Alle Bewohner:innen konnten sich selbst in Sicherheit bringen

Feuer in Mengede: Dachstuhlbrand im alten Sparkassenhaus – historisches Gebäude stark beschädigt

Das Alte Amtshaus wurde bei dem Brand stark beschädigt.
Das Alte Amtshaus wurde bei dem Brand stark beschädigt. Karsten Wickern | Nordstadtblogger

Feuer im Alten Amtshaus in Dortmund-Mengede: Bei einem Dachstuhlbrand am Mittwoch (29. Dezember 2021) wurde das historische Gebäude stark beschädigt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Alle Bewohner:innen des Mehrfamilienhauses konnten sich unverletzt in Sicherheit bringen.

Brand brach auf einem Balkon im dritten Stock des Hauses aus

Das Alte Amtshaus wurde bei dem Brand stark beschädigt.
Zeitweise befanden sich 45 Einsatzkräfte der Feuerwachen sowie des Rettungsdienstes im Einsatz. Karsten Wickern | Nordstadtblogger

Gegen 19:40 Uhr wurden Feuerwehr und Rettungsdienst in die Remigiusstraße in Mengede gerufen. Aus bisher noch ungeklärter Ursache war es auf dem Balkon in der dritten Etage des zu einem Mehrfamilienhaus umgebauten Gebäudes zu einem Brand gekommen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand ein Balkon im dritten Obergeschoss in voller Ausdehnung in Flammen, das Feuer hatte bereits auf die dahinterliegenden Wohnräume übergegriffen. Eine Ausbreitung des Brandes auf die darunterliegenden Etagen konnte verhindert werden.

Die Bewohner:innen des dreigeschossigen Hauses hatten sich bereits vor Eintreffen der Brandschützer unverletzt ins Freie begeben können, sodass sich die Trupps darauf konzentrieren konnten, das Feuer zu löschen.

Das schwer beschädigte Gebäude wurde für unbewohnbar erklärt

Das Alte Amtshaus wurde bei dem Brand stark beschädigt.
Das Alte Amtshaus wurde bei dem Brand stark beschädigt. Karsten Wickern | Nordstadtblogger

Mit den nachrückenden Kräften wurde eine zweite Drehleiter und im weiteren Verlauf des Einsatzes auch ein Teleskopmast eingesetzt. Zur Betreuung der betroffenen Bewohner:innen wurde eine Einsatzkraft zur Psychosozialen Notfallversorgung (PSNV-Erkunder) und im weiteren Verlauf ein Notfallseelsorger hinzugezogen.

Mitarbeiter:innen des örtlichen Energieversorgers schalteten die Strom- und Gasversorgung des Hauses ab. Damit ist das Gebäude zunächst für unbewohnbar erklärt. Zeitweise befanden sich 45 Einsatzkräfte der Feuerwachen 1 (Mitte), 2 (Eving), 5 (Marten) und 9 (Mengede) und der Löschzüge 16 (Hombruch), 20 (Nette), 22 (Mengede) und 23 (Bodelschwingh) der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes im Einsatz, die im Wechsel zur Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes eingesetzt wurden.

Nach Abschluss der Löschmaßnahmen stellte der Löschzug 22 der Freiwilligen Feuerwehr eine Brandwache. Die Polizei hat die Brandursachenermittlung bereits aufgenommen. Der Einsatz dauerte bis weit in die Nacht an.

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