Mehr Grün für Dortmunds Sportanlagen geplant: Das Kunstrasenprogramm soll im Jahr 2017 weitergehen

Kapazitätsengpässe im Hoeschpark bei den Sportvereinen. Der neue Kunstrasenplatz für die Fußballer
Das Kunstrasen-Programm für Dortmunder Fußballplätze geht weiter. Archivbild: Klaus Hartmann

Die Stadt Dortmund möchte ihre Sportanlagen weiter modernisieren. Für das Jahr 2017 schlägt die Verwaltung dem Rat vor, zunächst zwei weitere Plätze als Kunstrasenplätze aufzuwerten: den Platz des Hombrucher SV am Waldhausweg in Lücklemberg und den Platz der SuS Derne am Plümersort.

Platz an der Lindenhorster Straße soll ebenfalls modernisiert werden

Beide Plätze sollen an die Vereine übertragen und im Kunstrasenprogramm gefördert werden. Dazu bekommen sie von den Sport- und Freizeitbetrieben Dortmund (SFB) zur Fremdkapitalfinanzierung 20 Jahre lang einen jährlichen Zuschuss von 20.000 Euro. Alternativ kann der Zuschuss für 15 Jahre mit jährlich 26.667 Euro gewährt werden.

Insgesamt verfügen bereits 44 und damit mehr als die Hälfte der 78 städtischen Sportplätze über eine Kunstrasenspielfläche, dazu kommen 11 Platze mit Naturrasen. Sechs Plätze werden derzeit modernisiert – entweder in Eigenregie nach Übertragung an Sportvereine oder durch die SFB. Die restlichen 17 Sportplätze haben einen Aschebelag.

Von diesen 17 stehen zwei weitere Plätze an der Lindenhorster Straße und am Bärenbruch noch auf der Liste und sollen demnächst modernisiert werden. Aufgegeben werden sollen die Plätze an der Schützenstraße und am Dollersweg.

Mendesportanlage soll umgewandelt werden  – Prüfung der Kunstrasen-Verträglichkeit für Rugby

Eine deoppelte Premiere war das Rugby-Länderspiel Deutschland gegen Belgien in Dortmund.
Ist ein Kunstrasen auch für Rugby geeignet? Das will die Stadt Dortmund nun prüfen. Foto: Alex Völkel

Darüber hinaus kommen nur noch einige wenige für eine Modernisierung überhaupt in Frage. Fazit: Mittlerweile konnte in Dortmund eine flächendeckende Ausstattung mit Kunstrasenspielflächen erreicht werden.

Die Sport- und Freizeitbetriebe planen darüber hinaus, auf der Mendesportanlage im nördlichen Fredenbaumpark im kommenden Jahr rund 500.000 Euro zu investieren, um einen der vorhandenen Sportplätze mit Tennenbelag in einen Kunstrasenplatz umzuwandeln.

Dieser Platz könnte grundsätzlich als stadtweite Ausweichmöglichkeit genutzt werden. Der Bedarf dafür ist vorhanden. Bei den Planungen wird übrigens auch mit geprüft, ob Kunstrasen auch für den Rugby-Sport geeignet ist, denn  der  Rugby Football Club Dortmund trainiert auf der Mendesportanlage.

Das Kunstrasenprogramm soll auch in 2018 fortgeführt werden.

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