HWK-Präsident Berthold Schröder zu Erwartungen der Kammer

Handwerk trifft Politik: Über 40 Videos mit Direktkandidat*innen sind online

Über 40 Kandidat*innen aus dem Bezirk der HWK Dortmund haben mitgemacht.
Über 40 Kandidat*innen aus dem Bezirk der HWK Dortmund haben mitgemacht. Foto: HWK Dortmund

„Handwerk trifft Politik“ ist das neue Video-Format, das die Handwerkskammer (HWK) Dortmund im Vorfeld der Bundestagswahl ins Leben gerufen hat. Anhand von drei Fragen hatten Direktkandidierende die Möglichkeit, sich in einem kurzen Video den Handwerker*innen im Kammerbezirk Dortmund vorzustellen und zu erläutern, wie sie sich im Falle ihrer Wahl für das Handwerk einsetzen möchten. Über 40 Kandidat*innen aus dem Bezirk der HWK Dortmund haben mitgemacht.

Forderung: Digitalisierung als Chance zum Bürokratieabbau nutzen

„Bei der Bundestagswahl am 26. September geht es für das Handwerk um zentrale Weichenstellungen, damit die Handwerker*innen vor Ort auch künftig ihre wichtige Funktion als Arbeitgeber, Ausbilder und wohnortnaher Dienstleister erfüllen können“, sagt HWK-Präsident Berthold Schröder.

„Nach Monaten im Lockdown brauchen wir jetzt mehr denn je gute Rahmenbedingungen, die das wirtschaftliche Wachstum ankurbeln und die Betrieb entlasten.“ Dazu gehöre, dass die Steuer- und Abgabenlast nicht weiter steigt und unnötige Bürokratie stärker abgebaut wird.

„Die Digitalisierung kann gerade in der öffentlichen Verwaltung einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, Verfahren zu verschlanken und damit Bürokratie abzubauen“, so Schröder. „Daher müssen wir hier mehr Tempo machen und vor allem den Breitbandausbau schneller vorantreiben. Auch das Prinzip der einmaligen Datenerfassung sollte zügig umgesetzt werden, um künftig Zeit- und Kosten zu sparen.“

„Die berufliche und die akademische Bildung müssen endlich sichtbar gleichgestellt werden”

Mit Blick auf die Ausbildung betont der Kammer-Präsident: „Die berufliche und die akademische Bildung müssen endlich sichtbar gleichgestellt werden, damit die Jugendlichen die guten Karrierechancen im Handwerk besser wahrnehmen. Handwerksbetriebe leisten einen erheblichen Beitrag zur Qualifizierung von Fachkräften. Dieses Engagement ausbildender Betriebe sollte anerkannt und unterstützt werden, auch auf der Kostenseite.“

Die Videos sind jetzt online: hwk-do.de/bundestagswahl2021

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Kommentare

  1. Ein Ruck fürs Ruhrgebiet – Handwerk fragt Politik: 3. Ruhr Forum Handwerk am 22. September im Live-Stream (PM)

    Kurz vor der Bundestagswahl fragt das Handwerk im Ruhrgebiet die großen Parteien, was sie für den wirtschaftlichen Aufschwung nach der Pandemie und die Stärkung des Mittelstands tun. Unter dem Motto „Ein Ruck fürs Ruhrgebiet“ haben die Handwerkskammern (HWK) Dortmund, Düsseldorf und Münster Politiker zur Diskussion auf dem 3. Ruhr Forum am 22. September von 17 bis 18:30 Uhr in den Lokschuppen in Bottrop eingeladen. Angemeldete Interessenten können die Veranstaltung im Live-Stream mitverfolgen und Fragen über den Chat stellen.

    Bei den beiden Themenblöcken „Starker Staat versus unternehmerische Freiheiten“ und „Standortbedingungen und Innovationen für Unternehmen“ diskutiert Kammer-Präsident Berthold Schröder gemeinsam mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen / FDP, Matthias Hauer, MdB CDU/CSU, Michael R. Hübner, MdL / SPD, und Felix Banaszak, Landesvorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen NRW, über die Rolle und Anforderungen des Handwerks in der Region Ruhr.

    Ergänzend dazu wird es Videobotschaften von Bernd Tischler, Oberbürgermeister Bottrop, Prof. Dr. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule, und Karola Geiß-Netthöfel, Regionaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr, geben. Mit Hilfe von kurzen Videostatements werden außerdem Akteure der Handwerksorganisation sowie Handwerksunternehmer zu Wort kommen, um ihre Forderungen und Wünsche an die Politik zu artikulieren.

    Der Strukturwandel vom „Kohlenpott“ zur Mittelstandsmetropole wird mit dem Handwerk gelingen, betonen die Initiatoren des Ruhr Forums. Bei guten Rahmenbedingungen kann „die Wirtschaftsmacht von nebenan“ ihre Potenziale noch besser entfalten und mehr zu Nachhaltigkeit, Klimaschutz, zukunftsfähiger Mobilität und zur Bewältigung des demografischen Wandels und der Digitalisierung beitragen.

    Die Teilnahme ist kostenfrei. Informationen zum Programm und Anmeldung: http://www.hwk-muenster.de/ruhrforum

  2. HWK-Präsident Berthold Schröder ruft zur Bundestagswahl auf: „Es liegt an uns, die Weichen für die Zukunft zu stellen“ (PM)

    Am 26. September haben alle Handwerkerinnen und Handwerker im Kammerbezirk wieder die Möglichkeit, ihr demokratisches Bürgerrecht wahrzunehmen und ihre Stimme bei der Bundestagswahl geltend zu machen.

    Berthold Schröder, Präsident der Handwerkskammer (HWK) Dortmund, ruft alle Mitglieder dazu auf, ihr Wahlrecht zu nutzen: „Gehen Sie zur Wahl und überlassen Sie die Entscheidung über die Zukunft unseres Landes nicht anderen. Das Handwerk zeichnet sich seit jeher durch ein hohes gesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein aus. Nur, wenn wir alle Möglichkeiten zur Mitbestimmung nutzen, können wir für das eintreten, was uns wichtig ist. Wenn nicht, bestimmen andere für uns mit. Es liegt jetzt an uns, die Weichen für die Zukunft zu stellen.“

    Für Unentschlossene lohne sich ein Blick auf die Homepage der Handwerkskammer Dortmund, so der Kammer-Präsident. Dort seien unter der Überschrift „Bundestagswahl 2021“ Video-Statements von Direktkandidierenden aus dem Kammerbezirk zu sehen, die unter anderem dazu Stellung nehmen, wie sie sich für das Handwerk einsetzen möchten.

    http://www.hwk-do.de/bundestagswahl2021

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