Hohe Investitionen des kommunalen Wohnungsunternehmens DOGEWO21 in den Wohnungsbestand in Eving

 8,2 Prozent des DOGEWO21-Gesamtbestandes befinden sich in Eving. Fotos: Gisbert Gerhard
1345 Wohnungen – das sind 8,2 Prozent des DOGEWO21-Gesamtbestandes – befinden sich in Eving.

Mit 1.345 Wohnungen liegen rund 8,2 Prozent des DOGEWO21-Gesamtbestandes von mehr als 16.300 Wohnungen im Dortmunder Ortsteil Eving. Jahr für Jahr investiert Dortmunds großes Wohnungsunternehmen auch an diesem Standort hohe Summen in zahlreiche  Modernisierungs- und Instandshaltungsprojekte für  Häuser und Wohnungen.

Fassadensanierung bei sechs Mehrfamilienhäusern und Balkon-Anbauten in Eving

DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki und Bezirksbürgermeister Oliver Stens stellten die Planungen vor.
DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki und Evings Bezirksbürgermeister Oliver Stens.

DOGEWO21-Geschäftsführer Klaus Graniki und Bezirksbürgermeister Oliver Stens gaben jetzt einen Überblick über die Projekte. Allein in den Jahren 2015 und 2016 wurden Projekte für insgesamt drei Millionen Euro realisiert –  mehr als zwei Millionen davon im Jahr 2016.

Sechs Mehrfamilienhäuser an der Waldeckerstraße und der Straße An den Stahlhäusern erhalten zurzeit erstmals Balkone. In diese Maßnahme, die den Wohnwert für die Mieter erhöhen wird, investiert das Unternehmen rund 300.000 Euro. Hinzu kommen weitere 100.000 Euro für die Überarbeitung der Fassaden.

Im Bereich der Evinger Märchensiedlung (Waldecker Straße/Dornröschenweg) wurden bei ca. 50 Häusern die Hauseingänge und Treppenhäuser überarbeitet. Im Außenbereich wurden unter anderem die Beleuchtungen erneuert und an den Haustüren Gegensprechanlagen eingebaut.

„Dies bedeutet“, so Geschäftsführer Klaus Graniki, „mehr  Komfort und natürlich auch mehr Sicherheit für unsere Mieter.“ In der gesamten Märchensiedlung wurden darüber hinaus die Hof- und Kellerausgangstüren erneuert.  Kosten dieser Maßnahme: rund 415.000 Euro.

Treppenhausprogramm Siedlung „An der Sonnenseite“ und Dachausbauten

Die Fassen wurden neu gestaltet und auch Balkone angebaut. 8,2 Prozent des DOGEWO21-Gesamtbestandes befinden sich in Eving. Fotos: Gisbert Gerhard
Die Fassen wurden neu gestaltet und auch Balkone angebaut. Fotos: Gisbert Gerhard

Ein ähnliches Programm an der Siedlung „Zur Sonnenseite“ konnte in diesem Jahr mit weiteren Investitionen in Höhe von 170.000 Euro abgeschlossen werden.

Besonderheit bei der denkmalgeschützten Siedlung im Bereich Bayrische Straße/Kemminghauser Straße/Waldecker Straße und Württemberger Straße: Die Originalhaustüren wurden in Absprache mit dem Denkmalamt der Stadt Dortmund ausgebaut, fachmännisch überarbeitet und nach dem Neuanstrich wieder eingebaut.

Überall in unserer Stadt fehlt es an bezahlbarem Wohnraum. Insbesondere bei kleinen  Wohnungen übersteigt die Nachfrage das Angebot bei Weitem.

Und nicht immer muss es der Neubau sein, um zusätzlichen Wohnraum zu schaffen: Ende des Jahres 2016 werden auch die letzten von insgesamt 13 „neuen“ Dachgeschosswohnungen  in Eving fertig gestellt und vermietet sein. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 35 und 48 Quadratmetern. In dieses Projekt investiert DOGEWO21 rd. 370.000 Euro.

Im Bereich der Einzelmodernisierungen wurden im Jahr 2016 23 Wohnungen umfassend modernisiert. Hierfür wurden rund 600.000 Euro investiert.

Hintergrund: Bestand DOGEWO21 in Eving

  • 1.345 Wohnungen
  • 75.383 Quadratmeter Wohnfläche
  • 264 Gebäude
  • 62 Garagen und Einstellplätze
  • 5,32 Euro Durchschnittsmiete
  • Leerstand 0,97 Prozent
  • Rund 61 Prozent unserer Mieter sind älter als 50 Jahre
  • Rund 11 Prozent unserer Mieter sind jünger als 30 Jahre
  • Die durchschnittliche Wohndauer liegt bei 11,5 Jahren

 

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Reaktionen

  1. Robert Dettmann

    Zitat: “…Ein ähnliches Programm an der Siedlung „Zur Sonnenseite“ konnte in diesem Jahr mit weiteren Investitionen in Höhe von 170.000 Euro abgeschlossen werden….”

    Das ist so ein Hohn und ich bekomme gerade wieder Wut, denn das Quartier “Zur Sonennseite” verwahrlost immer mehr, hierwurde relativ nichts gemacht, außer dort, wo gleich drei Ortspolitiker in einem der Häuser hier wohnen, demnächst mit exklusivem Blick auf deren Luxuspark.

    Die Häuser sind entgegegngesetzt der seit Jahren gültigen gestzlichen Vorschriften, immer noch nicht energetisch saniert, die Kellerwände sind feucht und schimmelig, die Dachböden und Dächer mehr als undicht und mit maroder Mauerstruktur.
    https://www.facebook.com/robert.dettmann.do/posts/2217255698545700

    Demgegnüber werden die Liegenschaften der ja ach so schlimmen Vonovia exakt nach EnEV 2016, jetzt aufgehend in der GEG 2019, vollumfänglich saniert, respektive ist dies bereits bei vielen Häusern erfolgt.
    Die Energiekosten in solchen Häusern schrumpfen natürlich signifikant.

    Und weil dieses Quartier so vergessen ist, interessierte auch über Jahrzehnte das strafbewehrte Belassen von wissenschaftlich abgesichert krebserzeugenden mit Teeröl belasteten Bahnschwellen, die unterwegs noch verbotener durch Sägen gekürzt wurden, niemanden.
    https://www.facebook.com/robert.dettmann.do/posts/2220510108220259

    Wir wohnen hier seit über 30 Jahren und erleben die stark zugenommene Verwahrlosung innen und außen, einmal durch die extreme Vernachlässigung des SPD-Stadtkonzern-Wohnungsunternehmens und andererseits durch neu zugezogene Mieter, woher auch immer die plötzlich herkommen.

    Vielleicht aus den ehemaligen Nordstadt-Problemhäusern?
    Denn irgendwo müssen die ja geblieben sein.

    Wenn die nicht umerzogen wurden, dann können die es ja hier sein, die sich immer wieder mal mit alten verkommenen Möbeln vor den Haustüren das alte Nordstadt-Flair zurückholen wollen?
    https://www.facebook.com/robert.dettmann.do/posts/2227303210874282

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