Nordstadtblogger

Nach den ersten Lockerungen: Mehr Corona-Infektionen in Dortmund, aber Stadtspitze wähnt Lage unter Kontrolle

Die Pressekonferenzen zum Thema Corona werden seit fast drei Monaten live übertragen. Fotos: Alex Völkel

Die Pressekonferenzen zum Thema Corona werden seit fast drei Monaten live übertragen. Fotos: Alex Völkel

Und immer wieder Corona: Die Pandemie ist nicht vorüber, die Infektionszahlen beginnen – nach dem langsamen „Rebooten“ des öffentlichen Lebens – in Dortmund wieder zu steigen, ohne dass es weiterhin eine Impfung oder wirksame Medikamente gäbe. – Ein Risiko, das die Stadt möglichst gering halten möchte, um eine zweite Welle zu vermeiden. Und appelliert daher an die Vernunft der Zeitgenoss*innen, es nicht zu dolle zu treiben.

OB Sierau: Nach Corona-Blues und Depression jetzt Verdruss, Leidigkeit und Leichtsinn

Erstmalig mit Gebärdendolmetscherinnen gibt der Dortmunder Verwaltungsvorstand seine Einschätzung zur Lage in Sachen Pandemie gegenüber der Öffentlichkeit bekannt. Denn – wie üblich in diesen Zeiten – verlässt die Pressekonferenz das Rathaus per Video-Stream und kann überall verfolgt werden. Dann muss es aber auch den Ansprüchen von Inklusion genügen. Zu einem Thema, das eben alle betrifft, auch, wenn es manchen bereits aus den Ohren wieder rauskommen mag: Corona. ___STEADY_PAYWALL___

Der zuletzt gemeldete Anstieg bei den Infektionszahlen hatte niemand überrascht – der Zusammenhang zu den Lockerungen nach dem Shutdown ist offensichtlich. Daneben macht OB Ullrich Sierau eine weitere Ursache aus – dass „nach dem Corona-Blues und Depression jetzt Verdruss einsetzt, der zu Leidigkeit und Leichtsinn führt“. Es sei zwar verständlich, dass die Leute es irgendwann leid seien, aber: „es ist nicht angemessen“, so Sierau auf der PK.

Das hat Gründe: „Wir sind nicht Neuseeland, auch wenn wir es gerne wären.“ Dort sei der Virus wohl besiegt, es gäbe keine Neu-Infizierten mehr. Aber der Oberbürgermeister muss warnen: „Bei uns ist das Virus noch aktiv – alles, was an Lockerungen passiert, sollte nicht zum Fehlschluss führen, alles wieder so zu machen wie früher. Locker sein, aber bitte mit Abstand, Schutz und Desinfektion.“ Man wolle das niedrige Ansteckungsniveau schließlich halten.

Steigende Zahl von Neu-Infizierten – zweite Welle allerdings noch weit entfernt

Erstmalig mit Gebärdendolmetscherinnen: Livestream aus dem Rathaus zum Thema Corona

Gesundheitsamtsleiter Dr. Frank Renken nennt konkrete Zahlen: 50 Neumeldungen an Infektionen habe es in den letzten sieben Tagen gegeben. „Das hat uns alle nicht erfreut, sie kamen aber auch nicht völlig unerwartet. Wir haben ja genügend Lockerungsmaßnahmen hinter uns.“ Wird die Inkubationszeit nach einer Ansteckung berücksichtigt, ist nicht nur den Fachleuten klar, et voilà: dies sind die Konsequenzen des „Rebootens“.

23 Personen davon seien zwei Ausbrüchen zuzuordnen gewesen, erklärt Renken weiter: betroffen ist eine Community und eine Einrichtung. „Sie sind gut untersucht und wir gehen davon aus, dass wir die Infektionsketten unter Kontrolle haben“, ist er jedoch zuversichtlich. Und bei den anderen Fällen handele es sich um Einzelfälle oder kleine Gruppen bzw. Familien.

Über 14 Tage pendelte in Dortmund die Zahl der Neuinfektionen lediglich zwischen null und zwei. „Das ist eine Größenordnung, die deutlich höher liegt.“ Doch der Amtsleiter der kommunalen Gesundheitsbehörde stellt andererseits fest: Insgesamt handele es sich noch um ein sehr niedrigen Niveau – bei allem Ernst der Lage. Jedenfalls könne man noch nicht von einer sog. zweite Welle sprechen.

Birgit Zoerner erinnert: Pandemie nicht vorbei und es gibt keinen Impfstoff noch wirksame Medikamente

„Da ist noch viel Luft“, weiß auch Ullrich Sierau. Von 50 neuen Infektionen pro Woche auf 100.000 Einwohner*innen sei man noch weit entfernt. Das wären für Dortmund mithin an die 300 Fälle, also sechsmal soviel wie gegenwärtig. Doch der OB warnt: „Wir würden auch vorher intervenieren“, sei man infektionstechnisch über die falsche Weiche gefahren.

Den naheliegenden Grund für die Vorsicht schiebt die Kollegin aus dem für die Gesundheit in der Stadt zuständigen Dezernat nach. Birgit Zoerner erinnert, muss manche erinnern: die Pandemie ist im Gange, keineswegs vorbei – und da sei „kein Impfstoff und keine wirksamen Medikamente, die zur Anwendung gebracht werden könnten“. Deshalb warnt sie: die Lockerungen dürften nicht „als Ziel an sich“ angesehen werden und eben „nicht zu Lasten des Infektionsschutzes gehen“.

„Es kommt auf jeden und jede Einzelne an“, so ihre Mahnung. Man dürfe sich nicht mitreißen lassen. Dies gälte auch für Seniorenheime. Hier gäbe es eine „besonders vulnerarble Gruppe; die ist uns sehr sehr wichtig“. Man sei mit den Wohlfahrtsverbänden und Betreibern der Einrichtungen im Gespräch – dort würde es einen „einheitlichen Start geben“.

Wiedereröffnung der Bäder hängt an einem Sonderzuschuss, über den der Stadtrat entscheidet

Die Wiedereröffnung ist einer von mehr als 100 Tagesordnungspunkten für die Ratssitzung. Die Vorlagen türmen sich.

Das Thema Wiedereröffnung ist einer von mehr als 100 Tagesordnungspunkten für die Ratssitzung. Die Vorlagen türmen sich.

Anders als in einer großen Dortmunder Tageszeitung berichtet, entscheidet aber der Rat NICHT über die Öffnung der Seniorenheime. Solche Fragen des Infektionsschutzes seien nicht Gegenstand von dortigen Befassungen. Dieser beschäftige sich nur mit finanziellen oder personellen Auswirkungen.

Was die Öffnung der Bäder betrifft, wird dies auf der nächsten Ratssitzung am 18. Juni verhandelt werden (wir berichteten). Der Grund: die Kosten. Denn die Bäder werden nicht von der Stadt betrieben.

Und die Betreiber seien ohne einen Sonderzuschuss in der Größenordnung von einer bis 1,1 Millionen Euro nicht in der Lage, ihre Anlagen mit dem kühlen Nass wiederzueröffnen. Ihnen dergestalt den Rücken zu stärken, aber fiele in die Zuständigkeit des Stadtrates, so Zoerner. Käme von dort ein positives Signal, könnten sie schnell die Tore wieder aufschließen– entsprechende Vorbereitungen liefen bereits.

Unterstütze uns auf Steady

 

Mehr zum Thema bei nordstadtblogger.de:

Lockerungen in Zeiten der Corona-Krise: Folgende Schritte und Maßnahmen sieht der „Nordrhein-Westfalen-Plan“ vor

Allein in Dortmund gab es 7.000 Quarantäne-Fälle – neue Gesundheits-App von Materna soll Behörden entlasten

Muttertagsbesuch im Pflegeheim – Träger machen es in Dortmund mit individuellen Lösungen wieder möglich

Frei- und Hallenbäder bleiben in Dortmund (noch) zu: Rat soll erst über Verluste von einer Million Euro entscheiden

Es gibt noch keinen Starttermin für die Freibad-Saison in Dortmund – schwierige Umsetzung der Hygienevorschriften

Kaum neue Infektionen mit Covid-19 in Dortmund – daher keine Reihentestung in Kitas – Freibäder bleiben weiter zu

Die Kinos in Dortmund stehen vor einer ungewissen Zukunft – nur zwei Häuser haben derzeit wieder geöffnet

Ferienspaß: Temporärer Freizeitpark an der Westfalenhalle geplant – Ruhrhochdeutsch“-Festival im „Schalthaus 101“

 

Print Friendly, PDF & Email

6 Gedanken über “Nach den ersten Lockerungen: Mehr Corona-Infektionen in Dortmund, aber Stadtspitze wähnt Lage unter Kontrolle

  1. Landeselternkonferenz kritisiert: Expert*innen werden ignoriert! Schulöffnung ohne Gesamtkonzept! (PM) Beitrags Autor

    Landeselternkonferenz kritisiert: Expert*innen werden ignoriert! Schulöffnung ohne Gesamtkonzept!

    Seit Wochen fordert die Landeselternkonferenz NRW und andere Elternverbände zusammen Konzepte für möglichst schnelle Wiederöffnung der Schulen. Es zeigte sich, dass einerseits Distanzlernen nicht funktioniert und viele Schüler*innen dabei benachteiligt werden und andererseits viele Familien, in denen Eltern wieder arbeiten müssen, derzeit im Stich gelassen werden. Schule ist mehr als Bildung, Schule ist Lebensraum für Kinder und Jugendliche und umfasst auch eine qualifizierte Betreuung außerhalb des Unterrichts.

    Die Familien brauchen dabei Verlässlichkeit und Planbarkeit. Eltern im ganzen Land reagieren deshalb mit Erleichterung auf die Rückkehr zum Regelbetrieb. Was die Eltern in ihrer Freude übersehen ist, dass der angekündigte Regelbetrieb gar nicht möglich sein wird. Gegen den Appell der anerkannten Rektoren-, Lehrer-, Eltern- und weiterer Fachverbände liefert das MSB keine Konzepte für den neuen „Regelbetrieb“, obwohl viele einer Risikogruppe angehörende Lehrkräfte und OGS- Betreuer nicht verfügbar sind. Unterricht in vollem Umfang nach Stundentafel kann also nicht stattfinden.

    Die Notbetreuung wird ausgesetzt, gleichzeitig kann die OGS aber nicht in den Vollbetrieb gehen. Nur an wenigen privilegierten Standorten wird das möglich sein. Doch Grundschulen bzw. benachteiligte Schulstandorte, die schon im Vorfeld einen hohen Lehrkräftemangel hatten, werden diese Aufgabe nicht stemmen können und laufen auf unhaltbaren Zuständen zu. Wieder einmal werden Familien die Leidtragenden sein, weil die Schulen allein gelassen werden.

    Gerade eben durchdachte Konzepte müssen hastig umgestrickt werden. Schulen sollen irgendwie machen, was vor Ort möglich ist. Konzepte für fehlende Räumlichkeiten, Lehrkräfte, ÖPNV und Betreuung – Fehlanzeige! Dieser ganze Aufwand für nur 10 Schultage, deren Betreuung die Eltern auf Grund des derzeitigen Plans fest eingeplant haben und in denen Tage für Zeugniskonferenzen ausfallen werden. Dieser ganze Aufwand hindert die Grundschulen an der Entwicklung eines Konzepts für das nächste Schuljahr.

    Unterricht soll nun ohne Abstandregel stattfinden. Stattdessen soll es feste Lerngruppen geben, die versetzt anfangen und getrennt gehalten werden müssen, sich weder in der Pause noch in OGS- Angeboten mischen dürfen. Noch vor einer Woche war die Beschulung der Schüler*innen mit Behinderungen auf keinen Fall möglich und ist es auch jetzt nur mit voller Schutzkleidung, weil das Ansteckungsrisiko für Lehrkräfte und Assistenten als zu groß bezeichnet wurde. Die Risikoschüler*innen können aber vom Präsenzunterricht befreit werden. Wie ihre Beschulung und Betreuung unter diesen neuen gegebenen Bedingungen noch stattfinden soll, wird von dem Schulministerium nicht mitgeteilt. Andererseits scheint es kein Risiko mehr zu geben und trotzdem sollen Lehrkräfte aus Risikogruppen zuhause bleiben! Wie passt das alles zusammen? Gleichzeitig sollen Kommunen einen versetzen Anfang durch mehr öffentlichen Nahverkehr ermöglichen, doch die Mittel dafür fehlen.

    Wenn nun die Notbetreuung entfällt und die OGS keine Vollbetrieb aufnehmen kann, endet das in einer Katstrophe für viele arbeitende Familien. Auch hier fehlen die entsprechenden Konzepte und Abfragen, wie ein Vollbetrieb in gleichen Räumen ohne Durchmischung stattfinden kann. Wird Durchmischung doch zugelassen, wirft das zwangsläufige weitere Fragen auf, warum überhaupt noch Abstandsregeln eingehalten werden sollen? Wenn es tatsächlich kein Risiko mehr gibt warum sollen dann alle Risikogruppen Lehrer*innen und Schüler*innen überhaupt noch zuhause bleiben? Dieses Durcheinander können Eltern nicht mehr verstehen und reagieren teilweise „hasserfüllt“! Die einen wollen keinerlei Vorschriften mehr- „den Schwachsinn stoppen“ und die anderen wollen die Volleröffnung verhindern – „den Irrsinn stoppen“. Ihre Wut bekommen dann Lehrkräfte zu spüren. Statt Schulen zu unterstützen und mit gemeinsamen Konzepten die Öffentlichkeit zu beruhigen, fördert diese Vorgehen eine tiefe Spaltung durch Konzeptlosigkeit!

    Eltern können das Infektionsrisiko nicht bewerten, doch die Uneinigkeit der Virologen und Ärzte macht sehr deutlich, dass es noch lange keine Klarheit und Sicherheit geben wird. Eltern fordern deshalb seit Wochen Konzepte, die Sicherheit für eine tägliche Beschulung und Betreuung unter den anhaltenden Infektionsschutzvorgaben langfristig planbar ermöglicht.

    Mit dieser ad-hoc Eröffnung ungeachtet der Warnung der Rektoren-, Lehrer-, Fach- und Elternverbände, die selbst gute Konzepte vorgelegt hatten, macht das MSB deutlich, dass ihnen nicht nur die Meinung andersdenkender Virologen und Ärzte oder die Sorgen der Eltern egal ist, sondern auch die Meinung aller Experten-Verbände! Schon das zweite Mal hat das MSB nun die Meinung der Experten vor Ort ignoriert, obwohl diese sich vorab nochmals eindringlich gemeinsam positioniert und auch schlüssige Konzepte für die Sommerferien und das kommende Schuljahr gefordert hatten. Die Konzepte fehlen noch immer. Das Vertrauen wurde beschädigt.

    Die öffentliche Wahrnehmung, die Verbände wollten nicht, dass wieder täglicher Unterricht stattfindet, ist schlicht falsch! Genau dies fordern wir und andere Verbände seit Wochen! Die mangelnde Bereitschaft der Regierung die Schulen mit entsprechenden Konzepten und Ressourcen auszustatten, können nicht die Verbände ausbaden! Diese hatten Ihre Unterstützung für die Entwicklung entsprechender Konzepte zugesichert. Dieses Vorgehen gefährdet die Bildungsgerechtigkeit, statt sie zu unterstützen. Kinder haben ein Recht auf Bildung und Betreuung, ebenso wie das Recht auf Schutz. Dazu brauchen die Schulen Konzepte und Planungssicherheiten, die immer noch fehlen.

    LEK NRW Vorstand

  2. Zweite Stufe der schrittweisen und coronakonformen Rückkehr des Regelbetriebs in der Stadtverwaltung Dortmund (PM) Beitrags Autor

    Zweite Stufe der schrittweisen und coronakonformen Rückkehr des Regelbetriebs in der Stadtverwaltung Dortmund

    Auch in Zeiten der Corona Pandemie hat die Stadtverwaltung Dortmund nachgewiesen, robust und flexibel zu funktionieren und so die neuartigen Auswirkungen einer noch nie dagewesen Pandemie zu bewerkstelligen. Neben der Daseinsvorsorge steht im Zentrum des Verwaltungshandelns weiterhin die Eindämmung der Corona Pandemie und der Gesundheitsschutz von Bürger*innen sowie der Beschäftigten der Stadtverwaltung Dortmund.

    Im Mai hatte der Verwaltungsvorstand die Umsetzung des ersten Starterpakets zur schrittweisen und coronakonformen Rückkehr zum Regelbetrieb in der Stadtverwaltung Dortmund beschlossen. Personal- und Organisationsdezernent Uhr dazu: „Der erste Schritt war wichtig und richtig. Der Betrieb ist eingeschränkt wieder angelaufen. Die Bürger*innen verhalten sich vorbildlich und nehmen das aktuelle Verfahren an. Das Konzept zum Hochfahren der Verwaltung hat sich bewährt.“

    Der Verwaltungsvorstand hat in seiner Sitzung vom 09.06.2020 nun die zweite Stufe des Starterpakets mit aktualisierten Gesamtrahmenbedingungen beschlossen.

    Als wichtige Information für die Bürgerschaft der Stadt Dortmund ist hierbei herauszustellen, dass die Bürger*innen die städtischen Dienstleistungen derzeit weiterhin nur nach vorheriger Terminvergabe in Anspruch nehmen können. Aufgrund der bisher störungsfreien Abläufe sind Beschwerden ausgeblieben. Zudem wird das Angebot der Terminvergabe durch die Bürger*innen gut angenommen, so dass zunächst einmal weiterhin von allgemeinen Öffnungszeiten abgesehen wird. Anliegen sollten – soweit möglich – telefonisch, per Post oder E-Mail geklärt werden.

    Im Folgenden einige Beispiele für die Änderungen. Die Verkehrsüberwachung ermöglicht die Publikumsvorsprache im Gebäude Kampstr. 47. Der Fokus liegt aber weiter auf der elektronischen, telefonischen und postalischen Sachbearbeitung. Persönliche Vorsprachen können in einem gesonderten Empfangsbereich erfolgen.

    Die planbaren Betriebskontrollen und Entnahme von Plankontrollen der Lebensmittelüberwachungen werden langsam wieder aufgenommen.

    Aufgrund der sukzessiven Aufhebung der weltweiten Reisewarnung durch das Auswärtige Amt (ab 15.06.) und der Auflösung internationaler Reisebeschränkungen (Flugverkehr wird wieder möglich)

    bereitet die Ausländerbehörde den Betrieb darauf vor.

    Termine im Bereich der Einwohnermelde- und Kraftfahrzeugangelegenheiten werden derzeit im 20- und nicht im 10-Minutenrhythmus vergeben, so dass eine weitest gehende Entzerrung der Publikumsströme stattfindet. Die Terminvereinbarungen werden sukzessive wieder auf den 10- Minutenrhythmus zurückgeführt.

    Die Beschäftigten der Jugendhilfedienste werden ab dem 08.06.2020 wieder vollständig an ihren Arbeitsplätzen präsent sein und den Normalbetrieb aufnehmen. D. h., Vorsprachen in den Diensten sind wieder in erweitertem Umfang möglich. Zudem wird die telefonische Kontakthaltung zu den Familien wieder durch Hausbesuche ersetzt und reguläre Hilfeplangespräche (also außerhalb von Krisensituationen) in den Einrichtungen wieder aufgenommen.

    Mitarbeiter*innen der Präventionsfachstelle des Jugendamtes sind wieder in den Familienbüros erreichbar. Vor dem Hintergrund der Risikominimierung werden keine Willkommensbesuche in den Haushalten durchgeführt, sondern die Eltern werden mit Terminvereinbarung in die Familienbüros eingeladen. Ansonsten werden die Sprechstunden nach Terminvereinbarung in den Familienbüros durchgeführt.

    Insgesamt wird das bisherige Vorgehen bei der schrittweisen Rückkehr des Regelbetriebs in der Stadtverwaltung seitens der Bürgerschaft lobend anerkannt und erhält durchweg positive Resonanz. Hierüber zeigt sich Personaldezernent Christian Uhr sehr erfreut und gleichzeitig positiv bestärkt, den bisher eingeschlagenen Weg fortzuführen. In diesem Zuge hebt Christian Uhr die konstruktive und effektive Zusammenarbeit in der Arbeitsgruppe „Sukzessives Hochfahren“ hervor, die in weiten Teilen aus den bürgerintensiven Bereichen besteht. Die Arbeitsgruppe tagt weiterhin regelmäßig und entwickelt weitere lagekonforme Maßnahmen für die schrittweise Rückkehr des Regelbetriebs. Mögliche Änderungen an den Maßnahmen oder Öffnungszeiten werden entsprechend kommuniziert.

  3. Regelbetrieb in NRW: Kita-Beschäftigte fühlen sich im Stich gelassen (ver.di-PM) Beitrags Autor

    Regelbetrieb in NRW: Kita-Beschäftigte fühlen sich im Stich gelassen

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in NRW begleitet die in dieser Woche umgesetzten erweiterten Kita-Öffnungen mit großer Sorge und fordert von Politik und Trägern klare Vorgaben zu Arbeits- und Gesundheitsschutzmaßnahmen, die konzeptionelle Einbindung der Beschäftigten sowie flächendeckende Testungen. Seit dem 8. Juni können alle Eltern ihre Kinder wieder in die Kindertagesstätten bringen, ohne bestimmte Kriterien erfüllen zu müssen. Damit steigt die Betreuungsquote von rund 30 auf 100 Prozent. Allerdings stehen durchschnittlich 30 Prozent der Fachkräfte aufgrund einer Zugehörigkeit zu Risikogruppen nicht für die direkte Arbeit mit den Kindern zur Verfügung.

    Dazu erklärte Sabine Uhlenkott, Landesfachbereichsleiterin Gemeinden, ver.di NRW: „Die Umsetzung des Normalbetriebs löst aufgrund des Personalmangels und der Infektionsgefahr große Verunsicherung aus. Aus unserer Sicht wäre es wichtig gewesen, die Beschäftigten bei der Planung der Kita-Öffnungen einzubinden und diese schrittweise vorzunehmen. Damit hätte der aktuelle Druck auf die Kolleginnen und Kollegen deutlich verringert werden können. Zwar sind die Betreuungszeiten reduziert worden, zeitgleich fallen den ohnehin durch Fachkräftemangel gebeutelten Beschäftigten aber neue Aufgaben zu. Dazu gehören die Dokumentation aller Anwesenden, das gestaffelte Bring- und Abholsetting sowie die Umsetzung der Infektionsschutz- und Hygienemaßnahmen.“ Die pädagogische Arbeit könne so nicht wahrgenommen werden. Statt frühkindliche Bildung zu vermitteln könnten die Kinder maximal beaufsichtigt werden.

    Aus verschiedenen Einrichtungen ertönt außerdem Unverständnis über die fehlende Wertschätzung durch die Landesregierung, die mit einem Vorlauf von gerade einmal zwei Wochen den Schritt aus der Notbetreuung in die Regelbetreuung verordnet hat. Dabei sei der Landesregierung bekannt, dass Fachkräftemangel vorherrsche und gefährdete Personen von der Arbeit mit Kindern weiterhin Abstand nehmen müssten. „Zum Schutz der Beschäftigten wurden nun Maskensets verschickt. Obwohl die Kolleginnen und Kollegen wertvolle pädagogische Arbeit leisten, fehlt hier aus unserer Sicht erneut die Wertschätzung für die Berufsgruppe“, so Uhlenkott. Viele fühlten sich durch die Bereitstellung der aus Einzelteilen bestehenden Masken erneut als ‚Basteltanten‘ abgestempelt.

    „Wir sind überzeugt, dass unter Einbeziehung regelmäßiger Testungen sowohl der Verunsicherung als auch der fehlenden Berücksichtigung der Beschäftigten Rechnung getragen werden kann. Die Wertschätzung der Berufsgruppe durch das Land ist bei den Kita-Beschäftigten jedenfalls nicht angekommen“, so Uhlenkott abschließend.

  4. Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle und elf weitere positive Testergebnisse (PM Stadt) Beitrags Autor

    Coronavirus: Zwei weitere Todesfälle und elf weitere positive Testergebnisse

    In Sachen „Coronavirus“ lässt sich für Dortmund folgendes Update geben:

    Am heutigen Mittwoch gibt es leider bedauerliche Neuigkeiten. Im Zusammenhang mit dem Coronavius gibt es in Dortmund zwei weitere Todesfälle. Dazu sind elf weitere positive Testergebnisse hinzu gekommen. Somit liegen seit dem ersten Auftreten der Erkrankung in Dortmund insgesamt 799 positive Tests vor. 727 Patient*innen haben die Erkrankung bereits überstanden und gelten als genesen. Zurzeit werden in Dortmund 14 Corona-Patient*innen stationär behandelt, fünf von ihnen intensivmedizinisch, darunter zwei beatmete Personen. Es gibt somit in Dortmund bislang sechs Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19.

    Der Leiter des Gesundheitsamtes, Dr. Frank Renken, informiert:

    „Seit Anfang Juni steigen die gemeldeten COVID-19-Fälle in Dortmund spürbar an. Während es in den zwei Wochen davor nur noch vereinzelte Meldungen gab, wurden vom 1. Juni bis heute 66 positive Fälle gemeldet. Die dazu durchgeführten umfangreichen Umgebungsuntersuchungen des Gesundheitsamtes haben ergeben, dass bis heute 29 Fälle im Zusammenhang mit zwei größeren Infektionssgeschehen stehen.

    Zum einen handelt es sich um ein Familienfest, bei dem es zur Ansteckung von zwölf Menschen mit Wohnsitz in Dortmund kam. Hier gibt es einen Zusammenhang zum Zuckerfest. Als weiteres Geschehen konnten bis heute 15 Ansteckungsfälle im Klinikum Dortmund gefunden werden. Bei den übrigen 37 Fällen laufen die Ermittlungen, um eventuelle weitere Ausbrüche ebenfalls zu erkennen. Zusammenhänge zu einer gemeinsamen Ansteckungsquelle konnten aber für diese Meldefälle bisher nicht gefunden werden.

    Hinsichtlich des Familienfestes wurden Quarantäne-Anordnungen für die Betroffenen und alle engen Kontaktpersonen während des Zusammentreffens ausgesprochen. Weitere Fälle aus dem Umfeld wurden danach nicht mehr bekannt.

    Anfang Juni meldete das Klinikum Dortmund eine Covid-19-Infektion bei einem Patienten mit einer entsprechenden Symptomatik. Der Patient war bei seiner Aufnahme zwei Wochen zuvor noch negativ getestet worden. Durch die zuständigen Mitarbeiter*innen der Krankenhaushygiene wurden daraufhin in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Untersuchungen von Personal und Patient*innen mit Kontakt zu dem Fall durchgeführt. Dabei wurden weitere Fälle entdeckt.

    Bisher wurden insgesamt rund 2.450 Personen (Personal und Patient*innen) dazu vom Klinikum untersucht. Dabei konnte bisher bei neun Mitarbeiter*innen und sechs Patient*innen SARS-CoV-2 nachgewiesen werden. Ein 82-jähriger Patient, der positiv getestet wurde, ist an den Folgen seiner Covid-Infektion inzwischen verstorben.

    Ich gehe derzeit davon aus, dass wir es mit einem zusammenhängenden Infektionsgeschehen im Klinikum zu tun haben. Es sind aber noch weitere Auswertungen erforderlich, um beurteilen zu können, ob alle gemeldeten Fälle einer Quelle zuzuordnen sind. Möglich ist auch, dass wir es mit mehreren unabhängigen Infektionsfällen zu tun haben.

    Bisher gab es in Dortmund weder in den stationären Pflegeeinrichtungen noch in den Krankenhäusern größere Ausbrüche. Im Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen im Klinikum sind bisher 49 Personen unter Quarantäne gestellt worden. Da noch nicht alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, kann nicht gesagt werden, ob weitere Maßnahmen durch das Gesundheitsamt erforderlich sein werden.

    Besonders tragisch ist, dass wir im Rahmen des ansteigenden Infektionsgeschehens insgesamt zwei weitere Todesfälle infolge der Covid-Pandemie in Dortmund verzeichnen mussten.

    Der zweite Todesfall ereignete sich im St. Josefs-Hospital und betrifft einen 89-Jährigen, der mit multiplen Vorerkrankungen dort stationär aufgenommen worden war. Auch hier wurden entsprechende Umgebungsuntersuchungen eingeleitet und sind noch nicht abgeschlossen.

    Ich bin allerdings nicht überrascht, weil ich mit einem Anstieg der Infektionsraten infolge der seit etwa drei Wochen vollzogenen Lockerungen gerechnet habe. Nun kommt es darauf an, dass wir konsequent reagieren und insbesondere durch Quarantänemaßnahmen die festgestellten Übertragungsketten unterbrechen können.

    Es bleibt sehr wichtig, dass wir im öffentlichen Leben das Abstandsgebot von mindestens 1,5 Metern einhalten und bei direkten Kontakten mit anderen einen Mund-Nasen-Schutz tragen.“

    Corona-Behandlungszentrum am Klinikum Nord schließt

    Ab Montag, 15. Juni bleibt das Corona-Behandlungszentrum der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) am Klinikzentrum Nord geschlossen. Der letzte Behandlungstag für Patient*innen ist Sonntag, der 14. Juni. Das hat die KVWL heute (Mittwoch) mitgeteilt. Hintergrund seien die konstant rückläufigen Infektionszahlen im Stadtgebiet. Außerdem verfügen die niedergelassenen Ärzte mittlerweile über die nötige Schutzausrüstung, um Tests auf das Coronavirus auch in ihren Praxen durchführen zu können.

    Hallenbäder öffnen am 22. Juni wieder

    Ab Montag, 22. Juni kann in Dortmund wieder geschwommen werden: Die Hallenbäder öffnen ihre Türen wieder. Dazu zählen das städtische Süd-, West- und Nordbad sowie die Hallenbäder in Aplerbeck, Brackel, Eving, Hörde, Hombruch, Lütgendortmund, Mengede und Scharnhorst, die von Vereinen bzw. der Sportwelt Dortmund betrieben werden. Auch das Vereinsschwimmen kann ab diesem Zeitpunkt wieder starten.

    Je nach Beckengröße und Anzahl der Einzelumkleidekabinen wird die Anzahl der Schwimmer*innen in den Hallenbädern auf maximal 30 Personen begrenzt. Der Badbesuch wird in der Regel nur nach Voranmeldung und für bestimmte Zeiten möglich sein.

    Detailinformationen zur Wiedereröffnung gibt es in Kürze auf den jeweiligen Internetseiten der Badbetreiber bzw. der Schwimmvereine.

  5. Prekäre Beschäftigung: Grundschulöffnung trifft Offene Ganztagsbetreuung unvorbereitet (ver.di-PM) Beitrags Autor

    Prekäre Beschäftigung: Grundschulöffnung trifft Offene Ganztagsbetreuung unvorbereitet

    Die Entscheidung des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes NRW, die Grundschulen ab dem 15. Juni wieder vollständig zu öffnen, hat bei Beschäftigten der Offenen Ganztagsbetreuung für Unverständnis und offene Fragen gesorgt. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bedauert, dass die Beschäftigten der Offenen Ganztagsschulen (OGS) nicht stärker in den Dialog eingebunden wurden und stellt einen OGS-Pandemieplan zur Verfügung.

    „Es ist verständlich, dass Kinder, Eltern und Lehrer im Fokus der bisherigen Diskussionen um die geplante Wiedereröffnung der Grundschulen standen, da die Öffnung von vielen Sorgen begleitet wird. Leider ist die Perspektive der OGS-Beschäftigten kaum berücksichtigt worden. Das darf nicht noch einmal passieren!“, mahnte Serdar-Agit Boztemur, Gewerkschaftssekretär im Landesfachbereich Gesundheit und Soziales. „Aus Sicht der OGS-Beschäftigten ist die geplante Umsetzung aber nicht darstellbar, da es keine festen Regelungen gibt und die OGS-Gruppen in der Regel mit Kindern aus allen Schulklassen durchmischt sein werden.“ Die OGS-Beschäftigten würden dadurch weiter unter Druck gesetzt. Gerade im Hinblick auf den eklatanten Fachkräftemangel sei es von großer Bedeutung, die Probleme der OGS-Beschäftigten ernst zu nehmen, denn die derzeitigen Zustände seien wenig attraktiv für Nachwuchskräfte, so Boztemur.

    „Im Hinblick auf den ab 2025 entstehenden Rechtsanspruch ist es notwendig, den Fachkräftemangel durch gute Arbeitsbedingungen und feste Mindeststandards für den Offenen Ganztag zu regeln. Ministererlasse reichen dabei aus unserer Sicht nicht aus. Wir sind davon überzeugt, dass nur ein eigenes Gutes-OGS-Gesetz für NRW uns bei der Bewältigung der anstehenden Herausforderungen helfen kann,“ so der Gewerkschafter am Freitag.

    In ver.di organisierte Beschäftigte haben einen OGS-Pandemieplan ausgearbeitet, um Politik und Öffentlichkeit wesentliche Schritte im Austausch näherzubringen und diese Krise gemeinsam zu bewältigen.

    „OGS darf im Hinblick auf die gegenwärtige Entwicklung und den ab 2025 entstehenden Rechtsanspruch nicht weiter die Billigvariante der Schulkindbetreuung sein. Der Bildungsauftrag muss klar in den Fokus gerückt werden.“

  6. Pflegende Angehörige erreichen ihre Belastungsgrenzen: Kurmaßnahmen sind wieder möglich, eine schnelle Beantragung wird empfohlen (PM Caritas) Beitrags Autor

    Pflegende Angehörige erreichen ihre Belastungsgrenzen:
    Kurmaßnahmen sind wieder möglich, Caritas empfiehlt schnelle Beantragung

    Paderborn/Dortmund, 15.06.2020 – Ebenso wie vielen Eltern von Schul- und Kindergarten-Kindern ergeht es derzeit den Angehörigen pflegebedürftiger Menschen. „Die Leute sind erschöpft“, sagt Thomas Beckmann, Leiter von Caritas Reisen in Dortmund. „Die Belastungsgrenzen sind bei vielen erreicht.“ Vor der Corona-Pandemie konnten die Pflegebedürftigen die Tagespflege besuchen, Enkel, Nachbarn oder Ehrenamtliche unterstützten die Angehörigen. „Das fiel mit dem Beginn der Pandemie dann alles weg“, sagt Beckmann. Er rät erschöpften Angehörigen deshalb, sich wegen einer Kurmaßnahme beraten zu lassen. „Eine Kur kann pflegenden Angehörigen die dringend benötigte Erholung bringen und helfen, ihre Gesundheit zu erhalten. Dann können diese gestärkt wieder dem Alltag begegnen.“

    Da die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken unter Beachtung eines Hygienekonzeptes wieder öffnen dürfen, können ab sofort auch wieder Kurmaßnahmen beantragt werden. Bei der Dortmunder Caritas unterstützen Kurberaterinnen bei der Beantragung einer Kur – sowohl bei den bekannten Mutter-/Vater-Kind-Kuren als auch bei den Kuren für pflegende Angehörige. Sie unterstützen auch dabei, die Versorgung des Angehörigen während der Kur sicherzustellen. In einigen Kliniken besteht die Möglichkeit den Pflegebedürftigen mitzunehmen oder in einer Kurzzeitpflegeeinrichtung in der Nähe unterzubringen.

    Pflegenden Angehörigen ist häufig nicht bekannt, dass sie eine Kur – eine stationäre Vorsorge- und Rehamaßnahme – in Anspruch nehmen können, um ihre Gesundheit und Pflegefähigkeit zu erhalten. Die ganzheitliche medizinische Maßnahme dient der körperlichen und seelischen Stärkung und berücksichtigt die individuelle Situation des Pflegenden. Etwa zwei Drittel der pflegebedürftigen Menschen werden von ihren Angehörigen oder anderen Bezugspersonen zu Hause gepflegt. Diese oft unterschätzte Belastung bleibt nicht ohne Folgen: Pflegende Angehörige sind oftmals körperlichen, psychischen, finanziellen und sozialen Belastungen ausgesetzt; eigene Bedürfnisse müssen hinten anstehen – und das auch ohne Corona-Pandemie.

    Speziell dafür qualifiziert wurden die Beraterinnen in den Kurberatungsstellen in Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Projekts „Zeit & Erholung für pflegende Angehörige in NRW – Kurberatung für pflegende Angehörige“, Das Projekt wird in Trägerschaft des Caritasverbandes für das Erzbistum Paderborn sowie der Kur und Erholungs GmbH der Arbeiterwohlfahrt umgesetzt und vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert.

    Info & Beratung: Caritas Reisen, Silberstraße 28a, 44137 Dortmund – Telefon 0231 187151-11.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen