Nordstadtblogger

16 Ausstellungen zum Thema „Identität“: Von der Nordstadt aus erobert das „f²-Fotofestival“ das Ruhrgebiet

Freuen sich auf die Besucher*innen: Anna Kućma (.l), Kuratorin der Ausstellung „PROMISEDrealities“ und Juliane Herrmann, Kuratorin der Ausstellung „FACING GENDER“, die beide im Depot in der Nordstadt präsentiert werden.

Beim mittlerweile dritten „f²-Fotofestival“ dreht sich alles um das Thema „Identität“. Insgesamt 16 themenbezogene Ausstellungen stehen ab Donnerstag, 17. Juni, auf dem Programm, dazu jede Menge Online-Veranstaltungen wie Vorträge, Diskussionsrunden und Workshops. Konzentrierte sich das Geschehen bei der Premiere 2017 noch weitestgehend auf Dortmund, ist das Festival mit den Jahren immer mehr gewachsen. In diesem Jahr verteilen sich die Ausstellungen und Veranstaltungen über das gesamte Ruhrgebiet. Zum einen wird der spontane Besuch der Ausstellungen möglich sein, zum anderen können online Zeitfenster für einen einstündigen Rundgang gebucht werden. Es wird bewusst auf eine große Eröffnungsveranstaltung verzichtet, um das Geschehen etwas zu entzerren und einem Andrang von vielen Menschen gleichzeitig vorzubeugen. Die wichtigen Infos zum Besuch vor Ort werden auf den Internetseiten des Festivals und der Veranstalter fortlaufend aktualisiert (Links im Anhang des Artikels).

„FACING GENDER“ und „PROMISEDrealities“ im Kulturort Depot in der Nordstadt

Die kulturelle Durststrecke ist aufgrund des abflauenden Infektionsgeschehens zunächst vorbei. Um so engagierter setzen die Organisator*innen sich in diesem Jahr dafür ein, das „f²-Fotofestival“ wieder zu einem spannenden, informativen und unvergesslichen Erlebnis für die Besucher*innen zu machen. ___STEADY_PAYWALL___

Aufbauarbeiten für „FACING GENDER“. Fotos (6): Sascha Fijneman

Claudia Schenk, Festivalleiterin und Geschäftsführerin des Depot, wo im Rahmen des Festivals die zwei Ausstellungen „FACING GENDER“ und „PROMISEDrealities“ zu sehen sein werden, freut sich, nun endlich wieder Gäste im Kulturort in der Nordstadt begrüßen zu dürfen.

Mit Hilfe von alten und neuen Kooperationspartnern wie dem Künstlerhaus Dortmund, der TU und FH Dortmund oder der Folkwang Universität der Künste in Essen, sei es gelungen, eine große Ausstellungsreihe auch in Pandemiezeiten unter den Gesichtspunkten des Infektionsschutzes zu realisieren.

Bevor es so richtig losgeht, verschafften die Organisator*innen und Kurator*innen der zwei Ausstellungen im Depot in der Nordstadt, Journalist*innen einen Überblick über das prallvolle Programm des Fotofestivals. Während in der Haupthalle gerade die Ausstellung „FACING GENDER“ von Student*innen der FH Dortmund aufgebaut wird, erläutert die Kuratorin Juliane Hermann, was hinter Konzept, Design und Thema der Ausstellung steckt.

Sexuelle Identität: Über traditionelle Rollenbilder, LGBTIQ*, das Konzept Familie und vieles mehr

Der labyrinthartige Aufbau in der Haupthalle des Depot ist beabsichtigt und soll zum Erkunden animieren.

Was ist typisch männlich, was ist typisch weiblich und darf und kann man in diesem Zusammenhang überhaupt von typisch reden? Bei „FACING GENDER“ geht es, wie der Titel schon verrät, um die sexuelle Identität. Es werden hierzu Positionen zwölf internationaler Fotograf*innen präsentiert. 

Wie haben sich klassische, traditionelle Rollenbilder mit der Zeit verändert? Was lebt uns die Gesellschaft vor und wie beeinflussen uns solche Trends? Welche Rolle spielt die Erziehung und wie steht es um das Konzept Familie? Für Kuratorin Juliane Herrmann ein äußerst facettenreiches und hochaktuelles Thema.

„Das Thema ist auch für die Fotograf*innen sehr spannend. Es gibt so viele verschiedene Aspekte. Es geht dabei nicht nur um Homosexualität, Queerness oder transgender sondern auch um die klassischen traditionell manifestierten Rollenbilder von Mann und Frau“, so Hermann.

Internationales Team von FH-Student*innen in Ausstellungsdesign eingebunden

Kuratorin Juliane Herrmann und ihr Team von FH-Studentinnen.

Sie betont das Engagement der FH-Student*innen aus dem Studiengang Szenografie und Kommunikation des Fachbereiches Design, die am Designkonzept der Ausstellung mit eigenen Ideen beteiligt sind. Nichts ist hier zufällig geschehen. 

Während der Großteil der Fotografien auf Stellwänden präsentiert wird, die mit Absicht eine Art Labyrinth bilden, um erkundet und erforscht zu werden, wird das Konzept durch von Traversen hängende Motive unterbrochen und aufgelockert. Auch von diesen herabhängende Vorhänge sind nicht nur reine Dekoration, sondern erfüllen atmosphärische und optische Zwecke.

Neben den optischen Eindrücken wird jedoch auch besonderer Wert auf Information und Aufklärung gelegt. „Den Besucher*innen wird bei „Facing Gender“ schon viel abverlangt“, erklärt Kuratorin Herrmann. „Für eine Fotoausstellung arbeiten wir mit einem ungewöhnlich hohen Textanteil. Viele Motive bedürfen einfach einer Erläuterung, um sie im richtigen Kontext einzuordnen und zu verstehen.“

Wenn Männer Gefühle zeigen: Vom Leben lateinamerikanischer Balletttänzer

Foto: Santiago Barreiro, aus der Serie „Men’s Way“

So hinterfragt beispielsweise der lateinamerikanische Fotograf Santiago Barreiro mit seiner Bilderserie „Men’s Way“ männliche Stereotype, indem er Fotografien von männlichen Balletttänzern zeigt. Tanz wird traditionell überwiegend mit dem weiblichen Geschlecht assoziiert, Männer, die Gefühle zeigen, gelten als Weicheier und Softies. 

Obwohl viele junge Männer weltweit versuchen, diesem engen Käfig von Klischees zu entkommen, wird ihnen gesellschaftlich doch immer wieder die Rolle des Versorgers und Beschützers zugewiesen. Was dies für die Männer bedeutet, die sich in Lateinamerika für eine Karriere als Balletttänzer entscheiden, wollte Barreiro mit der Kamera festhalten. 

Viele von ihnen nehmen persönliche Opfer in Kauf und leben mit der Frustration, nicht wirklich anerkannt zu werden, doch der Tanz ist ihr Mittel zum Ausdruck, durch ihn behaupten sie ihre Selbstbestimmung und versuchen die festgesetzten Vorstellungen in den Köpfen der Menschen zu durchbrechen.

There are no Homosexuals in Iran: Anonyme Portraits von Laurence Rasti

Foto: Laurence Rasti, aus der Serie „There Are No Homosexuals in Iran“

Weiblichen Stereotypen widmet sich die Bilderserie „My Favourite Color Was Yellow“ der aus Schottland stammenden Fotografin Kirsty MacKay. Sie befasst sich mit der Frage, wie die Farbe Pink zum universalen Synonym für Weiblichkeit werden konnte. Die Fotos zeigen junge Mädchen aus dem Vereinigten Königreich in ihren pinken Welten.

Was bedeutet es für Homosexuelle in einer islamischen Republik wie dem Iran zu leben? Im Gottesstaat wird Homosexualität mit dem Tode bestraft, ein Ausleben der sexuellen Identität ist ausgeschlossen.

Die Betroffenen können sich lediglich in die Transsexualität flüchten und eine Geschlechtsumwandlung anstoßen, was gesetzlich toleriert wird. Viele entscheiden sich jedoch, ihr Heimatland aus diesen Gründen zu verlassen und treten die Flucht in die westliche Hemisphäre an.

Der in der Schweiz geborene Fotograf Laurence Rasti mit iranischen Wurzeln hat sie auf ihrem Weg ein Stück begleitet. Seine Bilder sind in einer Transitzone an der türkischen Grenze aufgenommen worden, wo tausende homosexuelle Iraner hoffnungsvoll darauf warten, in ein Gastland aufgenommen zu werden, in dem sie sich frei entfalten können.

Italienische Showgirls: die Rolle von Frauen in den italienischen Medien

„Laurence Rasti hat die Menschen auf ihrem Weg in ein anderes Leben anonym portraitiert, um ihnen ihre Würde und ihr Gesicht zurückzugeben, die ihnen in ihrem Heimatland gestohlen wurden“, berichtet Juliane Herrmann.

Eine weitere spannende Fotoserie im Rahmen von „FACING GENDER“ läuft unter dem Titel „Bambola“. Sie beschäftigt sich mit dem sexualisierten Frauenbild in italienischen Medien, wo das weibliche Geschlecht mehr der netten Dekoration dient als dass es Inhalte transportieren soll und stammt von der Fotografin Franziska Gilli.

So entsteht ein stereotypisches Frauenbild, dem leider viele junge Italiener*innen nacheifern. „Es gibt italienische Showgirls, die während einer Sendung nicht einmal reagieren oder gar antworten dürfen, selbst wenn sie angesprochen werden“, so Juliane Herrmann.

Ein Teil der Ausstellung werden: Besucher*innen können sich selbst verwandeln

Übersicht der 16 Ausstellungen.

Dies waren nur ein paar kurze Beispiele, was die Besucher*innen bei „FACING GENDER“ erwartet. „Auch wenn wir viel Wert auf Information und Aufklärung gelegt haben, wird die Ausstellung für viele Menschen wohl eher mehr Fragen aufwerfen als Antworten geben“, so Kuratorin Herrmann.

Auf diese Weise könne eine Basis für die offene und vorurteilsfreie Diskussion über sexuelle Identität in der Gesellschaft geschaffen werden.

Den Student*innen der FH ist es zu verdanken, dass die Besucher*innen selbst Teil der Ausstellung werden können. Vor einem Spiegel können sie sich verwandeln und diese Transformation über Sofortbild-Kameras dokumentieren. So sollen sie dazu angeregt werden, ihre eigene geschlechtliche Identität zu hinterfragen.

Während „FACING GENDER“ in der Haupthalle des Depots präsentiert wird, beherbergt die angrenzende Galerie im Depot die Ausstellung „PROMISEDrealities“. Hier sind Fotografien der ugandischen Künstlerin DeLovie Kwagal zu sehen. Sie wurde von einer Fachjury im Rahmen eines Open Calls für Nachwuchsfotograf*innen ausgewählt. 

„PROMISEDrealities“ präsentiert afrikanische Perspektiven 

Eigentlich sollte sie im Rahmen eines Stipendium-Residenzprogramms Dortmund auch für rund zwei Monate besuchen, was aufgrund der Pandemie jedoch leider nicht möglich war.

DeLovie Kwagal und die Kuratorin der Ausstellung, Anna Kućma, begleiteten sechs queere Menschen aus verschiedenen afrikanischen Staaten auf ihrem Weg nach Südafrika, wo sie sich eine bessere Zukunft erhoffen. Neben den Arbeiten von Kwagal werden Werke von vier weiteren ugandischen Nachwuchstalenten präsentiert.

„Durch die bessere wirtschaftliche Lage gegenüber anderen afrikanischen Staaten, zieht es viele Menschen nach Südafrika. „PROMISEDrealities“ ist thematisch sehr vielschichtig, es geht unter anderem auch um Wahlen in Uganda und die schwierige Zeit des harten Corona-Lockdowns“, berichtet Anna Kućma.

Besuch der Ausstellungen und Teilnahme an Online-Veranstaltungen ist kostenlos

Das Titelmotiv zum „f²-Fotofestival 2021“ von Christina Galán. 

Auch hier werden die Besucher*innen der Ausstellung wieder die Möglichkeit haben, Teil des Ganzen zu werden. Neben den Fotografien sind Briefe der sechs Protagonist*innen der Fotoserie ausgestellt, die von den Gästen beantwortet werden können. Diese Briefe oder kurzen Grüße werden den Künstler*innen später dann zugestellt. 

Das Depot in der Nordstadt ist wieder Dreh- und Angelpunkt des „f²-Fotofestivals“. Neben den Ausstellungen im Innenbereich, lädt das Projekt „THE JOURNAL“ zu einem Spaziergang durch die Nordstadt ein, bei dem die Bilder des Fotografinnen-Kollektivs im öffentlichen Raum erkundet werden können. Hier wird es vor allem um Frauen und ihren Umgang mit der Corona-Pandemie und den einhergehenden Veränderungen des Alltags gehen.

Die Ausstellungen im Depot und der Nordstadt-Rundgang sind kostenlos, gleiches gilt für sämtliche Online-Veranstaltungen. Eine Übersicht über alle Ausstellungen und Online-Veranstaltungen finden Sie im Anhang des Artikels. Am 24. Juni um 19.30 Uhr steht zum Beispiel ein Vortrag vom „World Press Photo Award“-Gewinner in der Kategorie „Porträt, Stories“, Gabriele Galimberti auf dem Programm. „Durch die kostenlosen Angebote mit hochkarätigen Gästen hoffen wir, auch viele Menschen außerhalb Dortmunds und des Ruhrgebiets zu erreichen, um weiter zu expandieren“, erklärt Festivalleiterin Claudia Schenk.

Ausstellung „Home and Identity“ in Privatwohnungen im Kaiserviertel

Die Ausstellungen sind vom 17. Juni bis zum 27. Juni geöffnet. „FACING GENDER“ und „PROMISEDrealities“ können darüber hinaus noch bis zum 4. Juli im Depot besucht werden.

Die Ausstellungen des Festivals beleuchten das Thema „Identität“ aus den unterschiedlichsten Perspektiven. So speist sich unsere jeweilige Identität ja aus den verschiedensten Quellen wie Erziehung, soziales Umfeld, Arbeit, Sexualität etc. Auch das Wohnumfeld ist Teil der eigenen Identität.

Diesem Thema widmet sich die Ausstellung „Home and Identity“, die nur aufgrund des tollen Engagements von Dortmunder*innen zustande gekommen ist, denn sie wird in privaten Räumlichkeiten im Kaiserviertel stattfinden, wo in Wohnräumen Vorhandenes und Vertrautes durch neue Fotoarbeiten von international renommierten Fotograf*innen ausgetauscht wird.

So wird jede Wohnung einen neuen Aspekt zum Thema „Heimat und Identität“ präsentieren. Bei einem Rundgang am 27. Juni können die Wohnungen und Fotografien dann erkundet werden. Der Zugang ist aus Gründen des Infektionsschutzes natürlich begrenzt, wodurch das Angebot besonders exklusiv ist. Für die Teilnahme ist allerdings der Erwerb eines Online-Tickets zwingend notwendig.

 

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Weitere Informationen:

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Die Ausstellungen im Überblick:

  • FACING GENDER: Kulturort Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund
  • HOME AND IDENTITY: Kaiserviertel, Dortmund
  • HUMANS AND INDIVIDUALS: Projektraum Fotografie, Huckarder Str. 8 – 12, 44147 Dortmund
  • PROMISED REALITIES: Galerie im Depot, Immermannstraße 29, 44147 Dortmund
  • THE JOURNAL: im öffentlichen Raum, Nordstadt Dortmund
  • IDENTITÄT: Technische Universität im Dortmunder U – Hochschuletage, Leonie Reygers-Terrasse, 44137 Dortmund
  • EISEN IM FEUER – AMATEURFOTOGRAFIE AUS HÖRDE: Café Aufbruch, Hintere Schildstr. 18, 44263 Dortmund
  • ALL TOMORROW’S PARTIES: Künstlerhaus Dortmund, Sunderweg 1, 44147 Dortmund
  • ID:ME: im öffentlichen Raum, Innenstadt Dortmund
  • DOP|PELT: Folkwang Universität der Künste, @44309 STREET//ART GALLERY, Rheinische Str. 16, 44137 Dortmund
  • I AM…: Fachhochschule Dortmund@Superraum/Dortmund kreativ, Brückstraße 64, Dortmund
  • DER MUSEUMSTRAUM. EINE DORTMUNDER NACHKRIEGSGESCHICHTE: MKK Dortmund, Hansastraße 3
  • IN SEARCH OF IDENTITY: Flottmann-Hallen, Str. des Bohrhammers 5, 44625 Herne
  • ABWESENHEITSNOTIZEN: KunstRaum Dr. Barthelmie im Mercatorhaus, Königstr. 61, 47051 Duisburg
  • IDENTITÄTEN: Urbane Kunst e.V., urbEXPO@Schlegel-Haus, Willy-Brandt-Platz 5-7, Bochum
  • PIXELPROJEKT_RUHRGEBIET – NEUAUFNAHMEN 2020/2021: Munscheidstr. 14, Wissenschaftspark Gelsenkirchen

Übersicht Online-Vortragsprogramm f²-Fotofestival 2021:

Weitere Infos zu den Vorträgen unter www.f2fotofestival.de
Anmeldung per E-Mail an: f2-fotofestival@freelens.com

  • SAMSTAG, 19. JUNI 2021
    17:00 Uhr: Online-Diskussionsrunde: Fotografie – eine Frage des Geschlechts?

    (Deutsch/German) Teilnehmer*innen: Daniel Chatard, Dirk Gebhardt, Juliane Herrmann, Dr. Renate Ruhne
  • SONNTAG, 20. JUNI 2021
    15:00 Uhr: Gespräch: Cuny Janssen – Humans and Individuals (Deutsch/German)

    17:00 Uhr: Vortrag: Franziska Gilli, Barbara Bachmann – Hure oder Heilige? Frau sein in Italien (Deutsch/German)
    19:00 Uhr: Milan Gies – State of Identity (Englisch/English)
  • MONTAG, 21. JUNI 2021
    19:30 Uhr: Vortrag: Pixy Liao – Experimental Relationship (Englisch/English)
  • DIENSTAG, 22. JUNI 2021
    19:30 Uhr: Vortrag: Gon alo Fonseca (Leica Oskar Barnack Award Newcomer 2020) – „New Lisbon“ (Englisch/English)
  • DONNERSTAG, 24. JUNI 2021
    19:30 Uhr: Vortrag: Gabriele Galimberti (World Press Photo Gewinner 2021, Kategorie Portr t, Stories) – Project Insights (Englisch/English)
  • FREITAG, 25. JUNI 2021
    19:30 Uhr: Vortrag: Anna Kućma – Zeitgen ssische Fotografie in Uganda / Contemporary Photography in Uganda (Englisch/English)
  • SAMSTAG, 26. JUNI 2021
    16:00 Uhr: Workshop: Meet the curators – mit Anne Ackermann und Charlotte Schmitz (Deutsch/German)
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6 Gedanken über “16 Ausstellungen zum Thema „Identität“: Von der Nordstadt aus erobert das „f²-Fotofestival“ das Ruhrgebiet

  1. Ausstellung „i am …“ beim Fotofestival f2 - Beiträge von Studierenden der FH Dortmund zur Identität (PM FH Dortmund) Beitrags Autor

    Ausstellung „i am …“ beim Fotofestival f2 – Beiträge von Studierenden der FH Dortmund zur Identität

    Vernissage: Freitag, 18. Juni 2021, 17-20 Uhr
    Weitere Öffnungszeiten: 19. bis 27. Juni 2021, 11-18 Uhr
    Wo: Superraum, Brückstraße 64, 44135 Dortmund

    Anlässlich des Fotofestivals f2 zeigen Studierende des Studiengangs Fotografie der Fachhochschule Dortmund aktuelle dokumentarische und konzeptuelle Positionen zum Thema Identität. Der Titel der Ausstellung lautet: „i am …“

    Bei Victoria Jung werden „Queerdos“ inmitten der Spätfolgen des Hurrikans Katrina von Zugvögeln zu Zugezogenen.

    Hamon Nasiri Honarvar untersucht die Bedeutung der Farbe Blau für seine eigene Identität.

    Anna Roters begleitet heidnische Bräuche in Österreich.

    Der fotografischen Repräsentation von Territorium geht die Langzeitstudie von Jasper Bastian nach.

    Anna Shapiro und Eugen Herber dokumentieren Zukunftsfragen einer postsowjetischen Generation in Georgien.

    Fabian Ritter greift die rechtsradikalen Attentate in Hanau und deren Folgen für Angehörige und Überlebende auf.

    Die Kuration haben Prof. Dirk Gebhardt und Prof. Dr. Marcel René Marburger übernommen. Vom 19. bis 27. Juni 2021 ist die Ausstellung jeweils von 11 bis 18 Uhr in zentraler Innenstadtlage zugänglich. Die Anmeldung erfolgt direkt vor Ort.

  2. Ausstellungseröffnung von "ID:me"am 20.06.2021 um 18 Uhr im Betenhof Dortmund (PM LAG Kunst und Medien NRW e.V.) Beitrags Autor

    Ausstellungseröffnung von „ID:me“am 20.06.2021 um 18 Uhr im Betenhof Dortmund

    Egal ob allein vor dem Spiegel, in der Familie, der Clique oder in sozialen Medien –
    Identitätsbildung und -inszenierung sind fester Bestandteil unseres Alltags. Wer möchte ich sein? Zu wem werde ich? Wie sehe ich mich? Wie sehen mich andere? Wie anders ticken die anderen? Ständig muss man sich entscheiden: Französisch oder Spanisch? Studium oder Ausbildung? Cool? Nerdig? Ja – nein – vielleicht?

    In zwei unterschiedlichen Workshopformaten nahmen Jugendliche und junge Erwachsene ihr »Selbst« in die Hand und in den Blick. Eine Chance, sich mitzuteilen, eine Zeit des Klarwerdens, der Findung oder auch nur des Suchens und Fragens. Eine Form, sich selbst wertzuschätzen und sich und andere zu entdecken.

    In Kooperation mit dem dobeq Bildungszentrum erstellten junge Erwachsene eine Woche lang selbstbestimmte bildliche Visionen vom »Ich«. Die Arbeitsweise war eine Mischform aus Performance, Storyboard, Bühnenbild, Kunst und Fotografie.

    Ein zweiter Workshop fand ausschließlich im digitalen Raum statt. Über 5 Tage setzten sich Jugendliche und junge Erwachsene mit dem eigenen Smartphone in Beziehung zur Welt und näherten sich dem vielschichtigen Thema der (eigenen) Identität.

    Mit Jens Sundheim, Fotograf und Medienkünstler und Dagmar Lippok, Bildende Künstlerin.

    Eine Kooperation zwischen LAG Kunst & Medien NRW e.V., Kulturort Depot e.V. und der Dobeq GmbH.

    Das Projekt wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Dortmund und dem Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein- Westfalen. Mit freundlicher Unterstützung der Dortmunder Volksbank.

    ID:me findet statt im Rahmen des f² Fotofestival 2021 #Identität.

  3. Eröffnung von „All Tomorrow’s Parties“ im Rahmen vom „f2 Fotofestival 2021“ (PM Künstlerhaus Dortmund) Beitrags Autor

    Eröffnung von „All Tomorrow’s Parties“ im Rahmen vom „f2 Fotofestival 2021“

    19. Juni – 25. Juli 2021
    11.00 – 18.00 Festival Öffnungszeiten
    19.06.21 ab 19.00 Uhr Soft Opening

    Webseite zur Ausstellung: http://www.kh-do.de
    Konzept und Organisation: Peter Schmieder und Jens Sundheim
    Freundlich unterstützt durch: Kulturbüro Dortmund, Sparkasse Dortmund, DEW21

    Künstler:innen:Thaddé Comar, Constantin Grolig, Lois Hechenblaikner, Sabine Springer, Julia Steinigeweg, Miron Zownir

    Unser Leben wird derzeit empfindlich eingeschränkt. Reisen, Fliegen – wir müssen womöglich unser Leben ändern. Aber wie definieren wir uns neu, wie finden wir eine neue Identität? Neben dem Ortswechsel sind nun auch zwischenmenschliche Kontakte vom Lebensnotwendigen zum Gefährlichen mutiert. Wir erfahren uns nicht mehr nomadisch und interagierend, sondern allein verharrend. Wir sind von Sehnsuchtsorten getrennt, auch von (Sehnsuchts-)Menschen. Ein imaginiertes Danach ist die Zeit, auf die wir unsere Sehnsüchte projizieren. Wobei der Wunsch an die Zukunft häufig genug darin besteht, es solle wieder so sein wie in der Vergangenheit.

    Die Ausstellung versucht, diese Aspekte des Gestern, die unsere Zukunft füllen und bereichern sollen, vorzustellen und auf Tauglichkeit zu befragen. Formen körperlicher Nähe, gemeinschaftliche Unternehmungen und ausschweifendes Leben ebenso wie politisches Engagement für eine bessere Zukunft: Die neue alte Nähe steht auf dem Prüfstand.

    Thaddé Comar
    Thaddé Comar befasst sich in seiner Serie „How was your dream?“ anlässlich der in 2019 erneut aufgeflammten Proteste in Hongkong mit der Frage nach der Auslöschung des Individuums. Dies allerdings nicht als Bedrohung, sondern als womöglich vielversprechende Möglichkeit, den Kampf mit den Kontrollmächten auf ebenbürtiger Weise auszufechten. Die Nichtverfolgbarkeit des Individuums und das Aufgehen des Protestes in einer nicht zu zerstreuenden gemeinschaftlichen, nicht länger individuellen Identität, dies ist sein Thema. Seine Protagonisten tragen bereits die Insignien dieser neuen Zeit: Laser, Masken aller Art, Faraday-Taschen und sie kommunizieren nur noch verschlüsselt.

    Constantin Grolig
    Constantin Grolig zeigt Raves im Ruhrgebiet vor und während der Pandemie an verborgenen Orten. Feiern beschreibt es nicht, Rave ist die Möglichkeit des meditativen Kontrollverlustes, der Identitätsaufgabe und der Transzendenz. Die Suche nach einem anderen Dasein wird an Orten gelebt, die vergessen wurden, umschichtig und temporär leergeräumt sind wie beispielsweise ein Hafengelände oder an Orten, die vor einer Umgestaltung stehen. Insofern stehen in den Fotografien dieser Raves Ort und Ziel in einem innigen Verhältnis – in between. In dämmerigem Licht lässt Grolig seine Protagonisten zwischen Hoffnung und Vergessen in den Morgen tanzen. Details, Körperteile, Material und Licht lassen den Sound spürbar werden, der wie ein Dröhnen über den Szenen liegt, aber auch ein beredtes Rauschen zwischen den Tracks oder bei der Vorbereitung.

    Lois Hechenblaikner
    Lois Hechenblaikner ist als Tiroler das schwarze Schaf, und er ist es freiwillig, wenn nicht sogar von heiligem Ernst durchdrungen. Seine Bilder vom Feiern in Ischgl sind nach Ausbruch der Pandemie in Mitteleuropa um die Welt gegangen. Ischgl wurde Ausgangspunkt für viele Ansteckungsfälle an Heimatorten der Reiserückkehrer. Die geschmacklose, fast schon auf Selbstvernichtung zielende wütende Feierlust ist zentraler Gegenstand der Arbeiten von Hechenblaikner. Seine Bilder gleichen Bildern von Tatorten, die belegen, welche Orgie, welche Zusammenkunft hier stattgefunden hat. Die Bilder aus Ischgl sind Anklage gegen den Umgang des Menschen mit der Natur, eine womöglich biblische Begründung der Strafe der Pandemie und auch ein niederschmetterndes Urteil über seine Heimat.

    Sabine Springer
    Sabine Springer zeigt Bilder aus einem Club, in welchem Paare hingebungsvoll die eigene Liebe und Sexualität gemeinsam feiern. Sie arbeitet auf Infrarotfilm, so dass die Fotografin unbemerkt bleibt und auch die Paare sich hemmungslos, ungeschönt und unverstellt dem eigenen Tun widmen können. In der Serie ZONAR werden die Porträts mit Aufnahmen der Örtlichkeiten konfrontiert, die den Ort des Geschehens definieren. Es geht Springer um ein Bild von Sexualität und Verlangen, aber auch um Kommunikation und Verständnis. Dem kleinsten aufeinander bezogenen Team von Menschen, dem Duo, gibt die Fotografin in all seinen Aspekten eine ganz eigene selbstverständliche Würde.

    Julia Steinigeweg
    Julia Steinigeweg gibt Menschen und ihrem Verhältnis zu Puppen eine Bühne. Die Beziehung von Erwachsenen zu möglichst lebensechten Puppen ist von dem Vorurteil begleitet, es seien ausschließlich sexuelle Beziehungen, die hier ersetzt würden. Steinigeweg zeigt die innige Beziehung auch abseits der sexuellen Konnotation, die eine oft verzweifelte, manches Mal aber auch tiefempfundene Hinwendung ist. Auch wenn das Puppenwesen keine eigenen Empfindungen und Gedanken hat, so wird dies von einer handwerklich überwältigenden physischen Präzision mittlerweile überspielt. Die Verunsicherung des Betrachters rührt aus der Tatsache, dass die Suche nach einer angstfreien und ruhigen Beziehung zwischen Puppe und Mensch von Steinigeweg so stark spürbar gemacht wird.

    Miron Zownir
    Miron Zownir geht seit über 40 Jahren dorthin, wo es wehtut. Seine Bildsprache ist unverändert hart, schonungslos und mutig. In aufrichtigem schwarz-weiß zeigt er in seiner Serie Berlin Noir die Innenseiten einer Stadt die auf dem Papier für ihre Kultur und ihr Nachtleben gefeiert wird. Mit dem Fotografen gemeinsam begeben wir uns hinter die Kulissen, richten den Blick auf die Menschen die sich ihrem Leben hingeben, sich in ihr Leben verstrickt haben, vom Leben überwältigt werden oder lustvoll durch ihr Leben tanzen. Zownir findet treffsicher eben die Momente maximaler Emotion und Intensität. In der Konfrontation der achtziger Jahre mit den Zehnerjahren des 21. Jahrhunderts gelingt dem Fotografen ein Blick über die Jahrzehnte hinweg auf ein Berlin, das verdächtig unverändert scheint. So erregt Zownir den Verdacht, dass er mit seinen Bildern die überzeitliche Essenz der Stadt ebenso eingefangen hat wie das eigentliche Leben ihrer Bewohner.

  4. MKK ist mit dem „MUSEUMSTRAUM“ beim „f2-Fotofestival“ dabei (PM Stadt Dortmund) Beitrags Autor

    MKK ist mit dem „MUSEUMSTRAUM“ beim „f2-Fotofestival“ dabei

    Heute startet in Dortmund und drei weiteren Ruhrgebietsstädten das „f2 Fotofestival“ für zeitgenössische Fotografie: Noch bis zum 27. Juni sind in Dortmund, Bochum, Gelsenkirchen und Duisburg insgesamt 16 Ausstellungen zum Thema „Identität“ zu sehen. Beteiligt sind renommierte Fotograf*innen ebenso wie aufstrebender Nachwuchs. Orte der Ausstellungen sind Kulturzentren und Cafés ebenso wie der öffentliche Raum – oder ein Museum: Das MKK Dortmund ist mit der aktuellen Foto-Ausstellung „DER MUSEUMSTRAUM. Eine Dortmunder Nachkriegsgeschichte“ im Studio Teil des Programms.

    „DER MUSEUMSTRAUM“ erzählt von der Aufbruchszeit der 1950er-Jahre: Damals beauftragte Leonie Reygers als Direktorin des Dortmunder Museums am Ostwall den weltweit angesehenen Fotografen Albert Renger-Patzsch, ihre neu eröffneten Räumlichkeiten abzulichten. Sie waren einer der ersten Orte zeitgenössischer Kunst im Nachkriegsdeutschland. Ausgehend von drei Fotografien des damaligen Museumsraums widmete sich ein Lehrforschungsprojekt im Masterstudiengang Kulturanalyse und Kulturvermittlung der TU Dortmund diesem außergewöhnlichen Museumstraum.

    Neben einem Konvolut von elf Bildern aus dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte konnten die Studierenden gut 20 Aufnahmen von Renger-Patzsch in verschiedenen Dortmunder Museen, Sammlungen und Archiven ausfindig machen, die im MKK erstmals zusammen gezeigt werden. Ausgestellt werden u.a. Werke von Annelise Kretschmer, Ulrich Mack, Franz Lazi, Lisa Mausbach, Felix Dobbert und Marcel Wurm ausgestellt.

    Foto-Führung am Sonntag

    Die Ausstellung ist im MKK, Hansastr. 3 noch bis zum 29. September zu sehen. Am Sonntag, 20. Juni, 14 Uhr gibt es eine einstündige Foto-Führung durch die Ausstellung. Eine Anmeldung ist erforderlich unter jmaibach@stadtdo.de oder telefonisch: (0231) 50-25522.

    mkk.dortmund.de

    f2-fotofestival.de

    #dermuseumstraum

  5. Home and Identity im Dortmunder Kaiserviertel - Rundgang im Rahmen des f² Fotofestivals (PM)

    Home and Identity im Dortmunder Kaiserviertel – Rundgang im Rahmen des f² Fotofestivals

    Die eigene Wohnung als Ausstellungsort für internationale Fotografie: Bei einem ganz besonderen Rundgang im Rahmen des f² Fotofestivals öffnen die Bewohner*innen des Dortmunder Kaiserviertels am 27. Juni ihre Türen!

    Am 17. Juni fiel im Kulturort Depot der Startschuss zum diesjährigen f² Fotofestival, das zehn Tage lang Ausstellungen und Online-Programm zum Thema „Identität“ präsentiert. Zum Ende des Festivalzeitraumes wartet noch ein echtes Highlight auf alle, die sich für Fotografie, das Dortmunder Kaiserviertel und die Begegnung mit seinen Bewohner*innen interessieren: Am Sonntag, den 27. Juni, gibt es unter dem Titel „Home and Identity“ bei einem Rundgang die Möglichkeit, Arbeiten von internationalen Fotograf*innen zu entdecken, die sich mit der Frage nach Wohnverhältnissen auseinandersetzen. Zu sehen sind die Bilder in privaten Räumen eines der beliebtesten Viertel Dortmunds. Der Rundgang startet jeweils um 10:30 und um 14:00 Uhr am Kaiserbrunnen in der Kaiserstraße 94. Aufgrund von Corona ist die Teilnehmer*innenzahl begrenzt und es muss im Vorfeld ein Online-Ticket erworben werden – es gibt keine Tageskasse! Die Karten kosten 15,- Euro und können im Internet unter http://www.f2-fotofestival.de gebucht werden.

    Wie wohnen wir? Was macht unser Zuhause aus? Wie wohnen Menschen in anderen Kulturkreisen und sozialen Verhältnissen? Jede Wohnung zeigt mit einer spezifischen Fotoserie einen neuen Aspekt, eine neue Position zur Frage nach Heimat und Identität. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich auf den Dialog von Wohnumfeld und Fotografie und natürlich den Austausch mit den Gastgeber*innen im Kaiserviertel einzulassen!

    Weitere Informationen zu „Home and Identity“ sowie den Corona-Regeln für den Besuch des Rundganges unter https://www.f2fotofestival.de/ausstellungen/home-and-identity/

  6. Online-Vortrag mit Gonçalo Fonseca heute um 19.30 Uhr (PM Depot e.V.) Beitrags Autor

    Online-Vortrag mit Gonçalo Fonseca heute um 19.30 Uhr

    Heute Abend wartet direkt das nächste Highlight im Programm: Gonçalo Fonseca berichtet in einem Online-Vortrag um 19:30 Uhr über seine Serie NEW LISBON, die die Wohnraumkrise in Portugals Hauptstadt dokumentiert. Fonsecas Fotografien sind auch Teil des Rundganges HOME AND IDENTITY, der am Sonntag (27. Juni) im Kaiserviertel in Dortmund stattfindet.

    Ob analog oder digital: in den kommenden Tagen geben sich noch viele weitere internationale Fotograf*innen beim f² die Klinke in die Hand!

    Juliane Herrmann bietet am Mittwoch und Donnerstag (23./24. Juni) jeweils um 17:00 Uhr exklusive Einblicke in die Ausstellung FACING GENDER im Depot. Der Eintritt zu ihren Führungen ist frei, vorbeischauen lohnt sich also auf jeden Fall!

    Thaddé Comar stellt seine Arbeit HOW WAS YOUR DREAM zu den Protesten in Hongkong nicht nur im Künstlerhaus Dortmund aus, sondern auch im gleichnamigen Vortrag am Mittwoch (23. Juni) vor.

    WORLD PRESS PHOTO Preisträger Gabriele Galimberti gibt am Donnerstag (24. Juni) Einblicke in seine aktuellen Projekte.

    Anna Kućma, Direktorin der FOTEA Foundation, blickt am Freitag (25. Juni) online mit dem Publikum auf die junge Fotografie-Szene in Uganda. Vor Ort im Depot zeigt die zugehörige Ausstellung PROMISEDrealities noch bis zum 4. Juli die Arbeiten von vier ugandischen Nachwuchstalenten.

    Anne Ackermann und Charlotte Schmitz laden ein, mehr über das internationale Kollektiv THE JOURNAL zu erfahren. Am Freitag und Samstag (25./26. Juni) gibt es bei jeweils zwei Viertelspaziergängen durch die Dortmunder Nordstadt Gelegenheit, die Kuratorinnen und die fotografischen Arbeiten im öffentlichen Raum näher kennenzulernen. Ebenso beim Online-Workshop MEET THE CURATORS am Samstag (26. Juni).

    Wir würden sagen: ganz schön was los in Dortmund! Alle Infos zur Anmeldung, den Tickets und Veranstaltungen sind natürlich auch auf http://www.f2-fotofestival.de zu finden!

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