Kooperation mit Erzbistum Paderborn und dem Bonifatiuswerk

„Tiere der Bibel“ – Aktionstag im Dortmunder Zoo

Weihbischof Hubert Berenbrink hält einen Gottesdienst für die Kinder ab
Weihbischof Hubert Berenbrink hielt im Dortmunder Zoo einen Gottesdienst für die Kinder ab. Foto: Emma Neumann für Nordstadtblogger.de

Im Dortmunder Zoo fand in Zusammenarbeit mit dem Erzbistum Paderborn und der Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken für Schulkinder der Aktionstag „Tiere der Bibel“ statt. Von 10 bis 16 Uhr standen am Mittwoch (1. Juni 2022) unter anderem ein Gottesdienst, eine Segnung von Nashörnern und das gemeinsame Singen von Liedern auf dem Programm. Sie informierten die Kinder auf spielerische Weise über bedrohte Arten und inwiefern wir diese schützen müssen. Außerdem wurde ihnen die Schönheit und Vielfältigkeit der Tierwelt, die Gott geschaffen hat näher gebracht.

Musikalische Mitmach-Darbietung von Reinhard Horn

Juri Tetzlaff und Reinhard Horn sorgen für eine musikalische Mitmachen-Darbietung
Gemeinsames Singen im Dortmunder Zoo mit Juri Tetzlaff und Reinhard Horn auf der Bühne. Foto: Emma Neumann für Nordstadtblogger.de

Den Beginn der Veranstaltung machte KIKA-Moderator Juri Tetzlaff. Er und Kinderliedermacher Reinhard Horn sorgten mit Liedern zum Mitsingen und Tanzen für einen ausgelassene und fröhliche Stimmung bei den Kindern.

Durch aktives Interagieren wurden die Kinder mit einbezogen, was ein sichtliches Interesse für die Veranstaltung weckte. Auch das Wetter spielte mit, die ganze Veranstaltung fand nämlich unter strahlendem Sonnenschein statt.

Passend zum anstehenden Gottesdienst standen vor allem Kirchenlieder im Vordergrund. Durchgeführt wurde der Gottesdienst vom Weihbischof Hubert Berenbrink – in Vertretung für Erzbischof Hans-Josef Becker – und von Monsignore Georg Austen.

Ein ernstes Thema kindgerecht und spielerisch veranschaulicht

Der Weihbischof und der Monsignore segnen im Rahmen von "Tiere der Bibel" gemeinsam die Nashörner
Die Geistlichen segneten im Rahmen von „Tiere der Bibel“ gemeinsam die Nashörner. Foto: Emma Neumann für Nordstadtblogger.de

„Jeder Einzelne von euch ist ein wunderbares Geschöpf von Gott“, stimmte Hubert Berenbrink ein. Da es leider viele vom Aussterben bedrohte Arten gebe, vermittelte der Weihbischof den Kindern, wie einzigartig der Mensch aber auch die Tierwelt sei und dass diese geschützt werden müsse, da es Gottes Werk sei.

Das galt vor allem als Appell für die Kinder, bedacht mit Tier und Natur umzugehen. In diesem Gottesdienst sollte zudem für die Tiere gedankt werden, die Gott den menschen geschenkt hat. „Alles was atmet, lobe dem Herrn, Halleluja“, so Berenbrink.

Er erklärte er den Kindern die Wichtigkeit dieses Spruches, der auf seinem Bischofs-Stab steht und erläuterte, dass die Tiere seiner Meinung nach Gott auf eine andere Art und Weise als der Mensch lobten. Das geschehe vor allem durch ihre Schönheit aber auch durch ihre Fähigkeiten. Eine spätere Nashorn-Segnung setzte ebenfalls ein Zeichen für den Erhalt von bedrohten Arten.

Des weiteren nahm er die Patenschaft für einen Pfau und für ein Nashorn für den Erzbischof an und betete mit den Kindern. Der Monsignore übernahm eine Partnerschaft für einen Esel. Er erklärte, dass der Esel sein Lieblingstier sei, da der Esel viele Lasten trage und außerdem eine bedeutsame Rolle in der Bibel spiele, da der Esel als Christusträger gelte, erläuterte Georg Austen.

Die Relevanz von Tieren in der Bibel – musikalischer Abschluss mit einer wichtigen Message

Reinhard Horn setzt ein Zeichen für das Schützen der Erde
Reinhard Horn und Juri Tetzlaff setzten mit den Kindern  ein Zeichen für den Schutz der Erde. Foto: Emma Neumann für Nordstadtblogger.de

Kinder- und Jugendautorin Jutta Richter las einen Auszug aus „Noah und die Arche“  vor und stellte so noch einmal die Bedeutsamkeit und Vielfalt von Gottes Schöpfungen in den Vordergrund. Nach weiteren Kirchenliedern und einer Fürbitte wurde der Gottesdienst mit der Segnung der Kinder und dem gemeinsamen Aufsagen des Vater unser abgeschlossen.

Zum Abschluss der Bühnen-Veranstaltung sang Reinhard Horn und Juri Tetzlaff das Lied „What a wonderful world“. Sie ließen die Kinder einen aufblasbaren Ball in Form einer Weltkugel in die Luft halten.

Seine Botschaft: Die Menschen seien nun einmal diejenigen, die für viel Schaden an der Erde verantwortlich seien, aber eigentlich für das Aufrechterhalten der Flora und Fauna verantwortlich sein sollten. Im Anschluss daran standen danach für die jeweiligen Schulklassen eine Zoo-Rallye auf dem Programm.

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