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Neuer Name: Aus dem Weihnachtsmarkt in Dortmund wird zukünftig die Dortmunder Weihnachtsstadt

Aus dem Dortmunder Weihnachtsmarkt wird die Dortmunder Weihnachststadt. Fotos: Joachim vom Brocke

Von Joachim vom Brocke

Er wächst wieder gen Himmel. Der Weihnachtsbaum auf dem Hansaplatz. Der Grundstein für das Stahlgerüst ist gelegt. Bereits zum 23. Mal. In vier Wochen werden die bis zu acht Arbeiter des Gerüstbauunternehmens Weise den Baum vollendet haben. Das Richtfest mit Aufsetzen der Spitze ist für Freitag, 15. November, 13 Uhr, geplant. Die Lichter am Baum werden am Montag, 25. November, um 18 Uhr durch OB Ullrich Sierau angeknipst. 

Grundsteinlegung ist beliebter Treffpunkt für die Beteiligten geworden

Die Grundsteinlegung an sich ist zum beliebten Treffpunkt für die Beteiligten geworden.

Die Grundsteinlegung selbst ist längst zu einem bunten Treffpunkt geworden. VertreterInnen aus Politik, Handel und SchaustellerInnen nutzen den vorweihnachtlichen Start gerne zu einem Treff zwischen Bier- und Wurstbude. 

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Der Erlös aus dem Verkauf wird gespendet und geht diesmal an den Dortmunder Kinderschutzbund. Dabei wurde auch eine Namensänderung bekannt gegeben: Der Dortmunder Weihnachtsmarkt heißt künftig übrigens Dortmunder Weihnachtsstadt. 

Begründung: wie in vielen Städten hat auch die neue Weihnachtsstadt verschiedene Orte und Plätze, die ihren eigenen Charme, ihr außergewöhnliches Image und ihre Besonderheiten haben.

Bürgermeister Manfred Sauer: „Für Frieden stehen und kämpfen“

Patrick Arens, Vorsitzender des Markthandel- und Schaustellerverbandes, freute sich über die künftige Weihnachtsstadt, die „zum Treffpunkt in einer Stadt wird, die für Weihnachten steht“. 

Viele tausend Menschen aus nah und fern werde Dortmund in den Wochen zusammen bringen, die miteinander sprechen. So könnten Geschehnisse wie in Halle verhindert werden. Dem pflichtete Bürgermeister Manfred Sauer (CDU) bei: 

„Wir müssen für Frieden stehen und kämpfen“. Er selbst freue sich bereits schon jetzt „auf die leckeren Reibeplätzchen“. Dr. Matthias Albrecht, Vorsitzender des Kinderschutzbundes, bedankte sich für die Partnerschaft und präsentierte in kurzen Zügen die vielfältige Arbeit der Organisation.

Daten zum größten Weihnachtsbaum der Welt

  • Erstmals aufgebaut 1996 (1997 nicht aufgestellt). Damit in diesem Jahr zum 23. Mal errichtet. 
  • Bauzeit: vier Wochen, Höhe 45 Meter. Grundfläche: 20 mal 20 Meter, Gründung auf 25 Tonnen Sand und 60 Tonnen Stahlträgern, Balstierung mit 60 Tonnen Betongewichten, 40 Tonnen Gerüstmaterial.
  • 1700 speziell gepflanzte Rotfichten (Forstbetrieb Schulte-Brinker, Oberhundem/Sauerland). 
  • Leuchtornamente: 20 rote 2,50 Meter große Kerzen, farbige Kugeln. 
  • Sprinkleranlage: 3200 Liter/Minute. Seit 2007: Engel, vier Meter hoch, 200 kg schwer, in der Spitze. Seit 2018 zusätzliche zwei „Fliegende Engel“, 48 000 LED-Glühlampen. 
  • Die Beleuchtung bleibt vom 25. November, 18 Uhr, bis 30. Dezember, 21 Uhr, durchgehend eingeschaltet. Die 1700 Rotfichten werden in der Nacht auf den 31. Dezember entfernt; das Gerüst wird in den ersten Januartagen abgebaut.

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Weitere Informationen:

  • Mit dem Xmas-Ticket Ruhr fährt eine Person im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR) am Tag der Entwertung beliebig oft mit Bus und Bahn (2. Klasse) hin und zurück. Außerdem gibt es 15 Umas-Taler im Wert von 1 Euro, einlösbar an allen teilnehmenden Imbiss- und Getränkeständen, darüber hinaus 2 Euro Ermäßigung auf den regulären Stadtrundfahrt-Einzelpreis. 1 Euro Ermäßigung gibt es zusätzlich auf den regulären Einzelpreis einer Fahrt mit dem Columbia-Riesenrad.
  • Neben den bisherigen Kinder-Attraktionen gibt es neu „Salasas Theaterzelt“ mit Show, Spiel und Basteln im Bereich des Katharinentores.
  • Gäste, die vom Hauptbahnhof kommen, werden durch ein festlich beleuchtetes Tor willkommen geheißen.
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2 Gedanken über “Neuer Name: Aus dem Weihnachtsmarkt in Dortmund wird zukünftig die Dortmunder Weihnachtsstadt

  1. Stadt Dortmund (Pressemitteilung)

    Hansa Markt zieht aufgrund des Weihnachtsmarktes um

    Der Hansa Markt macht ab Mittwoch, 13. November, Platz für den Weihnachtsmarkt und findet voraussichtlich bis zum Freitag, 3. Januar, auf dem Friedensplatz statt. Notwendig wird der Umzug, weil mit den Arbeiten zum Aufbau des Weihnachtsmarktes der Hansaplatz nicht mehr für Wochenmarktzwecke zur Verfügung stehen kann. Die Freitagsveranstaltung des Hansa Marktes kann jedoch wegen ihres geringeren Flächenbedarfs weiterhin und auch während des Weihnachtsmarktes auf der Hansastraße stattfinden.

    Die bekannten Öffnungszeiten des Hansa Marktes werden auch auf dem Friedensplatz bzw. in der Hansastraße beibehalten: Der Markt findet mittwochs von 7 bis 14 Uhr und samstags von 7 bis 15 Uhr statt. Am Freitag erfolgt der Marktbetrieb auf der Hansastraße von 8 bis 15 Uhr.

    Die Rückverlegung zum Hansaplatz ist für den 04. Januar 2020 vorgesehen, sofern der Hansaplatz mit Ausnahme des Weihnachtsbaumgerüstes von den Schaustellereinrichtungen gänzlich geräumt sein sollte.

  2. Veranstaltergemeinschaft (Pressemitteilung)

    Weihnachtsstadt: Hier braut sich was zusammen

    Was sich viele Besucher schon lange auf dem Weihnachtsmarkt wünschen, in der Dortmunder
    Weihnachtsstadt wird es wahr: Es gibt in diesem Jahr erstmals auch Bier, aber nicht irgendeins, sondern ein spezielles, extra für die Weihnachtsstadt eingebrautes Dortmunder Weihnachtsstadt Bier. Und das wird auch nur an der Petrikirche am „Go-Gärtchen Glühwein“-Stand 902 frisch gezapft. 0,3 Liter kosten 3 Euro plus 3 Euro Pfand für das Seidel.

    Gemeinsam haben Verantwortliche der Markthändler und Schausteller, Braumeister der Hövels Hausbrauerei und Biersommeliers Malze ausgewählt, gemaischt, gebraut, verkostet und philosophiert. Das Ergebnis ist nicht nur geschmacklich besonders geworden: Mit einem Alkoholgehalt von 4,9% vol. ist dieses untergärige, eher an den Exportstil erinnernde Bier die perfekte Abwechslung zu Glühwein oder Punsch.

    Das ausgewogene und vollmundige Geschmacksprofil zwischen Hopfen und Malz und die dezente Bittere machen es zu einem harmonischen Gesamtbild. Deutlich erkennbare Röstaromen sind nicht nur im Geschmack zu erkennen, sondern ergeben ein weihnachtliches Farbspiel aus Kupfer-, Bernstein- und Goldtönen.

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