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Helmut-Körnig-Halle soll bis 2020 zur modernen Trainings- und Wettkampfstätte in Dortmund umgebaut werden

Die Helmut-Körnig-Halle in der Strobelallee soll umgebaut und modernisiert werden. Im Zuge der Arbeiten werden sechs Laufbahnen entstehen und der Landesstützpunkt Boxen bekommt eine eigene Trainingsstätte. Foto: Archivbild

Die 1980 eröffnete Helmut-Körnig-Halle (HKH) in der Strobelallee im Dortmunder Süden nahe des Westfalenstadions soll in den kommenden Jahren zu einer hochmodernen Trainings- und Wettkampfstätte für LeichtathletInnen um- und ausgebaut werden. Auch für die SportlerInnen des Landesstützpunktes Boxen sollen hier ein neues Quartier entstehen. Rund 7,1 Millionen Euro will die Stadt Dortmund hierfür investieren, die zum größten Teil durch Fördergelder aus Land und Bund aufgebracht werden sollen. Die Eigenbeteiligung läge bei rund 2,3 Millionen Euro. Der Verwaltungsvorstand hat dem Antragsentwurf bereits zugestimmt. Jetzt kommt es auf die Befürwortung durch den Stadtrat an.

Halle genügt in jetzigem Zustand nicht den Anforderungen des Deutschen Leichtathletikverbandes

In jetzigem Zustand genügt die Halle nicht den Anforderungen des DLV. Foto: Leopold Achilles

Trotz regelmäßiger Instandhaltung und Modernisierung in den letzten Jahrzehnten, genügt die Halle in ihrem jetzigen Zustand nicht den Anforderungen des Deutschen Leichtathletikverbandes (DLV). Dies gilt sowohl für den Bereich des modernen Hochleistungstrainings als auch für die Austragung Deutscher Hallenmeisterschaften oder internationaler Wettkämpfe.

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Die geplante Erweiterung auf die notwendigen sechs Rundlaufbahnen erfordert insbesondere einen Umbau der Tribünen, um den notwendigen Raum für die neuen Radien freizugeben. Auch der östliche Brückenumlauf muss abgerissen werden. Der Ersatz wird in einen sich östlich anschließenden Anbau integriert. Durch diese Planung kann neuer Tribünenplatz geschaffen werden, um die im südlichen Bereich wegfallenden Plätze zu kompensieren. Die Gesamtkapazität an Sitz- und Stehplätzen bleibt aber erhalten.

Im Zuge der Um- und Neubauten werden auch die technischen Einrichtungen auf den neuesten Stand gebracht, zum Beispiel Kabelkanäle, Beleuchtung und Beschallung. Auch der Bodenbelag in der Halle wird komplett erneuert.

Umbau schafft neue Flächen – Landesstützpunkt Boxen bekommt eigene Trainingsstätte

Vorher-Nachher-Ansichten der geplanten Bauvorhaben. Quelle: Stadt Dortmund

Es entstehen darüber hinaus ein neuer separater BesucherInneneingang mit Foyer (150 Quadratmeter) und im Anbau eine neue barrierefreie Toilettenanlage. Der Anbau erhält auch einen variablen Schulungs- und Multifunktionsbereich von 400 Quadratmetern. Von dort gibt es einen direkten Zugang zur Halle und zur neu zu errichtenden östlichen Tribünenanlage.

Im Untergeschoss des Anbaus befindet sich neben Lagerräumen auch die neue Heizzentrale der HKH. Als rein städtische Maßnahme wird ebenfalls im Untergeschoss eine neue Trainingsstätte für den Landesstützpunkt Boxen mit einer Gesamtfläche von 367 Quadratmetern errichtet. Diese umfasst eine Trainingsfläche, Umkleide- und Sanitärräume, eine Sauna, ein Büro sowie einen eigenen Eingangsbereich.

Im März 2019 sollen die Arbeiten in der Halle starten und bis Oktober 2019 beendet sein. Aufgrund der Nutzungsverpflichtung gegenüber den Kaderathleten des DLV steht für die Arbeiten im Halleninnenraum nur dieses Zeitfenster zur Verfügung. Zu ihrem 40-jährigen Bestehen kann sich die Helmut-Körnig-Halle dann als national einmalige und international konkurrenzfähige Trainings- und Wettkampfstätte für die Leichtathletik präsentieren.

In der Helmut-Körnig-Halle sollen künftig sechs Bahnen zur Verfügung stehen. Foto: Roland Gorecki/ Stadt Dortmund

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