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Kontroverse Debatte um das Schulmuseum in Marten – Verlagerung scheint vom Tisch – Bürgerzentrum als Option

Das Westfälische Schulmuseum existiert seit 1910. Seit 1989 befindet es sich in Marten, untergebracht in einem ehemaligen Schulgebäude von 1905. Archivbild: Martin Schmitz

Das Schulmuseum soll in der ehemaligen Schule in Marten bleiben und  – falls es eine entsprechende Landesförderung von 80 Prozent gibt – auch einen Anbau für die Vereine bekommen. Das ist das Ergebnis einer kontroversen Debatte im Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit. Das letzte Wort hat der Rat.

CDU tendierte zu einer Verschiebung der Beschlussfassung über die Planungen

Das Schulmuseum in Marten soll nicht nur saniert werden, sondern auch eine neue Ausstellung bekommen.

Auf dem Tisch liegen zwei Vorschläge der Verwaltung: Variante A sieht eine bauliche und technische Gebäudesanierung des Westfälischen Schulmuseums und eine Modernisierung der Ausstellung vor. Für die Sanierung des 114 Jahre alten Gebäudes werden rund 1,9 Millionen Euro benötigt, die Modernisierung der Ausstellung wird zwischen 800.000 und einer Million Euro kosten, für die die Stadt Dortmund selbst aufkommen müsste.

Variante B sieht eine Weiterentwicklung des Museumskomplexes zu einem Bürger- und Kulturzentrum vor. Neben der Sanierung des alten Schulgebäudes für 1,9 Millionen Euro, der Modernisierung der Ausstellung zwischen einer und 1,2 Millionen Euro kommt hier noch ein Neubau hinzu – geschätzter Kostenpunkt: 3,8 Millionen Euro. Hierfür könnte es bis zu 80 Prozent Landesförderung geben.

Der Verwaltungsvorstand verzichtete auf eine Empfehlung – die führenden VerwaltungsbeamtInnen waren sich nicht einig. Daher solle die Politik entscheiden. Die Bezirksvertretung Lütgendortmund hatte sich einstimmig für die große Lösung entschieden. Im Fachausschuss hatten nun noch CDU und Grüne weitere Anträge auf den Tisch gebracht. Die CDU wollte die Beschlussfassung verschieben und die Stadt auffordern, mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe zu verhandeln, ob das Museum nicht in dessen Trägerschaft überführt werden könne.

Kulturdezernent Jörg Stüdemann warnte eindringlich davor, die Entscheidung zu vertagen oder eine weitere Standortdebatte zu führen. Denn es bestehe dringender Handlungsbedarf. Wenn keine Sanierung und Modernisierung gestartet werden – insbesondere mit Blick auf den Brandschutz – drohe eine Stilllegung durch Feuerwehr und Bauordnung.

Grüne wollten das Schulmuseum in die neue VHS in der City eingliedern

Gegenüber dem U soll die neue VHS gebaut werden. Die Grünen hätten hier gerne auch das Schulmuseum.

Eine vorübergehende Schließung und Auslagerung der Ausstellung sei ein großer Fehler. Das Museum verliere dann den Bestandsschutz. Zudem drohten eine jahrelange Schließung und deutlich höhere Kosten, sagte Stüdemann mit Verweis auf die jahrelangen Schließungen beim früheren Brauereimuseum und den Kosten von rund vier Millionen Euro.

Die Grünen wollten vor einer Entscheidung geprüft haben, ob man das Schulmuseum nicht auch – wie das Kochbuchmuseum – am neuen Standort der Volkshochschule am Königswall/ Brinkhoffstraße unterbringen könne. Die Grünen erhoffen sich dadurch auch Synergien. „Das Gebäude muss ja kein Schulgebäude sein“, machte Ursula Hawighorst-Rüßler (Grüne) deutlich.

Sie könne sich sehr gut vorstellen, dass das Gebäude auch ohne das Museum zu einem Ort der Vereine entwickelt werden könne. Und das Museum passte gut zur VHS, gerade wenn das Quartier um das U zu einem Bildungsquartier werden solle.

Dem Vorschlag der Grünen erteilte Stüdemann eine direkte Absage: „Das geht einfach nicht. Das VHS-Gebäude hat ungefähr 12.000 bis 13.000 qm Brutto-Geschossfläche. Wir haben große Anstrengungen gebraucht, um darin 600 Quadratmeter für das Kochbuchmuseum zu finden“, machte der Kulturdezernent deutlich. 

Wenn nun noch das Schulmuseum einziehen müsse, müsste über sieben Stockwerke gebaut werden. „Das wird dann viel teurer, weil das Haus als Hochhaus geplant werden muss. Außerdem ist die Höhenentwicklung durch den Denkmalschutz im Umfeld begrenzt. Ich muss ihnen daher dringend davon abraten, den Plan weiter zu verfolgen.“

Kontroverse Debatte über eine Verlagerung in einen anderen Stadtteil

Sehr ausführlich und auch kontrovers diskutierte der Ausschuss für Kultur, Sport und Freizeit die Entscheidung zum Schulmuseum. Foto: Alex Völkel

Die CDU meldete zu Beginn der Debatte Bedenken an. Warum sei eine Förderung von bis zu 80 Prozent nur bei Variante B möglich? Sei ein anderer Standort geprüft worden? Bekommen alle Ortsteile ein Bürgerzentrum? Wer soll das bezahlen? Diese und andere Fragen listete Joachim Pohlmann auf. Außerdem hegte er Zweifel, ob die Sanierung im Altbau wirklich die kostengünstigste Lösung sei. „ Vielleicht wäre das Museum an anderer Stelle besser. Das Museum ist zwar eingeführt, aber muss nicht in Marten sein“, so der CDU-Politiker.

„Die Stadtteilbibliothek könnte durchaus einen anderen Standort bekommen – in einem leeren Ladenlokal. Wenn die Vereine so aktiv sind, kann man aus dem Haus ein Begegnungszentrum machen – auch ohne Museum. Die neue Bebauung sorgt dafür, dass das Außengelände den Charme verliert“, fand Ursula Hawighorst-Rüßler (Grüne).

„Ich kenne mehrere Schulmuseen, nicht alle in ehemaligen Schule. Aber hier ist es ein Glücksfall mit einer 114 Jahre alten Schule“, machte Heinz Dingerdissen (FDP/Bürgerliste) deutlich. Man müsse nicht nur die City beleben, sondern auch was für die Vororte tun. „Marten ist stolz auf das Museum.“ 

Seine Fraktion tendierte daher weniger zu einer Verlagerung, sondern viel mehr dazu, Museum und Haus der Vereine nicht zu vermischen. Denn es gehe nicht wirklich um zwei Alternativen für das Museum. „Wir möchten das Museum an sich saniert, modernisiert und erhalten wissen“. so Dingerdissen.

Ausschussmehrheit für Verbleib in Marten als Signal an die Bevölkerung

Carla Neumann-Lieven (SPD) war erstaunt, mit welcher Vehemenz auch Standortwechsel ins Spiel gebracht wurden. „Es handelt sich um ein schönes altes Gebäude, das dringend sanierungsbedürftig ist.“ Es sollte im Vorort bleiben und nicht woanders hingebracht werden. „Die Ausstellung im alten Gebäude macht den Charme aus. Und die Museumsleute sind bestens im Stadtteil vernetzt“, so die SPD-Politikerin. 

Sie empfahl dem Kulturausschuss, dem einstimmigen Beschluss der Bezirksvertretung zu folgen. „Wir sind als SPD-Fraktion mit der BV Lütgendortmund einer Meinung, dass man es etwas größer machen kann.“ Daher stimmten sie für Variante B.

„Ein Museum im historischen Zusammenhang ist schöner als in einem modernen Gebäude. Letztendlich hilft es dort am besten – man kennt es. Und für den Vorort nach dem ganzen Kahlschlag ein Zeichen – daher Variante B“, sagte Peter Bohnhof (AfD).

Auch Linke und Piraten votierten für Variante B: „Uns geht es auch um Demokratie. Die Bezirksvertretung hat einstimmig dafür votiert. Man kann den engagierten Bürgern und Politikern da keine Steine in den Weg legen. Wir haben die Möglichkeit, denen was Gutes zu tun“, sagte Thomas Zweier. „Gerade der Ortsteil Marten hat Probleme mit Nazis. Da sind die Vereine und Einzelpersonen stark engagiert. Da müssen wir ihnen den Rücken stärken gegen die ganze braune Scheiße. Schon daher lohnt sich die Variante B.“

Das Schulmuseum in Marten ist eine jahrzehntelange Erfolgsgeschichte

Familienführung im Schulmuseum – Kinder testen die Mittelalterbrillen. Foto: Birgit Kampke

Kulturdezernent Jörg Stüdemann warnte davor, die bestehenden Strukturen zu gefährden. „Das Haus ist etabliert und wir haben gute Besucherzahlen -15.000 bis 17.000 Gäste pro Jahr und das schon viele Jahre lang. Es ist eine eingeführte Größe für Dortmund und die Region.“

Natürlich hätten die Kulturbetriebe auch eine Verlagerung in Erwägung gezogen. „Zwei Gründe sprechen dagegen: Es ist in Marten gut zu erreichen – an einer Straßenbahn-Endhaltestelle. Die Zeche Zollern ist da deutlich schlechter angebunden“, betonte Dr. Stefan Mühlhofer, stellvertretender Leiter der Kulturbetriebe. 

Zudem sei die Idee mit dem Bürgerzentrum nicht gekommen, weil man allen Stadtteilen ein eigenes Bürgerzentrum geben wolle. „Das Museum ist schon zu einem Ort der Vereine geworden. Wir müssen nicht gezwungenermaßen etwas aufbauen, sondern nur jetzt dem einen Rahmen geben.“ 

Außerdem sei Marten eine Erfolgsgeschichte: „Was Herr Wulff mit praktisch null Euro Etat herausgeholt hat und was Herr Dückershoff jetzt fortsetzt“, sei sensationell. „Das Schulmuseum ist ein zentraler Ort geworden. Wir würden Marten Probleme bereiten, wenn sie das Museum jetzt rausnehmen“, warnte Mühlhofer. Es sei ein wichtiger Ansprechpartner: „Wir können froh sein, das es viele Aufgaben übernimmt, die man im Normalfall als Museum nicht übernehmen würde.“

„Wir möchten das Museum in Marten belassen. Das ist ein offenes Geheimnis“, so Stüdemann. Er stellte die Frage, welches Signal eine Verlagerung sende: „Wir bemühen uns in Marten und Westerfilde für eine Arbeit des angenehmen Zusammenlebens.  Da wird viel Aufwand getrieben, sich nicht abhängen zu lassen. Eine Verlagerung wäre ein kontraproduktives Signal.“ 

Abgestuftes Verfahren: Sanierung des Altbaus – Erweiterung nur bei Förderzusagen

Für die Erweiterung soll die Stadt genau rechnen – gebaut werden soll nur nach Zusage von Fördermitteln.

Die beiden Varianten seien „die besten aller denkbaren Möglichkeiten – sozial, politisch, kulturell, museumspädagogisch und partizipatorisch. „Über Jahrzehnte weiß man, dass es dort funktioniert“, betonte Stüdemann nachdrücklich.

Zudem löse eine Verlagerung des Museums das Sanierungsproblem nicht. Denn auch bei der Nutzung eines anderen Gebäudes – dieses müsse auch erst gebaut oder ertüchtigt werden – bleibe ja die Baustelle in Marten. Und dort müsse dringend saniert werden – für das Museum, ein Bürgerzentrum oder eine andere Nutzung. 

„Am Ende haben sie also zwei Baustellen“, zeigte Stüdemann auf. Für eine reine Sanierung könne die Stadt kaum Fördermittel bekommen. Daher sei der Vorschlag mit der Erweiterung gekommen. Doch es gebe keine Garantie, dass man dafür Fördermittel bekomme. 

Daher schlug Heinz Dingerdissen (FDP/Bürgerliste) ein zweigestuftes Verfahren vor: Der Ausschuss solle auf jeden Fall für eine Sanierung am jetzigen Ort stimmen und zeitgleich für die Variante B – aber nur, wenn es auch wirklich die erhoffte Förderung gebe. Dieser Vorschlag fand eine überwältigende Mehrheit. Nun müssen noch der Finanzausschuss und der Rat grünes Licht geben. 

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3 Gedanken über “Kontroverse Debatte um das Schulmuseum in Marten – Verlagerung scheint vom Tisch – Bürgerzentrum als Option

  1. Martin Schmitz (SPD-Ortsverein Dortmund-Marten) - Pressemitteilung

    Kritik des SPD-Ortsvereins Dortmund-Marten: Grüne und Teile der CDU wollen Schulmuseum und Marten schwächen

    Der Rat der Stadt Dortmund diskutiert zurzeit die Sanierung des Westfälischen Schulmuseums. Sorgen bereiten den Menschen im Stadtteil nun die Ideen, die die Grünen und Teile der CDU im Kultur- und im Stadtentwicklungsausschuss vertreten haben. Diese wollen das Schulmuseum aus Marten heraus in die Innenstadt verlagern. Hierzu nimmt der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Marten Martin Schmitz Stellung:

    „Das Schulmuseum ist das kulturelle Zentrum und wichtigstes Aushängeschild der Stadt. Das müssen wir erhalten und stärken. Gerade das Zusammenspiel des Museums und der Vereine ist eine Erfolgsgeschichte. Ohne die Kooperation des Museums, der ehrenamtlich geführten Bücherei, den Bürgerschützen und der vielen Vereine, die sich bei Festen wir Marten im Advent, dem Bürgerfest oder der Museumsnacht beteiligen, wäre das kulturelle Angebot im Stadtteil deutlich ärmer. Das Schulmuseum würde in der Öffentlichkeit weitaus weniger wahrgenommen.

    Zugleich ist das Schulmuseum am Standort Marten ein Museum mit regionaler Bedeutung und dementsprechend hohen Besucherzahlen. Durch eine Verlagerung in die Innenstadt wäre das Schulmuseum nur eine Randerscheinung im Schatten der anderen großen Museen.

    Die Befürworter einer Verlagerung des Schulmuseums schwächen mit ihrer Idee den Stadtteil Marten. Ich lade diese Menschen dazu ein, von ihrem Schreibtisch im Rathaus oder der Couch in ihrem Eigenheim im Grünen hoch zu kommen und sich lieber mit uns für die Stärkung des Stadtteils Marten zu engagieren.“

  2. SPD-Fraktion Lütgendortmund

    Entsetzen und Unverständnis bei der SPD-Fraktion Lütgendortmund

    „Das kann doch nicht wahr sein“, sagt Heiko Brankamp, Bezirksbürgermeister in Lütgendortmund „Da stellen CDU und Grüne im Rat alles in Frage, was mit viel bürgerschaftlichem Engagement in Marten aufgebaut wurde. Das Schulmuseum ist ein Alleinstellungsmerkmal Martens und soll nun nach dem Willen von CDU und Grünen verlagert werden. Das ist verantwortungslos!“

    Die Freude in der letzten Bezirksvertretungssitzung im November 2018 war in allen Fraktionen groß, als die beiden Varianten der Renovierung und Modernisierung des Schulmuseums in Marten diskutiert wurden. Die sogenannte „große Variante“ sah eine Renovierung des alten Schulgebäudes und die Erweiterung des Museumskomplexes zu einem Bürger- und Kulturzentrum vor. Damals waren sich alle einig, dass es damit gelingt den kulturellen Treffpunkt in Marten zu stärken und weiterzuentwickeln. Und so wurde dem Vorhaben von der Bezirksvertretung auch zugestimmt.

    Vieles was durch Engagement der Martener Bürger, allen voran die Bürgerschützen und das Martener Forum, dort entstanden ist würde durch eine solche Maßnahme gestärkt, verstetigt und unterstützt. „Das was dort in Marten gelungen ist, hat aber viel damit zu tun, dass das Schulmuseum dort ansässig ist. Das Museum, die Museumsleitung, die Bücherei, die Bürgerschützen und viele mehr fühlen sich dort wohl, befruchten und helfen sich gegenseitig. Sie sind quasi ein Symbiose eingegangen, deren Zerstörung alles in Frage stellen würde.“ So Erika Wehde, stellv. Fraktionssprecherin der SPD Fraktion in der Bezirksvertretung Lütgendortmund.

    Für die SPD-Fraktion in Lütgendortmund ist es unverantwortlich eine gut etablierte und hervorragend arbeitende Gemeinschaft auseinander zu reißen. Nur um das Schulmuseum in ein paar Jahren in einem Gebäude in der Innenstadt unterzubringen, das noch gar nicht gebaut ist und ohnehin keinen Platz für eine solche Erweiterung hat. Dabei stellt sich auch die Frage, ob sich nicht ein Teil des Erfolges des Schulmuseums aus dem alten Gebäude speist. Diese Attraktivität ginge mit einer Unterbringung in einem Neubau unwiederbringlich verloren.

    Und was passiert bis dahin? Schließung des Museums weil ein Weiterbetrieb in den unrenovierten Räumen nicht möglich ist? Einmotten der Ausstellung? Leerstand im alten Schulmuseum in Marten? Renovierung für eine andere Nutzung oder Abriss?

    Alles Fragen, die sich stellen und mit dem unausgegorenen Vorstoß von CDU und Grünen im Rat nicht beantwortet sind. Die SPD-Fraktion fordert deshalb alle Ratsfraktionen auf, der Renovierung des Schulmuseums und der Erweiterung zu einem Bürger- und Kulturzentrum zu zustimmen.

    Erika Wehde – Stellv. Fraktionssprecherin SPD-Fraktion

  3. Manfred Rippa

    Hallo , mein Name ist Manfred Rippa, ich war über 20 Jahre Vorsitzender der Bürgerschützen Marten und habe 1989 den leerstehenden Pavillon, nach mehrjährigem Kampf vom Schulamt der Stadt Dortmund pachten können. Nach der Nutzungsänderung und mehrwöchiger Umbauphase.
    War unser VEREINSHEIM vorzeigbar.
    Mit Unterstützung der verblieben 29 aktiven Mitglieder wurden viele Aktivitäten entwickelt.
    So auch, als ich 1990 in JHV der Arbeitsgemeinschaft einen musikalischen Maimorgen auf dem „SCHÜTZENPLATZ“ ankündigte fragen etwa 50 anwesende Mitglieder anderer Vereine
    WO soll den in Marten ein Schützenplatz sein? Ich habe lange und sehr laut diskutieren mussen,
    aber ist gelungen, der Schützenplatz war geboren. Ich hatte einen ehrgeizigen Plan wir wollte diesen tollen Platz zum Mittelpunkt von Marten machen Was auch im Laufe der Jahre sehr gut gelang.
    Weitere, heute zum Standard von Marten gehörende Veranstaltungen , wie Neujahrstreff, Grünkohlessen, Opa-Pokal , Maibaum aufstellen mit Butterbrot und Schnäpschen ,( habe ich vor damals grün/weiß gestrichen und bis heute leider nicht mehr) Museumsnacht, da machen wir doch mit. Das erste Glühweinfest der Bürgerschützen haben wir in einem N V A Zelt durchgeführt.
    Eine Martener Fahne, und das Martener Wappen wurde farbig gemacht, auch als Autoaufkleber.
    Viele Martener konnte ich als neue Mitglieder gewinnen und so waren wir über 100.
    Wo heute die Derwald Häuser stehen haben wir einen großen Tannenbaum, viele Meter Kabel wurden verlegt. Eine Hülse, später der Maibaum musste sicher gesetzt werden.
    Dieser Platz, dieser Mittelpunkt muss für Marten erhalten bleiben.

    Mit freundlichen Grüßen Manfred Rippa

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