Neuer Besucherrekord: Über 250.000 Gäste besuchten 2025 die DASA Arbeitswelt Ausstellung

Ausstellungshaus verzeichnet erfolgreichstes Jahr seiner Geschichte

Außenansicht der DASA
Besucherrekord im Jahr 2025 – mehr als 250.000 Gäste strömten in die DASA. Foto: Pia Hilburg

Die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund blickt auf ein außergewöhnlich erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Erstmals in ihrer über 30-jährigen Geschichte strömte eine Viertelmillion Menschen in das 13.000 Quadratmeter große, interaktive Ausstellungshaus rund um Themen der Arbeitswelt. Insgesamt besuchten 251.382 Gäste die DASA und gingen dort Fragen des menschengerechten Arbeitens nach. Neue Ausstellungseinheiten und beliebte Veranstaltungsformate sorgten für steigende Besucherzahlen.

Neue Ausstellungen sprechen Jugendliche und Familien an

Bereits seit dem Ende des pandemiebedingten Besucherrückgangs im Jahr 2022 war ein deutlicher Aufwärtstrend zu erkennen. Gegenüber 2024 stiegen die Besucherzahlen im Jahr 2025 nochmals um rund 35.000 Gäste an – ein neuer Rekord.

In der Ausstellung wird das größtes Notebook der Welt bewundert
Immer noch eine Attraktion: Das damals größte Notebook der Welt von 1998. Foto: Benito Barajas

Zu dem starken Zuwachs trugen verschiedene neue Angebote bei. Neue Ausstellungseinheiten in der Dauerausstellung, darunter der Bereich „Dienstleistungen“, richteten sich insbesondere an Jugendliche in der Phase der Berufsorientierung. Ergänzt wurden diese Inhalte durch Formate wie die Ausbildungsmesse „JobVille“, die konkrete Einblicke in berufliche Perspektiven bot.

Auch Familien zählten 2025 verstärkt zum Publikum. Die Kindermitmach-Ausstellung „Der Uhr auf der Spur“ erwies sich als Publikumsmagnet und ermöglichte bereits Kindern im KITA-Alter einen spielerischen Zugang zu Themen der Arbeitswelt. Seit dem Herbst erfreut sich auch die neue Sonderausstellung zum Thema „Feuer“ großer Beliebtheit. Bewährte Veranstaltungshighlights wie das Kreativ-Festival „Maker Faire“ oder die Dortmunder Museumsnacht sorgen darüber hinaus zuverlässig für hohen Publikumszuspruch.

Kommende Ausstellungshighlights zu den Themen „Bauwesen“ und „Schlaf“

Für das neue Jahr kündigt die DASA zwei größere Ausstellungsvorhaben an. Im Sommer soll im Außenbereich der neue Ausstellungsbereich „Bauwesen“ neu eröffnet werden, der sich der Arbeit im Hochbau widmet und zahlreiche Mitmach- sowie Selbsterlebnisstationen bietet. Im Herbst folgt eine umfangreiche Sonderausstellung zum Thema „Schlaf“.

Blick in die Ausstellung „Gesundheitswesen“
Wie arbeiten Menschen im Gesundheitswesen? Ist Teil der Dauerausstellung und gibt anhand vieler interaktiver Stationen Auskunft. Foto: Benito Barajas

Alle Termine sowie Informationen zu Ausstellungen und Bildungsangeboten sind im aktuellen Halbjahresprogrammheft gebündelt. Es ist digital auf der Homepage der DASA unter www.dasa-dortmund.de abrufbar und liegt zudem an vielen Stellen im Ruhrgebiet in gedruckter Form aus.

Der Eintritt in die DASA ist für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre sowie für Schüler:innen kostenfrei. Der reguläre Eintrittspreis beträgt sechs Euro, eine Familienjahreskarte ist für 18 Euro erhältlich.

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Reaktionen

  1. Faszination und Gefahr: DASA zeigt Ausstellung und Events zum Element Feuer (PM)

    Die DASA Arbeitswelt Ausstellung lädt im Februar und März Familien sowie Interessierte zu einer Sonderausstellung und mehreren Veranstaltungen ein. Im Mittelpunkt steht die Ausstellung „Feuer – Eine Ausstellung über Faszination und Gefahr“, die vom Freitag, 10. Oktober 2025, bis Sonntag, 2. August 2026, zu sehen ist. Sie widmet sich dem Element Feuer, das gleichermaßen Wärme, Fortschritt und Technik symbolisiert, aber auch Angst auslösen kann, wenn Brände Häuser, Stadtviertel oder Wälder zerstören.

    Die interaktive Ausstellung zeigt die Geschichte der Bändigung des Feuers, seine besonderen Eigenschaften sowie Menschen, die täglich mit ihm arbeiten. Ergänzt wird das Angebot durch eine Familienspur für Kinder ab 8 Jahren. Entwickelt wurde die Ausstellung von der Cité des sciences et de l’industrie in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Paris.

    Am Mittwoch, 11. Februar, und am Freitag, 13. Februar 2026, findet jeweils von 9 bis 13 Uhr eine Aktion zum Tag des Notrufs statt. Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Freizeitbesucherinnen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Feuerwehr Dortmund informiert in der DASA darüber, wie man in Gefahrensituationen ruhig bleibt, den Notruf richtig absetzt und lebensrettende Maßnahmen ergreift. Besucher*innen können zudem die Wiederbelebung an einer Übungspuppe ausprobieren und das Programm flexibel während der angegebenen Zeit wahrnehmen.

    Eine besondere Erlebnisführung zum Thema Feuer wird am Sonntag, 29. März 2026, von 14 bis 15 Uhr angeboten. Das Angebot richtet sich an hörende und taube Menschen sowie an Familien mit Kindern im Alter von 6 bis 12 Jahren und ist für Gruppen von zwei bis zwölf Personen geeignet. Die Teilnahme ist kostenfrei, hinzu kommt der Eintritt ab 19 Jahren. Während der 60-minütigen Führung geht es darum, wie Feuer entsteht, wie es gezähmt wurde und mit welchen Strategien es bekämpft werden kann. Experimente sorgen für anschauliche Einblicke in das Element Feuer.

    Zu den weiteren Veranstaltungen zählt der Regionalwettbewerb „Jugend forscht“ am Mittwoch, 18. Februar 2026. Unter dem Motto „Maximale Perspektive“ präsentieren Schüler*innen ihre Projekte aus Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Arbeitswelt. Der Wettbewerb gilt als erste Hürde im Auswahlverfahren und wird von einer Feierstunde für Angehörige und Gäste begleitet.

    Am Samstag, 14. März, und Sonntag, 15. März 2026, jeweils von 10 bis 18 Uhr, findet die Maker Faire Ruhr statt. Das Kreativ-Festival bietet über 50 Aussteller*innen und Projekte, die zeigen, was entsteht, wenn Fantasie, Handwerk und digitale Technik aufeinandertreffen. Von Roboter-Wettkämpfen über musizierende Maschinen bis hin zu Steampunk-Welten verwandelt sich die Stahlhalle in eine retrofuturistische Bühne. Als Teil des weltweiten Maker-Festivals ist die Maker Faire Ruhr fest im Ruhrgebiet verankert.

    Zu den dauerhaften Angeboten gehört die Kreativ-Werkstatt, die jeden Sonntag von 11 bis 17 Uhr stattfindet. Besucher*innen können hier kreativ werden und passend zur Ausstellung „Feuer“ basteln und werkeln. Das Angebot ist im Eintritt enthalten, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ergänzt wird das Programm durch die Nähmanufaktur am Freitag, 21. Februar, und am Samstag, 28. März 2026, jeweils von 12 bis 17 Uhr. Unter fachkundiger Anleitung von Amen Juvlja Mundial entstehen dabei Handy-Sitzsäcke, Körbchen oder andere kleine Projekte. Die Teilnahme ist im Eintritt enthalten und ab etwa 12 Jahren möglich.

  2. Maker Faire Ruhr 2026 in der DASA Dortmund (PM)

    Max ist 4,50 Meter groß und liebt es zu trommeln. Der Riesen-Roboter gehört zu einem von rund 70 Projekten, die am 14. und 15. März die DASA Arbeitswelt Ausstellung in ein buntes Kreativlabor verwandeln. Die Maker Faire Ruhr lockt zum neunten Mal Tüftler, Erfinderinnen und Technikbegeisterte ins Ruhrgebiet – von der türkischen Westküste bis ins Hospiz nebenan.

    Das Festival ist nichts für Langweiler: Hier gibt es leuchtende Roboter-Tierchen, selbstgebaute Raketen und Fotos wie anno 1851 mit Silber und Licht. Nostalgische Zeitmesser funktionieren mit Dampf, ein mobiles Papiertheater zeigt skurrile Steampunk-Figuren, und bei der „Onelovemachineband“ wird Metal ganz wörtlich genommen – hier musizieren Maschinen.

    Zwischen Hightech und Herz

    Besonders berührend: Zwischen Blinklichtern und 3D-Druckern zeigt ein Stand, wie Hospiz-Arbeit und Maker-Kultur zusammenpassen – es geht ums wahre Leben. Das skurrile Bastelprojekt mit den leuchtenden Katzenohren sammelt für die Kinder-Krebshilfe.

    Mitmachen ausdrücklich erwünscht

    Das Besondere: An vielen Ständen können Besucher selbst Hand anlegen. „Das erklärte Ziel ist, die Idee des Selbermachens zu stärken“, heißt es von den Veranstaltern. Ob Programmier-Fans mit Arduino-Projekten, 3D-Druck-Enthusiasten, Steampunks oder Familien mit Kindern – hier findet jeder etwas. Fachhochschulen und FabLabs zeigen, wohin die Reise in Sachen Technik geht.

    Vorträge und Wissensshows vertiefen die Eindrücke. Überall dort, wo Menschen trickreich und fantasievoll mit Maschinen umgehen, entstehen die spannendsten Maker-Beiträge.

    Ruhrgebiet als perfekte Heimat

    Das Ruhrgebiet sei die ideale Heimat für die Maker-Bewegung, so die Organisatoren: „Das Industriezeitalter wandelt sich zum innovativen Standort für Hightech – verbunden mit Herzblut.“ Die DASA Arbeitswelt Ausstellung mit ihren interaktiven Ausstellungen zu Technik, Arbeit und Alltag ist ein stimmiger Ort für das bunte Treiben.

    Die Maker Faire Ruhr ist eine unabhängig organisierte Veranstaltung unter der Lizenz von Maker Media und wird vom „Make Magazin“ präsentiert. Weltweit gibt es solche Festivals seit knapp 30 Jahren.

    Alle Infos kurz zusammengefasst:

    – Wann: 14. + 15. März 2026
    – Wo: DASA Arbeitswelt Ausstellung, Dortmund
    – Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag, jeweils 10–18 Uhr

    – Anfahrt:
    ÖPNV: S1 Haltestelle „Dortmund-Dorstfeld-Süd/DASA“ oder Bus 447
    Rad: Knotenpunkt 51
    PKW: Ausfahrt „Dortmund-Barop“, kostenlose Parkplätze (begrenzt), E-Ladestation vorhanden

    – Barrierefreiheit: Infos unter http://www.dasa-dortmund.de/besuchsinfos/barrierefreiheit

    ️- Normalpreis: 10 EUR | Online-Kauf: http://www.makerfaire-ruhr.com (Hinweis: RuhrTopCard und DASA-Cards gelten an diesen Tagen nicht=

    – Homepage: http://www.makerfaire-ruhr.com
    – Alle Projekte: http://www.makerfaire-ruhr.com/maker-2026/
    – Instagram: @dasa_dortmund

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