Automatische Bewässerung und Zisternen sollen kommen 

Regenwassernutzung: Der Westfalenpark in Dortmund will in mehr Nachhaltigkeit investieren

Die automatisierten Anlagen sollen ca. 30.000 Quadratmeter der Wechselflor- und intensiven Beet-Anlagen in dem 60 Hektar großen Park bewässern.
Die automatisierten Anlagen sollen ca. 30.000 Quadratmeter Beeet in dem 60 Hektar großen Park bewässern. Foto: Westfalenpark Dortmund

Der Westfalenpark möchte Wasser künftig (noch) effizienter nutzen: Automatisierte Bewässerungsanlagen sowie Zisternen sollen für mehr Nachhaltigkeit im Umgang mit dieser natürlichen Ressource sorgen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 3,3 Millionen Euro.

30.000 Quadratmeter Beete müssen bisher von Hand gegossen werden

Der Verwaltungsvorstand der Stadt Dortmund hat eine entsprechende Vorlage zur Entscheidung an die politischen Gremien gegeben. Der Rat der Stadt wird in seiner Sitzung im Februar darüber beschließen. 

Die automatisierten Anlagen sollen ca. 30.000 Quadratmeter der Wechselflor- und intensiven Beet-Anlagen in dem 60 Hektar großen Park bewässern. Zusätzlich werden Zisternen gebaut, in denen ein Teil jenes Regenwassers gesammelt wird, das auf befestigten Flächen anfällt. Dieses Wasser wird für die automatisierte Bewässerung verwendet. 

Bewässerung wird effizienter – Frischwasser wird gespart

Bisher muss von Hand gegossen werden. Künftig hätte das Team mehr Zeit für die gärnterischen Arbeiten.
Bisher muss von Hand gegossen werden. Künftig hätte das Team mehr Zeit für andere Arbeiten. Foto: Westfalenpark Dortmund

„Die geplante Investition in die Nachhaltigkeit spart nicht nur langfristig Frischwasser ein und schützt damit eine wertvolle Ressource, sondern sie reduziert auch die laufenden Kosten für den Westfalenpark“, erklärt die für den Park zuständige Dezernentin Birgit Zoerner. 

Zudem wird der Gärtnerische Betrieb in seiner Arbeit entlastet. Die automatisierte Bewässerung sorgt zudem für eine optimale Wasserversorgung der Pflanzen. Die voraussichtlichen Gesamtkosten betragen inklusive Planungskosten 3,3 Millionen Euro, von denen 500.000 Euro vom Bundesprogramm zur „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ beigesteuert werden können, wenn der Rat grünes Licht gibt. 

Die ersten vier Zisternen sollen dann bereits im kommenden Frühjahr gegraben werden. Die restlichen acht Zisternen würden dann Schritt für Schritt ab 2026 eingebaut.

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