Quartiersfonds Nordstadt nimmt neue Anträge entgegen - 50.000 Euro

Förderung für die Digitalisierung der Angebote im Quartierstreff Concordia

Fototermin im Quartierstreff (v.li.): Meryem Fidan, Ann-Kathrin Thymian (beide Quartierstreff), Hannah Rosenbaum, Esther Okunick, Heike Lindenblatt und Martin Gansau.
Fototermin im Treff (v.li.): Meryem Fidan, Ann-Kathrin Thymian, Hannah Rosenbaum, Esther Okunick, Heike Lindenblatt und Martin Gansau. Foto: Quartiersmanagement Nordstadt

Der Quartierfonds Nordstadt unterstützt mit jährlich 50.000 Euro Projekte und Aktionen aus der Bewohnerschaft, die für die Nordstadt von Nutzen sind und möglichst vielen Bewohner:innen zu Gute kommen. Ganz in diesem Sinne hat das Team des Quartierstreff Concordia hier erfolgreich eine digitale Ausstattung beantragt, die von nun an Menschen aller Altersgruppen zur Verfügung steht.

„Die digitale Ergänzung der bestehenden Angebote bringt viele Vorteile mit sich“

Fotos: Quartierstreff Concordia

Durch die Fördermittel in Höhe von 4480 Euro konnten im Quartierstreff Concordia vier Computer, ein Laptop, Headsets und Webcams, sowie eine Systemkamera und ein Multifunktionsdrucker angeschafft werden. All die neuen Geräte finden im Computerraum Platz.

„Wir freuen uns, dass die Angebotspalette des Treffs nun ein digitales Element bekommen hat, das unseren Mieter*innen und der gesamten Nachbarschaft zur Verfügung steht“, betont Esther Okunick vom Spar- und Bauverein bei der Vorstellung des neuen Angebots. Die Wohnungsbaugenossenschaft hat den Treff gemeinsam mit der Planerladen gGmbH ins Leben gerufen.

Bezirksbürgermeisterin Hannah Rosenbaum überzeugte sich bei dem Termin davon, dass die Fördermittel gut angelegt sind. „Die digitale Ergänzung der bestehenden Angebote bringt viele Vorteile mit sich“, stellte sie als Vorsitzende der für den Fonds zuständigen Jury des Stadtbezirksmarketings Innenstadt Nord fest. Beeindruckt zeigte sie sich von den hochwertigen Geräten, die eine Übermittlung von Ton und Bild in Echtzeit zulassen.

Dies sei gerade bei Bildungsangeboten, wie Hausaufgabenhilfe, Englisch- und Deutschförderung, aber auch bei Informationsveranstaltungen, wichtig, ergänzte Treff Mitarbeiterin Ann-Kathrin Thymian. „Unter anderem für einen niedrigschwelligen PC-Kurs für Senior*innen in Zusammenarbeit mit dem Seniorenbüro stehen vier Computer-Arbeitsplätze in einem eigenständigen Raum zur Verfügung. Diese ermöglichen zusätzlich zu den festen Kursen täglich von 10 bis 15 Uhr eine freie Nutzung. Hier können z. B. Jugendliche Bewerbungsunterlagen erstellen“, so Thymian.

Für das kommende Jahr werden weiter Förderanträge angenommen

Foto: Thomas Engel

Die eigenen Fähigkeiten können Bewohner:innen mit der Nachbarschaft teilen, indem sie vom Treff aus über einen portablen Laptop Veranstaltungen oder Seminare anbieten. Mit Hilfe einer Foto- und Videokamera bewirbt der Treff Angebote für Social-Media-Aktivitäten.

Sie ermöglicht zudem den Dreh von Videotutorials mit Bewegungs- und Sportangeboten (z. B. „Zumba für Frauen“), Bastel-, Koch- und Backworkshops für Alt und Jung (z. B. „Brot backen wie beim Bäcker“), Gitarrenunterricht oder mehrsprachige Lesungen für Kinder. Aufzeichnungen konservieren Angebote für längere Zeit. Durch die digitale Umsetzung erreichen sie deutlich mehr Menschen. Alle Angebote des Treffs, ob digital oder in Präsenz sind kostenlos.

Martin Gansau, Projektleiter beim Quartiersmanagement Nordstadt nutzte die Gelegenheit, um zur weiteren Mitwirkung zu motivieren: „Erfreulicherweise sind auch im kommenden Jahr wieder Mittel im Quartiersfonds Nordstadt abrufbar. Alle Bewohner*innen, die gute Ideen für den Stadtteil haben, können sich damit an uns wenden.“

Heike Lindenblatt vom Amt für Stadterneuerung erläuterte, dass „Projekte mindestens einer der Zielsetzungen – Arbeit und Beschäftigung schaffen, Eltern und Kinder stärken, Nachbarschaften und sozialen Zusammenhalt fördern sowie Imageverbesserung für das Quartier entsprechen müssen”. Die nächsten Anträge sollten spätestens Anfang Februar 2022 vorliegen, um in der nächsten Jurysitzung im März vorgelegt werden zu können.

Mehr Informationen:

  • Der Quartiersfonds Nordstadt und das Quartiersmanagement Nordstadt sind Projekte des Stadterneuerungsprogramms „Soziale Stadt NRW – Dortmund Nordstadt“.
  • Sie werden mit Mitteln des Bundes, des Landes NRW und der Stadt Dortmund finanziert.
Print Friendly, PDF & Email

Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Infos

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen