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Weiterer Schritt für die klimafreundliche Wärmeversorgung – DEW21 kauft Grundstück des Kraftwerks Dortmund

Die DEW21 hat das Grundstück des Kraftwerkes Dortmund aufgekauft. Im nächsten Jahr soll hier für eine klimafreundlichere Heizwärmeproduktion die „Energiezentrale Weißenburger Straße“ entstehen. Fotos: DEW21

Die Dortmunder Energie und Wasserversorgung (DEW21) gibt bekannt, mit dem Kauf des Grundstücks des Kraftwerks Dortmund an der Weißenburger Straße einen weiteren Meilenstein für die Umstellung auf eine klimafreundliche Wärmeversorgung in der Dortmunder Innenstadt erreicht zu haben. Zur Absicherung der zukünftig primär genutzten Abwärme der Deutschen Gasrußwerke (DGW) und zur Abdeckung von Lastspitzen an besonders kalten Tagen benötige DEW21 mehrere eigene Energiezentralen. Neben den beiden bereits in Bau befindlichen Anlagen an der Adlerstraße und auf dem Betriebsgelände Lindenhorst sei eine weitere innenstadtnahe Wärmeerzeugung notwendig. 

Im kommenden Jahr soll die „Energiezentrale Weißenburger Straße“ entstehen

Hierfür sei jetzt vom Betreiber RWE Generation das Grundstück des heutigen Kraftwerks Dortmunds an der Weißenburger Straße gekauft worden. Die direkte Anbindung an das modernisierte innerstädtische Wärmenetz und die günstige Genehmigungsfähigkeit einer dort zu errichtenden Wärmeerzeugung würden für DEW21 und die laufende Umstellung der Wärmeversorgung in Dortmund viele Vorteile bieten. Bereits im kommenden Jahr sollen auf dem Kraftwerksgelände die Bauarbeiten für die „Energiezentrale Weißenburger Straße“ starten.

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Die im Bau befindliche Anlage in der Adlerstraße.

Das alte Kraftwerk soll von RWE Generation Ende September 2022 außer Betrieb genommen und anschließend in Teilen zurückgebaut werden. Das Verwaltungsgebäude und das Grundstück sollen anschließend in den Besitz von DEW21 übergehen. Damit schon vorher mit dem Bau der Energiezentrale gestartet werden könne, habe sich DEW21 zusätzlich entsprechende Rechte über bereits heute nutzbare Freiflächen gesichert. 

Laut Konzern bedeute dieser Kauf weitere Planungssicherheit für den Umbau der Wärmeinfrastruktur hin zu einer klimafreundlichen Wärmeversorgung und biete außerdem die Chance, bei einem zukünftigen Ausbau der Dortmunder Fernwärmeversorgung noch weitere innenstadtnahe Erzeugungs- und Speicherkapazitäten aufbauen zu können.

Mit dem Umbau der Wärmeversorgung leiste die DEW21 einen großen Beitrag zum Klimaschutz in Dortmund: Zukünftig könnten 45.000 Tonnen CO2 im Jahr eingespart werden – das entspricht umgerechnet dem CO2-Ausstoß von 30.000 Pkw. Mehr als 100 Millionen Euro investiere das Unternehmen in den Umbau der Wärmeversorgung. 

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