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Unterwegs in luftiger Höhe: 14. Kultur- und Kletterfest der AWO im Blücherpark eröffnet

Hoch oben in den alten Platanen im Blücherpark ist Mut und Geschicklichkeit gefragt

Da gehört schon eine Portion Mut dazu, in die Höhen der alten Platanen im Blücherpark zu steigen und dann noch die Distanz zwischen den Bäumen auf einem wackeligen Konstrukt, nur aus Seilen, zu überwinden. Auch wenn unten jemand steht und mit einem Seil sichert: Absturz ausgeschlossen.

Vielfältiges Angebot im Blücherpark an der Gneisenaustraße bis heute

14. Kletterfest der AWO im Blücherpark

Viele junge Nordstädterinnen und Nordstädter nutzen die Gelegenheit beim 14. Kultur- und Kletterfest der Arbeiterwohlfahrt (AWO) ihre Grenzen kennen zu lernen. Nebenan galt es einen Kletterturm zu erklimmen, dessen Besteigung nicht viel weniger Courage verlangte.

Die, die lieber am Boden bleiben wollten, konnten sich die Zeit mit Bogenschießen, Streetsoccer, Spiel- Schmink- und Bastelangeboten vertreiben.

Afrikanische Künstlergruppe AIPO sorgt für aufregende Unterhaltung zur Eröffnung

Afrikanische Künstlergruppe AIPO

Bevor aber der ganze Rummel in den Bäumen und auf der Wiese begann, sorgte die Afrikanische Künstlergruppe AIPO für aufregende Unterhaltung.

Das Tanz- und Theaterensemble erzählte die Geschichte von einem afrikanischen Mädchen, dass vor lauter Faszination für die Blumen in der Umgebung ihres Dorfes, von der Dämmerung und dem Erwachen der wilden Tiere überrascht wird. Immer wieder wurde die Geschichte mit akrobatischen Tanzeinlagen, Jonglage und Stelzenlauf unterbrochen.

Wie die Geschichte vom Mädchen Quequeque zu Ende geht, will das Ensemble unter der Leitung seines Gründers Jubril Sulaimon im nächsten Jahr weiter erzählen.

Ernstes Thema neben all dem Spaß: Qualität der offenen Ganztagschule (OGS) ist in Gefahr

Jonglageeinlage der Afrikanischen Künstlergruppe AIPO

Neben all dem Spaß gab es auch ein ernstes Anliegen auf das die dobeq, ein Unternehmen der AWO, aufmerksam machte. Der drittgrößte Träger für Offene Ganztagsschulen (OGS) in Dortmund verteilte Flyer mit der Botschaft: „OGS vor dem Kentern?“

Gemeint ist damit die finanzielle Situation, in der sich die Träger des Angebotes für Kinder in Schulen befinden. „Seit zehn Jahren bekommen wir Zuschüsse in gleiche Höhe, trotz gestiegener Anforderungen und neuer Aufgaben“, beklagt Ute Labs von der dobeq.

„Damit ist die Qualität der Betreuung der Kinder nach dem Unterricht in Zukunft nicht mehr zu aufrecht zu erhalten“, fordert sie eine dynamische Anpassung der Zuschusshöhe seitens der Landesregierung.

Das Kultur- und Kletterfest findet auch am heutigen Freitag noch statt – ab 14 Uhr im Blücherpark an der Gneisenaustraße.

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