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Halbjahresprogramm:  „Armut“ als Schwerpunkt-Thema der Reihe „Kirche und Politik” in Dortmund

In der Reinoldikirche gab es bereits eine Aktion zu "Armut in Dortmund". Foto: Schuetze/VKK

„Armut in Dortmund“ ist ein Schwerpunkt-Thema für die Ev. Kirche. Archivfotos: Schuetze/VKK

Kirche und Politik – dieses Thema nimmt der Evangelische Kirchenkreis Dortmund in diesem Jahr unter die Lupe. Mit knapp zwei Dutzend Veranstaltungen von August bis November will er dem Verhältnis von Religion und Gesellschaft nachspüren. Für Superintendent Ulf Schlüter ist klar: „Für Christen gehört Glaube und Weltverantwortung zusammen.“

„Armut in Dortmund – was können Bürger, Stadt und Kirche tun?“

In der Reinoldikirche gab es bereits eine Aktion zu "Armut in Dortmund". Foto: Schuetze/VKK

In der Reinoldikirche gab es bereits eine Aktion zu „Armut in Dortmund“.

Innerhalb des Themas will die Evangelische Kirche einen besonderen Akzent auf den Schwerpunkt „Armut“ setzen. Kein Wunder, begann doch im Herbst 2013 eine neue Armutsdiskussion mit der Schlagzeile, Dortmund habe die höchste Armutsrisikoquote in Deutschland. Pfarrer Friedrich Stiller als Sprecher der Projektgruppe  weist insbesondere auf eine Schwerpunktveranstaltung am 22. November hin.

Unter dem Motto „Armut in Dortmund – was können Bürger, Stadt und Kirche tun?“ soll in der Pauluskirche in der Nordstadt die aktuelle Lage diskutiert und vor allem Möglichkeiten zum Handeln aufzeigt werden. Referenten sind u.a. die Sozialdezernentin Birgit Zoerner und Prof. Ernst-Ulrich Huster aus Bochum.

29 Veranstaltungen im zweiten Halbjahr geplant

Das engagierte Programm  mit insgesamt 29 Veranstaltungen wurde vom Referat für Gesellschaftliche Verantwortung und dem Erwachsenenbildungswerk zusammengestellt. Beteiligt sind kreiskirchliche Dienste, mehrere Gemeinden und die Diakonie.

Wegen der Neonazikundgebung vom 23.8. musste ein Stadtrundgang mit dem Thema „Kirche und Politik in Dortmund seit der Reformation“ verschoben werden. Er findet jetzt am Samstag, den 6.9. statt. Der Journalist und Buchautor Oliver Volmerich führt gemeinsam mit Kirchenvertretern zum letzten Mal in 2014 zu historisch bedeutsamen Orten in der City. (14 Uhr, 8 Euro, Anmeldung im Reinoldiforum unter 0231/55579111)

Um Klima- und Umweltschutz in Dortmund geht es bei einem Ausblick vom Turm der Stadtkirche St. Reinoldi am 27. September. Dr. Jan Fritz Rettberg, Wissenschaftler der TU Dortmund und Umweltbeauftragte der Kirche geben – im doppelten Wortsinn – einen Überblick über den Umbau in Sachen Verkehr, Energie und Wohnen. (Reinoldiforum, 15 Uhr, Anmeldung unter 0231/8494373) Eine eigene Predigtreihe zur Armut aus feministischer Sicht läuft monatlich in St. Petri. (Nächster Termin 28.9. um 11.30 Uhr, Klara von Assisi),

Evangelische Kirche widmet auch Martin Luthe einen Schwerpunkt

Martin Luther dagegen steht im Mittelpunkt anderer Veranstaltungen. Seine Zwei-Reiche-Lehre stellt Prof. Dr. Michael Beintker 1. Oktober um 19 Uhr in der Melanchthon-Kirche vor.  Um die „Freiheit eines Christenmenschen“ geht es beim Vortrag von Prof. Dr. Michael Basse im Reinoldinum am 27. November, 19 Uhr. Der Festgottesdienst am Reformationstag in der Bartholomäus-Kirche (18 Uhr) schaut dann wieder auf die Frauen. Im Gottesdienst predigt Pfarrerin i.R. Almut Seiffert, die erste verheiratete Pfarrerin in Westfalen. Gleichzeitig wird die Ausstellung „80 Jahre Theologinnen in Westfalen“ eröffnet.

Das Programmheft  ist im Internet unter www.ev-kirche-do.de veröffentlicht. Exemplare können auch im Reinoldiforum abgeholt oder beim Referat für Gesellschaftliche Verantwortung unter  Tel. 0231/ 8494-376 bestellt werden.

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