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Meisterfeier am Borsigplatz: Neues Graffito hält die lange BVB-Geschichte des Nordstadt-Quartiers lebendig

Viele Aktive für die schwarz-gelbe Gestaltung der alten Bretterwand kamen zur Vorstellung des Graffito.

Von Joachim vom Brocke

Noch ein kleines Stück BVB-gelber geworden ist der Borsigplatz in der Nordstadt. Die „Bretterwand“ aus Spanplatten, die den Eingangsbereich zum ehemaligen Edeka-Markt verdeckte, war den Akteuren des Runden Tischs schon lange ein Dorn im Auge. Mit vielen Schmierereien versehen war die Wand geradezu unansehnlich und bot eine trostlose Erscheinung.

Entwurf von der Graffiti-Agentur Masmedia – viele Unterstützer bei gestalterischer Umsetzung

Doch das sollte anders werden. Nachdem bekannt wurde, dass die Stadt die Immobilie gekauft hatte, nahmen die Mitglieder des Runden Tischs Kontakt auf zur Verwaltung und ließen die Möglichkeit einer Gestaltung prüfen. ___STEADY_PAYWALL___

Der Borsigplatz ist eng mit der Geschichte des BVB verknüpft. Fotos (2): Joachim vom Brocke

Es gab grünes Licht für die Idee einer kreativen Aufarbeitung. Aus den Einsendungen wählte der Runde Tisch den Entwurf der Graffiti-Agentur Masmedia. Die Agentur arbeitet speziell im Bereich von Gestaltungen im öffentlichen Raum.

Mit Schreinermeister Guido Gustmann von den Außerbetrieblichen Ausbildungsstätten der Handwerkskammer Dortmund wurde ein Betrieb gefunden, der die Bretterwand erneuerte und für die gestalterische Umsetzung vorbereitete. 

Dank der freundlichen Unterstützung durch die Firma Elektro Prange wurde für den Zeitraum der Arbeit eine kostenlose Baustellenabsperrung zur Verfügung gestellt. Die Stadtbezirksmarketing Innenstadt-Nord schließlich unterstützte die Aktion mit einer Fördersumme in Höhe von 1.000 Euro. Die Gesamtkosten beliefen sich auf 2.500 Euro.

Runder Tisch will das schwarz-gelbe Borsigplatz-Profil weiter schärfen

Der Eingangsbereich der ehemaligen Edeka-Filiale vor der Umgestaltung. Foto: Sascha Fijneman

Mit dem „Meisterfeier Graffito“ schärft der Runde Tisch BVB und Borsigplatz erneut das  schwarz-gelbe Profil des Quartiers Borsigplatz.

Neben den Orten der Gründung, etwa die Dreifaltigkeitskirche, dem Wildschütz oder der ersten Spielstätte Weiße Wiese, trägt der Runde Tisch BVB und Borsigplatz mit seinen Aktivitäten wie etwa dem Nashorn „Hoppy“ oder den neuen „Hoppy Buffs“ sowie unzähligen weiteren schwarzgelben Aktivitäten im Jahresverlauf dazu bei, die Geschichte von Borussia am Borsigplatz lebendig zu halten. 

Darum halten es alle wie in der alten BVB-Hymne: „Aber eins aber eins das bleibt bestehn, der Runde Tisch BVB und Borsigplatz wird nie untergehn“. Der Runde Tisch BVB und Borsigplatz ist ein Akteursverbund aus: Freundeskreis Hoeschpark, Hoesch-Museum, Kocatepe Moschee, Stadtteil-Schule Dortmund, Borussia Dortmund, Borsigplatz VerFührungen, Ev. Lydia-Kirchengemeinde, Kirche Heilige Dreifaltigkeit, Machbarschaft Borsig11 e.V., St. Vincenz Jugendhilfe-Zentrum, Fleischerei Zimmermann, Stiftung Soziale Stadt, GrünBau gGmbH und dem Quartiersmanagement Nordstadt.

 

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