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Sicherheit in Dortmund: Mehr Personal und zwei neue Fahrzeuge für den Kommunalen Ordnungsdienst

Der Kommunale Ordnungsdienst ist meist als Fußstreife unterwegs. Durch die neuen Fahrzeuge sollen die Aktivitäten in den Außenbezirken verstärkt werden. Die Fahrzeuge dienen neben dem Transport als mobile Wachen. Foto: Alex Völkel

Vier Fahrzeuge für 48 Außendienst-Mitarbeiter*innen beim Kommunalen Ordnungsdienst, das ist definitiv zu wenig. So sieht es auch der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund. Er hat beschlossen dem Fuhrpark zwei weitere Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen. Denn die Ordnungshüter*innen sollen laut OB Ullrich Sierau auch in Zukunft „einen vernünftigen Job machen können“. Außerdem soll das Ordnungspersonal in absehbarer Zeit Verstärkung bekommen – die Einrichtung 20 neuer Stellen ist geplant.

Mehr Präsenz in den Außenbezirken zur Steigerung des Sicherheitempfindens 

Die Mitarbeiter des Ordnungsamtes sind auch weiterhin in der Nordstadt präsent.

Als Einsatzschwerpunkt soll vor allem die Nordstadt von der Personalaufstockung profitieren. Foto: Alex Völkel

Bei einem Besuch im Nordstadt-Büro des Ordnungsamtes in der Bornstraße sei schnell klar geworden, wo der Schuh drückt. So hätten viele Mitarbeiter*innen die Gelegenheit genutzt, um eigene Verbesserungsvorschläge und Ideen zu präsentieren, erläutern OB Sierau und Sicherheitsdezernent Norbert Dahmen die Grundlage für die Entscheidung.

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Auch wenn die Mitarbeiter*innen des Ordnungsdienstes meist als Fußstreifen unterwegs sind, wird die Arbeit immer vielschichtiger und erfordert nicht nur bei gemeinsamen Einsätzen mit der Polizei immer häufiger den Einsatz von Dienstfahrzeugen. Sei es bei den Einsätzen der Kampfmittelbeseitigung, bei denen die Mitarbeiter*innen an die jeweiligen Einsatzorte gelangen müssten, bei Stadioneinsätzen im Zuge von BVB-Spielen, wo sichergestellte Dinge transportiert werden müssten oder bei der einfachen Kontrolle, um mit Personen zur Dienststelle zu gelangen, wenn es die Situation erforderlich mache.

Hinzu kommen umfangreiche Tätigkeiten im Bereich des Jugendschutzes, bei denen Kinder und Jugendliche beispielsweise zur Schule gebracht werden müssen oder alkoholisierte Jugendliche an ihre Eltern oder einen Arzt übergeben werden. Um eine flächendeckende Abdeckung des Stadtgebietes zu gewährleisten, sei die Entscheidung für zwei weitere Fahrzeuge unumgänglich gewesen.

Fahrzeuge sind Transportmittel und gleichzeitig kleine mobile Wachen

Die Verkehrsüberwachung ist auch mit neuen Uniformen ausgestattet worden.

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Denn genug zu tun gibt es für die Ordnungsdienste. Allgemein müsse man in Dortmund von einer hohen Beschwerdelage sprechen, so die Stadtverwaltung. Es müsse oft schnell reagiert werden bei Störungen durch Personengruppen, Lärmbelästigungen, Vermüllungen und anderen Ordnungsverstößen.

Die Verantwortlichen erhoffen sich durch die Aufstockung, die Präsenz des Ordnungsdienstes für die Bürger*innen sichtbarer zu machen. Kontrollen, insbesondere in den Außenbezirken sollen verstärkt werden. Vor allem die Nordstadt soll von der neuen Entwicklung profitieren, denn hier liege der Schwerpunkt der Arbeit des Ordnungsdienstes, der in Anlehnung an die Polizeiinspektionen in Dortmund in vier Einsatzbereiche aufgeteilt ist: Mitte, Nord, Ost und West.

Doch die neuen Fahrzeuge sollen nicht nur das subjektive Sicherheitsempfinden der BürgerInnen durch mehr Präsenz steigern, sondern sie dienen auch als eine Art mobile Wache. Hier können die Dortmunder*innen die Ordnungskräfte unkompliziert ansprechen, für vertrauliche Gespräche kann man sich in das jeweilige Fahrzeug zurückziehen. 

Aber nicht nur für die Bürger*innen soll auf diese Weise für mehr Sicherheit gesorgt werden. Auch die Einsatzteams untereinander können sich im Bedarfsfall schneller gegenseitig verstärken und ihre Kräfte bündeln, um die Eigensicherung zu erhöhen. 

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