Neue Sinterstraße bindet Logistik-Standort an – Teilabschnitt der Rüschebrinkstraße wird reine Bus- und Anwohnerstraße

Die neue Sinterstraße erschließt die Logistik-Standorte auf der Dortmunder Westfalenhütte. Foto: Johannes Schmid-Kieninger

Ab Dienstag, den 7. Januar 2020, werden die Logistik-Standorte auf der Dortmunder Westfalenhütte ausschließlich über die neue Sinterstraße erschlossen. Parallel dazu wird der dort abzweigende Teilabschnitt der Rüschebrinkstraße zur reinen Bus- und Anwohnerstraße. Die Bauzeit wird insgesamt gut viereinhalb Jahre  betragen haben.

Bestandswald wird um 26.000 Quadratmeter erweitert und mit Baum-Neuanpflanzungen versehen

Die neue, rund 1 km lange und mit vier Ampelanlagen ausgestattete Sinterstraße wurde von Anfang 2016 bis Ende 2019 von der Dortmund Logistik GmbH in zwei Bauabschnitten erstellt. Über die Abzweige Walzwerkstraße und Kaiserstuhlstraße erreichen die Anlieger REWE, Prologis und die Dachdecker-Einkaufsgenossenschaft DEG ihre neuen Standorte. Im Frühjahr 2020 erhält die neue Sinterstraße einen Grünstreifen mit separat geführten Fuß- und Radwegen; die zwei neuen Bushaltestellen der Linie 417 – ,Kaiserstuhlstraße’ und ,Walzwerkstraße’ – werden bis zum 7. Januar fertiggestellt.

Anwohner des angrenzenden Wohngebiets erreichen diese Haltestellen zukünftig über eine Fußwege-Querverbindung zwischen Rüschebrinkstraße und Sinterstraße. Der dort bereits bestehende Bestandswald wird noch um 26.000 Quadratmeter erweitert und mit Baum-Neuanpflanzungen versehen werden.

Ab dem 7. Januar wird der dort abzweigende Teilabschnitt der Rüschebrinkstraße – jahrelang Durchgangsstraße und Haupt-Zubringer zu den Logistikstandorten auf der Dortmunder Westfalenhütte – vom Durchgangsverkehr abgebunden und somit zur reinen Bus- und Anwohnerstraße. Mit dem Umbau des Kreuzungsbereichs Sinterstraße/Rüschebrinkstraße startet, ebenfalls ab Januar, die letzte Bauphase in diesem Straßenabschnitt: Dort wird eine ganz neue Kreuzungssituation geschaffen, welche über zwei Fahrspuren die Zu- und Abfahrten in die Rüschebrinkstraße verkehrlich regelt. Während der voraussichtlich sechs Monate dauernden Bauarbeiten ist dieser Bereich nicht befahrbar; eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert.

Lärmschutzwand für Anwohner*innen im Übergangsbereich zur Rüschebrinkstraße abschließend geplant

Auf der Brachfläche der ehemaligen Sinteranlage der Westfalenhütte wird REWE bauen.
Brachfläche der ehemaligen Sinteranlage der Westfalenhütte.

Sobald der Kreuzungsbereich fertiggestellt ist, errichtet die Dortmund Logistik GmbH im Übergangsbereich zur Rüschebrinkstraße abschließend eine Lärmschutzwand. Dann wird auch die endgültige Beschilderung der Straßenführung erfolgen.

„Auch wenn diese letzte Baumaßnahme nochmals die eine oder andere Unannehmlichkeit für die Anwohner mit sich bringt: Zukünftig können sie sich an einer ruhigen Wohnlage erfreuen“, so Dortmund-Logistik-Geschäftsführerin Silke Seidel. „Gleichzeitig profitieren die Anlieger des Logistik-Standorts von einer schnellen, unkomplizierten Erreichbarkeit über die Sinterstraße“, ergänzt Dortmund Logistik-Mitgeschäftsführer Max Trapp.

Kostenträger aller Maßnahmen ist zunächst die Dortmund Logistik GmbH, das Investitionsvolumen für den Kanal- und Straßenbau liegt bei insgesamt 6,4 Mio. Euro. Nach Ablauf der Gewährleistungsfrist erfolgt eine Kostenerstattung durch die Stadt Dortmund.

 

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