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Grund zum Feiern in der Nordstadt: Freundeskreis Fredenbaum gewinnt den ersten Dortmunder Heimat-Preis

Der Freundeskreis Fredenbaum freut sich über die Auszeichnung. Dr. Wilhelm Grote (Mitte) präsentierte die Plakette.

Von Joachim vom Brocke

Große Freude auf der Vorstandssitzung vom Freundeskreis Fredenbaumpark im Café Schmiedingslust. Vorsitzender Dr. Wilhelm Grote präsentierte die Plakette für den 1. Platz beim gewonnenen ersten Dortmunder Heimat-Preis. Zusätzlich gibt es noch eine Geldprämie von 7.500 Euro, die voll in den schönen Park im Norden Dortmunds für die verschiedensten Projekte fließen sollen. Bei der Abstimmung hatte sich der Freundeskreis Fredenbaum gegen das Besucherbergwerk Graf Wittekind in Syburg und das Projekt „Spurensuche“ durchgesetzt.

50,1 Prozent: Deutliche Stimmen für den Freundeskreis Fredenbaumpark

Diese Plakette erhält beim Freundeskreis Fredenbaum einen Ehrenplatz. Fotos: Joachim vom Brocke

Vom Amt für Stadterneuerung war dieser Wettbewerb ausgerufen worden. „Heimaten“ bedeutet, sich aktiv dafür einzubringen, dass Dortmund eine liebens- und lebenswerte Heimat bleibt, hieß es bei der Ausschreibung. Vereine und Initiativen aus verschiedenen Bereichen folgten dem Wettbewerbsaufruf und reichten für 15 Projekte Bewerbungsunterlagen ein.  ___STEADY_PAYWALL___

„Viele tolle und kreative Initiativen haben sich beworben“, lobte Oberbürgermeister Ullrich Sierau bei der Preisübergabe in der Hörder Burg: „Sie alle haben mit viel Einsatz, Tatkraft und Liebe unsere Heimat Dortmund mitgestaltet“.

Mit 50,1 Prozent der Stimmen kann sich der Freundeskreis Fredenbaumpark e.V. mit einem deutlichen Vorsprung über den ersten Platz und somit über 7.500 Euro Preisgeld freuen. Baumpflanzaktionen, die Organisation von Sport- und Freizeitveranstaltungen, Wanderungen und Führungen – das sind nur einige der vielfältigen Aktivitäten des Freundeskreises. „Der Verein pflegt und unterstützt nicht nur eine öffentliche Einrichtung mit sehr viel ehrenamtlichem Engagement, er prägt und bereichert so auch unsere Heimat“, lobte Dezernent Ludger Wilde.

Besucherbergwerk an der Syburg landet auf Platz 2

Die Preisverleihung mit OB Ullrich Sierau fand in der Hörder Burg statt. Foto: Roland Gorecki/Dortmund-Agentur

Der zweite Preis ging an das Besucherbergwerk Graf Wittekind an der Syburg, das vom Förderverein Bergbauhistorischer Stätten Ruhrrevier betreut wird. Sie erhielten 5.000 Euro. Der mit 2.500 Euro dotierte dritte Preis ging an das Projekt „Spurensuche“ vom Verein für Internationale Freundschaften e.V.. 

In einem Erzählcafé werden Erinnerungen der Arbeitsmigrant*innen um die Migrationsgeschichte nach dem 2. Weltkrieg ausgetauscht. Die Mitarbeitenden des Vereins begaben sich auf Spurensuche der Erfahrungen der sogenannten „Gastarbeiter“ aus Süd- und Osteuropa und aus der Türkei. Die Erinnerungen wurden in dem Buch „Spurensuche“ festgehalten.

Die Sieger haben nun die Chance, nach Auswahl durch eine hochkarätig besetzte Jury im kommenden Jahr mit dem Landes-Heimatpreis ausgezeichnet zu werden. Dort winken Geldpreise von insgesamt 25.000 Euro.

 

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Weitere Informationen:

  • Mehr Informationen zu Freundeskreis Fredenbaum e.V.: hier.
  • Mehr Informationen zum Besucher*innen-Bergwerk Graf Wittekind: hier.
  • Mehr Informationen zu. Projekt Spurensuche: hier.
  • Den Freundeskreis Fredenbaumpark gibt es seit 25 Jahren und hat aktuell rund 119 Mitstreiter*innen. 
  • Ziel ist es, den Wohlfühlort Fredenbaumpark als eine Keimzelle für Heimatgefühl in Dortmund schützen, pflegen und weiter entwickeln.
  • Darüber hinaus gibt es auch eine geschichtliche Bedeutung: der Fredenbaum war einst Stadtwald der freien und Hansestadt Dortmund sowie Teil der äußeren Befestigung der Stadt mit dem namensgebenden Friedensbaum als bewachter, nördlicher Zugang zur Stadt.
  • Der Freundeskreis ist zuversichtlich, dass der Park – wie auch die Nordstadt – insgesamt eine gute Zukunft haben.
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Ein Gedanke zu “Grund zum Feiern in der Nordstadt: Freundeskreis Fredenbaum gewinnt den ersten Dortmunder Heimat-Preis

  1. „Dortmund heimatet“ – Die Bewerbungsphase für den zweiten Dortmunder Heimat-Preis ist eröffnet (PM)

    „Dortmund heimatet“ – Die Bewerbungsphase für den zweiten Dortmunder Heimat-Preis ist eröffnet

    Auch in diesem Jahr würdigt die Stadt Dortmund lokale Initiativen und Projekte, die mit nachahmenswertem ehrenamtlichen Engagement unsere Heimat gestalten.

    „Heimaten“ bedeutet, sich dafür zu einzusetzen, dass Dortmund liebens- und lebenswert bleibt. Belohnt wird dieses Engagement erneut mit dem Heimat-Preis, der in Dortmund vom Amt für Stadterneuerung ausgelobt wird und mit insgesamt 15.000 Euro für drei ausgewählte Projekte dotiert ist.
    Bewerbungen sind ab sofort möglich

    Bewerbungen um den Heimat-Preis „Was für eine Heimat“ können ab sofort bis spätestens zum 26. März 2021 bei der Koordinierungsstelle Heimat im Amt für Stadterneuerung eingereicht werden. Informationen sowie der Bewerbungsvordruck stehen auf der Internetseite heimat.dortmund.de zur Verfügung

    Eine Jury wird im Mai über die drei besten Bewerbungen entscheiden. Im Anschluss daran kann die Dortmunder Bürgerschaft mit ihrer Stimme über die Rangfolge der drei Projekte abstimmen. Am 6. Oktober 2021 findet dann die Preisverleihung durch den neuen Oberbürgermeister Thomas Westphal statt.

    Mit einer festlichen Veranstaltung soll Anerkennung für die Arbeit der Menschen zum Ausdruck gebracht werden, die sich für Dortmund als Heimat engagieren. Das Organisationsteam hofft, dass die Preisübergabe im Herbst ohne Corona-Beschränkungen durchgeführt werden kann.

    Wie bereits 2020 erhält der Festakt für den Heimat-Preis einen passenden Rahmen in der Aula in der Hörder Burg. „Die Sparkassenakademie hat direkt nach der Preisverleihung des letzten Jahres angeboten, die Burgaula wieder unentgeltlich zur Verfügung zu stellen. Wir freuen uns sehr über dieses Angebot. Die Räumlichkeiten bilden das passende Ambiente für diesen Preis, die Zusammenarbeit mit der Sparkassenakademie war sehr vertrauensvoll und angenehm“, sagt Susanne Linnebach, Leiterin des Amtes für Stadterneuerung.

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