kathedrale der Industriekultur“ aus ungewohnten Perspektiven zu erleben. Dabei treffen orchestrale Klangwelten auf neue musikalische Einflüsse und eröffnen einen Zugang, der sowohl erfahrene Konzertbesucher als auch Neugierige anspricht.

    Bereits ab 19.30 Uhr ergänzt ein Rahmenprogramm rund um das Thema Gaming den Konzertabend und lädt zum Mitmachen und Entdecken ein.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur statt.

    Karten sind zum Einheitspreis von 23 Euro an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 sowie online unter http://www.theaterdo.de erhältlich.

  3. Oper Dortmund mit Mazeppa erneut im Fokus: FAUST-Nominierung für Vincent Stefan in der Kategorie Medien (PM)

    Die Oper Dortmund freut sich über eine weitere bedeutende Würdigung ihres künstlerischen Profils: Vincent Stefan ist für seine Arbeit an Mazeppa in der Kategorie Medien für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2026 nominiert. Die Nominierung lenkt den Blick auf eine Produktion, mit der die Oper Dortmund nicht nur eine selten gespielte Grand Opéra als szenische Deutsche Erstaufführung auf die Bühne zurückholte, sondern zugleich gezeigt hat, wie kraftvoll sich Wiederentdeckung und Gegenwart im Musiktheater verbinden lassen. Gerade in Mazeppa wurde die mediale Gestaltung zu einem wesentlichen Bestandteil des Abends – nicht als illustratives Beiwerk, sondern als eigenständige Bildsprache, die das Bühnengeschehen mitträgt, verdichtet und erweitert.

    Bildsprache mit eigener künstlerischer Handschrift

    Dass Vincent Stefans Arbeit in diesem Zusammenhang besondere Aufmerksamkeit erfährt, hat auch mit seiner eigenen künstlerischen Biografie zu tun. Ausgehend von einer frühen Ausbildung in Klavier und Komposition entwickelte er über Jahre hinweg ein internationales Profil als Musiker, Regisseur, Komponist, Dramaturg, Performer und Fotograf, bevor er sein künstlerisches Tätigkeitsfeld um Videodesign erweiterte. Diese Vielseitigkeit spiegelt sich in seinen Arbeiten wider. Auch in Mazeppa ging es nicht um bloße Illustration, sondern um eine mediale Sprache, die musikalische Dramaturgie, szenischen Rhythmus und visuelle Setzung präzise miteinander verbindet.

    „Mich freut diese Nominierung sehr, weil sie eine Arbeit sichtbar macht, die nur im engen Zusammenspiel mit vielen anderen entstehen konnte“, sagt Vincent Stefan. „An Mazeppa hat mich besonders gereizt, dass die Bildsprache nicht neben der Oper herlaufen sollte, sondern mitten in sie hinein. Gerade bei einem wiederentdeckten Werk können Medien helfen, neue Zugänge zu schaffen – als eigenständige Form von Atmosphäre, Bewegung und Bedeutung.“

    Wiederentdeckung und Gegenwart als Dortmunder Prinzip

    Mit Clémence de Grandvals Mazeppa hat die Oper Dortmund exemplarisch sichtbar gemacht, wofür das Haus seit Jahren steht: für die Wiederentdeckung zu Unrecht vergessener Werke und für die Überzeugung, dass Oper im 21. Jahrhundert nur dann lebendig bleibt, wenn sie aus der Reibung von Geschichte und Gegenwart neue Energie gewinnt. Innovation spielt in diesem Verständnis keine Nebenrolle, sondern gehört zum Kern der künstlerischen Arbeit. In Mazeppa wurde sie zum tragenden Stilmittel. Vincent Stefans mediale Ebene eröffnete nicht nur neue Bildräume, sondern schuf Übergänge zwischen historischer Vorlage, heutiger Wahrnehmung und einer Bildsprache, die das Werk mit Nachdruck in die Gegenwart holte.

    „Die Nominierung von Vincent Stefan freut uns außerordentlich, weil sie eine Arbeit würdigt, die für unser Verständnis von Musiktheater zentral ist“, erklärt Opernintendant Heribert Germeshausen: „Wenn wir vergessene Werke wieder auf die Bühne bringen, geht es nie nur um Rekonstruktion. Es geht darum, sie künstlerisch so ernst zu nehmen, dass aus ihnen im Heute wieder Theater von unmittelbarer Kraft wird. Genau dafür steht unsere szenische Deutsche Erstaufführung von Mazeppa in besonderer Weise.“

    Mit der Nominierung für den Deutschen Theaterpreis DER FAUST 2026 in der Kategorie Medien rückt die Oper Dortmund erneut als Haus in den Blick, das Wiederentdeckungen mit künstlerischer Neugier, formaler Offenheit und hohem ästhetischem Anspruch verbindet. Mazeppa steht damit exemplarisch für eine Programmatik, in der das Musiktheater der Gegenwart nicht im Gegensatz zur Operngeschichte gedacht wird, sondern aus ihrer produktiven Reibung neue Kraft gewinnt. Die Preisverleihung findet am 14. November 2026 im Staatstheater Wiesbaden statt.

  4. Glanzvoller Saisonabschluss: Die 42. Internationale Ballettgala im Opernhaus Dortmund (PM)

    Bereits zum 42. Mal lädt das Ballett Dortmund zur Internationalen Ballettgala ins Opernhaus ein. Am Samstag, 4. Juli 2026, um 19.30 Uhr präsentieren renommierte Künstler der internationalen Tanzszene gemeinsam mit Tänzern des Ballett Dortmund und des NRW Juniorballetts ein abwechslungsreiches Programm aus klassischen und zeitgenössischen Choreografien. Zu erleben sind Werke bedeutender Choreografen wie George Balanchine, Hans van Manen, Krzysztof Pastor, Jiøí Bubeníèek, Renato Zanella und Annabelle Lopez Ochoa.

    Zu den Gästen der diesjährigen Gala zählen Marianna Suriano und Claudio Cocino vom Teatro dell’Opera di Roma, Anna Tsygankova und Giorgi Potskhishvili vom Het Nationale Ballet, Haruka Sassa und David Soares Mota vom Staatsballett Berlin sowie die Company Riva & Repele und weitere internationale Startänzer. Gemeinsam mit dem Ballett Dortmund und dem NRW Juniorballett gestalten sie einen Abend, der die Vielfalt und Ausdruckskraft des internationalen Tanzes feiert.

    Die Künstlerische Gesamtleitung der Gala liegt bei Dr. Jaš Otrin. Durch den Abend führt Kammersänger Hannes Brock.
    Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222, oder im Internet auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

    Terminübersicht:

    Premiere
    Samstag, 04.07.26, 19.30 Uhr
    Opernhaus Dortmund

    Weitere Vorstellung
    So, 05.07.26, 18.00 Uhr

  5. VVK-Start des Musical-Welterfolges „Rebecca“ im Dortmunder Opernhaus – Vereinigte Bühnen Wien adeln die Oper Dortmund als Musicalstandort durch die Freigabe der Rechte am Erfolgsstück von Michael Kunze und Sylvester Levay (PM)

    Mit „Rebecca“ bringt die Oper Dortmund ab September 2026 eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Musicals der vergangenen Jahrzehnte auf die Bühne des Opernhauses. Die Neuinszenierung des Musical-Welterfolgs von Michael Kunze und Sylvester Levay entsteht in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Bühnen Wien und feiert am 19. September 2026 Premiere in Dortmund. Der offizielle Vorverkauf startet ab dem 30. Juni 2026, ab 10 Uhr.

    Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Daphne du Maurier erzählt „Rebecca“ die Geschichte einer jungen Frau, die sich in den britischen Aristokraten Maxim de Winter verliebt und mit ihm auf dessen Landsitz Manderley zieht. Dort wird sie jedoch von der allgegenwärtigen Erinnerung an Maxims verstorbene erste Frau Rebecca eingeholt. Hinter der prachtvollen Fassade des Anwesens entfaltet sich ein psychologischer Spannungsbogen voller Geheimnisse, Intrigen und unerwarteter Wendungen.

    Seit seiner Uraufführung 2006 in Wien hat sich „Rebecca“ zu einem internationalen Publikumserfolg entwickelt und wurde weltweit aufgeführt. Die Dortmunder Produktion bringt das Musical erstmals an ein deutsches Stadttheater. Regie führt Musicalspezialist Gil Mehmert, der für seine aufwendigen und publikumswirksamen Inszenierungen bekannt ist.

    In den Hauptrollen sind Antonia Kalinowski als „Ich“, Mark Seibert und Jan Ammann (alternierend) als Maxim de Winter sowie Bettina Mönch als Haushälterin Mrs. Danvers zu erleben. Die musikalische Leitung übernimmt Carlos Vázquez.

    Mit seiner Verbindung aus Liebesgeschichte, Mystery-Thriller und opulenter Musicaldramaturgie zählt „Rebecca“ zu den erfolgreichsten Werken des Komponisten Sylvester Levay und des Librettisten Michael Kunze. Eindrucksvolle Ensembleszenen, große Emotionen und ein atmosphärischer Soundtrack machen das Stück zu einem der bekanntesten Musicals im deutschsprachigen Raum.

    Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 sowie online erhältlich.

    Terminübersicht:

    Premiere
    Sonntag, 19.09.2026, 19.30 Uhr
    Opernhaus Dortmund

    Weitere Vorstellungen
    Fr, 02.10.26, 19.30 Uhr
    So, 04.10.26, 16.00 Uhr
    Sa, 10.10.26, 19.30 Uhr
    Mi, 14.10.26, 19.30 Uhr
    So, 18.10.26, 18.00 Uhr
    So, 25.10.26, 18.00 Uhr
    Sa, 31.10.26, 19.30 Uhr
    Fr, 06.11.26, 19.30 Uhr
    Fr, 13.11.26, 19.30 Uhr
    Sa, 21.11.26, 19.30 Uhr
    Sa, 12.12.26, 19.30 Uhr
    Do, 17.12.26, 19.30 Uhr
    Di, 29.12.26, 19.30 Uhr
    Do, 31.12.26, 15.00 Uhr
    Do, 31.12.26, 20.00 Uhr
    Sa, 02.01.27, 19.30 Uhr
    So, 10.01.27, 16.00 Uhr
    So, 17.01.27, 18.00 Uhr
    Sa, 23.01.27, 19.30 Uhr
    So, 31.01.27, 18.00 Uhr
    Do, 04.02.27, 19.30 Uhr
    So, 14.02.27, 18.00 Uhr
    Sa, 20.02.27, 19.30 Uhr
    So, 28.02.27, 18.00 Uhr
    Sa, 06.03.27, 19.30 Uhr
    Mi, 10.03.27, 19.30 Uhr
    Sa, 10.04.27, 19.30 Uhr (Derniere)

  6. Theater Dortmund macht aus Tanz und Digitalität ein preisgekröntes Bühnenwerk (PM)

    Guillem Rojo i Gallego, Tänzer des Balletts Dortmund und Choreograf, erhielt für seine Choreografie „The Blood of a Poet“ den Prof.-Balzert-Ballettpreis 2026. Die Produktion ist eine Kooperation der Akademie für Theater und Digitalität (Intendanz: Marcus Lobbes) und des Balletts Dortmund (Intendanz: Jaš Otrin) und wurde im Rahmen der 42. Internationalen Ballettgala im Opernhaus Dortmund präsentiert.

    Dortmund, Juli 2026 – Tanz, digitale Technologien und künstlerische Forschung verbinden sich in The Blood of a Poet zu einer neuen Form des Bühnenerlebens. Für diese Arbeit erhielt Guillem Rojo i Gallego, Tänzer des Ballett Dortmund und Choreograf, den Prof.-Balzert-Ballettpreis 2026. Die Auszeichnung wurde am 04. Juli 2026 im Rahmen der 42. Internationalen Ballettgala verliehen, bei der die Produktion auf der Bühne des Opernhauses Dortmund als Uraufführung zu erleben war. Mit The Blood of a Poet ist ein Werk entstanden, das zeitgenössischen Tanz mit Projektion, Motion Capture, generativer Künstlicher Intelligenz und Interaktion verbindet. Digitale Technologien dienen dabei nicht als Effekt, sondern werden Teil der choreografischen Erzählung. So entstand eine Bühnenwelt, in der sich analoger Tanz und digitale Innovation gegenseitig ergänzen und neue künstlerische Ausdrucksformen ermöglichen.

    The Blood of a Poet ist eine Kooperation der Akademie für Theater und Digitalität (Intendanz: Marcus Lobbes) und des Ballett Dortmund (Intendanz: Jaš Otrin). Gemeinsam mit Tech-Artist Nils Gallist begleitete die Akademie den künstlerisch-technologischen Entwicklungsprozess. Das Ballett Dortmund verantwortete die Produktion und brachte das Werk mit sieben Tänzerinnen der Compagnie unter der choreografischen Leitung von Guillem Rojo i Gallego auf die Bühne der Internationalen Ballettgala. Für Guillem Rojo i Gallego ist die Produktion zugleich ein wichtiger Schritt seiner choreografischen Entwicklung.

    Als Tänzer des Ballett Dortmund ist er Teil des Mentorenprogramms für Choreografie, mit dem die Compagnie gezielt choreografische Talente aus den eigenen Reihen fördert und ihnen Raum gibt, eine eigene künstlerische Handschrift zu entwickeln. Auch inhaltlich fügt sich The Blood of a Poet in einen zentralen inhaltlichen Schwerpunkt der aktuellen Spielzeit ein. Wie Produktionen wie Frida oder Ella richtet das Werk den Blick auf Künstlerinnen, denen zu Lebzeiten nicht die Aufmerksamkeit oder Anerkennung zuteilwurde, die sie verdient hätten. Damit verbindet die Produktion technologische Innovation mit einer künstlerischen Auseinandersetzung über Erinnerung, Sichtbarkeit und die Frage, welche Geschichten heute wie erzählt werden.

    Auszeichnung für Innovation, Kultur und Kooperation zweier Theatersparten

    Der Prof.-Balzert-Ballettpreis würdigt Produktionen, die neue Impulse für den Tanz setzen und digitale Technologien als künstlerisches Gestaltungsmittel weiterdenken. Gestiftet wurde der Preis von den Dortmunder Informatikprofessoren Heide und Helmut Balzert. Er schlägt bewusst eine Brücke zwischen Wissenschaft, Technologie und den Darstellenden Künsten und zeichnet Arbeiten aus, die neue Wege für den Tanz eröffnen.

    Mit The Blood of a Poet wird nicht nur eine außergewöhnliche Choreografie ausgezeichnet. Gewürdigt wurde zugleich die enge Zusammenarbeit zwischen der Akademie für Theater und Digitalität und dem Ballett Dortmund. Sie macht sichtbar, wie aus der Verbindung von künstlerischer Forschung, technologischer Entwicklung und choreografischer Praxis neue ästhetische Möglichkeiten entstehen und digitale Technologien den Tanz als künstlerisches Ausdrucksmittel erweitern: Die Akademie ist ein international vernetztes Forschungs- und Entwicklungslabor, das den digitalen Wandel der Darstellenden Künste künstlerisch gestaltet.

    An der Schnittstelle von Kunst, Technologie und Wissenschaft entwickelt das Team gemeinsam mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Creative Technologists neue Methoden, Werkzeuge, Produktionsweisen und Erzählformen für die performativen Künste. Das Ballett Dortmund bringt diese Entwicklungen in die künstlerische Praxis und auf die Bühne – dort, wo Innovation für das Publikum unmittelbar erlebbar wird.

  7. Theater Dortmund lädt zum Theaterfest rund um das Opernhaus ein (PM)

    Das Theater Dortmund öffnet am Sonntag, 13. September, ab 12 Uhr seine Türen zum Theaterfest 2026. Rund um das Opernhaus geben Oper, Ballett, Dortmunder Philharmoniker, Schauspiel, Kinder- und Jugendtheater (KJT) sowie die Akademie für Theater und Digitalität Einblicke in ihre Arbeit und einen Vorgeschmack auf die Spielzeit 2026/27.

    Besucher:innen können unter anderem Proben des Balletts zu „Dracula“ sowie Einblicke in die Schauspielproduktionen „Salome“ und „Die heilige Johanna der Schlachthöfe“ erleben. Führungen durch das Opernhaus, Workshops und Gespräche ergänzen das Programm. Beim Instrumentenkarussell können Gäste Orchesterinstrumente ausprobieren, während Ausstattung, Maske, Beleuchtung und Bauabteilung ihre Arbeit vorstellen.

    Die Akademie für Theater und Digitalität präsentiert ein AI Studio, in dem mit Greenscreen und eigenen Eingaben KI-generierte Bildwelten entstehen. An einem „Rebecca“-Fotopoint können Besucher:innen vor der Musicalpremiere am Samstag, 19. September, Antonia Kalinowski als „Ich“ und Mark Seibert als Maxim de Winter treffen.

    Zum Abschluss beginnt um 18 Uhr der rund 80-minütige „Bühnenzauber“ auf der großen Opernbühne. Oper, Ballett, Dortmunder Philharmoniker, Schauspiel und KJT präsentieren gemeinsam Musik, Szenen und Ausschnitte aus Produktionen der neuen Spielzeit. Bianka Lammert und Tobias Ehinger moderieren den Abend.

    http://www.theaterdo.de

  8. Bekannte Pop-Hits treffen auf großen Orchesterklang: Dortmunder Philharmoniker laden beim „Symphonic Sing Along“ zum gemeinsamen Singen im Konzerthaus ein (PM)

    Die Dortmunder Philharmoniker laden am Montag, 21. September, um 19 Uhr zum „Symphonic Sing Along“ ins Konzerthaus Dortmund ein. Das Konzert für junge Leute verbindet bekannte Popsongs mit dem Klang eines Sinfonieorchesters. Das Publikum hört dabei nicht nur zu, sondern soll ausdrücklich mitsingen. Musikalische Vorerfahrung ist nicht erforderlich.

    Auf dem Programm stehen unter anderem „Wonderwall“ von Oasis, „Dancing Queen“ von ABBA, Robbie Williams’ „Angels“, „We Will Rock You“ von Queen, „An Tagen wie diesen“ von den Toten Hosen und Gloria Gaynors „I Will Survive“. Damit alle mitsingen können, werden die Songtexte während des Konzerts projiziert.

    Am Dirigentenpult steht Miki Kekenj. Der Geiger, Dirigent, Arrangeur und Produzent verbindet klassische Orchesterklänge mit Popkultur. Sängerin Leslie Jost steht gemeinsam mit ihm und den Dortmunder Philharmonikern auf der Bühne.

    Jost war bereits bei „The Voice of Germany“ zu erleben und studierte am ArtEZ Conservatorium in Enschede. Sie tritt unter anderem als Gesangspartnerin von Stefanie Heinzmann auf.

    Karten für das „Symphonic Sing Along“ kosten 23 Euro. Tickets gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231 50-27222 sowie online: http://www.theaterdo.de

  9. Dortmunder Philharmoniker bringen Maschinenklänge in die Kokerei Hansa (PM)

    Die Dortmunder Philharmoniker laden am Samstag, 26. September, um 21 Uhr zu ihrer ersten „Late Night“ ins Salzlager der Kokerei Hansa ein. Gemeinsam mit Featured Composer & Creative Partner Matthew Aucoin widmet sich das Orchester der musikalischen Faszination der Maschinenwelt des 20. Jahrhunderts. Aucoin hat das Programm zusammengestellt und führt auch durch den Abend.

    Das Konzert verbindet unter anderem elektronische Musique concrète, Minimal Music, Barock und Jazz der 1930er-Jahre. Auf dem Programm stehen Werke von John Adams und Benjamin Britten sowie Musik von Duke Ellington und Henry Purcell. Kammersänger Morgan Moody ist an diesem Abend auch als Sprecher zu erleben.

    Bereits um 20.15 Uhr beginnt das Rahmenprogramm mit György Ligetis „Poème Symphonique“ von 1962, bei dem 100 Metronome zum Einsatz kommen. Einlass ist ab 19.30 Uhr.

    Tickets kosten einheitlich 23 Euro und sind ausschließlich im Vorverkauf im Kundencenter des Theater Dortmund am Platz der Alten Synagoge sowie online erhältlich. http://www.theaterdo.de/

  10. „Radio and Juliet“ kehrt für eine Vorstellung nach Dortmund zurück (PM)

    Das NRW Juniorballett bringt Edward Clugs „Radio and Juliet“ am Sonntag, 20. September, um 18 Uhr auf die Kokerei Hansa. Die einmalige Vorstellung findet im Rahmen des FATT – Festival of Arts, Tech & Taste statt. Das Ballett verbindet Shakespeares „Romeo und Julia“ mit Songs der britischen Band Radiohead und zeitgenössischem Tanz.

    Clugs Version beginnt dort, wo Shakespeares Tragödie endet: Julia erwacht neben dem toten Romeo. Von diesem Ausgangspunkt entwickelt der Choreograf eine eigene Perspektive auf Liebe, Verlust und Erinnerung. Statt historischer Kostüme und großer Ausstattung setzt die Produktion auf eine reduzierte Ästhetik.

    Das NRW Juniorballett hatte „Radio and Juliet“ am 30. Mai erstmals in Dortmund gezeigt. Nach wenigen Vorstellungen im Opernhaus folgten Gastspiele unter anderem in Worms, Schaffhausen und Freiburg. Auf der Kokerei Hansa trifft die Produktion nun auf die Industriekulisse des ehemaligen Kokereigeländes.

    Tickets sind online erhältlich: http://eventim.de/

  11. Internationale Ballettgala eröffnet die neue Spielzeit im Opernhaus (PM)

    Das Ballett Dortmund startet mit der 43. Internationalen Ballettgala in die Spielzeit 2026/27. Am Samstag, 26. September, um 19.30 Uhr und am Sonntag, 27. September, um 18 Uhr stehen im Opernhaus Dortmund internationale Gäste gemeinsam mit dem Ballett Dortmund und dem NRW Juniorballett auf der Bühne.

    Das Programm verbindet Klassiker und zeitgenössische Choreografien. Zu sehen sind unter anderem Ausschnitte aus „Dracula“, „Frida“, „Manon“ und „Radio & Juliet“. Hinzu kommen Werke von Choreograf:innen wie Frederick Ashton, Marco Goecke, Drew Jacoby, Jean-Christophe Maillot und Andreas Heise. Zwei Arbeiten von Drew Jacoby erleben bei der Gala ihre Uraufführung.

    Zu den internationalen Gästen gehören Sae Eun Park und Paul Marque vom Ballet de l’Opéra de Paris, Lou Beyne und Jaat Benoot von Les Ballets de Monte-Carlo sowie Filipa de Castro von der Companhia Nacional de Bailado. Das Ballett Dortmund und das NRW Juniorballett eröffnen das Programm mit „Dracula“ und beschließen den Abend mit „Radio & Juliet“. Bei der Vorstellung am Samstag, 26. September, findet außerdem die Verleihung „Tänzerin des Jahres“ statt.

    Karten gibt es an den bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter sowie unter 0231 50-27222.

    http://www.theaterdo.de/

  12. Babykonzerte bringen klassische Musik zu den jüngsten Gästen (PM)

    Die Dortmunder Philharmoniker laden am Sonntag, 4. Oktober, zu zwei Babykonzerten ins Foyer der Oper Dortmund ein. Die Konzerte beginnen um 10.15 Uhr und um 12 Uhr und richten sich an Babys, Kleinkinder und ihre Begleitpersonen. Auf dem Programm steht Musik aus dem zweiten Kammerkonzert „Geniale Talentproben“.

    Die jüngsten Besucher:innen dürfen sich während der Konzerte bewegen, krabbeln und Geräusche machen. Krabbelmatten stehen zur Verfügung, für Kinderwagen gibt es Stellplätze. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, um eine familiäre Atmosphäre zu ermöglichen.

    Tickets werden erstmals ausgelost

    Wegen der großen Nachfrage vergeben die Dortmunder Philharmoniker die Tickets erstmals per Losverfahren. Interessierte können sich bis Samstag, 19. September, um 20 Uhr online für beide Konzerttermine registrieren. Eine Karte kostet 5 Euro, pro ausgeloster Person können höchstens vier Tickets erworben werden.

    Die Gewinner:innen erhalten am Sonntag, 20. September, zwischen 8 und 21 Uhr per E-Mail einen persönlichen Link zum Ticketkauf. Dieser bleibt sechs Stunden gültig und kann nur einmal angeklickt werden. Erfolgt innerhalb dieser Zeit keine Buchung, wird der Platz erneut ausgelost.

    Weitere Babykonzerte sind für November 2026 sowie Februar und April 2027 geplant. Damit können Familien auch im weiteren Verlauf der Saison gemeinsam erste Konzerterfahrungen sammeln.

    http://www.theaterdo.de/

  13. Familienkonzerte starten mit Hexen und Monstern in die neue Spielzeit (PM)

    Die Dortmunder Philharmoniker eröffnen ihre Familienkonzertreihe am Sonntag, 11. Oktober, mit „Die Hexen sind los!“. Das Konzert ist um 10.15 Uhr und um 12 Uhr im Konzerthaus Dortmund zu erleben. Unter der musikalischen Leitung von Koji Ishizaka erklingen unter anderem Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy und Modest Mussorgsky.

    Hexen, Monster und geheimnisvolle Klangwelten bestimmen das Programm. Kinder sollen dabei das Sinfonieorchester kennenlernen und klassische Musik spielerisch entdecken. Passend zum Thema können Besucher:innen verkleidet als Hexe, Monster oder anderes schauriges Wesen kommen und einen eigenen Zauberstab mitbringen.

    Das Familienkonzert bildet zugleich den Auftakt zu mehreren märchenhaften Produktionen am Theater Dortmund. Am Freitag, 30. Oktober, feiert „Hänsel und Gretel“ im Kinder- und Jugendtheater im Fritz-Henßler-Haus Premiere. Am Sonntag, 29. November, folgt die Familienoper „Hänsel und Gretel“ im Opernhaus, am Montag, 7. Dezember, die Kinderoper „Das Geheimnis der Knusperhexe“.

    Die Familienkonzertreihe wird am Sonntag, 28. Februar 2027, mit „Die Trolle sind los!“ fortgesetzt. Den Abschluss bildet am Sonntag, 25. April 2027, „Dodos Karneval der Tiere“.

  14. Mazeppa: Oper Dortmund für International Opera Awards 2026 nominiert (PM)

    Die Oper Dortmund ist für die szenische deutsche Erstaufführung von Clémence de Grandvals ‚Mazeppa‘ (Premiere März 2026) für die International Opera Awards 2026 in der Kategorie „Rediscovered Work“ (Wiederentdeckung des Jahres) nominiert. ‚Mazeppa‘ entstand in Kooperation mit dem französischen Forschungs- und Musikzentrum Palazzetto Bru Zane, wie schon zuvor ‚Frédégonde’ und ‚La Montagne Noire‘. Auch die beiden Vorgängerproduktionen waren 2022 (‚Frédégonde’) und 2024 (‚La Montagne Noire‘) auf der Shortlist des renommierten International Opera Award.

    Dortmund, September 2026 – Die International Opera Awards würdigen herausragende Leistungen im internationalen Opernbetrieb. Die Shortlist wird von einer internationalen Jury aus Opernkritikerinnen und -kritikern, Opernadministratorinnen und -administratoren sowie Künstlerinnen und Künstlern zusammengestellt. In der Kategorie „Rediscovered Work“ sind neben ,Mazeppa‘ sieben weitere Wiederentdeckungen nominiert. Die Gewinnerinnen und Gewinner werden am 21. November 2026 im Theater an der Wien bekanntgegeben.

    Mit ,Mazeppa‘ widmet sich die Oper Dortmund dem weitgehend vergessenen Werk der französischen Komponistin Clémence de Grandval (1830–1907), die zu Lebzeiten als eine der bedeutendsten Komponistinnen ihrer Generation galt. Ihre Musik wurde unter anderem von Bizet, Berlioz und Saint-Saëns geschätzt. ,Mazeppa‘ basiert auf der Geschichte des ukrainischen Hetmans Ivan Mazepa und verbindet ein romantisches Drama mit den Dimensionen der französischen Grand Opéra.

    Mit der erneuten Nominierung setzt die Oper Dortmund ihre kontinuierliche Auseinandersetzung mit selten gespieltem französischem Repertoire fort und trägt dazu bei, das Schaffen vergessener Komponistinnen und Komponisten wieder stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken.

    Die Preisverleihung der International Opera Awards findet am Samstag, 21. November 2026, im Theater an der Wien statt. Die Veranstaltung wird weltweit kostenlos als Livestream auf OperaVision übertragen.

  15. „Mazeppa“ vom Magazin ‚Opernwelt‘ als ‚Wiederentdeckung des Jahres‘ ausgezeichnet (PM)

    Das Fachmagazin Opernwelt hat in seiner diesjährigen Kritikerumfrage die szenische deutsche Erstaufführung von Clémence de Grandvals ‚Mazeppa‘ (Premiere März 2026) als „Wiederentdeckung des Jahres“ ausgezeichnet. Damit erhält die Oper Dortmund bereits zum zweiten Mal in Kürze eine besondere Anerkennung für ihre kontinuierliche Auseinandersetzung mit selten gespieltem und vergessenen Repertoire.

    Dortmund, September 2026 – Das Fachmagazin Opernwelt zeichnet mit seiner jährlich erscheinenden Kritikerumfrage herausragende Leistungen und besondere künstlerische Ereignisse der vergangenen Opernsaison aus. Die Auszeichnung „Wiederentdeckung des Jahres“ richtet den Blick dabei auf Werke, die im heutigen Opernrepertoire bislang nur selten zu erleben waren und durch eine neue Produktion wieder stärker ins öffentliche Interesse rücken.

    Bereits ‚Frédégonde‘ von Ernest Guiraud und Camille Saint-Saëns wurde 2022 in der Kritikerjahresumfrage des Magazins als „Wiederentdeckung des Jahres“ ausgezeichnet. ,La Montagne Noire‘ von Augusta Holmès belegte 2024 den zweiten Platz in dieser Kategorie. Mit ‚Mazeppa‘ knüpft die Oper Dortmund an diese Erfolge an und rückte erneut eine Komponistin des 19. Jahrhunderts und ein weitgehend vergessenes Werk ins Zentrum des Spielplans. ‚Mazeppa‘ entstand, wie schon zuvor ‚Frédégonde’ und ‚La Montagne Noire‘ in Kooperation mit dem französischen Forschungs- und Musikzentrum Palazzetto Bru Zane.

    Opernintendant Heribert Germeshausen: „Die erneute Auszeichnung als ‚Wiederentdeckung des Jahres‘ freut mich ganz besonders. Sie ist eine großartige Anerkennung für die Arbeit unseres Ensembles und Teams und für unsere kontinuierliche Beschäftigung mit Werken, die zu Unrecht aus dem Repertoire verschwunden sind. Mit ‚Mazeppa‘ konnten wir gemeinsam mit Palazzetto Bru Zane eine außergewöhnliche Komponistin des 19. Jahrhunderts und ihr Werk wieder einem breiten Publikum zugänglich machen.“

  16. Zusatzvorstellungen vom Musical-Hit Rebecca an der Oper Dortmund

    Die Nachfrage nach dem Musical ,Rebecca‘ an der Oper Dortmund ist ungebrochen: Aufgrund der überwältigenden Publikumsresonanz werden drei zusätzliche Vorstellungen des Musical-Thrillers in den Spielplan aufgenommen. ,Rebecca‘ ist am Freitag, 18. Dezember 2026, um 19:30 Uhr, am Freitag, 5. März 2027, um 19:30 Uhr sowie am Donnerstag, 8. April 2027, um 19:30 Uhr im Opernhaus Dortmund zu erleben. Der Vorverkauf für die Zusatzvorstellungen startet am 1. Oktober um 10 Uhr.
    Dortmund, September 2026 – ,Rebecca‘ erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die den verwitweten Aristokraten Maxim de Winter kennenlernt und ihm auf sein Anwesen Manderley folgt. Doch der Schatten seiner verstorbenen Frau Rebecca liegt über dem neuen Leben des Paares – und insbesondere Mrs. Danvers, Rebeccas ehemalige Haushälterin, macht der neuen Mrs. de Winter das Leben schwer. Das Musical von Michael Kunze und Sylvester Levay, basierend auf dem Roman von Daphne du Maurier, verbindet Romanze, Kriminalgeschichte und Thriller vor der glamourösen Kulisse der britischen Aristokratie.
    Die Neuinszenierung von Gil Mehmert ist seit September 2026 im Dortmunder Opernhaus zu erleben. ,Rebecca‘ entstand 2006 und wurde nach seiner Wiener Uraufführung weltweit aufgeführt. Nach der Erfolgswelle auf den Bühnen der Musicalhäuser und Tourneetheater ist die Oper Dortmund ist das erste Stadttheater, dem die Lizenz anvertraut wurde, dieses Musical nachzuspielen.

    Karten für die Zusatzvorstellungen sind ab dem 01.10.26, 10 Uhr an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 oder auf http://www.theaterdo.de erhältlich.

    Terminübersicht:

    Zusatzvorstellungen

    Freitag, 18.12.2026, 19:30 Uhr
    Freitag, 05.03.2027, 19:30 Uhr
    Donnerstag, 08.04.2027, 19:30 Uhr

    Weitere Vorstellungen

    Fr, 02.10.26, 19:30 Uhr, ausverkauft
    So, 04.10.26, 16:00 Uhr, ausverkauft
    Sa, 10.10.26, 19:30 Uhr, ausverkauft
    Mi, 14.10.26, 19:30 Uhr, ausverkauft
    So, 18.10.26, 18:00 Uhr, ausverkauft
    So, 25.10.26, 18:00 Uhr, ausverkauft
    Sa, 31.10.26, 19:30 Uhr, ausverkauft
    Fr, 06.11.26, 19:30 Uhr, ausverkauft
    Fr, 13.11.26, 19:30 Uhr, ausverkauft
    Sa, 21.11.26, 19:30 Uhr, ausverkauft
    Sa, 12.12.26, 19:30 Uhr, Restkarten
    Do, 17.12.26, 19:30 Uhr, Restkarten
    Di, 29.12.26, 19:30 Uhr, Restkarten
    Do, 31.12.26, 15:00 Uhr Karten kaufen
    Do, 31.12.26, 20:00 Uhr Karten kaufen
    Sa, 02.01.27, 19:30 Uhr, Restkarten
    So, 10.01.27, 16:00 Uhr, Restkarten
    So, 17.01.27, 18:00 Uhr, Restkarten
    Sa, 23.01.27, 19:30 Uhr, Restkarten
    So, 31.01.27, 18:00 Uhr, Restkarten
    Do, 04.02.27, 19:30 Uhr, Restkarten
    So, 14.02.27, 18:00 Uhr, Restkarten
    Sa, 20.02.27, 19:30 Uhr, Restkarten
    So, 28.02.27, 18:00 Uhr, Restkarten
    Sa, 06.03.27, 19:30 Uhr, Restkarten
    Mi, 10.03.27, 19:30 Uhr, Restkarten
    Sa, 10.04.27, 19:30 Uhr, Restkarten

  17. „Wie klingt Grün?“: Uraufführung einer mobilen Oper für die Allerkleinsten (PM)

    Ein Auftragswerk der Oper Dortmund von Marc L. Vogler nach einer Vorlage von Dany Handschuh und Daniel C. Schindler am Mittwoch, 14. Oktober 2026, 11.00 Uhr im Opernfoyer

    Wie klingt eine Farbe? Dieser Frage geht die Junge Oper Dortmund in ihrer neuen Produktion „Wie klingt Grün?“ nach. Hauskomponist Marc L. Vogler entwickelt ein musikalisches Spiel für Kinder ab zwei Jahren, in dem Grün, Gelb, Rot und Blau zu Ausgangspunkten für unterschiedliche Klangwelten und Gefühle werden. Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, um 11 Uhr feiert die mobile Oper im Opernfoyer der Oper Dortmund ihre Uraufführung. Die Produktion wurde gefördert vom Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem NRW KULTURsekretariat.

    Wenn Farben zu Klängen werden

    Inspiriert vom bekannten Kinderlied „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“ fragt Voglers Komposition danach, wie sich eine Farbe musikalisch vorstellen lässt. Welche Klänge passen zu Grün, Gelb, Rot oder Blau? Welche Stimmungen entstehen daraus?

    Dabei geht es nicht um eine eindeutige Übersetzung. Ein Ton muss nicht für alle dasselbe Bild hervorrufen, eine Farbe nicht dasselbe Gefühl auslösen. „Wie klingt Grün?“ lässt Raum für eigene Assoziationen und Wahrnehmungen. Musik wird zum Ausgangspunkt für eine sinnliche Entdeckungsreise, bei der Hören, Sehen und Fühlen miteinander in Verbindung treten.

    Nähe statt Zuschauerraum und Bühne

    Aus dieser offenen musikalischen Idee entwickelt sich ein Musiktheater, das die klassische Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum bewusst zurücknimmt. Die Kinder können beobachten, zuhören und eigene Vorstellungen entwickeln. Sie erleben die Musik unmittelbar und werden im Verlauf der Aufführung selbst aktiv.
    Für die Uraufführung arbeitet Marc L. Vogler erneut mit einem Team der Jungen Oper zusammen. Magdalena Schnitzler führt Regie, Anna Hörling gestaltet Bühne und Kostüme, Dany Handschuh übernimmt die Dramaturgie. Die Musikalische Leitung liegt bei Michael Shannon. Auf der Bühne sind in drei unterschiedlichen Zweier-Besetzungen Cosima Büsing, Wendy Krikken und Franz Schilling zu erleben. Für die Musiktheatervermittlung zeichnet Christina Schmidt verantwortlich.

    Erfolgsmodel Hauskomponist

    Für Marc L. Vogler ist „Wie klingt Grün?“ bereits das vierte Werk, die er für die Oper Dortmund geschrieben hat. In seiner mittlerweile dritten Spielzeit als Composer in Residence der Jungen Oper entsteht damit erstmals ein Werk für die Allerkleinsten. Zuvor komponierte er die Jugendoper „Marie-Antoinette oder Kuchen für alle!“, die Bürger*innen-Oper „Who Cares?“ und die mobile A-cappella-Oper „Klangstreich“. Das Auftragswerk aus dem Vorjahr wird am 11. Oktober 2026 am Theater an der Wien nachgespielt.

    Opernintendant Heribert Germeshausen hatte 2019/20 – zum damaligen Zeitpunkt deutschlandweit einzigartig – für die Junge Oper Dortmund ein eigenes, spezifisch gecastetes Sängerensemble mit Hauskomponisten ins Leben gerufen: „Es ist eine große Freude, dass dieses Pionier Projekt solche Früchte trägt und die Werke mittlerweile international nachgespielt werden.“ Das Auftragswerk „Kirsas Musik“ des ersten Hauskomponisten der Jungen Oper Dortmund, Thierry Tidrow, wurde in der zurückliegenden Saison gleich von drei Opernhäusern nachgespielt, von der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater Saarbrücken und dem Theater Gießen.

    Die Oper kommt zu den Kindern

    „Wie klingt Grün?“ ist als mobile Produktion konzipiert und kann direkt in Kindergärten und Kindertagesstätten gespielt werden. Die Kinder erleben Musik und Theater damit in einer vertrauten Umgebung und an einem Ort, den sie aus ihrem Alltag kennen. Auch nach der Aufführung setzt sich die Auseinandersetzung mit dem Erlebten fort. Die Kinder können ihre eigenen Eindrücke in einem Bild festhalten. Dieses bleibt anschließend als persönliche Erinnerung in der jeweiligen Einrichtung.
    Für Vorstellungen in der eigenen Einrichtung wenden Sie sich bitte an crschmidt@theaterdo.de.

    Weitere Vorstellungen im Opernfoyer
    · Samstag, 21. November 2026, 15.00 Uhr
    · Sonntag, 3. Januar 2027, 11.00 Uhr
    · Sonntag, 17. Januar 2027, 11.00 Uhr

    Der Vorverkauf beginnt mit Erscheinen des jeweiligen Monatsspielplans.

    Buchbare mobile Vorstellungen
    · Donnerstag, 15. Oktober 2026, 11.00 Uhr
    · Donnerstag, 22. Oktober 2026, 11.00 Uhr
    · Dienstag, 10. November 2026, 11.00 Uhr
    · Freitag, 20. November 2026, 11.00 Uhr
    · Mittwoch, 2. Dezember 2026, 11.00 Uhr
    · Donnerstag, 10. Dezember 2026, 11.00 Uhr
    · Donnerstag, 17. Dezember 2026, 11.00 Uhr
    · Donnerstag, 14. Januar 2027, 11.00 Uhr
    · Donnerstag, 28. Januar 2027, 11.00 Uhr
    · Dienstag, 2. Februar 2027, 11.00 Uhr
    · Freitag, 5. Februar 2027, 11.00 Uhr

    „Wie klingt Grün?“
    Ein musikalisches Spiel mit Klang-Farben

    Auftragswerk der Oper Dortmund
    Musik: Marc L. Vogler
    Nach einer Vorlage von Dany Handschuh und Daniel C. Schindler
    Mit Cosima Büsing, Wendy Krikken, Franz Schilling
    Musikalische Leitung: Michael Shannon
    Regie: Magdalena Schnitzler
    Bühne und Kostüme: Anna Hörling
    Dramaturgie: Dany Handschuh
    Musiktheatervermittlung: Christina Schmidt
    In deutscher Sprache
    Ab 2 Jahren

  18. Ballett Dortmund feiert deutsche Erstaufführung von Dracula – Krzysztof Pastors vielfach ausgezeichnetes Handlungsballett eröffnet am 17. Oktober die neue Spielzeit (PM)

    Mit der deutschen Erstaufführung von Krzysztof Pastors „Dracula“ eröffnet das Ballett Dortmund am Samstag, 17. Oktober 2026, um 19:30 Uhr im Opernhaus die neue Spielzeit. Die 2018 vom West Australian Ballet uraufgeführte Choreografie nach Bram Stokers berühmtem Roman erzählt den Vampirmythos als großes romantisches Bühnenepos über Liebe, Verlust und Erlösung. Mit der Musik von Wojciech Kilar aus Francis Ford Coppolas „Bram Stoker’s Dracula“ trifft dabei einer der bekanntesten Stoffe der Literatur- und Filmgeschichte auf die Ballettbühne.

    Seit Bram Stoker 1897 seinen Roman „Dracula“ veröffentlichte, hat der berühmteste Vampir der Literaturgeschichte unzählige Verwandlungen erlebt. Im Kino wurde er zum Monster, Verführer und tragischen Liebenden. Der polnische Choreograf Krzysztof Pastor greift diese verschiedenen Facetten auf und rückt die menschliche Geschichte hinter dem Mythos ins Zentrum seiner Choreografie.

    Sein Dracula ist ein Mann, der nach dem Tod seiner großen Liebe zwischen Leben und Tod gefangen bleibt. Jahrhunderte später begegnet er Mina, die seiner verstorbenen Frau gleicht, und verbindet mit ihr die Hoffnung auf Befreiung. Zwei Tänzer verkörpern die unterschiedlichen Erscheinungsformen Draculas und machen die Zerrissenheit der Figur auch körperlich sichtbar. „Dracula wird so oft grotesk dargestellt, mit Klauen, Vampirzähnen und Blut, das aus seinem Mund tropft. Aber darum geht es für mich nicht. Es geht um Liebe, Opfer und Leiden“, erklärt Pastor.

    Dracula wird zum Handlungsballett

    Pastor entwickelte den Stoff als abendfüllendes Handlungsballett mit einer neoklassischen und zugleich stark theatralischen Bewegungssprache. Intime Pas de Deux treffen auf große Ensembleszenen und choreografische Tableaus. Das Ballett Dortmund und das NRW Juniorballett bringen die Produktion nun erstmals in Deutschland auf die Bühne.

    Eine zentrale Rolle spielt dabei Wojciech Kilars Musik. Seine Filmmusik für Francis Ford Coppolas Bram Stoker’s Dracula von 1992 bildet das musikalische Fundament der Choreografie und wird durch weitere Film- und Konzertwerke des polnischen Komponisten ergänzt. Kraftvolle, dunkle Klangflächen wechseln mit lyrischen und romantischen Passagen.

    „Selbst wenn die Musik relativ einfach und repetitiv erscheint, trägt sie etwas in sich: eine Melodie, einen Ruf aus der Vergangenheit, etwas, das einen unmittelbar erreicht“, beschreibt Pastor seine Verbindung zu Kilars Musik.

    Von Westaustralien nach Dortmund

    Uraufgeführt wurde Dracula 2018 beim West Australian Ballet. Die Produktion entstand als Koproduktion mit dem Queensland Ballet und wurde seitdem mehrfach ausgezeichnet. Für die deutsche Erstaufführung kommt das Werk in seiner opulenten Originalausstattung nach Dortmund: Bühnenbild und Kostüme führen vom düsteren Transsilvanien in die elegant-dekadente Gesellschaft des viktorianischen Londons.

    Zugleich eröffnet „Dracula“ das Spielzeitthema „Tanz und Literatur“ des Ballett Dortmund. Die Compagnie widmet sich damit in der neuen Saison der Frage, wie bekannte Geschichten, Figuren und literarische Welten durch den Körper neu erzählt werden können. Den Auftakt bildet ein Stoff, der seit mehr als 125 Jahren immer wieder neue Bilder hervorgebracht hat – und nun erstmals in dieser Choreografie auf einer deutschen Bühne zu erleben ist.

    Dracula
    Deutsche Erstaufführung
    Choreografie: Krzysztof Pastor

    Premiere

    Samstag, 17. Oktober 2026, 19:30 Uhr
    Opernhaus Dortmund

    Weitere Vorstellungen

    Samstag, 24. Oktober 2026, 19:30 Uhr
    Sonntag, 1. November 2026, 18:00 Uhr
    Sonntag, 8. November 2026, 18:00 Uhr
    Samstag, 14. November 2026, 19:30 Uhr
    Sonntag, 22. November 2026, 18:00 Uhr
    Samstag, 28. November 2026, 19:30 Uhr
    Donnerstag, 3. Dezember 2026, 19:30 Uhr
    Dienstag, 22. Dezember 2026, 19:30 Uhr
    Freitag, 8. Januar 2027, 19:30 Uhr
    Samstag, 6. Februar 2027, 19:30 Uhr
    Samstag, 27. Februar 2027, 19:30 Uhr
    Sonntag, 7. März 2027, 18:00 Uhr
    Freitag, 19. März 2027, 19:30 Uhr – zum letzten Mal
    Dauer: ca. 2 Stunden 15 Minuten inklusive einer Pause

    Karten sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 sowie unter http://www.theaterdo.de erhältlich.

  19. Zweites Philharmonisches Konzert: Kopfkino – drei Komponisten entfalten klangliche Bilderwelten, die sich nicht in Worte fassen lassen (PM)

    Leoš Janáčeks Taras Bulba, Sergej Prokofjews 1. Violinkonzert und Sergej Rachmaninows Sinfonische Tänze bilden das Programm des Konzerts „Kopfkino“ der Dortmunder Philharmoniker.

    Janáček setzt in Taras Bulbaauf volle Emotionalität und erhitzt die Musik bis zur Weißglut. Nikolai Gogols Geschichte um den Kosakenführer wird zu einem freien musikalischen Fluss aus Farben und Stimmungen von visionärer Kraft.

    Visionär ist auch Prokofjews 1. Violinkonzert. Schon der Beginn entrückt in andere Sphären, bevor das virtuose, motorisch voranjagende Scherzo die Musik erdet. Im dritten Satz öffnet sich ein klanglicher Kristallpalast, dessen Decke sich zum Sternenhimmel zu öffnen scheint.

    „Prokofjews Musik begleitet mich seit meiner Kindheit. Seine Werke und sogar seine Tagebücher haben mich tief in seine Welt eintauchen lassen – in eine Zeit vor über hundert Jahren und in einen Menschen, der trotz aller äußeren Zwänge mit großer Freiheit und außergewöhnlichem Mut komponierte. Sein 1. Violinkonzert ist für mich eine ganz eigene Welt. Gleich zu Beginn erklingt ein wunderschönes, lyrisches Thema, das nach einer langen musikalischen Reise am Ende wiederkehrt – fast wie ein Symbol für den Kreislauf des Lebens.“ (Alexander Prushinskiy)

    Rachmaninows Sinfonische Tänzeaus dem Jahr 1940 waren sein letztes großes Werk. Als Rückblick auf sein Lebenswerk vereinen sie zentrale Elemente seiner Musik: melodische Schönheit, zarte Melancholie und tänzerisches Temperament.

    Mit Nicolò Foron steht einer der interessantesten jungen deutschen Dirigenten am Pult. 1998 in Genua geboren und in Bielefeld aufgewachsen, hat er bereits eine internationale Karriere absolviert.

    Das Violinspiel von Alexander Prushinskiy, Konzertmeister der Dortmunder Philharmoniker, kann das Dortmunder Publikum regelmäßig erleben. Das russische Repertoire liegt ihm besonders am Herzen; Prokofjews 1. Violinkonzert hat er sich für dieses Programm gewünscht.

    Karten sind ab 19€ an allen bekannten Vorverkaufsstellen, an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231/50 27 222 sowie online unter http://www.theaterdo.de erhältlich.

    Terminübersicht:

    Di, 20. Oktober 2026, 19.30 Uhr im Konzerthaus Dortmund
    Einführung 19.00 Uhr im Komponistenfoyer

    Mi, 21. Oktober 2026, 19.30 Uhr im Konzerthaus Dortmund
    Einführung 19.00 Uhr im Komponistenfoyer

  20. Ein Kunstwerk für Dortmunds neuen Tanzpreis (PM)

    Mit „Tänzerin / Tänzer des Jahres“ hat das Ballett Dortmund 2026 einen neuen Preis geschaffen. Jetzt erhält die Auszeichnung auch ein eigenes künstlerisches Zeichen: Im Auftrag der Ballettfreunde Dortmund e. V. entwickelte der in Dortmund lebende Künstler Vasilije „Vasa“ Stojanović eine Skulptur exklusiv für den mit 5.000 Euro dotierten Preis und stiftete das Unikat. Enthüllt wurde das Werk bei der ersten Preisverleihung im Rahmen der 43. Internationalen Ballettgala.

    Ein Preis, der jedes Jahr eine besondere künstlerische Persönlichkeit würdigt, sollte selbst unverwechselbar sein. Aus diesem Gedanken heraus entstand bei den Ballettfreunden Dortmund e. V. die Idee, „Tänzerin / Tänzer des Jahres“ mit einem eigenen Kunstwerk zu verbinden. Für die Umsetzung gewannen sie Vasilije Stojanović, der die Skulptur eigens für die neue Dortmunder Auszeichnung entwickelte und das Werk anschließend für den Preis stiftete.

    Opernhaus und Tanz in einer Skulptur

    Ausgangspunkt für Stojanović (Vasa) waren das Dortmunder Opernhaus als künstlerischer Ort der Compagnie und die Bewegung des Tanzes. Daraus entstand ein Unikat, das ausschließlich für „Tänzerin / Tänzer des Jahres“ geschaffen wurde und künftig mit der Auszeichnung verbunden bleibt. Der 1955 im serbischen Vršac geborene Künstler lebt seit vielen Jahren in Dortmund. Als Bildhauer und Maler arbeitet er mit unterschiedlichen Materialien und Techniken; seine Werke wurden international gezeigt. 2015 wurde Vasa beim Festival „Artistes du Monde“ in Cannes für sein bildhauerisches Gesamtwerk ausgezeichnet.

    Ein Preis mit Blick auf die ganze Compagnie

    Große Entwicklungen im Tanz zeigen sich selten in einem einzigen Moment. Sie entstehen über Proben, Rollen, Partnerschaften und viele Abende auf der Bühne. „Tänzerin / Tänzer des Jahres“ würdigt deshalb Persönlichkeiten aus dem Ballett Dortmund und dem NRW Juniorballett, deren künstlerischer Weg eine Spielzeit in besonderer Weise prägt. Initiiert wurde der Preis 2026 von Ballettintendant Jaš Otrin; getragen wird er von den Ballettfreunden Dortmund e. V. Das Preisgeld von 5.000 Euro stiftet die Sparkasse Dortmund. Erste Preisträgerin ist Sae Tamura, die seit 2012 zum Ensemble gehört und zu den prägenden Künstlerinnen der Compagnie zählt.

    „Ich finde es wunderbar, dass dieser Preis nun selbst durch ein Kunstwerk geprägt wird. Bildende Kunst und Tanz begegnen sich hier sehr unmittelbar und mit einem eigens geschaffenen Original erhält die Auszeichnung von Anfang an etwas sehr Besonderes, das nur zu ihr gehört. Für diese besondere Verbindung und das große Engagement dahinter bin ich Vasa und den Ballettfreunden sehr dankbar“, sagt Ballettintendant Jaš Otrin.

  21. OPUS KLASSIK für das Konzerthaus Dortmund: SLOW-Festival ist „Innovatives Konzert des Jahres“ (PM)

    Das Konzerthaus Dortmund hat den OPUS KLASSIK erhalten. Bei der Preisverleihung am Samstagabend im Konzerthaus Berlin nahm Intendant Dr. Raphael von Hoensbroech die wichtigste deutsche Auszeichnung im Bereich der klassischen Musik für das „Innovative Konzert des Jahres“ entgegen. Mit dem SLOW-Festival hatte das Konzerthaus Dortmund ein Konzert- und Erfahrungsformat umgesetzt, das 32 Stunden Musik inklusive musikalischer Nachtwache zu Menschen brachte, die immer öfter auf der Suche nach Verlangsamung, Präsenz und Achtsamkeit sind.

    „In einer Welt, in der alles immer schneller und kürzer wird, wollten wir das Gegenteil ausprobieren: weniger Tempo und mehr Zeit für Musik, für Begegnungen, fürs Zuhören“, erläutert Konzerthaus-Intendant Raphael von Hoensbroech, der gemeinsam mit dem Künstlerischen Leiter des Konzerthaus Dortmund, David Hildebrandt, dessen Vorgängerin Marie-Sünje Schade und dem Aufsichtsratsvorsitzenden Oliver Stieglitz zur Preisverleihung gereist war, das Konzept. „Wir begreifen das Konzerthaus ohnehin als Refugium für Seele, Herz und Geist. Dass wir nun einen so prominenten Preis dafür bekommen, freut mich ungemein. Es zeigt mir, dass wir damit einen Nerv der Zeit getroffen haben.“

    Eine elfköpfige Jury mit Expertinnen und Experten aus Musikindustrie, Konzertwesen, Verlagswesen und Medien hatte aus einer Rekordzahl an Einreichungen von über 680 insgesamt 116 herausragende Projekte für die Shortlist nominiert. Insgesamt wurden 39 Preisträgerinnen und Preisträger ausgewählt. „Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger stehen exemplarisch für die außergewöhnliche Vielfalt, Kreativität und internationale Strahlkraft der klassischen Musik. Sie zeigen eindrucksvoll, wie lebendig und vielfältig das Genre ist und setzen mit höchster künstlerischer Exzellenz und außergewöhnlicher Leidenschaft neue Maßstäbe“, sagt Dr. Clemens Trautmann, Sprecher der Geschäftsführung der Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gemeinnützige GmbH und fährt fort: „Sie tragen die Faszination der klassischen Musik in die Gesellschaft und begeistern ein Publikum weit über die Grenzen der Klassik hinaus.“

    Der OPUS KLASSIK ist der Preis für klassische Musik in Deutschland. Eine unabhängige Jury wählt in verschiedenen Kategorien die Preisträgerinnen und Preisträger aus. Über die Preisverleihungen hinaus versteht sich der OPUS KLASSIK als kultureller Vermittler der klassischen Musik und nimmt seine bildungsstiftende Rolle in Form von Schulkooperationen wahr. Der OPUS KLASSIK feierte seine Premiere 2018 im Konzerthaus Berlin. Ausrichterin ist die Gesellschaft zur Förderung der Klassischen Musik gemeinnützige GmbH, in der Unternehmen und Personen der Klassik-Welt vertreten sind. Unterstützt wird die Auszeichnung von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) und CTS EVENTIM.

  22. Lust auf Tanz und Theater? Das Seniorentanztheater des Ballett Dortmund sucht Verstärkung (PM)

    Wer im Ruhestand ist, mindestens 58 Jahre alt ist und Freude an Bewegung mitbringt, kann beim Seniorentanztheater des Theater Dortmund an einer eigenen Bühnenproduktion mitwirken. Gesucht werden Männer, die sich ohne tänzerische Vorkenntnisse kreativ ausprobieren möchten und Zeit für regelmäßige Proben sowie zusätzliche Wochenendworkshops mitbringen. Unter der künstlerischen Leitung von Mark Hoskins entsteht ein gemeinschaftliches Tanzprojekt, das zum Ende dieser Spielzeit auf die Bühne kommt.

    Gemeinsam kreativ werden, neue Bewegungsformen entdecken und zusammen auf ein Ziel hinarbeiten: Das Seniorentanztheater des Theater Dortmund verbindet Tanz mit gemeinschaftlichem künstlerischem Arbeiten. Für diese Spielzeit sucht das Ensemble vor allem Männer, die Lust haben, sich auf ein neues Projekt einzulassen und ihre Ideen in die Entwicklung eines Bühnenstücks einzubringen. Probenstart ist am Montag, 02. November 2026.

    Eigene Ideen in eine Bühnenproduktion einbringen

    Seit 16 Spielzeiten ist das Seniorentanztheater Teil der Kulturarbeit des Ballett Dortmund. In Zusammenarbeit mit dem Kulturbüro der Stadt Dortmund schafft das Projekt Raum für kulturelle Teilhabe und kreative Begegnungen. Die mehr als 20 Mitglieder gestalten den künstlerischen Prozess aktiv mit und bringen ihre persönlichen Ideen und Perspektiven in die gemeinsame Arbeit ein. Die künstlerische Leitung und Choreografie übernimmt Mark Hoskins. Gemeinsam entwickelt die Gruppe eine Produktion, die zum Ende der Spielzeit in Vorstellungen präsentiert wird.

    Regelmäßige Proben und gemeinsame Workshops

    Die Proben beginnen nach den Herbstferien und finden montags von 10 bis 14.30 Uhr statt. Während der Schulferien in Nordrhein-Westfalen pausiert die Gruppe. Ergänzt wird der wöchentliche Probentermin durch drei Wochenendworkshops, die jeweils samstags und sonntags von 10 bis 17 Uhr stattfinden. Die regelmäßige Teilnahme an den Proben ist verbindlich.

    Das Angebot richtet sich an Menschen im Ruhestand, die ausreichend Zeit für das zeitintensive Projekt mitbringen. Voraussetzung sind eine altersgemäße körperliche Belastbarkeit und eine gute Grundfitness. Für die Teilnahme wird eine Gebühr erhoben.

    Freude an Bewegung zählt

    Wer sich angesprochen fühlt, muss keine tänzerischen Vorkenntnisse mitbringen. Wichtig sind vor allem die Freude an Bewegung, Musikalität, Rhythmusgefühl und Zuverlässigkeit. Gefragt sind Menschen, die offen für Neues sind und sich aktiv in die gemeinsame Arbeit einbringen möchten. Alle Männer sind eingeladen, das Ensemble zu verstärken.

    Wer Lust hat, das Seniorentanztheater kennenzulernen und in dieser Spielzeit mitzuwirken, kann sich per E-Mail an info@sentando.de wenden. Susanne Zimmermann ist für die Organisation zuständig und steht für Fragen zur Teilnahme zur Verfügung. Das Seniorentanztheater des Theater Dortmund freut sich auf neue Mitwirkende, die ihre Begeisterung für Tanz und Theater mit der Gruppe teilen möchten.

  23. Dortmunder „Zauberflöte“ eröffnet Opernsaison in Tel Aviv

    Die Dortmunder Inszenierung von Wolfgang Amadeus Mozarts Die Zauberflöte kommt nach Tel Aviv: Am 16. Oktober 2026 feiert die Produktion der Oper Dortmund in der Regie von Nikolaus Habjan Premiere an der Israeli Opera. Die Übernahme unterstreicht die internationale Vernetzung des Dortmunder Opernhauses und die Bedeutung langfristiger künstlerischer Partnerschaften über Ländergrenzen hinweg.

    Eine Dortmunder Opern-Produktion reist nach Tel Aviv: Mit Mozarts Die Zauberflöte eröffnet die Israeli Opera ihre neue Saison. Grundlage der Aufführungsserie ist die 2022 an der Oper Dortmund entstandene Inszenierung von Nikolaus Habjan, die nun für die Bühne des Shlomo Lahat Opera House eingerichtet wurde. Als Mitglied der Oper Dortmund war David Kim, Regieassistent und Regisseur vor Ort und begleitete die szenische Einstudierung der Produktion an der Israeli Opera. Die musikalische Leitung übernimmt Dan Ettinger, Music Director der Israeli Opera. Bis zum 29. Oktober stehen insgesamt elf Vorstellungen auf dem Spielplan.

    Die Inszenierung der Dortmunder Zauberflöte verbindet Mozarts Musik mit einer bildstarken, poetischen Theaterästhetik und war von September 2022 bis Dezember 2023 in insgesamt 26 Vorstellungen, darunter siebenmal in einer Kinderfassung, im Opernhaus Dortmund zu erleben. Mit der Aufführungsserie in Tel Aviv findet die Produktion nun ihre internationale Fortsetzung.

    Dortmunder Produktion international gefragt

    Die Übernahme ist ein weiteres Beispiel für die internationale Vernetzung der Oper Dortmund. Künstlerische Partnerschaften und Produktionsübernahmen ermöglichen es, Arbeiten des Hauses über Dortmund hinaus weiterzuführen und zugleich langfristige Beziehungen zu internationalen Opernhäusern aufzubauen. Der Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen der Israeli Opera kommt dabei auch mit Blick auf die Geschichte des Dortmunder Opernhauses eine besondere Bedeutung zu: Das heutige Haus wurde auf dem Platz der Alten Synagoge errichtet, die 1938 während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zwangsweise an die Stadt übergeben und noch vor den Novemberpogromen abgerissen wurde.

    „Dass unsere Zauberflöte die neue Saison der Israeli Opera eröffnet, ist für uns ein wichtiges Zeichen für die Bedeutung kultureller Zusammenarbeit und für die internationale Vernetzung der Oper Dortmund “, sagt Opernintendant Heribert Germeshausen. „Unser Opernhaus steht an einem Ort, der eng mit der Geschichte der jüdischen Gemeinde Dortmunds verbunden ist. Diese Geschichte ist für uns präsent und mit einer besonderen Verantwortung verbunden. Gerade in einer Zeit, die von Konflikten und großer Unsicherheit geprägt ist, ist es uns wichtig, den Austausch mit unseren geschätzten Kolleginnen und Kollegen – insbesondere meiner isrealischen Kollegin Shirit Lee-Weiss und ihrem Vorgänger Zach Granit – in Tel Aviv zu pflegen, und Verbindungen aufrechtzuerhalten. Mein besonderer Dank gilt zugleich den technischen und betrieblichen Teams unseres Hauses, die diese Produktionsübernahme mit großem organisatorischem Einsatz möglich gemacht haben. Hinter einer Kooperation dieser Größenordnung stehen viel Abstimmung, Planung und praktische Arbeit, die für das Publikum meist unsichtbar bleiben.“

  24. Eifersucht und Erbschleicherei: Oper Dortmund zeigt zwei italienische Einakter „Cavalleria rusticana“ und „Gianni Schicchi“ feiern am 7. November gemeinsam Premiere

    Die Oper Dortmund verbindet Pietro Mascagnis „Cavalleria rusticana“ und Giacomo Puccinis „Gianni Schicchi“ zu einem Doppelabend zwischen Tragödie und Komödie. Die Inszenierung von Gil Mehmert feiert am Samstag, 7. November 2026, um 19.30 Uhr im Opernhaus Premiere. Die musikalische Leitung übernimmt Vito Cristofaro.

    Ein tödliches Drama und ein Streit ums Erbe

    In „Cavalleria rusticana“ wird ein sizilianischer Ostermorgen zum Schauplatz eines Beziehungsdramas. Santuzza entdeckt, dass ihr Geliebter Turiddu sie mit Lola betrügt. Verletzte Ehre, Eifersucht und Leidenschaft setzen eine tödliche Entwicklung in Gang. Bianca Mărgean singt Santuzza, Viktor Antipenko übernimmt die Partie des Turiddu.

    Puccinis „Gianni Schicchi“ setzt einen komödiantischen Gegenpol: Nach dem Tod des wohlhabenden Buoso Donati streiten dessen Angehörige um das Erbe. Gianni Schicchi soll ihnen helfen und entwickelt einen dreisten Plan. Kammersänger Morgan Moody spielt die Titelrolle, Sooyeon Lee ist als Lauretta zu erleben. Zu ihren Arien gehört „O mio babbino caro“.

    Weitere Vorstellungen bis Februar

    Nach der Premiere folgen Aufführungen am 15. November um 18 Uhr und am 20. November um 19.30 Uhr. Im Dezember steht der Doppelabend am 5. und 23. Dezember jeweils um 19.30 Uhr sowie am 27. Dezember um 16 Uhr auf dem Spielplan.

    Weitere Termine sind der 7., 15. und 30. Januar sowie der 12. Februar 2027, jeweils um 19.30 Uhr. Änderungen bleiben vorbehalten. Karten gibt es an der Theaterkasse im Kundencenter, telefonisch unter 0231 50-27222 und online unter https://www.theaterdo.de.

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