
Skulpturen, Installationen, Objekte und Lichtkunst – eine neue Ausstellung auf der Kokerei Hansa lockt mit Vielfalt. Die Kompressorenhalle dient als Schauplatz für zeitgenössische Kunst von 12 Künstler:innen. Zu sehen noch bis zum 30. August, der Eintritt ist frei.
Kunst trifft auf die Dynamik der Kompressoren in der Halle
Die Kompressorenhalle der Kokerei Hansa ist an sich bereits beeindruckend – aktuell lohnt sich ein Besuch besonders: 12 Künstlerinnen und Künstler haben 20 Werke geschaffen, die zwischen den gewaltigen Maschinen stehen. Teils zart und versteckt, teils plakativ fordern sie die Aufmerksamkeit der Besucher:innen und wollen zum Nachdenken über die industrielle Vergangenheit und eine grünere Zukunft anregen.___STEADY_PAYWALL___

Tobias Post, Sandra Tusch-Dünnebacke und Cornelia Regelsberger bildeten die Vorbereitungsgruppe zur Ausstellung. Sie haben Kunstwerke ausgesucht, die den Raum und die Dynamik der Kompressoren in der Halle aufnehmen, die Probleme und Folgen der Energieerzeugung thematisieren oder auch das Leben der hier früher arbeitenden Menschen in den Mittelpunkt stellen.
Es ist das erste Mal, dass der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Westfalen diesen Raum inszeniert, aber es ist nicht das letzte Mal: „Die Ausstellung ist ein Auftakt, denn wir werden die Kompressorenhalle im Rahmen der IGA 2027 ebenfalls bespielen“, freut sich Sabine Oecking, Vorsitzende des BBK-Westfalen.
Lichtkunstvorführungen zur Finissage am 30. August
Während der Ausstellungszeit gibt es am 22. August um 12 Uhr die Möglichkeit, an einer besonderen Kunstführung teilzunehmen und die Arbeiten gemeinsam mit Anderen zu erleben. Für Familien wurde außerdem eine Entdecker:innen-Rallye entwickelt.

Einen Blick hinter die Kulissen ermöglicht ein Film, der vor Ort per QR-Code angeschaut werden kann. Den Abschluss der Ausstellung bildet dann die Finissage am 30. August um 12 Uhr mit einer Lichtkunstvorführung und der Möglichkeit zum Austausch mit den beteiligten Künstler:innen.
Teilnehmende in diesem Jahr sind: Jan Backhaus, Marlies Backhaus, Hildegard Drath, Wolfgang Kleinöder, Helmut Kottkamp, Renato Liermann, Sabine Oecking, Tobias Post, Cornelia Regelsberger, Sandra Tusch-Dünnebacke, Christoph Werdelmann, Dirk Zache.
Die Halle ist täglich außer Montag in der Zeit zwischen 10 und 16 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung wird vom BBK-Westfalen in Kooperation mit der Stiftung Industriedenkmalschutz und Geschichtskultur sowie dem Kulturbüro Dortmund ausgerichtet.
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