Zwischen Engelsfigur und Weihnachtsfeeling setzt OB Kalouti Akzente bei Sicherheit und Ordnung

Heute war Richtfest für die Weihnachtsstadt in Dortmund:

Der Engel schwebt
Die heiße Phase der Vorbereitungen beginnt: Der Engel „schwebt“ auf die Baumspitze… H. Sommer für Nordstadtblogger

Das Gerüst für die riesigen Weihnachtsbaum steht und nun folgte der entscheidende Moment: Beim Richtfest der Weihnachtsstadt Dortmund wurde die große Engelsfigur auf die Spitze des Weihnachtsbaums gesetzt. Mit diesem Schritt beginnt die finale Aufbauphase, in der Lichterketten, Tannen, die mehr als 1000 Fichten und die anderen Dekorationen das bekannte Dortmunder Wahrzeichen zur vollständigen Form wachsen lassen. Das sichtbare Voranschreiten am Baum fällt in eine Zeit, in der die Stadt unter dem neuen Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) zugleich ihre Sicherheitsstrategie nach eigener Aussage neu ausrichtet und die Vorbereitungen auf das große Besuchergeschehen intensiviert.

Der Dortmunder Weihnachtsbaum – ein Wahrzeichen mit großer Außenwirkung

Schausteller Patrick Arens Foto: Alex Völkel für Nordstadtblogger.de

Organisator Patrick Arens beschreibt die Stimmung in der Aufbauphase als besonderen Moment für den Gesamtcharakter der Stadt. „Unser Ziel ist, dass ein bisschen Weihnachtsstimmung verbreitet wird“, so Arens.

Die Weihnachtsstadt soll vom 20. November 30. Dezember 2025 laufen. Für Arens steht dabei die verbindende Wirkung im Mittelpunkt. „Der Ansatz ist, Menschen zusammenzubringen. Wir haben in diesem Jahr 260 Händler. Gerade für mich und uns als Dortmunder ist ein tolles Gefühl, Menschen aus aller Welt nach Dortmund zu bringen.“

Bild zeigt Richtfest Weihnachtsbaum
Richtfest für den Weihnachtsbaum – der Engel „schwebt“ ein. H. Sommer für Nordstadtblogger

„Bei aller Diskussion. Baum ist fest verwurzelt.“ In diesem Jahr soll es wieder mehr Dekoration geben, nachdem im vergangenen Jahr der Schwerpunkt auf Lichtelementen lag.

Rund 250.000 Euro wurden im vergangenen Jahr fürs Licht investiert. Auf Anregungen des Publikums wolle man an der Gestaltung weiter arbeiten.

Mit der Dortmunder Firma Weise habe man einen Partner gefunden, der die technischen Anforderungen zuverlässig erfülle. Alle weiteren Arbeiten lägen ebenfalls bei Dortmunder Handwerksbetrieben.

Illumination, Lichtachsen und neue Anziehungspunkte in der City

Die Illumination des Baums soll am Montag, 24. November 2025, um 18 Uhr erfolgen. Dann werde deutlich, wie das Gesamtkonzept wirke. Vorsorglich betont der Chef der Schausteller:innen:  „Wir werden uns auch wieder allen Diskussionen stellen“, so Arens. Er unterstrich aber die Hoffnung, dass das aus Social Media nicht wieder ausufere und in persönliche Angriffe gipfele.

Die Lichtinstallationen in der City – verstärkt auch entlang der Kampstraße – sind Blickfänger. Foto: Alexander Völkel für Nordstadtblogger.de

Parallel zum Baum werden wieder Lichtinstallationen in der gesamten City aufgebaut – verstärkt auch entlang der Kampstraße. Ziel sei es, die Flächen zwischen den Plätzen von Leeds und Netanya stärker zu beleben, nachdem die Umgestaltung zur Fußgängerzone viele neue Möglichkeiten geschaffen habe.

Auch eine Schließung der Lücke zwischen der Katharinenstraße und dem Platz von Netanya sei perspektivisch ein wichtiges Ziel – die Stadt will dort durch die temporäre Verlagerung des Schauspielhauses in das ehemalige C&A-Gebäude ohnehin Akzente der Belebung setzen.

Veranstalter rechnen mit bis zu zwei Millionen Gästen wegen des Weihnachtsmarktes

Schätzungsweise rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher kämen jährlich für die Weihnachtsstadt nach Dortmund, so Arens. Sie sollen nicht nur trinken, essen und einkaufen, sondern auch verweilen können.

Die Lichtinstallationen werden jedes Jahr mehr.. Foto: Alexander Völkel für nordstadtblogger.de

Orte dafür sollen durch Lichtinstallationen, Ruhezonen und neue Anziehungspunkte geschaffen werden. Die Weihnachtsstadt verteilt sich mittlerweile auf elf Plätze und wirbt mit immer neuen Attraktionen.

In diesem Jahr soll ein neues Highlight besonders herausstechen: ein 50 Meter hohes Riesenrad, das barrierefreie Gondeln hat und den Westenhellweg sowie die benachbarten Plätze stärker miteinander verknüpfen soll. Es ist 12 Meter höher als das bisherige.

Traditionelle Elemente und neue Stadtbereiche im Fokus

Mehrere traditionelle Elemente bleiben erhalten – darunter die Weihnachtsbäckerei, Märchenschau, Karussells, alte Fachwerkhäuser und der Pylon als Treffpunkt. Überall gehe es darum, auch weniger frequentierte Bereiche durch Attraktionen zu stärken. Arens betont: „Die Menschen kommen, um sich zu treffen und was zu erleben.“

Auch der Aufbau für die Weihnachtsstadt läuft auf Hochtouren. H. Sommer für Nordstadtblogger

Der Platz von Leeds profitiere schon jetzt vom Riesenrad, der Westenhellweg sei ohnehin stark frequentiert. Für die Schaustellerinnen und Schausteller bleibe es eine zentrale Aufgabe, Flächen attraktiv zu gestalten und die Gesamtstadt mitzudenken. Auch das Deutsche Fußballmuseum trage etwas zur Attraktivität bei.

Zu den städtischen Bemühungen, Einzelhandel und Gastronomie stärker einzubinden, zählt auch die Qualitätsroute, bei der Schaufenster aufwendig dekoriert werden sollen. „Wir könnten in der Beleuchtung noch stärker werden“, sagt Arens. Viele Filialisten der großen Ketten nähmen das Thema noch immer nicht ernst genug.

Ein Beispiel nennt er gleich mit: „Ich hatte große Freude, weil Hubsteiger vor P&C standen. Früher hatten sie die ganze Ostseite mit Lichtern gestaltet. Aber die Hubsteiger waren nur da, um Fenster zu reinigen“, bedauert Arens. Auch am Bahnhof und an den Zugängen zur City gebe es noch Luft nach oben. Die Stadt sei jedoch bemüht, Verbesserungen Schritt für Schritt umzusetzen.

Sicherheitseinsatz vor dem Start der Weihnachtsstadt

Parallel zu den Aufbauarbeiten rückte in den vergangenen Tagen besonders ein Thema in den Fokus: die Sicherheit in der Innenstadt. Oberbürgermeister Alexander Kalouti und Ordnungsdezernent Norbert Dahmen hatten vom 2. bis 8. November eine groß angelegte Schwerpunkteinsatzwoche des Kommunalen Ordnungsdienstes organisiert.

Kurz nach seinem Amtsantritt wollte der neue OB Alexander Kalouti ein deutliches Zeichen setzen.  Deshalb begleitete er einen Schwerpunkteinsatz des Kommunalen Ordnungsdienstes. Foto: Stadt Dortmund / Roland Gorecki

Der Kommunale Ordnungsdienst war vollständig in der Innenstadt präsent und verfolgte sämtliche Ordnungswidrigkeiten – vom Drogenkonsum über aggressives Betteln bis hin zu Campieren. Dahmen spricht von spürbaren Auswirkungen. „Sie merken, wenn wir so gebündelt auftreten, ist das Ordnungsgeschehen anders“, sagt er.

Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte in dieser Woche 420 Personen. 211 Mal sprach der KOD Platzverweise aus, 175 Ordnungswidrigkeiten wurden angezeigt – darunter rund 100 wegen öffentlichen Drogenkonsums und 30 wegen aggressiven Bettelns.

127 Personen erhielten Verwarnungen ohne Verwarngeld, unter anderem in 69 Fällen wegen verbotswidrigen Campierens im öffentlichen Raum. In zwölf Fällen wurde ein Verwarngeld erhoben. Drei Personen kamen vorübergehend in Gewahrsam, weil sie Platzverweisen nicht nachgekommen waren. Außerdem leitete der KOD in drei Fällen Strafanzeigen wegen Beleidigung oder Widerstands gegen Mitarbeitende ein.

Die Woche sei zuvor eng mit der Polizei abgestimmt worden, die ihre Einsatzschwerpunkte ebenfalls neu gesetzt habe. Die Aktion sei ein sichtbares Signal im Vorfeld der Weihnachtsstadt, denn mit Beginn der dunklen Jahreszeit rechne man mit einer Zunahme von Ordnungswidrigkeiten und Straftaten.

Paradigmenwechsel: Mehr Präsenz in der City, mehr Hilfsangebote

Dahmen spricht von einem Paradigmenwechsel in der kommunalen Sicherheitspolitik. Mehr Präsenz in der Innenstadt sei ein wichtiges Element. Ergänzend seien psychosoziale Hilfen des Gesundheitsamts mit auf der Straße unterwegs gewesen, um nicht nur zu sanktionieren, sondern auch Hilfe anzubieten. Einige Fälle seien weitergeleitet worden.

Auch das Sicherheitskonzept wurde immer weiter ergänzt und verbessert. Archivfoto: Alex Völkel für Nordstadtblogger.de

Beim Thema aggressives Betteln soll konsequenter vorgegangen werden. In Dortmund seien 64 Personen aufgefallen, eine Person sogar 187 Mal in zwölf Monaten. „Da anders vorgehen als OWi“, sagt Dahmen. Bei wiederholten Verstößen könnten Untersagungsverfügungen und Zwangsgelder von 250 Euro festgesetzt werden.

Die Innenstadt innerhalb des Wallrings sei mit 1,5 Kilometern Ausdehnung ein Gebiet mit sehr hoher Frequentierung. Aggressives Betteln beginne häufig schon mit direktem Ansprechen, Anfassen oder dem Versperren des Weges. Das könne schnell in Richtung Nötigung gehen. „Wenn man zehn Mal angesprochen wird, selbst wenn es freundlich ist, ist es eine erhebliche Belästigung“, so Dahmen.

Um wirkungsvoll zu arbeiten, müsse man auch in anderen Stadtteilen künftig mit mehr Kräften auflaufen und Aktionen nicht in homöopathischen Dosen durchführen. Einsatzpläne würden im Vorfeld nicht öffentlich angekündigt.

OB Kalouti zu Sicherheit und Ordnung: „Wir nehmen das jetzt ernst“

Oberbürgermeister Kalouti beschreibt die Schwerpunkteinsätze als Ausdruck einer klaren strategischen Linie. Es gehe nicht um Symbolik, sondern um konkrete Reaktionen auf Wahrnehmungen in der Bevölkerung.

Alexander Kalouti in der Ratssitzung
Oberbürgermeister Alexander Kalouti (CDU) Foto: Anja Cord für Nordstadtblogger.de

„Wichtig, dass man sich den Themen annimmt, die die Menschen wollen“, sagt er. In vielen Gesprächen der vergangenen Monate habe sich immer wieder gezeigt, dass Sicherheit, Ordnung und Sauberkeit zentrale Anliegen seien. „Ist wichtig, um den Menschen zu zeigen, dass wir was tun können und auch etwas tun.“ Die Aktionen seien erfolgreich gewesen und würden weitergeführt – auch außerhalb der Innenstadt, etwa in Hörde, der Nordstadt oder Scharnhorst.

Zur Frage, ob die Botschaft „SOS – Sicherheit, Ordnung, Sauberkeit“ nicht eher als sein Hilferuf verstanden werden könne, antwortet Kalouti, dass das „SOS“ kein Hilferuf von ihm sei: „Wir sind die, die Hilfe bringen. Wir nehmen das jetzt ernst und hören das SOS“, sagte er mit Blick auf die vielstimmige Kritik aus der Geschäftswelt und von Privatleuten.

Klar sei jedoch auch, dass die Personalstärke begrenzt sei. „Soll auch zeigen, dass unsere Personalstärke begrenzt ist. Ist auch eine Einladung an die Fraktionen, sich dem Thema so zu widmen, wie es die Menschen von uns erwarten.“ Die Verwaltung sei handlungsfähig, wenn man es wolle. Den Einsatzkräften dankt er ausdrücklich.

Schwerpunktaktionen in der City – Veränderungen in der Nordstadt

Dahmen betont die Personalentwicklung beim Kommunalen Ordnungsdienst. Vor sieben Jahren habe der Bestand bei 42 bis 45 Kräften gelegen. Die Stadt habe auf Schwierigkeiten bei der Personalgewinnung reagiert und einen eigenen Ausbildungsgang mit 15 Auszubildenden eingeführt. Die ersten drei Jahrgänge seien größtenteils im Dienst geblieben. Aktuell liege die Besetzungsquote bei 90 Prozent, 90 oder 91 Stellen seien besetzt, bei insgesamt 105 vorgesehenen Stellen. Fluktuation sei unvermeidbar, da der Arbeitsmarkt hart umkämpft sei.

Auch das Ordnungsamt ist Mieter in dem Gebäudekomplex am Nordmarkt.
Das Ordnungsamtsbüro am Nordmarkt wird geschlossen und ganz an die Bordstraße verlagert. Foto: Alex Völkel für Nordstadtblogger.de

Weitere Bemühungen zielten auf die Einstellung erfahrener Kräfte wie Sicherheitsmeister. Der Aufstieg in den gehobenen Dienst sei häufig ein Grund für interne Abgänge. Auch Auszubildende würden im Einsatz mitlaufen und die gleiche Uniform tragen. Die Belastung sei hoch.

Normalerweise seien ein Drittel der Kräfte in der Innenstadt unterwegs. Während der Schwerpunktwoche sei jedoch der gesamte Ist-Bestand eingesetzt worden.  Bis zu 50 Personen des KOD sind dann an einem Tag gleichzeitig auf der Straße unterwegs“, erklärt Dahmen.

Zur Frage, ob mit den Einsätzen die übrigen Stadtteile geschwächt würden, sagt Dahmen: Es handele sich um eine Güterabwägung, solche Aktionen sollten nicht monatlich stattfinden. Man wolle künftig auch andere Bezirke stärker einbeziehen. Der Standort des Ordnungsamts am Nordmarkt werde zudem aufgegeben.

„Der Standort Bornstraße wird erweitert, der Nordmarkt wird aufgegeben. Er war auch nicht so ständig besetzt, wie man es gerne hätte“, so Dahmen. Liegenschaftsdezernent Jörg Stüdemann ergänzt, dass die Umstrukturierung zum 1. Januar 2026, erfolgen soll. Dann würden alle KOD-Einheiten gebündelt. Am Nordmarkt 3 werde künftig das Willkommen-Europa-Büro nach vorne ziehen, das bislang in der Braunschweiger Straße eher versteckt lag.

Die finale Aufbauphase beginnt

Mit dem Aufsetzen des Engels beim Richtfest beginnt nun der sichtbare Start in die heiße Phase der Weihnachtsstadt. Während der Baum vollständig bestückt wird und der Aufbau auf elf Plätzen parallel weiterläuft, setzen Stadt und Veranstalter gleichermaßen auf ein Zusammenspiel aus Atmosphäre, Attraktivität und Sicherheit. Für die Besucherinnen und Besucher soll die Weihnachtsstadt auch in diesem Jahr wieder das werden, was sie seit Jahrzehnten ist – ein starkes Stück Dortmund im besten Sinne.


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Reaktionen

  1. Andi

    Am Ende nichts weiter als Symbolpolitik, um die Wahlkampfversprechen einzulösen, obwohl sie wie erwartet nichts bringen.
    Die Obdachlosen werden nicht verschwinden nur weil sie Ordnungswidrigkeitenanzeigen oder Verwarngelder erhalten. Genauso werden sie durch Behörden „Schikane“ auch nicht vermehrt irgendwelche Sozialstellen aufsuchen.

    Nicht zuletzt sind die Leute nichtmal gefährlich, sondern einfach nur arm. Traurig was man alles macht damit die Shopper nicht so mit Armut konfrontiert werden.
    Dasselbe gilt für diese permanente schlechtreden der City bezüglich. Man fühlt sich nicht mehr sicher…wenn man das Narrativ nur oft genug bedient glauben es am Ende immer mehr Leute. Der Realität entspricht es nicht, nur weil Leute einmal im Jahr in der Stadt sind und das „Stadtbild“ nicht mehr so aussieht wie früher.

  2. Willkommen in der Weihnachtsstadt Dortmund! (PM)

    Ein Weihnachtsmarkt, der die Herzen berührt ist immer die Summe vieler Dinge. Gemütliches Ambiente, festliche Stimmung, freundliche Menschen und Gerüche und Geräusche, die tief in den Menschen etwas ansprechen. In Dortmund ist der Weihnachtsmarkt durch das Engagement vieler Einzelpersonen, Unternehmen, Partner, Veranstalter, Aussteller und der Stadt selber zu einer Weihnachtsstadt gewachsen. Er verteilt sich quer durch die (Innen-) Stadt und ist das Konzentrat dessen, was Dortmund ausmacht: lebendig, gemütlich, vielfältig, traditionsbewusst und trotzdem modern und ein Treffpunkt, der offen für alle ist. Eben die Weihnachtsstadt Dortmund.

    Die Dortmunder Weihnachtsstadt ist mit über 260 Ständen verteilt auf 10 Plätzen einer der größten Innenstadt-Weihnachtsmärkte Europas, schmückt sich mit dem größten Weihnachtsbaum der Welt als Wahrzeichen und hat 2025 mit dem Roue Parisienne ein weiteres Highlight im Angebot, das neue Sichtweisen auf die Stadt und den Baum ermöglicht.

    Neues Licht für den Baum
    Bereits im vergangenen Jahr hat der ‚größte Weihnachtsbaum der Welt‘ eine neue Beleuchtung erhalten. 138.000 LEDs machen die Baumbeleuchtung noch eindrücklicher und sparen Energie. Die LEDs können in unterschiedlichen Lichtstimmungen geschaltet werden und täglich ab 17 Uhr findet zu jeder halben Stunde eine Lightshow statt, die jedes Mal neu zusammengestellt wird und somit immer ein neues Erlebnis, und einen Grund den Hansaplatz zu besuchen, bietet. Die Beleuchtung wurde in Zusammenarbeit von MK Illumination aus Innsbruck produziert, die seit 1996 Lichtkonzepte und -installationen entwickeln. In diesem Jahr werden neben dem Posaunenengel auf der Spitze des Baums wieder traditionelle Deko-Elemente, wie die Kerzen an der Basis des Baums und der Engel mit den ‚beweglichen‘ Flügeln integriert, um den Wünschen des Publikums entgegen zu kommen.

    Weihnachtstasse 2025
Die Glühwein-Tasse als ein beliebtes Sammler-Objekt ist natürlich auch 2025 wieder etwas ganz besonderes. 2025 ist sie in schwarz-matter Grundfarbe mit weiß-goldenem Druck markanter Landmarken der der Stadtsilhouette eine Hommage an die Weihnachtsstadt Dortmund..

    Familien-Programm
    Die Weihnachtsstadt Dortmund zeichnet sich dadurch aus, dass sie ein Anziehungspunkt für Familien ist und ein umfangreiches und vor allen Dingen kostenloses Programm für Kinder und Familien bietet. Etablierte Attraktionen sind die Fahrgeschäfte hinter der Reinoldikirche und die Shows von Woitchak’s Kaspertheater bzw. Salasas Theater der Magie. Im letzten Jahr wurde das erste Mail eine Schnitzeljagd für Kinder über alle 10 Plätze der Weihnachtsstadt, an deren Ende sich eine Überraschung verbirgt, konzipiert. Diese wurde so positiv aufgenommen, dass sie 2025 neu aufgelegt wird.

    Aktion »Lesesterne« der Qualitätsroute Dortmund
    Jeden Nachmittag um 16:30 Uhr vom 01. bis zum 23. Dezember gibt es eine kleine Geschichte, vorgelesen im behaglichen Rahmen des Weihnachtsdorfes auf dem Hansaplatz. Bewusst für alle Generationen! Und die vorlesenden Personen sind allesamt Dortmunder Persönlichkeiten: Von der Händlerin bis zum Sänger, von der Hotel-Chefin bis zur Uni-Professorin. Vorlesen verbindet – die Lesesterne im Weihnachtsdorf.
    Alpenklänge auf dem Weihnachtsmarkt
    Vom 19. bis 21. Dezember 2025 sind die Alphornbläser aus Übersee-Feldwies zu Gast. Mit ihren warmen, eindrucksvollen Klängen bringen sie alpenländische Weihnachtsstimmung auf die Plätze der Stadt – unter anderem am Chiemseer Stamperltreff, im Kinder-Weihnachtsdorf und an der Reinoldikirche. Ein besonderer musikalischer Gruß, gesponsert vom Tourismusverein Übersee-Feldwies – zum Lauschen, Staunen und Innehalten inmitten des vorweihnachtlichen Trubels.
    Unterstützung der Weihnachtsstadt durch die Stadt Dortmund, Fachbereich Marketing + Kommunikation
    Die Dortmunder Weihnachtsstadt zählt zu den größten Publikumsmagneten der Stadt. Sie steht als kulturelles, soziales und emotionales Erlebnis mit dem größten Weihnachtsbaum der Welt sinnbildlich für die Einzigartigkeit Dortmunds. Die Stadt Dortmund möchte daher die Anziehungskraft dieser Veranstaltung sowohl für Bürger*innen als auch für Besucher*innen regional, national und international weiter ausbauen und nachhaltig stärken.
    Im Rahmen der Zusammenarbeit gibt es Einsätze des lebendigen Magazin-Covers „DoMag“ als Fotopoint auf dem Hansaplatz an ausgewählten Tagen (Eröffnung 24.11., Adventssonntage 30.11., 7.12. (verkaufsoffener Sonntag), 14.12., 21.12; Singen unterm Baum 23.12.) sowie den Verkauf weihnachtlicher Souvenirs in der Dortmunder Tourist-Information (u. a. die jährliche Postkarte des Dortmunder Weihnachtsbaumes).

    Eine Übersicht über die im Rahmen der Weihnachtsstadt stattfindenden Veranstaltungen gibt es auf weihnachtsstadt-do.de.

    Öffnungszeiten 2025
20. November bis 30. Dezember 2025

    Mo – Do: 11 bis 21 Uhr
    Fr und Sa: 11 bis 22 Uhr
    So: 12 bis 21 Uhr

    Sonderzeiten:
    23. November geschlossen (Totensonntag)
    25. Dezember geschlossen (1. Weihnachtstag)
    26. Dezember: 12 bis 21 Uhr (2. Weihnachtstag)
    07. Dezember: verkaufsoffener Sonntag

    Glühwein- und Imbissstände haben bis zu einer Stunde länger geöffnet.

    Die offizielle Eröffnung der Weihnachtsstadt Dortmund inkl. Einschalten der Beleuchtung des Baums ist am 24. November um 18 Uhr.

  3. Polizei Dortmund zur 126. Dortmunder Weihnachtsstadt: Gemeinsam für eine sichere Vorweihnachtszeit (Gemeinsame Pressemitteilung von Stadt und Polizei Dortmund)

    Am 20. November beginnt mit der 126. Dortmunder Weihnachtsstadt, einer der größten Weihnachtsmärkte Europas. Bis zum 30. Dezember erwarten die Stadt und Polizei Dortmund erneut rund zwei Millionen Besucherinnen und Besucher in der Innenstadt. Um allen Gästen und Händlern eine unbeschwerte und sichere Vorweihnachtszeit zu ermöglichen, setzt die Dortmunder Polizei in Zusammenarbeit mit der Stadt und gemeinsam mit dem Veranstalter auch in diesem Jahr auf ein umfangreiches und bewährtes Sicherheitskonzept.

    Die Dortmunder Polizei wird auf dem gesamten Veranstaltungsgelände eine erhöhte und gut sichtbare Präsenz zeigen: Dafür werden Einsatzkräfte in Uniform aus den Wachen, den Schwerpunkt- und Bezirksdiensten sowie zivile Kräfte eingesetzt. Diese verstärkte Präsenz kombiniert mit den ohnehin andauernden Schwerpunkteeinsätzen in der City sowie der Präsenzkonzeption FOKUS ermöglichen eine flexible, schnelle und konsequente Reaktion auf jegliche, auch potenziellen Störungen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung im Bereich der Weihnachtsstadt.

    Das Mitführen von Messern sowie Waffen und waffenähnlichen Gegenständen jeglicher Art ist gemäß 42 c des Waffengesetzes auf allen Flächen der Dortmunder Weihnachtsstadt gesetzlich verboten. Mit Hilfe gut sichtbarer Beschilderung weist der Veranstalter auf den gesamten Flächen der Veranstaltung auf das bestehende Verbot hin. Darüber hinaus gilt im Stadtbereich um die Weihnachtsstadt weiterhin das bereits im Mai 2024 durch Polizeipräsident Gregor Lange angeordnete individuelle Trageverboten für Messer und andere gefährliche Gegenstände für die hiervon betroffenen Personen. Der neu geschaffene § 42c des Waffengesetzes gibt der Polizei die entsprechende Befugnis diese Verbote engmaschig zu kontrollieren und zu diesem Zweck auch Personen und deren mitgeführte Sachen zu durchsuchen.

    Polizeipräsident Gregor Lange betont: „Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche und emotionale Zeit. Wie in vielen anderen Städten unserer Region kommen auch nach Dortmund Menschen, um sich in der Weihnachtsstadt auf das Fest einzustimmen, Geschenke zu kaufen und sich mit Familie, Freunden und Bekannten zum Jahresabschluss zu treffen. All das wollen sie mit einem Gefühl der größtmöglichen Sicherheit tun. Gemeinsam mit der Stadt Dortmund und dem Veranstalter werden wir alles dafür tun, dass Sie genau das hier bei uns in Dortmund unbeschwert erleben können. Auch in diesem Jahr sind wir mit einer großen Anzahl ziviler und uniformierter Polizistinnen und Polizisten auf der gesamten Veranstaltungsfläche der Dortmunder Weihnachtsstadt unterwegs. Unser Ziel ist es, das bewährte Sicherheitskonzept auch 2025 erfolgreich umzusetzen. Wir sind für die Besucherinnen und Besucher da, wenn sie Sorgen, Nöte oder Probleme haben. Gleichzeitig bitte ich alle, die nach Dortmund kommen, um gegenseitige Rücksichtnahme, damit alle diese Zeit hier bei uns unbeschwert genießen können.“

    Auch der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) des Dortmunder Ordnungsamtes wird in der Weihnachtsstadt wieder verstärkte Präsenz zeigen – sowohl mit uniformierten als auch zivilen Einsatzkräften.

    „Die Weihnachtsstadt gehört zu den alljährlichen Höhepunkten in Dortmund – und wir möchten, dass alle Menschen aus nah und fern diese traditionelle Großveranstaltung unbeschwert genießen können. Die Besucherinnen und Besucher sollen sich bei uns auf ein besinnliches Fest einstimmen können. Deshalb wird der Kommunale Ordnungsdienst, wie schon in den Vorjahren, mit verstärkter Präsenz vor Ort sein. Besonders wichtig dabei ist das gute Zusammenspiel aller beteiligten Stellen: Die enge und verlässliche Kooperation von Stadt, Polizei und Veranstalter bildet die Grundlage für ein sorgfältig abgestimmtes Sicherheitskonzept. Die Verantwortlichen stehen regelmäßig in engem Austausch und beurteilen die Sicherheitslage, damit unsere Gäste ihren Aufenthalt in Dortmund entspannt genießen können“, sagt Oberbürgermeister Alexander Kalouti.

    Zu dem seit Jahren bewährten Sicherheitskonzept gehört unter anderem eine geänderte Verkehrsführung: Um das Veranstaltungsgelände und die Zuwege zu sichern, richtet die Stadt Dortmund mobile und stationäre Sperrungen ein. Darüber hinaus herrscht ein Lkw-Einfahrtverbot für den inneren Wallring. Die Zufahrt für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen ist vom 20. November bis zum 30. Dezember täglich von 13 bis 23 Uhr nicht möglich. Zum Jahreswechsel gilt das Einfahrtverbot für Lkw in den inneren Wallring vom 31. Dezember, 13 Uhr, bis zum 1. Januar 2026 um 6 Uhr. Um das Veranstaltungsgelände der Weihnachtsstadt ist ein Sicherheitsbereich festgelegt worden, in dem E-Scooter nicht zur Ausleihe angeboten und abgestellt werden können. Die Taxistände an der Straße Friedhof (nördlich der St.Reinoldikirche) und am Hansaplatz werden in die Silberstraße und in die Hansastraße (nördlich der Einmündung Bissenkamp) verlegt. Veranstalter und Sicherheitsbehörden stehen in den kommenden Wochen regelmäßig in engem Austausch, um Sicherheitsmaßnahmen kurzfristig anpassen zu können.

    Wie in den Vorjahren wird die Polizei Dortmund eine Mobile Wache am bekannten Standort (Markt/ Westenhellweg) einrichten. Hier stehen Beamtinnen und Beamte als direkte Ansprechpartner für Fragen, Hinweise und Anliegen zur Verfügung. Darüber hinaus ist die gemeinsame Citywache des Kommunalen Ordnungsdienstes und der Polizei am Standort Brüderweg 6-8 besetzt. Dort nehmen Mitarbeitende und die Polizei Hinweise, Anzeigen und Beschwerden entgegen und stehen für Auskünfte bereit. Die Öffnungszeiten der Citywache sind: Montag bis Donnerstag, 9 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag, 9 bis 22 Uhr. Sonntag (außer Totensonntag, 23. November), 12 bis 20 Uhr. Am 29. und 30. Dezember 2025 und 2. Januar 2026 ist die Citywache von 12 bis 20 Uhr geöffnet. Telefonisch ist die Citywache unter der Rufnummer 0231/ 50-2 88 88 oder der polizeilichen Nummer 0231/132-0 zu erreichen. In Notfällen wählen Sie bitte die 110. An Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen ist die Citywache nicht vom Kommunalen Ordnungsdienst besetzt.

    Bedauerlicherweise ziehen Großveranstaltungen erfahrungsgemäß auch immer wieder Taschendiebe an, die dichte Menschenmengen geschickt ausnutzen: Im Rahmen unserer Präventionsarbeit bitten wir als Polizei alle Besucherinnen und Besucher dringend um erhöhte Aufmerksamkeit und Vorsicht um Taschendiebstahl keine Chance zu geben: Der beste Schutz beginnt bei Ihnen selbst: Tragen Sie Wertgegenstände wie Geldbörsen Mobiltelefone oder Schlüssel immer in verschlossenen Innentaschen oder nah am Körper in speziellen Sicherheitstaschen: Seien Sie besonders wachsam wenn Sie in größeren Menschenansammlungen plötzlich und unerwartet abgelenkt oder angerempelt werden: Dies ist eine der häufigsten Maschen von Taschendieben: Lassen Sie sich nicht in die Falle locken: Für noch detailliertere Informationen zur effektiven Prävention von Taschendiebstahl und weiteren Sicherheitshinweisen besuchen Sie bitte unsere Website: https://polizei.nrw/artikel/taschendiebstahl-augen-auf-und-tasche-zu-langfinger-sind-immer-unterwegs

    Die Stadt und die Polizei Dortmund wünschen allen Besucherinnen und Besuchern sowie den Händlern der Weihnachtsstadt eine besinnliche, sichere, unbeschwerte Adventszeit und frohe Festtage: Bleiben Sie achtsam und genießen Sie die einmalige Atmosphäre unserer Weihnachtsstadt.

  4. Starkes Angebot in der Vorweihnachtszeit – Mehr Fahrten für Weihnachtsstadt – Heimspielprogramm beim BVB und beim Weihnachtssingen (PM)

    Am Donnerstag, dem 20. November, öffnet die »Dortmunder Weihnachtsstadt«, einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Mehrere Heimspiele, das Weihnachtssingen des BVB sowie die Handball-WM der Frauen kommen in den folgenden Wochen hinzu. Wie in den vergangenen Jahren ist in der Vorweihnachtszeit wieder mit vielen zigtausend Besucherinnen und Besuchern zu rechnen, die in die Stadt strömen. Darauf stellt sich DSW21 ein und verstärkt in dieser Zeit sein Angebot.

    Stadtbahn-Linien und Buslinie 460: Mehr Fahrten
    Alle Stadtbahnlinien fahren wie gewohnt montags bis samstags bis gegen 20.00 Uhr im 10-Minuten-Takt (die U41 zwischen Brechten und Lünen-Brambauer ausgenommen). Auf der Linie U43 wird montags bis samstags bis gegen 20 Uhr zwischen Stadtmitte und Brackel in der Regel ein 5-Minuten Takt angeboten. Auf mehreren Stadtbahnlinien fahren bis in die späten Abendstunden Zwei-Wagen-Züge.

    An den Adventssonntagen wird die U43 durch zusätzliche Fahrten zwischen Dorstfeld und Brackel verstärkt. Die U47 fährt an diesen Tagen zudem tagsüber überwiegend mit Zwei-Wagen-Zügen.

    Bus-Linie 460: Häufigere Fahrten an den Adventssamstagen
    Die Buslinie 460 (Kirchlinde – Reinoldikirche), die alle 20 Minuten (wochentags) bzw. 30 Minuten (samstags und sonntags) den westlichen Vorort mit der Innenstadt verbindet, ist am 22. November sowie an den folgenden vier Advents-Samstagen häufiger unterwegs: Dann fahren die Busse zwischen ca. 12 Uhr und ca. 21 Uhr alle 15 Minuten.

    BVB-Weihnachtssingen und Heimspiele
    Zum beliebten Weihnachtssingen am 30. November rechnet der BVB mit ausverkauftem Haus. DSW21 fährt deshalb an diesem Sonntagnachmittag das gewohnte Heimspielprogramm, u.a. mit Verstärkungen der Stadtbahnlinien U42 und U45, der Buslinie 450 (Westfalenhallen – Schanze), mit dem Uni-Shuttle und den zusätzlichen E-Wagen der Linien 448 und 453.

    Bei den Heimspielen am 22.11. (VfB Stuttgart), 25.11. (UEFA-Champions League, Villarreal), 2.12. (DFB-Pokal, Bayer Leverkusen, 7.12. (TSG Hoffenheim), 10.12. (Champions League, FK Bodø/Glimt) und 19.12. (Borussia Mönchengladbach) bietet DSW21 ebenfalls das volle Programm an.

    Alle Tickets sind KombiTickets für Bus und Bahn. Dies gilt auch für die Tickets der Handball-WM der Frauen.

    P+R-Plätze
    Wer vom Auto auf die Bahn umsteigen will, sollte die P+R-Plätze an den Haltestellen »Schulte Rödding« (U42) sowie an den Haltestellen »Hafen« (U47, U49) und »Hauptfriedhof« (U47) nutzen. Von dort aus ist die Innenstadt per Stadtbahn im 10-Minuten-Takt innerhalb weniger Minuten erreichbar.

    Informationen und Fahrpläne
    Alle Informationen zu Tickets und Fahrplänen gibt es auf http://www.bus-und-bahn.de sowie in der DSW21-App.

  5. Nordstadt-SPD kritisiert falsche Prioritätensetzung des OB beim Thema Sauberkeit (PM)

    Sylvia Dahlmann, Co-Vorsitzende der Nordstadt-SPD und Ratsmitglied, erklärt: „Mit Interesse haben wir verfolgt, wie Herr Kalouti Ressourcen des Ordnungsamtes und jetzt der EDG einsetzt, um BesucherInnen ein schönes Einkaufserlebnis zu ermöglichen. Dazu gehört auch die aktuelle Putzaktion, um den Hellweg wieder glänzen zu lassen. Während der Müll in der Nordstadt im Wahlkampf von den meisten Parteien zurecht als großes Problem benannt wurde, scheint er kurz nach der Wahl schon nicht mehr von Interesse zu sein. Eine eindeutige Prioritätensetzung die, zumindest in der Nordstadt, für sehr viel Unverständnis sorgt.“

    „Wir halten Kaloutis Maßnahme für die falsche Prioritätensetzung“, erläutert Thomas Oppermann, Co-Vorsitzender der Nordstadt-SPD und stellvertretender Bezirksbürgermeister in der Nordstadt. „Auch wir als Nordstadt-SPD wünschen uns, wie die meisten Menschen, die hier leben, saubere Straßen und Gehwege in unserem Stadtteil. Seit Jahren setzen wir uns daher für eine Strategie zur dauerhaften Bekämpfung des Müllproblems in der Nordstadt ein. Unsere konzeptionellen Vorschläge wurden dabei bereits häufiger von der EDG abgelehnt, mit der Begründung, das Geld dafür sei im Budget nicht vorhanden. Verständlich, aber scheinbar nicht mehr relevant, wenn der Oberbürgermeister teure Vorzeigeprojekte plant. Für das angenehmere Einkaufserlebnis in der Innenstadt können außerplanmäßige Mittel ohne Probleme anberaumt werden. Die Bewohner*innen der Nordstadt haben einmal mehr das Nachsehen.“

    „Es ist schön, dass Kalouti auch für Wünsche aus den Stadtbezirken offen ist“, ergänzt Cüneyt Karadas, ebenfalls Ratsmitglied für die Nordstadt. „Wir wünschen uns ein langfristiges Konzept für die Nordstadt anstelle von kosmetischen Schnellschüssen für ausgewählte Teile der City.“

    • Udo Stailer

      Vorschlag zur Lösung des Müllproblems in der Nordstadt:

      Die Verursacher sollten stärker zur Kasse gebeten werden.

      Verfehlungen sollten sofort vor Ort auf frischer Tat geahndet werden.

      Die möglichen Bußgelder sollten voll ausgeschöpft werden.

      Mit diesen Einnahmen könnten Sonderreinigungen durch die EDG finanziert werden.

        • Udo Stailer

          Es gab ja nun einen Wechsel an der Stadtspitze. Vielleicht kann die Umsetzung nun mit neuem Schwung starten. Meine Vermutung: bisher war es einfach „nicht so richtig“ gewollt.

          Ich denke, der neue Bürgermeister wird sich daran messen lassen müssen, ob er es schafft, in der City aber auch in den Stadtteilen für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen.

  6. Bebbi

    Von welchen Aufgaben werden die Leute abgezogen für die Showmaßnahmen?

    Glaubt der wirklich, Leute suchen sich Hilfe, wenn man das Überleben noch schwieriger macht?

  7. Präsenzkonzeption FOKUS startet in die Weihnachtszeit (PM)

    Im Rahmen des Präsenzkonzepts „FOKUS“ wurden in den letzten Tagen erneut an stark frequentierte Örtlichkeiten polizeiliche Kontrollen durchgeführt und zahlreiche Maßnahmen umgesetzt. Ziel dieser Maßnahmen war es, zum Start in die Weihnachtszeit nochmal verstärkt für Sicherheit, Ordnung und Prävention im direkten Nahbereich rund um die Weihnachtsstadt, in der Dortmunder Innenstadt sowie angrenzenden Bereichen zu erhöhen und potenzielle Straftaten frühzeitig zu erkennen sowie zu verhindern.

    Im Bereich der Weihnachtsstadt und der Innenstadt wurden fußläufige Präsenzstreifen durchgeführt, um den Publikumsverkehr ruhig und sicher zu gestalten und in den Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern zu treten. Am Borsigplatz versuchte ein Fahrradfahrer sich einer Kontrolle zu entziehen. Nach kurzer Verfolgung konnte die Person gestellt und das hochwertige Fahrrad als mutmaßliches Diebesgut sichergestellt werden. Eine entsprechende Strafanzeige wurde gefertigt. In der Stahlwerkstraße beobachteten die Beamten einen illegalen Cannabishandel, es folgte die Sicherstellung von mehreren vorverpackten Drogentütchen.

    Rund um den Drogenkonsumraum stellten die Einsatzkräfte am späten Abend regen illegalen Handel mit Drogen fest, insbesondere mit Kokain. Die Kontrollen richteten sich gezielt gegen Personen, die als Käufer oder Verkäufer in Erscheinung getreten sind. Kokain, nicht eindeutig klassifizierte Medikamente, ein waffenrechtlich verbotenes Pfefferspray sowie Cannabis wurden beschlagnahmt. Bei drei Personen fanden die Polizisten insgesamt 1.510 Euro Bargeld, welches offenbar aus dem illegalen Handel mit Betäubungsmittel stammte. Auch hier erfolgten die Sicherstellung und die Fertigung von Strafanzeigen. Des Weiteren wurde einer der Verkäufer aufgrund eines bestehenden Haftbefehls festgenommen. Die anderen beiden Verkäufer erhielten Platzverweise und wurden vor Ort entlassen. Neben diesen erhielten auch mehrere andere Personen einen Platzverweis. Im weiteren Umfeld konnte ein Mann festgestellt werden, der mehrere hochwertige Kleidungsstücke mit Etiketten im Rucksack offenbar zum Verkauf auf der Entlastungsfläche vorbereitete. Da es sich um Diebesgut handelte, wurden die Gegenstände sichergestellt. Bei der Durchsuchung fanden die Beamten auch ein gestohlenes Handy und stellten dies sicher. Bei einem weiteren Mann fanden sie ein Messer, ein Pfefferspray und weitere Betäubungsmittel. Alle Gegenstände wurden sichergestellt und die Männer des Platzes verwiesen.

    An der Ludwigstraße trafen die Einsatzkräfte in einer Tiefgarage auf insgesamt 16 Personen aus der Drogenszene. Die Gruppe wurde überprüft und Platzverweise ausgesprochen. Gegen eine Person bestand ein Haftbefehl zur Festnahme. Eine weitere Person wurde wegen falscher Namensangabe zu einer Polizeiwache, um identifiziert zu werden. Dabei stellte sich ein ausländerrechtlicher Verstoß heraus.

    Im Bereich Nordausgang des Hauptbahnhofs und Dietrich-Keuning-Parks beobachteten die Beamten mehrere Betäubungsmittelverkäufe. Bei der darauffolgenden Kontrolle wurden Drogen sowie Bargeld gefunden. Sämtliches Betäubungsmittel sowie 400 Euro Bargeld aus dem illegalen Handel mit Drogen wurde sichergestellt. Eine Person versuchte zu flüchten und konnte kurz darauf aufgrund starker Alkoholisierung in Gewahrsam genommen werde. Alle betroffenen Personen erhielten Platzverweise.

    Auch der Fahrzeugverkehr wurde Kontrollen unterzogen. So wurde auf der Wambeler Straße ein Fahrzeugführer unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln festgestellt. Es folgte die Veranlassung einer Blutprobenentnahme sowie die Erstellung einer Verkehrsordnungswidrigkeitenanzeige.

  8. Präsenkonzeption „Fokus“ – Polizei Dortmund verstärkt Maßnahmen in der Vorweinachtszeit (PM)

    Im Rahmen der Präsenzkonzeption „FOKUS“ setzte die Polizei Dortmund auch in den vergangenen Tagen ihre verstärkten Kontroll- und Präsenzmaßnahmen in der Innenstadt, der Weihnachtsstadt und angrenzenden Bereichen fort. Ziel war es, Sicherheit und Ordnung zum Beginn der vorweihnachtlichen Hochphase weiter zu erhöhen, Straftaten frühzeitig zu erkennen und konsequent zu unterbinden. Insgesamt kontrollierten die Einsatzkräfte 316 Personen, sprachen 47 Platzverweise aus, fertigten 47 Anzeigen und führten fünf Freiheitsentziehungen durch.

    Bereits am Freitag (05.Dezember) stellten Einsatzkräfte auf dem Weihnachtsmarkt bei drei Personen verbotene Gegenstände sicher – darunter ein Schlagring, ein Messer und ein Schlagstock. Die Waffen wurden beschlagnahmt und entsprechende Strafanzeigen gefertigt. Die Sicherstellung erfolgt im Rahmen der konsequenten Kontrollen aufgrund des Messertrageverbots- und Sicherheitskonzepts für die Dortmunder Weinachtsstadt. Ein Aufnahme der drei Personen in das Messertrageverbotskonzept wird geprüft.

    Am Samstag (06.Dezember) kam es im Bereich der Kampstraße zu einem Einsatz, nachdem eine Person durch aggressives Verhalten aufgefallen war. Während der Kontrolle erhob der Mann die Fäuste und suchte die körperliche Konfrontation mit den Beamten. Er wurde festgenommen, leistete dabei jedoch Widerstand, wodurch zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Im weiteren Verlauf des Tages fanden die Einsatzkräfte ein vermisst gemeldetes zwölfjähriges Kind und übergaben es wohlbehalten an die Erziehungsberechtigten.

    Am Montag (08.Dezemebr) lag ein Einsatzschwerpunkt erneut auf der Bekämpfung des Drogenhandels. Am Brüggmannplatz beobachteten die Kräfte einen Betäubungsmittelhandel. Bei der anschließenden Kontrolle wurden beim mutmaßlichen Verkäufer und Käufer entsprechende Drogen aufgefunden und sichergestellt. Zudem stellten Beamte auf der Mallinckrodtstraße eine Person fest, die einer räumlichen Beschränkung unterlag. Sie wurde zum Hauptbahnhof begleitet und auf die Reise in Richtung ihrer Meldeadresse geschickt. Ein Strafverfahren wegen des Handelns mit Betäubungsmitteln wurde eingeleitet.

    Am Dienstag (09.Dezember) kontrollierten Einsatzkräfte gegen 14:10 Uhr einen E-Scooter-Fahrer im Bereich der Uhlandstraße. An dem Fahrzeug fehlte das vorgeschriebene Versicherungskennzeichen, sodass der Mann den Scooter ohne gültige Pflichtversicherung führte. Eine Überprüfung ergab zudem, dass der E-Scooter wegen Diebstahls zur Fahndung ausgeschrieben war. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Beim Fahrer stellten die Beamten deutliche Anzeichen von Betäubungsmittelkonsum fest; ein Polizeiarzt entnahm daraufhin eine Blutprobe. Entsprechende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren wurden eingeleitet.

    Auch in den kommenden Wochen führt die Polizei Dortmund im Rahmen des Präsenzkonzepts „Fokus“ zahlreiche Kontrollen im Stadtgebiet mit einem hohen Kräfteeinsatz durch, um das Sicherheitsgefühl zu stärken und die Straßenkriminalität sowie mögliche Begleiterscheinungen zu bekämpfen.

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