Nordstadtblogger

Teamspiel – Engagierter Borusse sammelt in abgelaufener Saison bei Heimspielen 1.500 Euro für Kinderkrebsstation

Spendenübergane in der Kinderklinik (v.li.): Barbara Drewes (Fundraising), Prof. Dr. Dominik Schneider (Direktor der Kinderklinik), Dirk Meiske mit Freundin Corinna Giesler und Jannis Freund (Leitung der Spieltherapie).

Bei jedem Spiel ist er seit dem Revierderby im Jahr 2012 mit seinem Koffer im Einsatz: Dirk Meiske verteilt in der Westkurve des Westfalenstadions allerhand Nervennahrung für einen guten Zweck. Die in der abgelaufenen Saison eingenommenen Spenden hat er nun an die Kinderklinik Dortmund weitergereicht.

„Ich war lange selbst Patient in der Kinderchirurgie“ – Meiske will der Station etwas zurückgeben

Spalierstehen zum Abklatschen: Sogar dienstfreie MitarbeiterInnen kamen zur Entlassung des Jungen.

Die Kinderkrebsstation freut sich immer über Spenden – und hat sie nötig.

Jeder kann dann für die Süßigkeiten eine freiwillige Spende hinterlassen. Und für eine gute Sache zahlen die Fans auch gerne etwas mehr. So hat Meiske in der letzten Saison 1.500 Euro an Spendengeldern für die Kinderkrebsstation gesammelt.

Seine Spende an die Kinderklinik hat einen persönlichen Hintergrund: „Ich war lange selbst Patient in der Kinderchirurgie“, so der engagierte Fan.

Das Geld soll dort eingesetzt werden, wo es am meisten gebraucht wird und fließt nun in die pädagogisch-therapeutischen Angebote der Klinik, die von den Krankenkassen nicht übernommen werden.

Spenden ermöglichen alternative Behandlungen für die Kinderklinik

Prof. Dr. Dominik Schneider, Direktor der Kinderklinik: „Es gibt verschiedene Bereiche, die komplett durch Spenden finanziert werden. Dazu zählen die Kunst- und Musiktherapie, die Spieltherapie und der Heilgarten, wo sich die jungen Patienten eine kleine Auszeit nehmen können“.

Seit dem Revierderby 2012 ist er mit seinem Süßwarenladen auf Rädern im Westfalenstadion unterwegs. Gut zu tun, hat er immer – nicht nur, wenn es auf dem Spielfeld gerade besonders spannend zugeht. „Mit Süßigkeiten kann man die Fans immer glücklich machen, egal, wie der BVB gerade spielt“, berichtet der 39-Jährige.

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