
Lindenhorst kann auf eine rund 850-jährige Geschichte zurückblicken. Im Jahr 1176 wurde der Ort erstmals urkundlich unter dem Namen „Lyndenhurst“ erwähnt. Das Jubiläum nimmt der Evinger Geschichtsverein zum Anlass, die Entwicklung des heutigen Dortmunder Stadtteils genauer zu betrachten.
Vom Herrenhof zum Dortmunder Stadtteil
Der Verein lädt am Montag, 21. September 2026, um 18 Uhr zu einem Vortrag mit Dr. Volker Schacke ins Evinger Schloss am Nollendorfplatz 2 ein. Der Referent zeichnet die Geschichte Lindenhorsts von der ersten urkundlichen Erwähnung bis in die Gegenwart nach.
Lindenhorst war ursprünglich ein eigenständiger alter Herrenhof und spielte in der Grafschaft Dortmund eine wichtige Rolle. Der Vortrag beschäftigt sich deshalb mit der politischen und herrschaftlichen Bedeutung des Ortes, richtet den Blick aber ebenso auf den Alltag der Menschen.
Dabei geht es um die Frage, wie die bäuerliche Bevölkerung früher lebte und welche Sitten und Bräuche das Zusammenleben bestimmten. Auch die Entwicklung von Kirche und Schule gehört zur Geschichte Lindenhorsts.
Der Bergbau verändert Lindenhorst
Einen weiteren Schwerpunkt bildet der Bergbau. Mit der Zeche Fürst Hardenberg veränderte sich auch Lindenhorst. Welche Folgen diese Entwicklung für den Stadtteil und seine Bewohner:innen hatte, ist ebenfalls Thema des Vortrags.
Damit spannt Dr. Volker Schacke einen Bogen über rund 850 Jahre Lindenhorster Geschichte und Dorfleben. Der Vortrag beginnt um 18 Uhr im Evinger Schloss, dem ehemaligen Wohlfahrtsgebäude am Nollendorfplatz 2. Der Eintritt ist frei.

